“We are stars and so are you!”

“Martin, was hältst du eigentlich von ‘Stars’?” fragte mich Fräulein Anna letzte Woche. Bevor ich mir einen total lustigen dummen Spruch ausdenken konnte, schob sie noch ein “Das ist eine Band!” hinterher.

Heute: "Children" und "Stars" im Luxor. Beide vorher nicht gekannt und großartig unterhalten worden.

Ich kannte die Band nicht, aber die Musik war mir sympathisch. Und so saßen wir am Dienstag Abend zuerst im Zug und standen dann auch vor der Bühne im Luxor, nahe des Kölner Südbahnhofs. Da war ich vorher auch noch nicht. Der Laden erinnerte mich gleich ein bisschen an das JUZ in der alten Heimat, das ich früher gerne besuchte. Ein gutes Omen.

Genau pünktlich zur Vorband waren wir da: Children aus Berlin, zwei Mädels und ein junger Mann standen auf der Bühne und machten schöne Musik, ein bisschen sphärisch angehaucht – aber mit viel Energie. Zum Beispiel einer Querflöte, ich bin immer noch ein bisschen überrascht. Meine Begleiterin waren auch begeistert. Zu schnell war der Auftritt vorbei.

Nach einer kurzen Umbaupause dann gegen neun Uhr: Stars betreten die Bühne. Als erstes fällt mir auf, wie wenig die Stimme des Sängers zu seinem Aussehen und Auftreten passt. Die Musik ist trotzdem prima und abwechslungsreich. Gute anderthalb Stunden spielen die Musiker sowohl ältere Lieder, als auch Titel vom aktuellen Album. Zwei Mal klatscht das Publikum die Band noch einmal auf die Bühne.

Top Abend! Das Luxor liegt durch seine Nähe zum Südbahnhof ziemlich gut für mich – das ist gemerkt. Und ich habe gleich zwei Bands kennen gelernt, die ich gerne noch öfter hören werde.

“Jeden Monat mindestens ein Konzert!” habe ich mir dieser Tage für dieses Jahr vorgenommen. Für den Januar hat das schon mal geklappt.

Heute lernte ich: Es gibt den Videotext noch

Und zwar musste ich das auf die ganz harte Tour bemerken: Nämlich in dem man mich darin erwähnte. Da wurde ich ja ein wenig neugierig.

teletext

Die älteren Semester erinnern sich vielleicht noch. Im Videotext konnte man früher das Fernsehprogramm sozusagen in “Echtzeit” nachschlagen. Man bekam Informationen zu den Sendungen und man konnte auch andere Nachrichten relativ zeitnah an lesen. Sozusagen ein bisschen wie dieses Internet. Nur in einer echt miesen Auflösung. Und ohne Bilder, höchstens ein bisschen ASCII-Art. Und es gab nicht an allen Ecken und Enden eine Kommentarfunktion. Auf gewisse Art und Weise war der Videotext ein besseres Internet.

Jedenfalls bin ich da nun drin gelandet. Mit einem Tweet von mir, den ich während des heutigen Tatorts schrieb. Weil man bei der ARD modern sein möchte, kopiert man die dann in den VideoTeletext. Das wiederum teilte man mir dann wieder um auf Twitter mit. Und ich öffnete ein Browserfenster und schaute dort in den VideoTeletext. Vor allem um mich zu wundern, dass es das noch gibt. Spätestens seit man “Mit heißen Singles aus deiner Umgebung imVideoTeletext auf Seite 815 chatten!” konnte, hat da doch wirklich keiner mehr reingeschaut, oder? Das war ungefähr Ende der Neunziger. Ich kann man nicht erinnern mal den Dialog “Und wo habt ihr euch kennengelernt?” – “Im VideoTeletext!” gehört zu haben.

Vermutlich hatte ich gerade meine fünfzehn Minuten Ruhm in einem nicht mehr relevanten Medium. Aber hey: Ruhm! Fünfzehn Minuten lang.

Nachtrag: Und dann wurde der gleiche Tweet noch einmal von Spiegel Online aufgegriffen. Herrje!

Hashtag #weekstagram – Eine Zusammenfassung

Südstadtsonnenscheinausflug
Bürgerzeit!
Heute: Frühstück außer Haus.
Ich bearbeite Bilder auf denen ich Menschen beim Fotografieren fotografierte. Das ist sehr meta.
Apfel-Chips in the making.
"Das ist Kunst..."
Kameraspaß!
Heute in der Post: SWAG von @poolie - Supercool, vielen Dank!

Beim Aufräumen im Blog entdeckte ich jede Menge Entwürfe mit Instagram-Bildern. “Schade eigentlich, dass die noch niemand hier sehen durfte!” dachte ich mir. Und deshalb: Bitte! Schon eine ganze Weile mache ich das ja schon, da ist es natürlich oberste Chronistenpflicht, das kein Bild verloren geht!

Vierzehn, Fünfzehn

Zweitausendvierzehn

Wie war eigentlich das letzte Jahr? Rückblickend vor allem irgendwie anstrengend. Und ich habe viel gelernt, vor allem beruflich. Neben all der Anstrengung erinnere ich mich auch an viele schöne Momente. Vor allem einige Ausflüge und Urlaube sind mir sehr gut in Erinnerung geblieben. Die meisten Sachen habe ich mehr oder weniger ausführlich hier dokumentiert.

Aber am Ende stand ich vor allem das letzte halbe Jahr irgendwie immer unter Strom. Das muss anders werden. Außerdem habe ich hart an der Vergrößerung meines Bauches, obwohl das mit dem “Sport treiben” im Frühjahr eigentlich ganz gut angefangen hatte.

Aber! Die vielleicht größte Leistung habe ich dadurch vollbracht, in dem ich etwas nicht mehr tat: Ich hörte nämlich auf zu rauchen. Und jetzt, so nach einem Jahr, kann man damit ruhig auch ein bisschen angeben. Auch wenn es mir weiterhin manchmal in den Fingern juckt.

Zweitausendfünfzehn

Vorsätze! Da halte ich ja nicht so viel von. Aber Ziele darf man haben. Ich möchte wieder ein bisschen entspannter sein. Noch mehr lernen. Vielleicht weniger Dinge gleichzeitig machen. Mehr lesen. Meinen Bauchumfang reduzieren. Außerdem: Mehr erleben, wieder mehr aus dem Haus gehen. Machbare Dinge. Wir reden in etwa 360 Tagen mal drüber.

Weihnachtsurlaub

WTF?
Dachbodenfund: Papas Eisenbahn.
Es ist ein superleckerer Kuchen und er muss bis morgen noch in der Form bleiben. :(
Rheinauenausflug

Das war mal was anderes: Die letzten sieben Tage habe ich wirklich sowas wie “Urlaub” gemacht. Klar, ein paar Weihnachtsgeschenke standen noch aus, aber ansonsten habe ich meine Listen mal Listen sein lassen und ein bisschen ausgespannt. Ausgeschlafen. Mit Papas Eisenbahn gespielt. Das Weihnachtsfest mit meiner Familie ist immer ziemlich entspannt.

Außerdem: Gelesen. Das habe ich schon lange nicht mehr richtig. “Der Jesus Deal” von Andreas Eschbach habe ich ziemlich verschlungen. Schade, dass es schon vorbei ist – sowohl das Buch, als auch der Aufenthalt bei meinen Eltern.

Jetzt ist zwar immer noch eine Woche Urlaub vor mir, aber die Listen rufen. Mir wäre aber auch fast ein bisschen langweilig geworden.

Paris

Hashtag swagsummit

Bonjour à Paris! #SWAGpartment
#Paris #yolotrain

Das sieht jetzt alles viel düsterer aus, als es wirklich war: Das Wochenende verbrachte ich mit den Herren aus dem ominösen Gruppenchat. Da wir sowieso aus allerlei Richtungen anreisen würden, suchten wir uns ein hübsches Ziel aus und so fiel vor einigen Wochen die Wahl auf Paris. Eine passende Wohnung war dann schnell gefunden und dann war es auch schon Freitag Morgen und ich stand zu einer sehr unchristlichen Zeit am Bahnhof.

