der tag und ich

Linkeria (8. Dezember bis 23. Dezember)

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

Teamspeak unter MacOS X

Teamspeak

Wo der gute Thomas gerade fragt: Es gibt tatsächlich auch einen Teamspeak-Client für MacOS. Dieser hört auf den Namen Teamspeex und wird leider wohl schon länger nicht mehr weiterentwickelt.
Wie mein Test letztens in der virtuellen Landesleitungssitzung ergab, funktioniert dieser auch noch prima auf aktuellen Macs mit aktuellem Betriebssystem.

Interessant wäre für mich nun, ob das System nur nicht von Mac-Usern eingesetzt wird und deshalb kein Bedarf besteht, oder ob ich was entscheidentes verpasst hab und es noch eine Fülle an weiteren Clients gibt. Für Hinweise bin ich immer zu haben.

Das Betriebssystem von Google ist schon da!

Marcus hat mich gerade wieder einmal auf einen Gedanken gebracht den ich schon vor längerem hatte, als er über die Gerüchte zum angeblich bald erscheinenden Google-Betriebssystem schrieb.

Mein Gedanke: Ist es nicht schon da?

In meinen Augen beschreibt Marcus nämlich schon genau das richtige Szenario:

“90 Prozent der Zeit, die ich privat vor dem Rechner verbringe, befinde ich mich im Internet. Dort schreibe ich Mails, Dokumente, Tabellen, blogge, twittere, speichere Bookmarks ab, erstelle Templates und Themes usw. Die restlichen 10 Prozent außerhalb des Internets werden eigentlich nur für die Verwaltung von Musik und Fotos verwendet.”

Google bietet mit all seinen Diensten ungefähr alles das an, was der durchschnittliche Internetnutzer braucht. Office, Mail, Unterhaltung: Alles da! Fotos kann man übrigens mit Picasa verwalten, hab ich gehört. Ich bin darauf schon einmal ein wenig eingegangen.

Wollen wir mal überlegen was ein Betriebsystem so macht. Oder einfacher, wir fragen mal bei Tante Wikipedia nach:

“Ein Betriebssystem ist die Software, die die Verwendung (den Betrieb) eines Computers ermöglicht. Es verwaltet Betriebsmittel wie Speicher, Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen.”
Quelle: Wikipedia

Wenn man den Begriff einmal auf die Stichworte steuert die Ausführung von Programmen herunterbricht, dann hat Google “sein” Betriebssystem schon lange vorgestellt. Mit dem Browser Chrome, um den es in der letzten Zeit etwas ruhig geworden ist, hat man ein sehr performantes Betriebssystem für seine Javascript-Anwendungen geschaffen. Während die HTML-Engine schlicht “Webkit” heißt und somit die gleiche ist wie auch zum Beispiel in Safari, hat man sich bei der Javascript-Engine mehr Mühe gemacht und mit V8 etwas eigenes produziert.

Nun ist es für Google ein leichtes, auf den eigenen Browser zugeschnittene Anwendungen zu entwickeln. Auch Dritthersteller können auf den Zug aufspringen: Mit dem Google Web Toolkit (GWT) lassen sich in Anwendungen in Java programmieren, die dann recht einfach in Javascript-Code umgewandelt werden. Im Rahmen meiner Diplomarbeit arbeite ich im Moment an einem solchen Projekt mit und bin immer wieder begeistert, was doch alles möglich ist.

Meine Vision: Wir werden in Zukunft noch mehr online leben und arbeiten als das heute schon der Fall ist. Google wird hier ganz vorne mit dabei sein und in Zukunft sicherlich auch eine Konkurrenz zu Microsoft oder Apple und ihren Produkten sein. Menschen werden sich mehr oder weniger günstige Computer kaufen. Das Betriebssystem das die Kiste zum Leben erweckt wird zweitrangig sein, denn unsere Anwendungen werden wir im Netz finden. Marcus schreibt:

“Kurzum, eigentlich spielt für mich das Betriebssystem keine große Rolle mehr.”

Recht hat er.

Fotogeschenke mit noch mehr Pfiff!

Selbstgestrickte Wollsocken, dick machende Pralinen, unpassende Krawatten – wollen Sie an Weihnachten lange Gesichter vermeiden? Dann sind die neuen, pfiffigen Fotogeschenke des Online-Fotoversandhandels ExtraFilm eine echte Alternative zu unspektakulären und unpersönlichen Weihnachtsgeschenken.

ExtraFilm bietet pünktlich zu den Festtagen ganz neue Präsente mit persönlichen Fotos und Texten an. Egal, ob kuschelige Kissen, Lätzchen für die Kinder oder Klassiker wie Tassen, Mausmatten und T-Shirts, auf der Webseite www.extrafilm.de findet jeder Ideen für das passende Geschenke. Dank einfacher und klarer Navigation ist das perfekte Präsent im Nu gestaltet und bestellt. Wer es eher schlicht mag, der verziert die Zaubertasse oder das Handtuch mit einem schönen, selbst aufgenommenen Foto. Aber auch Designfreunde kommen nicht zu kurz: Per Mausklick kann aus zahlreichen Mustervorlagen ausgewählt werden. In Kombination mit dem eigenen Foto entsteht ein attraktives und individuelles Geschenk. Den letzten Schliff geben dann ein Name, ein origineller Spruch oder ein netter Gruss an die Lieben direkt auf dem Fotoprodukt. “ExtraFilm war es wichtig den Kunden grafische Vorlagen anzubieten, ohne die individuellen Gestaltungswünsche einzuschränken. Das ist in diesem Produktsegment einzigartig auf dem Markt”, berichtet René Baumann, Marketmanager für ExtraFilm.

Natürlich bietet das Unternehmen seinen Kunden noch viel mehr: Wie wär’s mit einem Fotobuch für die Bilder der Weihnachtsfeier oder einem individuellen Kalender mit den eigenen Fotos für das Jahr 2009? Wer jetzt noch bestellt profitiert vom 25% Rabattangebot zu Weihnachten. Alle bis 14. Dezember eingehenden Bestellungen werden bis Weihnachten direkt nach Hause geliefert. Die Lieferanschrift ist frei wählbar, so kann man seine Kreationen direkt an seine Freunde versenden.

ExtraFilm Fotogeschenke

Über Extra Film:

Die Firma ExtraFilm ist ein Tochterunternehmen der international tätigen Spector Photo Group. ExtraFilm bietet auf ihrer Webseite www.extrafilm.de einen digitalen Online-Fotoentwicklungsservice an. Digitalfotos können nicht nur als einfache Abzüge auf Fotopapier, sondern zum Beispiel auch als personalisierte Fotogrusskarten, Foto-Kalender und Foto-Geschenkartikel, Foto-Leinwand oder als Fotobuch bestellt oder gratis in Online-Fotoalben organisiert werden. Digitale Fotoaufträge können auch offline, durch Einsenden von Datenträgern in einer Fototasche, erteilt werden. Für die Gestaltung von persönlichen Fotoalben steht die Gratis-Bestellsoftware DESIGNER zum Download bereit. Die Bestellung kann dann per Post auf selbst gebrannten CDs/DVDs oder via Internet-Upload getätigt werden.

Kettcar in Bonn

Wenn eine meiner Lieblingsbands nur 20 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt spielt, dann darf ich dabei natürlich nicht fehlen. So hatte ich mir schon vor zwei Monaten eine Karte gesichert und machte ich mich heute Abend auf den Weg ins Brückenforum. Dort sollte Kettcar spielen.

Pünktlich zur Vorband, die auf den Namen Computer hört, schlug ich dort auf. Die Kapelle war dann auch recht OK, wenn auch für meinen Geschmack ein wenig zu ruhig – trotz dem MacBook Pro auf der Bühne. Die Zeit bis zum Konzert hatte ich dann auch direkt nettes Gespräch: Mit so einigem hätte ich ja gerechnet, aber als dann ein Tiefensteiner in Form von Frank vor mir stand, war ich schon ein wenig baff. Bewundernswert wie schnell ich doch wieder ins übelste obersteiner Platt umschalten kann, nachdem ich mir sonst doch Mühe gebe einigermaßen Hochdeutsch zu reden. Wie gut mir das gelingt ist dann wieder eine andere Frage.

Kurz nach neun Uhr hieß es dann “Hallo Bonn, alte Lady. Wir sind Kettcar aus Hamburg.” – gefolgt von “Ein Volk steht wieder auf – na toll…”.
Wie erwartet startete die Band mit “Deiche”. Es folgten dann gute anderthalb Stunden spitzen Livemusik, bei der ich bis auf ein Lied alles mitsingen konnte. Nachdem ich ja vom Auftritt auf dem Rocco-del-Schlacko nicht so begeistert war, hat dieses Konzert wieder alles rausgehauen. Gleich zwei mal musste die Band wieder vor die nicht ganz ausverkaufte Halle, bis es dann nach “Balu” endgültig zu Ende war. Meinetwegen hätten sie noch eine ganze Weile weiterspielen können…

T-Shirt abstauben

Beim Shirt- und Nerd-Shop 3Dsupply kann man ein kostenloses T-Shirt abstauben, in dem man einen Artikel mit Link schreibt. Das habe ich damit getan und bin nun mal gespannt. Hin und wieder mag die Qualität bei Versendern nicht so recht überzeugen, da ist ein “Probeexemplar” auf jeden Fall mal nicht schlecht. Mal schauen ob ich dann ein paar schöne Motive finde, ich glaube aber aus dem Nerd-Alter bin ich inzwischen ein wenig raus.

Via aptgetupdate.

Mein Stamm im Fernsehen

Schade, dass ich dieses Mal nicht dabei war. Stellt sich mir noch die Frage, wer der YouTube-UserScoutingGirl ist. Ich hab da ja schon nen Verdacht.

Linkeria (19. November bis 4. Dezember)

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

Im Internet surfen

Warum “surfen” wir eigentlich im Internet? Da wusste Frau Mutter heute beim Mittagstisch doch tatsächlich mehr als ich… und die Wikipedia hat es bestätigt:

“Bekannt gemacht wurde der Begriff „Surfing the Internet“ durch den gleichnamigen Artikel der US-amerikanischen Bibliothekarin Jean Armour Polly, der im Juni 1992 im Wilson Library Bulletin erschienen ist. Sie kam auf den Namen, als sie ihr Mauspad ansah, auf dem ein Surfer abgebildet war.”
Quelle: Wikipedia

Da sag noch einer, man könnte beim Heimatbesuch nichts mehr von seinen Eltern lernen! Ich stöbere jetzt mal nach einem Mauspad mit einem Surfer drauf. Oder vielleicht eher ner Surferin…

How to schreib a Diplomarbeit

… oder vielleicht besser: “How to not schreib a Diplomarbeit”?

Eigentlich wollte ich schon vergangenen Sonntag zu diesem Thema ein paar Worte loswerden. Passend wäre das gewesen, denn da war es noch genau ein Monat zum spätest möglichen Abgabetermin. Da ich es dann doch tatsächlich geschafft habe, dieser Tage einiges an der Arbeit herum zu schreiben, fiel das flach. Manchmal kann ich eben doch Prioritäten setzen.

Wieder einmal hängt es an mir: Den Arsch hochkriegen gehört definitiv nicht zu meinen Stärken. Während ich mit dem praktischen Teil wirklich gut zu Rande komme, mir die Arbeit wirklich Spaß bereitet und das Ergebnis schon ein wenig über meinen Erwartungen liegt, ist die dröge Schreiberei nichts für mich. Auch wenn inzwischen gute 50 Seiten hinter mir liegen, wissenschaftliche Ausarbeitungen werden mir wohl nie wirklich ein guter Freund sein.

So bin Ich wirklich froh, dass ich mein Studium ohne irgendwelche Hausarbeiten herumgebracht hab. Hinsetzen und schreiben geht irgendwie überhaupt nicht. Wenn ich mir da anschaue, was mir bekannte Anglistik, