Zwei Mal Rhein

#neuesbürodachterrassenaussicht #chefkoch
#sonntagssonnenspaziergang

Unterschiedliche Ausblicke auf den Rhein: Einmal beim Sonntagsspaziergang nahe der Kennedybrücke und einmal von der Dachterrasse unseres neuen Büros. Spätestens ab Mai werde ich von dort aus auf den Rhein schauen können. Ich bin schon gespannt, wie sich die Aussicht von dort bei schönem Wetter präsentiert.

Berlin! #dms30

Dieses Wochenende war ich in Berlin – als Letzter aus der swaggen Runde wurde Dominik 30. Und das musste gefeiert werden. Zwischen sehr vielen Altherren-Witzen aß ich sehr viel. Der Laden mit den Vogelkäfigen heißt Transit. Wir waren in dem in der Friedrichshain-Location. Dort gründeten wir hochoffiziell eine mir ein wenig unheimliche Vereinigung. Natürlich mache ich trotzdem mit.

Käfighaltung.
Creepy Typen in der U-Bahn.
Guten Abend Berlin!

Ich lief sehr viel herum, erkundete ein wenig Berlin-Mitte und fuhr einige Touren mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Frühstück aßen wir im Proviant. Ein hübscher Laden mit einer langen Theke voller Wurstwaren und Käse. Lecker! Partykram bis spät in die Nacht, zu wenig Schlaf, Super Mario Kart. Dummes Gespräch. Menschen verwechseln Hotels zu unserem Amüsement. Ein rundes Wochenende.

Fünf von fünf.

Eventuell werde ich nach diesem Wochenende wieder zugenommen haben. #dms30
Komme rum.
Auf Wiedersehen, Berlin!

Richtiges Sightseeing fiel dieses Wochenende irgendwie aus. Das finde ich ein bisschen schade, aber im Mai bin ich wieder da – und dann klappere ich auch ein paar Sehenswürdigkeiten ab. Man darf mir Dinge empfehlen!

Tame the Noise

Hundreds lernte ich auf den letzten Immergut-Festival kennen. Weil mir die Musik sehr gut gefiel, war ich fast ein bisschen enttäuscht, dass sich anschließend keine Gelegenheit zu einem Konzertbesuch hier in der Ecke gab. Scheinbar stehen die Berliner nicht so auf das Rheinland. Gestern Abend landete ich dann in Trier. Gemeinsam mit Frau Schwester stand ich vor der Bühne im Kasino und freute mich schon ein großes bisschen auf das, was kommen sollte.

Vorher lernten wir aber noch Missincat kennen, eine Junge Frau italienischer Herkunft, die uns mit Gitarre und selbstgeschriebenen Liedern unterhielt. Tolle Musik, gemerkt!

Hundreds

Schließlich dann Hundreds auf der Bühne: “‘Tame the Noise’ haben wir uns vorgenommen. So ganz ist uns das nicht gelungen.” und was dann kam, war ziemlich großartig. Weniger Elektronik als gewohnt, dennoch starke Musik und eine tolle Stimme. Man kann vielleicht herauslesen, dass ich ziemlich begeistert bin. Neben den Titel des aktuellen Albums spielten die drei Berliner auch einige ältere Titel, wie Happy Virus. Alle ein bisschen anders als gewohnt. Alle sehr toll. Außerdem ein Titel von Björk und eine Coverversion von Wonderful Life als Zugabe.

Eines der Konzerte, die eine Band noch ein bisschen besser machen.

“Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir dieser Tage für dieses Jahr vorgenommen. Im Januar war ich bei . Dies war der Februar-Termin.

Heute verkaufte man mir nichts. Und das war gut so.

Ich bin krank. Erkältet. Das ist schlimm. Heute hing ich den dritten Tag in Folge zu Hause rum und nachdem es mir gestern schon wieder fast gut ging, war ich heute wieder ganz schön im Eimer. Deshalb lief ich dann schnell die paar Meter zur Apotheke meines Vertrauens – in der Hoffnung, dass man mir mit einigen Medikamenten den Tag erleichtern würde.

Ein kurzes Gespräch später verlies ich die Apotheke wieder: Ohne etwas gekauft zu haben. Die junge Frau hinter dem Tresen bestätigte mir, dass ich mit meinen Tabletten schon alles richtig mache. Dazu viel trinken und dann käme ich da schon durch. Geduld soll ich haben!

