Riptide

Letzte Woche machte man mich auf die Geschichte von Oak Island, einer kleinen Insel in Kanada, aufmerksam. Seit Mitte des 19 Jahrhunderts wird dort ein Piratenschatz vermutet. Der dazugehörige Wikipedia-Artikel ist fast schon ein toller Abenteuerroman. Ganz am Ende des Artikels stieß ich dann auf den Hinweis zu “Riptide”, einem Roman des Autorenduos Douglas Preston und Lincoln Child. Da fackelte ich nicht lange – und zwei Tage später lag der Roman in der Packstation.

Jetzt sind wieder ein paar Tage vergangen, das Buch ist ausgelesen. Auf der fiktiven Insel Ragged Island, die Oak Island nachempfunden ist, wird wieder nach dem Piratenschatz gesucht. Während dessen geschehen merkwürdige Dinge: Computer spielen verrückt, Menschen werden krank. Mitten drin steckt der Arzt Malin Hatch, dessen Familie die Insel gehört und der seinen Bruder als Kind dort verlor. Riptide war spannend – und zwar von vorne bis hinten. Das ein oder andere Buch wandert im Laufe eines Monats schon über meinen Nachttisch. Riptide war, zumindest für dieses Jahr, das fesselndste.

Top Buch, 5/5!

Zwei Wochen: Ein Konzert, Hamburg, Bonn, etwas zu essen und rechnen kann ich jetzt auch

Erst mal was ausrechnen.
Mahlzeit!
TIL: Bagel muss man vor dem Backen kochen. Verrückte Welt!

Schon wieder sind zwei Wochen rum: Ein Konzert stand da auf dem Kalender. Außerdem besuchte ich mit Fräulein Anna Familie in Hamburg.

Ganz frisch von heute – und deshalb ganz oben: Am Morgen aßen wir selbst gebackene Bagels und besichtigten dann eine recht große Auswahl an Rechenmaschinen im nahen Arithmeum. Es gibt noch viel zu viele Museen in Bonn, die ich bisher nicht besucht habe! Das Arithmeum war recht interessant. Vor allem die alte Technik gefiel mir gut – mit der ebenfalls aushängenden Kunst konnte ich nicht so viel anfangen.

Komplett und seit heute mit Schuber: Ian Flemings James Bond.
#sonntagssonnenspaziergang #inhamburg
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!
o/

Konzerttermin: Team Me

Team Me

Team Me! Sicherlich der Neuzugang der letzten Jahre auf meiner Lieblingsband-Liste. Die Karten lagen schon eine Weile hier rum und entsprechend war die Vorfreude sehr groß, als es vergangenen Sonntag endlich ins Gebäude 9 ging.

Mit Cosmono stand eine solide Vorband auf der Bühne. Nicht 100%ig mein Geschmack, aber das muss ja nicht immer sein. Inzwischen hatte sich die Halle doch noch ein bisschen mehr gefüllt – ich hatte kurz Bedenken, dass es eine sehr leere Veranstaltung werden könnte. Und dann ging es auch gleich richtig los.

Team Me ist live (ich erinnere mich noch gut ans Immergut) ein bisschen lauter und wilder als auf Platte – und das steht ihnen ziemlich gut. Auf der anderen Seite ist es relativ einfach mich zu begeistern: Man stellt eben einfach ein zweites Schlagzeug auf die Bühne. Jedenfalls: Mit dem “Riding my Bicycle”-Intro vom aktuellen Album ging es los und dann folgten eine Menge Titel vom aktuellen Album “Blind as Night” – und natürlich auch die bekannten Titel von “Treetops”. Nach etwa anderthalb Stunden ging die Veranstaltung dann mit “With My Hands Covering Both of My Eyes I Am Too Scared To Have a Look at You Now” zu Ende. Großartig!

“Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir dieser Tage für dieses Jahr vorgenommen. Im Januar war ich bei Stars und Children. Im Februar waren Hundreds dran. Dies war der März-Termin.

Zwei Mal Rhein

#neuesbürodachterrassenaussicht #chefkoch
#sonntagssonnenspaziergang

Unterschiedliche Ausblicke auf den Rhein: Einmal beim Sonntagsspaziergang nahe der Kennedybrücke und einmal von der Dachterrasse unseres neuen Büros. Spätestens ab Mai werde ich von dort aus auf den Rhein schauen können. Ich bin schon gespannt, wie sich die Aussicht von dort bei schönem Wetter präsentiert.

Berlin! #dms30

Dieses Wochenende war ich in Berlin – als Letzter aus der swaggen Runde wurde Dominik 30. Und das musste gefeiert werden. Zwischen sehr vielen Altherren-Witzen aß ich sehr viel. Der Laden mit den Vogelkäfigen heißt Transit. Wir waren in dem in der Friedrichshain-Location. Dort gründeten wir hochoffiziell eine mir ein wenig unheimliche Vereinigung. Natürlich mache ich trotzdem mit.

Käfighaltung.
Creepy Typen in der U-Bahn.
Guten Abend Berlin!

Ich lief sehr viel herum, erkundete ein wenig Berlin-Mitte und fuhr einige Touren mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Frühstück aßen wir im Proviant. Ein hübscher Laden mit einer langen Theke voller Wurstwaren und Käse. Lecker! Partykram bis spät in die Nacht, zu wenig Schlaf, Super Mario Kart. Dummes Gespräch. Menschen verwechseln Hotels zu unserem Amüsement. Ein rundes Wochenende.

Fünf von fünf.

Eventuell werde ich nach diesem Wochenende wieder zugenommen haben. #dms30
Komme rum.
Auf Wiedersehen, Berlin!

Richtiges Sightseeing fiel dieses Wochenende irgendwie aus. Das finde ich ein bisschen schade, aber im Mai bin ich wieder da – und dann klappere ich auch ein paar Sehenswürdigkeiten ab. Man darf mir Dinge empfehlen!

Tame the Noise

Hundreds lernte ich auf den letzten Immergut-Festival kennen. Weil mir die Musik sehr gut gefiel, war ich fast ein bisschen enttäuscht, dass sich anschließend keine Gelegenheit zu einem Konzertbesuch hier in der Ecke gab. Scheinbar stehen die Berliner nicht so auf das Rheinland. Gestern Abend landete ich dann in Trier. Gemeinsam mit Frau Schwester stand ich vor der Bühne im Kasino und freute mich schon ein großes bisschen auf das, was kommen sollte.

Vorher lernten wir aber noch Missincat kennen, eine Junge Frau italienischer Herkunft, die uns mit Gitarre und selbstgeschriebenen Liedern unterhielt. Tolle Musik, gemerkt!

Hundreds

Schließlich dann Hundreds auf der Bühne: “‘Tame the Noise’ haben wir uns vorgenommen. So ganz ist uns das nicht gelungen.” und was dann kam, war ziemlich großartig. Weniger Elektronik als gewohnt, dennoch starke Musik und eine tolle Stimme. Man kann vielleicht herauslesen, dass ich ziemlich begeistert bin. Neben den Titel des aktuellen Albums spielten die drei Berliner auch einige ältere Titel, wie Happy Virus. Alle ein bisschen anders als gewohnt. Alle sehr toll. Außerdem ein Titel von Björk und eine Coverversion von Wonderful Life als Zugabe.

Eines der Konzerte, die eine Band noch ein bisschen besser machen.

“Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir dieser Tage für dieses Jahr vorgenommen. Im Januar war ich bei Stars und Children. Dies war der Februar-Termin.

Heute verkaufte man mir nichts. Und das war gut so.

Ich bin krank. Erkältet. Das ist schlimm. Heute hing ich den dritten Tag in Folge zu Hause rum und nachdem es mir gestern schon wieder fast gut ging, war ich heute wieder ganz schön im Eimer. Deshalb lief ich dann schnell die paar Meter zur Apotheke meines Vertrauens – in der Hoffnung, dass man mir mit einigen Medikamenten den Tag erleichtern würde.

Ein kurzes Gespräch später verlies ich die Apotheke wieder: Ohne etwas gekauft zu haben. Die junge Frau hinter dem Tresen bestätigte mir, dass ich mit meinen Tabletten schon alles richtig mache. Dazu viel trinken und dann käme ich da schon durch. Geduld soll ich haben!

Krank zu Hause #langeweile #sofa #instagramlikefräuleinponyhut

Als ich durch die Tür trat, war ich dann doch ein bisschen baff. Zu schlecht erinnere ich mich noch an eine andere Apotheke, in der man mir bei jedem meiner Besuche irgend ein homöopathisches Mittelchen andrehen wollte.

Schöne Grüße von meinem Sofa.

Eine Demonstration und Katzenzungen

WIR WOLLEN MEHR!
#läuftbeiuns

Dieser Tage war ich Zeuge eines Demonstrationszuges. Im wunderschönen Bonn-Lannesdorf demonstrierte die Belegschaft eines lokalen Unternehmens unter Anleitung der IG Metall für mehr Geld. So richtig interessiert hat sich dafür aber niemand. Deshalb bezweifle ich, dass das der richte Ort dafür war.
Außerdem aß ich Katzenzungen. Das ist kein Fleischgericht, sondern Schokolade. Die fand ich zufällig bei REWE. Ich verbinde damit Erinnerungen an Besuche bei meiner Großtante. Die machte aber übrigens auch großartige Rippchen mit Sauerkraut.

“We are stars and so are you!”

“Martin, was hältst du eigentlich von ‘Stars’?” fragte mich Fräulein Anna letzte Woche. Bevor ich mir einen total lustigen dummen Spruch ausdenken konnte, schob sie noch ein “Das ist eine Band!” hinterher.

Heute: "Children" und "Stars" im Luxor. Beide vorher nicht gekannt und großartig unterhalten worden.

Ich kannte die Band nicht, aber die Musik war mir sympathisch. Und so saßen wir am Dienstag Abend zuerst im Zug und standen dann auch vor der Bühne im Luxor, nahe des Kölner Südbahnhofs. Da war ich vorher auch noch nicht. Der Laden erinnerte mich gleich ein bisschen an das JUZ in der alten Heimat, das ich früher gerne besuchte. Ein gutes Omen.

Genau pünktlich zur Vorband waren wir da: Children aus Berlin, zwei Mädels und ein junger Mann standen auf der Bühne und machten schöne Musik, ein bisschen sphärisch angehaucht – aber mit viel Energie. Zum Beispiel einer Querflöte, ich bin immer noch ein bisschen überrascht. Meine Begleiterin waren auch begeistert. Zu schnell war der Auftritt vorbei.

Nach einer kurzen Umbaupause dann gegen neun Uhr: Stars betreten die Bühne. Als erstes fällt mir auf, wie wenig die Stimme des Sängers zu seinem Aussehen und Auftreten passt. Die Musik ist trotzdem prima und abwechslungsreich. Gute anderthalb Stunden spielen die Musiker sowohl ältere Lieder, als auch Titel vom aktuellen Album. Zwei Mal klatscht das Publikum die Band noch einmal auf die Bühne.

Top Abend! Das Luxor liegt durch seine Nähe zum Südbahnhof ziemlich gut für mich – das ist gemerkt. Und ich habe gleich zwei Bands kennen gelernt, die ich gerne noch öfter hören werde.

“Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir dieser Tage für dieses Jahr vorgenommen. Für den Januar hat das schon mal geklappt.

Heute lernte ich: Es gibt den Videotext noch

Und zwar musste ich das auf die ganz harte Tour bemerken: Nämlich in dem man mich darin erwähnte. Da wurde ich ja ein wenig neugierig.

teletext

Die älteren Semester erinnern sich vielleicht noch. Im Videotext konnte man früher das Fernsehprogramm sozusagen in “Echtzeit” nachschlagen. Man bekam Informationen zu den Sendungen und man konnte auch andere Nachrichten relativ zeitnah an lesen. Sozusagen ein bisschen wie dieses Internet. Nur in einer echt miesen Auflösung. Und ohne Bilder, höchstens ein bisschen ASCII-Art. Und es gab nicht an allen Ecken und Enden eine Kommentarfunktion. Auf gewisse Art und Weise war der Videotext ein besseres Internet.

Jedenfalls bin ich da nun drin gelandet. Mit einem Tweet von mir, den ich während des heutigen Tatorts schrieb. Weil man bei der ARD modern sein möchte, kopiert man die dann in den VideoTeletext. Das wiederum teilte man mir dann wieder um auf Twitter mit. Und ich öffnete ein Browserfenster und schaute dort in den VideoTeletext. Vor allem um mich zu wundern, dass es das noch gibt. Spätestens seit man “Mit heißen Singles aus deiner Umgebung im VideoTeletext auf Seite 815 chatten!” konnte, hat da doch wirklich keiner mehr reingeschaut, oder? Das war ungefähr Ende der Neunziger. Ich kann man nicht erinnern mal den Dialog “Und wo habt ihr euch kennengelernt?” – “Im VideoTeletext!” gehört zu haben.

Vermutlich hatte ich gerade meine fünfzehn Minuten Ruhm in einem nicht mehr relevanten Medium. Aber hey: Ruhm! Fünfzehn Minuten lang.

Nachtrag: Und dann wurde der gleiche Tweet noch einmal von Spiegel Online aufgegriffen. Herrje!

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