Entlang des Rheins zum Posttower

Heute liefen Fräulein Anna und ich am Rhein entlang bis zum Posttower. Gevatter Rhein führt eine Menge Wasser mit sich, es waren eine Menge Schiffe unterwegs. Menschen kletterten auf dieses rote Dings aus Stahlträgern.

Danach streunerten wir eine Runde durch das Gelände der Deutschen Welle und um den Posttower. Dabei entdeckten wir die Mutter aller Packstationen. Ich hätte ja fest mit der Nummer 1 gerechnet. Es ist die 145, traurig! Noch ein bisschen trauriger fand ich es, dass die Sonne dann doch noch ein bisschen rauskam – als wir gerade wieder zu Hause waren.

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Mit dem Graufilter am Rhein

Kennedybrücke und schwimmender Chinese

Heute wollte ich endlich mal meinen neuen Graufilter ausprobieren. Damit kann man auch am Tag Langzeitbelichtungen machen. Zum Beispiel bei Wasserläufen ergibt sich da ein schöner Effekt. Also, nichts wie los – zum Rhein. Denn das ist hier der nächstgelegene Wasserlauf.

Dabei ist dann obiges Bild entstanden. 30 Sekunden Belichtungszeit. Gar nicht mal schlecht für den Anfang. Schön, wie der Rhein da eine glatte Fläche bildet. Nächstes Mal belichte ich mal noch ein bisschen länger.

Schade, dass es direkt danach anfing zu regnen. Vielleicht sollte in Zukunft ein Schirm zu meiner Fotoausrüstung gehören.

Die Poppelsdorfer Allee bei Nacht

Letztens kaufte ich mir, es war ein langes hin und her, einen neuen Fotoapparat. Eine EOS 6D ist es geworden. Und dann gab es auch letztens noch ein neues Reisestativ. Beides lag gut im Arbeitszimmer herum, bis mich dann heute Abend endlich der Ehrgeiz packte und ich mal loszog und ein paar Bilder machte. Es war überraschend warm draußen und ein bisschen Bewegung war sowieso noch notwendig – warum also nicht verbinden? Die neue Kamera will schließlich kennengelernt werden, von meiner ollen 450D ist das jetzt doch ein ganz ordentliches Update.

Das Poppelsdorfer Schloß
Das Poppelsdorfer Schloß ist Abends immer schön angestrahlt.

Eine meiner Standard-Spazierstrecken Abends ist die Poppelsdorfer Allee. Da ist bei fast jedem Wetter was los, es sitzen eigentlich immer Leute auf den Bänken und während man auf das hell angeleuchtete Poppelsdorfer Schloß zu läuft, kann man sich die schönen Altbauten links und rechts anschauen. Prompt fing nach dem ersten Foto dann auch direkt der Akku an zu blinken. Er hat aber dann doch bis zum Schluß durchgehalten.

Bei dem Bild vom Schloß selbst habe ich mich nach einigem Überlegen für die HDR-Variante entschieden. Im Vergleich mit der einzelnen Belichtung ist es Lightroom gelungen, die Schlieren der vorbeifahrenden Radfahrer zu entfernen. Das fand ich an der Stelle besser. Den Arm eines Krans im linken Teil des Bildes habe ich weggestempelt. Bis zum Sommer soll die Baustelle am neuen Eingang dann auch fertig sein, dann steht ein neuer Fototermin an. Bis dahin habe ich dann auch herausgefunden, an welcher Stelle der WordPress-Bildupload beim Berechnen der kleineren Bilder die Unschärfe reinbringt. Im Vergleich zur Originalgröße ist die Qualität bei obigem Bild nämlich ganz schön mies.

Ich laufe Abends gerne die Poppelsdorfer Allee hoch und runter und schaue mir die schicken Altbauten an.
Ich laufe Abends gerne die Poppelsdorfer Allee hoch und runter und schaue mir die schicken Altbauten an.

Man stellte mir noch einmal elf Fragen

Es ist schon eine Weile her, dass man mir elf Fragen stellte. Dieses Mal war es Karsten – und weil ich gerade erst die Erinnerungs-Mail der Ironblogger im Posteingang sah, gibt es auch ein paar Antworten.

  1. Eule oder Lerche?
    Tatsächlich habe ich zu Lerchen keinen Bezug: Eulen sehen mit ihren großen Augen aber immer ganz cool aus. Eule! (Ganz vielleicht habe ich hier gerade einen total witzigen Wortwitz ignoriert.)
  2. Angenommen, es gäbe so etwas wie Wiedergeburt: Als was würdest nach deinem hoffentlich noch fernen Hinscheiden gerne erneut das Licht der Welt erblicken?
    Als Eule! Spaß bei Seite: Vorausgesetzt ich könnte nicht wieder ein weißer Mann in Mitteleuropa sein, wäre ich gerne ein entspanntes Tier. Vielleicht mit einem kuscheligen Fell, Winterschlaf wäre nicht schlecht. Und halt irgendwo am oberen Ende der Nahrungskette. Das wäre schon gut.
  3. Nach was bis du süchtig?
    Ich habe keine richtige Sucht, denke ich. In den letzten Jahren habe ich bei an sich allem, was in Frage kam, bewiesen, dass ich auch ohne auskomme.
  4. Was vermisst du, wenn du reist?
    Die Ruhe meines Wohnzimmers. Und auf dem Sofa gammeln. Ich reise gerne und komme gerne rum. Aber es zieht mich da schon immer in diese Ecke des Wohnzimmers, wo man prima auch mal ein ganzes Wochenende verbringen kann.
  5. Wofür bist du absolut nicht geeignet?
    Für unfassbar vieles. Als erstes fällt mir da mal alles mit Höhen ein. Bei der Bergrettung wäre ich sehr schlecht aufgehoben. Auch weil ich nicht so besonders gut Blut sehen kann. Da wird es mir tendenziell schlecht.
  6. Hast du ein echtes Hobby?
    Nicht so richtig, denke ich. Ich mache viele Dinge gerne, habe sicherlich das ein oder andere Steckenpferd. Der ganze Fotokram zum Beispiel. Aber „Hobby“ klingt auch immer so ein bisschen nach „Briefmarken sammeln“. Das mache ich nicht.
  7. Kannst du ein Gedicht auswendig vortragen? (Zicke-zacke Hühnerkacke gilt nicht.)
    Nein! Und das ist echt schade. Früher konnte ich mal was von Heinz Ehrhardt auswendig. „Ritter Fips“ war involviert und ich werde gleich nach diesem Blogpost recherchieren und auswendig lernen.
  8. Welche Macke würdest du dir gerne abgewöhnen?
    Ich wäre auf Reisen gerne ein wenig entspannter. Bis jetzt habe ich noch jeden Flug bekommen – aber vorher ist immer ein bisschen Drama.
  9. Wem wärst du lieber nie begegnet?
    So wenig mag ich niemanden, dass ich der Person lieber nicht begegnet wäre.
  10. Magst du Hunde? Und Hundehalter?
    Hunde finde ich schon gut. Ich mag das Konzept des „Besten Freund des Menschen“ ganz gerne. Gleichzeitig muss man aber nicht „Mami“ oder „Papi“ von einem Hund sein. Echt jetzt.
    Ich habe allerdings auch Respekt vor dem, was ein Hund mit seinem großen Maul anrichten kann, wenn er sich in meiner Wade verbeisst. Deshalb mag ich Hundehalter, die ihr Getier unter Kontrolle haben.
  11. Magst du den Karneval?
    Nein. Echt nicht. Verkleiden fand ich schon immer doof – und ich finde es komisch, wenn sonst schrecklich griesgrämige Menschen auf einmal für ein paar Tage ekstatisch und auf Teufel komm‘ raus gut gelaunt sind. Das würde mir doch auch keiner abnehmen.

Alte Häuser in schwarz/weiß

Letztens stolperte ich über das Tutorial-Video eines französischen Fotografen, in dem er zeigte wie man aus vielleicht nicht ganz so tollen Bildern in schwarz/weiß und mit ein paar Highlights doch noch vielleicht etwas machen kann. Ich habe das mit zwei Bildern, die ich sonst vermutlich weggeworfen hätte, mal ausprobiert.

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Ich mag das Ergebnis, auch wenn die Bilder für meinen Geschmack eigentlich einen Ticken zu stark bearbeitet sind. Das Tutorial-Video gibt es nach dem Klick.

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Unterwegs in Island: 360°

Und dann waren da am Ende noch die Filme aus der Spinner-Kamera. Zuerst standen die Filme ewig auf dem Schreibtisch herum, dann war die Durchlicht-Einheit des Scanners verschwunden. Heute habe ich es dann auch mal geschafft, zu suchen und zu scannen.

Island in (ungefähr) 360°. Mit im Bild: Das spitzfingerige ich, meistens auch noch mit einem möglichst dummen Gesichtsausdruck, manchmal auch Fräulein Anna.