OHAI!
Museum! Knochen! #swagsummit
Museum! Tiere! #swagsummit

Freitag gab es ausführliches Sightseeing: Ich bin an einem Luis-Vuitton-Laden vorbei gegangen! Etwa 15 Kilometer sind wir an dem Tag gelaufen. Samstag war es leider sehr regnerisch. So waren wir immer froh, dass wir ein Dach über dem Kopf hatten. Und ich war schon richtig lange nicht mehr in einem wirklichen Museum! Der Sonntag bot dann auch ein bisschen Sonne und so drehten wir vor der Abfahrt noch eine Runde an der Seine und schafften es auch unter den Eiffelturm.

Der Aufstieg zum #SWAGpartment. #swagsummit
Paris hat auch eine Deutzer Brücke. #swagsummit
#SWAGpartment mit @teymur und @dominik.

Eine Woche, vier Bilder und ein enttäuschender Flashmob

Gleich in meinem Bauch: Truthahn.
"Time is over, Dudes!" #scrum
"All my Bags are packed..."
Eine Situation, die ich nur zu gut kenne: Keine Ruhe beim Mittagsschlaf!

Schon wieder eine Woche rum. Einen Abend verbrachte ich mit Fräulein Anna auf dem Weihnachtsmarkt und wir schauten uns die Steiff-Installation bei Kaufhof an. Außerdem aß ich einen Truthahn (nicht alleine).

Am Ende der Woche unternahmen wir dann noch einen verzweifelten Versuch, irgendwie hip zu sein. Und deshalb gingen wir zum Weihnachts-Wichtel-Flashmob-Dings. Und das war dann ein bisschen so, wie ich es mir schon vorher gedacht hatte: Enttäuschend. Etwa 30 Leute waren da und legten ein Geschenk in die Mitte, um sich dann kurz darauf etwas anderes zu nehmen. Leider hatten scheinbar nicht alle verstanden, dass dort kein Schrottwichteln stattfindet. Ich habe dann einen mit sehr vielen Macken versehenen, aprikot-farbenen Plastikrahmen entsorgt. Danke, frohes Fest!

Man stellte mir elf Fragen

Es ist schon eine ganze Weile her, dass Dominik elf Fragen beantwortete und mir dann eben so viele stellte. Und weil es schon eine ganze Zeit lang her ist, dass ich Fragen im Internet beantwortete… Hier bitte!

  • Knöpfe oder Reißverschluss?
    Knöpfe!
  • Auf welches Photo, das Du auf einer Reise geschossen hast, bist Du besonders stolz?
    Das ist schwierig. Ich habe schon eine Menge schöner Bilder unterwegs gemacht. Gerade bin ich großer Fan der Photos, die ich im September in Österreich gemacht habe. Das da mag ich besonders gern:
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  • Reis, Nudeln oder Kartoffeln?
    Kartoffeln, Nudeln, Reis – in der Reihenfolge. Tatsächlich mag ich aber alle drei gerne. Nudeln kommen aber vermutlich am häufigsten auf den Tisch.
  • Hast Du ein oder mehrere Kickstarter-Projekte unterstützt und wenn ja, welches davon war auch im Nachhinein noch eine gute Idee?
    Ich kickstarterte (“backte” heißt das wohl richtig) mal ein iPhone-Dock und dann Zach Braffs Film Wish I Was Here. Den Film habe ich bis heute (leider) nicht gesehen, das Dock nutze ich schon noch regelmäßig. Wirklich gebraucht hätte ich das aber auch nicht. Und dann startnextete ich letztens noch das Marcus Wiebuschs Musikvideo zu Der Tag wird kommen. Das war eine gute Sache.
  • Gibt es einen ganz speziellen Ort auf der Welt, den Du auf jeden Fall noch besuchen möchtest (Quasi den Höhepunkt der Bucket List) und wenn ja, welchen?
    Ich habe noch eine Menge Ziele. Aber keines wäre jetzt ein wirklicher Höhepunkt. Es sind einfach nur viele schöne Ziele.
  • Was war der bisher unbequemste Ort, an dem Du trotzdem gut geschlafen hast?
    Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich mal auf einer Treppe in einem Mietshaus in Riga einen Mittagsschlaf hielt. Das war nicht bequem, aber im Laufe meiner Pfadfinderlaufbahn habe ich mich an einiges gewöhnt.
  • Von welcher Stadt warst Du bisher am positivsten überrascht?
    Dazu fällt mir tatsächlich nicht viel ein.
  • Gab es in Deiner Jugend ein Buch oder einen Film, der Dich auch jetzt noch nachhaltig beeinflusst? Wenn ja, welches/welchen?
    Ich weiß noch, dass mich als relativ kleiner Junge Die Wolke sehr nachhaltig beeindruckte. Ich schlief danach einige Zeit nicht so besonders gut. Das Buch steht auch heute noch in meinem Bücherregal, ich habe es aber nie wieder gelesen. Das sollte ich vielleicht mal wieder tun.
  • Ist ein Burger ohne Brötchen noch ein Burger oder halt eine große Frikadelle?
    Ob das Brötchen per Definition zum Burger gehört weiß ich nicht. Aber ein Burger ohne Brötchen ist mehr als eine Frikadelle – denn zum Burger gehören ja auch noch ein paar andere Beläge. Ich esse viel zu selten Burger.
  • Auf Reisen – lieber entspannen (“hart chillen”, um in der Sprache unserer Zeit zu bleiben) oder lieber irgendwelche Aktivitäten durchführen?
    Eigentlich sollte ich meine Urlaube zum Entspannen nutzen — die habe ich oft ziemlich nötig. Und einen Tag oder zwei Tage lang gelingt mir das auch meistens im Urlaub. Dann werde ich allerdings unruhig und muss etwas erleben oder zum nächsten Ort fahren.
  • Wohin ging Dein erster Flug?
    Der ging von Frankfurt mit Zwischenstopps in Madrid und São Paulo nach Santiago de Chile. Ich war mit fast vierzig anderen Pfadfindern aus Rheinland-Pfalz und Hessen auf dem Weg zum Weltpfadfindertreffen in Chile.

    Bonusfrage: Erinnerst Du Dich noch daran? und Bonusbonusfrage: Was ist Dir davon am meisten in Erinnerung geblieben?
    Ich erinnere mich noch sehr gut an den Flug. Wir waren alle sehr aufgeregt, weil uns vier Wochen Abenteuer erwarteten. Ich konnte nicht schlafen und trank die ganze Nacht Cola. Und es war ein Raucherflug. Rauchen! Im Flugzeug! Das klingt heute auch eher verrückt.
    Eine ganze Weile war ich der Meinung, dass der Mond ja total witzig immer an der gleichen Stelle steht – bis mir bewusst wurde, dass ich auf eine Lampe der Tragflächenbeleuchtung schaute.

#zweiweek-stagram

Fräulein @ponyhut backte heute Kekse und packte sie mit den Worten "Man muss die ja nicht alle auf einmal essen!" in eine Dose. Ich lache immer noch.
Kein Platz!
Diät ausgesetzt.
o/ @lykkeli

“Ich muss mal wieder mehr Bilder ins Internet knipsdingsen!” sage ich mir ja schon länger. Klappt aber nicht so gut. Vier Bilder in zwei Wochen ist nicht so viel. Schade.

Das hier ist jetzt jedenfalls die Kalorien-Edition. Es gab sehr viele Süßigkeiten in der Firma. Zu Hause backte Fräulein Anna leckere Kekse und verbot mir, alle an einem Tag zu essen. Außerdem waren wir auf einem Konzert und am Samstag war die Stadt ganz schön voll.

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CC-BY-SA