Krank zu Hause #langeweile #sofa #instagramlikefräuleinponyhut

Als ich durch die Tür trat, war ich dann doch ein bisschen baff. Zu schlecht erinnere ich mich noch an eine andere Apotheke, in der man mir bei jedem meiner Besuche irgend ein homöopathisches Mittelchen andrehen wollte.

Schöne Grüße von meinem Sofa.

Eine Demonstration und Katzenzungen

WIR WOLLEN MEHR!
#läuftbeiuns

Dieser Tage war ich Zeuge eines Demonstrationszuges. Im wunderschönen Bonn-Lannesdorf demonstrierte die Belegschaft eines lokalen Unternehmens unter Anleitung der IG Metall für mehr Geld. So richtig interessiert hat sich dafür aber niemand. Deshalb bezweifle ich, dass das der richte Ort dafür war.
Außerdem aß ich Katzenzungen. Das ist kein Fleischgericht, sondern Schokolade. Die fand ich zufällig bei REWE. Ich verbinde damit Erinnerungen an Besuche bei meiner Großtante. Die machte aber übrigens auch großartige Rippchen mit Sauerkraut.

“We are stars and so are you!”

“Martin, was hältst du eigentlich von ‘Stars’?” fragte mich Fräulein Anna letzte Woche. Bevor ich mir einen total lustigen dummen Spruch ausdenken konnte, schob sie noch ein “Das ist eine Band!” hinterher.

Heute: "Children" und "Stars" im Luxor. Beide vorher nicht gekannt und großartig unterhalten worden.

Ich kannte die Band nicht, aber die Musik war mir sympathisch. Und so saßen wir am Dienstag Abend zuerst im Zug und standen dann auch vor der Bühne im Luxor, nahe des Kölner Südbahnhofs. Da war ich vorher auch noch nicht. Der Laden erinnerte mich gleich ein bisschen an das JUZ in der alten Heimat, das ich früher gerne besuchte. Ein gutes Omen.

Genau pünktlich zur Vorband waren wir da: Children aus Berlin, zwei Mädels und ein junger Mann standen auf der Bühne und machten schöne Musik, ein bisschen sphärisch angehaucht – aber mit viel Energie. Zum Beispiel einer Querflöte, ich bin immer noch ein bisschen überrascht. Meine Begleiterin waren auch begeistert. Zu schnell war der Auftritt vorbei.

Nach einer kurzen Umbaupause dann gegen neun Uhr: Stars betreten die Bühne. Als erstes fällt mir auf, wie wenig die Stimme des Sängers zu seinem Aussehen und Auftreten passt. Die Musik ist trotzdem prima und abwechslungsreich. Gute anderthalb Stunden spielen die Musiker sowohl ältere Lieder, als auch Titel vom aktuellen Album. Zwei Mal klatscht das Publikum die Band noch einmal auf die Bühne.

Top Abend! Das Luxor liegt durch seine Nähe zum Südbahnhof ziemlich gut für mich – das ist gemerkt. Und ich habe gleich zwei Bands kennen gelernt, die ich gerne noch öfter hören werde.

“Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir dieser Tage für dieses Jahr vorgenommen. Für den Januar hat das schon mal geklappt.

Heute lernte ich: Es gibt den Videotext noch

Und zwar musste ich das auf die ganz harte Tour bemerken: Nämlich in dem man mich darin erwähnte. Da wurde ich ja ein wenig neugierig.

teletext

Die älteren Semester erinnern sich vielleicht noch. Im Videotext konnte man früher das Fernsehprogramm sozusagen in “Echtzeit” nachschlagen. Man bekam Informationen zu den Sendungen und man konnte auch andere Nachrichten relativ zeitnah an lesen. Sozusagen ein bisschen wie dieses Internet. Nur in einer echt miesen Auflösung. Und ohne Bilder, höchstens ein bisschen ASCII-Art. Und es gab nicht an allen Ecken und Enden eine Kommentarfunktion. Auf gewisse Art und Weise war der Videotext ein besseres Internet.