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Fünfzehn, Sechzehn

Zweitausendfünfzehn

Puh! Rückblickend betrachtet war das ein anstrengendes Jahr. Ja, ich glaube vor allem war ich das ganze Jahr über irgendwie angestrengt und genervt. Schade! Da hat sich wohl fortgesetzt, was im letzten Jahresrückblick schon so ein bisschen angeklungen ist. Vielleicht ging da vieles einfach zu schnell. Ich fühlte mich oft getrieben – vor allem auch von mir selbst.
Gegen Ende des Jahres erwischte es mich dann auch körperlich noch richtig: Zuerst wurde ich von einem Auto angefahren und lag deswegen länger flach, um mir dann direkt danach noch den Knöchel zu verknacksen. Das hat mir gerade noch gefehlt. Mit körperlichen Beeinträchtigungen kann ich ziemlich schlecht umgehen.

Zwischendrin passierte allerdings auch eine Menge guter Dinge. Es ist ja nicht so, dass ich nur griesgrämig rumgelaufen wäre. Urlaub zum Beispiel: Gemeinsam mit Fräulein Anna war ich fast drei Wochen in Island. Ich habe insgesamt achtzehn Beiträge mit vielen vielen Bildern dazu geschrieben. Das war großartig! Im Herbst hingen wir dann noch ein paar Tage in der Sonne herum, was jetzt auch nicht das Schlechteste war.

Ansonsten? Heute vor genau einem Jahr habe ich mich gewogen und danach direkt angefangen, etwas gegen meinen Bauchumfang zu tun. Anfangs schleppte ich mich noch ins Fitti, um dann allerdings festzustellen, dass ich damit wohl niemals warm werden würde. Der Vertrag ist gekündigt. Statt dessen trage ich seit Anfang Mai einen Schrittzähler mit mir herum und bewege mich in meinem Alltag mehr. Und das klappt: Ich bin schon ein gutes Stück leichter geworden und passe deutlich besser in meine Hosen. Das Erreichen des Ziels muss aber ins neue Jahr verschoben werden – die letzten Wochen konnte ich nun wirklich nicht viel tun, was darauf eingezahlt hätte.

Zweitausendsechzehn

Was steht an? Ich bin ja tatsächlich gar nicht mal so schlecht darin, Neujahrsvorsätze umzusetzen und durchzuziehen. Ich rauche heute genau zwei Jahre nicht mehr. Ich habe mir wieder ein bisschen was vorgenommen:

Dieses Jahr führe ich meine Bewegungsoffensive aus dem vergangenen Jahr fort. Das klappt nämlich gut, es gibt Erfolge zu vermelden. Wenn es weiter so gut läuft, kann man das vielleicht sogar ein bisschen ausbauen. Ansonsten will ich mich nicht mehr so viel ärgern lassen, nicht nur von mir selbst. Da muss ich der nächsten Zeit mal ein bisschen aufpassen und mir einen guten Plan machen. Konsequenzen ziehen.

Ich habe mir diese „Jeden Monat ein Konzert“-Challenge auch wieder auferlegt. Überhaupt: Musik! Mehr Musik hören! Dann: Fotos! Mehr Bilder! Die Knipserei macht mir schon eine Menge Spaß, vielleicht schaffe ich es dieses Jahr, mich ein wenig ernsthafter damit zu beschäftigen. Es ist damit zu rechnen, dass ich das auch hier wieder ausreichend dokumentiere. Eine grobe Idee für einen schicken Urlaub steht auch schon im Raum. Ich freue mich schon sehr auf Planungen und dann natürlich die Durchführung.

Das mit dem „wieder öfter aus dem Haus gehen“ hat nicht ganz so gut geklappt – da muss ich noch ein bisschen nachlegen. Abgemacht!

„Jeden Monat mindestens ein Konzert!“ — 2015

Da hatte ich mir ja was vorgenommen: Jeden Monat des Jahres 2015 wollte ich ein Konzert besuchen. Das hat leider nicht so gut geklappt wie ich mir das vorgestellt habe, eine Menge Spaß hatte ich aber dennoch. Und 8/12 ist dann doch gar nicht mal schlecht.

Leider hat mein Plan, die ein oder andere Band in Island zu sehen, nicht geklappt. Während unseres Aufenthaltes waren wir entweder am falschen Ende der Insel oder es gab gerade wirklich nichts interessantes zu sehen und hören. Pech gehabt!

Mit Hundreds, Team Me, Marcus Wiebusch und Death Cab For Cutie waren da ja schon einige meiner Lieblingsbands dabei. Von den mir neuen Bands ist vor allem Friska Viljor hängen geblieben. Die gut gelaunten Schweden laufen, seitdem ich sie auf dem Konzert im November kennenlernte, ziemlich oft.