Jedenfalls bin ich da nun drin gelandet. Mit einem Tweet von mir, den ich während des heutigen Tatorts schrieb. Weil man bei der ARD modern sein möchte, kopiert man die dann in den VideoTeletext. Das wiederum teilte man mir dann wieder um auf Twitter mit. Und ich öffnete ein Browserfenster und schaute dort in den VideoTeletext. Vor allem um mich zu wundern, dass es das noch gibt. Spätestens seit man “Mit heißen Singles aus deiner Umgebung imVideoTeletext auf Seite 815 chatten!” konnte, hat da doch wirklich keiner mehr reingeschaut, oder? Das war ungefähr Ende der Neunziger. Ich kann man nicht erinnern mal den Dialog “Und wo habt ihr euch kennengelernt?” – “Im VideoTeletext!” gehört zu haben.

Vermutlich hatte ich gerade meine fünfzehn Minuten Ruhm in einem nicht mehr relevanten Medium. Aber hey: Ruhm! Fünfzehn Minuten lang.

Nachtrag: Und dann wurde der gleiche Tweet noch einmal von Spiegel Online aufgegriffen. Herrje!

Hashtag #weekstagram – Eine Zusammenfassung

Südstadtsonnenscheinausflug
Bürgerzeit!
Heute: Frühstück außer Haus.
Ich bearbeite Bilder auf denen ich Menschen beim Fotografieren fotografierte. Das ist sehr meta.
Apfel-Chips in the making.
"Das ist Kunst..."
Kameraspaß!
Heute in der Post: SWAG von @poolie - Supercool, vielen Dank!

Beim Aufräumen im Blog entdeckte ich jede Menge Entwürfe mit Instagram-Bildern. “Schade eigentlich, dass die noch niemand hier sehen durfte!” dachte ich mir. Und deshalb: Bitte! Schon eine ganze Weile mache ich das ja schon, da ist es natürlich oberste Chronistenpflicht, das kein Bild verloren geht!

Vierzehn, Fünfzehn

Zweitausendvierzehn

Wie war eigentlich das letzte Jahr? Rückblickend vor allem irgendwie anstrengend. Und ich habe viel gelernt, vor allem beruflich. Neben all der Anstrengung erinnere ich mich auch an viele schöne Momente. Vor allem einige Ausflüge und Urlaube sind mir sehr gut in Erinnerung geblieben. Die meisten Sachen habe ich mehr oder weniger ausführlich hier dokumentiert.

Aber am Ende stand ich vor allem das letzte halbe Jahr irgendwie immer unter Strom. Das muss anders werden. Außerdem habe ich hart an der Vergrößerung meines Bauches, obwohl das mit dem “Sport treiben” im Frühjahr eigentlich ganz gut angefangen hatte.

Aber! Die vielleicht größte Leistung habe ich dadurch vollbracht, in dem ich etwas nicht mehr tat: Ich hörte nämlich auf zu rauchen. Und jetzt, so nach einem Jahr, kann man damit ruhig auch ein bisschen angeben. Auch wenn es mir weiterhin manchmal in den Fingern juckt.

Zweitausendfünfzehn

Vorsätze! Da halte ich ja nicht so viel von. Aber Ziele darf man haben. Ich möchte wieder ein bisschen entspannter sein. Noch mehr lernen. Vielleicht weniger Dinge gleichzeitig machen. Mehr lesen. Meinen Bauchumfang reduzieren. Außerdem: Mehr erleben, wieder mehr aus dem Haus gehen. Machbare Dinge. Wir reden in etwa 360 Tagen mal drüber.

Weihnachtsurlaub

WTF?
Dachbodenfund: Papas Eisenbahn.
Es ist ein superleckerer Kuchen und er muss bis morgen noch in der Form bleiben. :(
Rheinauenausflug

Das war mal was anderes: Die letzten sieben Tage habe ich wirklich sowas wie “Urlaub” gemacht. Klar, ein paar Weihnachtsgeschenke standen noch aus, aber ansonsten habe ich meine Listen mal Listen sein lassen und ein bisschen ausgespannt. Ausgeschlafen. Mit Papas Eisenbahn gespielt. Das Weihnachtsfest mit meiner Familie ist immer ziemlich entspannt.

Außerdem: Gelesen. Das habe ich schon lange nicht mehr richtig. “Der Jesus Deal” von Andreas Eschbach habe ich ziemlich verschlungen. Schade, dass es schon vorbei ist – sowohl das Buch, als auch der Aufenthalt bei meinen Eltern.

Jetzt ist zwar immer noch eine Woche Urlaub vor mir, aber die Listen rufen. Mir wäre aber auch fast ein bisschen langweilig geworden.

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CC-BY-SA