So lange der Vorsatz nicht geschafft ist, kann man ihn ja immer wieder fassen. Die ersten Karten sind schon gekauft.

Unterwegs in Island, Tag 18: Noch einmal Reykjavíks Innenstadt, die Blaue Lagune und der Rückflug

Es ist unser letzter Tag. Schade eigentlich! Bevor es aber am späten Abend zum Flughafen gehen soll, haben wir noch ein bisschen was vor. Zuerst steht packen auf dem Plan. Der Rucksack wird wieder ganz schön schwer. Danach laufen wir noch eine kleine Runde durch die Stadt, ein paar letzte Mitbringsel wollen gekauft werden. Außerdem schauen wir noch einmal am Wasser vorbei und schauen uns das Konzerthaus Harpa noch einmal an. Dieses Mal scheint nämlich die Sonne ganz wunderbar und so können wir uns das Lichtspiel darin noch in aller Schönheit anschauen.

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Wir kehren noch einmal kurz in unsere Wohnung zurück. Ein kleiner Mittagsschlaf und ein paar Brote essen und dann heißt es: Rucksack schultern! Auf dem Weg zum Busbahnhof kommen wir an einem Café vorbei, was irgendwo als „Reykjavíks bester Röster“ beschrieben worden war. Mir ist der Espresso leider ein bisschen zu bitter. Wir sitzen noch einige Zeit dort in der Sonne und schauen den Hipstern beim hipstern zu.

Schließlich brechen wir dann aber auch auf und schon kurz darauf sitzen wir hinter dem Busbahnhof auf einer Bank. Es geht nun zur Blauen Lagune, dem bekannten Thermalfreibad nahe des Flughafens. Die Tour dorthin hatten wir gestern relativ spontan gebucht.

Die blaue Lagune – Bláa Lónið

Ich bin schon ziemlich gespannt. Fünfundvierzig Euro Eintritt kostet uns der Spaß. Pro Person. Das ist selbst im teuren Island ziemlich ordentlich. Der Bus kommt dann auch sehr pünktlich, wir sind nicht die einzigen, die auf dem Weg zum Flughafen noch einen Abstecher dorthin machen. Ein bisschen verwirrend ist für einige Menschen, dass man das Busticket nicht auf dem Handy vorzeigen kann – man muss zum Schalter gehen und es dort ausdrucken lassen.

Nach etwa fünfundvierzig Minuten Fahrt kommen wir an. Nachdem wir unser Gepäck abgegeben haben, ist erst einmal Schlange stehen angesagt. Bei fünfundvierzig Euro für drei Stunden: Fünfzehn Euro die Stunde, fünfundzwanzig Cent die Minute. Also gleich mal fünf Euro mit Warten verbracht. Schnell sind wir dann aber auch im sehr warmen Wasser. Es hat eine trüb-blaue Farbe, man merkt richtig wie viel Kieselerde darin ist. Die Lagune ist weit davon entfernt ein Schwimmbad zu sein. Es ist nirgends so tief, dass man nicht stehen könnte.

An einigen Stellen kann man sich weiße Kieselerde ins Gesicht packen. Dazu stehen dort recht große Bottiche mit der weißen Schmiere herum. Das soll die Hausalterung vorbeugen… Es sieht aber vor allem witzig aus. Mir ist es schnell zu warm im Wasser, aber da muss ich nun durch. Ein bisschen besser wird es, nachdem ich eine etwas kühlere Ecke in dem großen Becken gefunden habe. Es macht sogar alles ein bisschen Spaß, aber die Luft ist doch schnell raus. Eine Stunde hätte mir vollends gereicht. Andere Menschen haben deutlich mehr Spaß: Man kann scheinbar Wasserdichte Hüllen für Smartphones irgendwo her bekommen und ich beobachte die Leiterin einer Jugendgruppe recht lange bei ihren kläglichen Versuchen ein „Common guys, group photo!“ zu organisieren.

Nachdem wir ordentlich geduscht sind, machen wir auf dem Weg zum Bus noch einen kleinen Umweg und schauen uns die Umgebung an. Im Hintergrund sieht man das Geothermalkraftwerk, das für die Entstehung des Salzwassersees verantwortlich ist. Die Landschaft ist wieder ziemlich abgefahren anzuschauen.

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Der Bus zum Flughafen soll um halb 10 gehen. Wir holen unser Gepäck in der Aufbewahrung am Parkplatz ab und Essen noch eine Kleinigkeit. Gesellschaft haben wir von einer Frau aus Hamburg, die auch auf dem Heimweg ist. Und dann kommt der Bus nicht. So langsam wird es für einige Leute recht eng, wir haben zum Glück ausreichend Zeit eingeplant. Erinnerungen an ein Erlebnis aus Madagaskar kommen hoch. Mit fast einer Stunde Verspätung geht es dann aber schließlich los, die Fahrt nach Keflavík dauert nicht lange.

Den ganzen Flughafenkram bringen wir schnell hinter uns, dann sitzen wir auch schon im Flieger nach Düsseldorf. Tschüss, Island! Es war schön bei dir!

Unterwegs in Island, Tag 17: Nordic House, Saga-Museum und Nordic Lights Museum

Heute steht ein Frühstück außer Haus auf dem Plan! Fräulein Anna hat ein sehr hübsches Café im Stadtzentrum ausgesucht. Es heißt „Tíu Dropar“, liegt im Souterrain eines Hauses und ist eines der ältesten Cafés der Stadt. Es ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, uns gefällt es hier direkt sehr gut. Für mich gibt es einen Bagel, für Anna ein Pfannkuchen-Bacon-Ei-Frühstück. Das ist ein wirklich guter Start in den Tag.

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Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg ins “Nordic House”, dass von dem bekannten finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto entworfen wurde. Es steht auf dem Gelände der Universität von Reykjavík. Auf den Weg dorthin kommen wir durch ein sehr schickes Viertel, in dem scheinbar das ein- oder andere Konsulat beherbergt ist. Die Sonne scheint ganz prächtig, es ist tolles Spaziergangs-Wetter.

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Das Nordic House

Nachdem wir dann auch noch einen Park durchquert haben, kommen wir schließlich am Nordic House an. Die Ausstellung über Aalto ist kompakt, aber interessant. Natürlich kenne ich die berühmten „Hocker Nr. 60“. Neben der Ausstellung über den Designer gibt es noch Bibliothek und ein kleines Restaurant. Es werden auch passende Dinge von anderen Designern gezeigt. Nach einem netten Plausch mit der Betreiberin des kleinen Shops schauen wir uns noch ein wenig um: Das gesamte Haus samt Interieur wurde von Aalto entworfen. Und das erkennt man auch.

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Wir laufen wieder ein gutes Stück, das Wetter ist gut. Das „Saga-Museum“, in dem wir mehr über die Isländische Sagengeschichte lernen wollen, ist unser Ziel. Bevor wir dort hinein gehen kehren wir aber kurz in das daneben gelegene Restaurant ein. Aus irgend einem Grund trinke ich Malzbier mit Orangenlimo! Das klingt erst einmal komisch, schmeckt aber erstaunlich lecker.

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Das Saga-Museum

Das Saga-Museum hat wieder so einen Audioguide zum umhängen. Von den Dingern bin ich ja inzwischen Fan! Einige Details der Geschichte haben wir schon in dem anderen Museum gehört. Aber auch hier wurden wir wieder gut unterhalten. Verschiedene Szenen sind mit Puppen dargestellt. Dazu bekommt man allerhand erzählt. Obwohl hier auch alles sehr kindgerecht ist, sind die Szenen teilweise ein bisschen gruselig. Unter anderem lernen wir auch einiges über Hexenverbrennung.

Draußen vor der Ausstellung kann man dann Kostüme anprobieren und bekommt in einem Film gezeigt, wie während der Einrichtung des Museums die Puppen von echten Menschen abgegossen wurden. Beeindruckend, mit wie viel Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde.

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Nordic Lights Museum

Direkt neben dem Saga Museum ist das Nordic Lights Museum. Wo wir schon mal da sind: Nichts wie rein!

Das Phänomen der Nordlichter wird einem hier sehr modern und anschaulich erklärt. Leider vielleicht ein bisschen zu steril. Die toll gemachten Plakate und Animationen auf den großen Bildschirmen und Touchscreens sind zwar sehr lehrreich, aber nicht so richtig mitreissend. Dennoch kann man das Museum weiterempfehlen. Am Ende gibt es eine große Leinwand, auf der man sich viele Zeitraffer-Aufnahmen von Nordlichtern anschauen kann. Das ist richtig imposant anzuschauen. Schade, dass wir nicht in der richtigen Zeit dazu im Land sind.

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Nach so vielen Museen sind wir jetzt auch ziemlich abgefüllt. Zumindest mit Information und Wissen. Deshalb: Abendessen! Der lange Tag war nun doch sehr lang und wir sind eine ganz ordentliche Strecke gelaufen. Da gönnen wir uns direkt noch eine Pizza auf dem Heimweg.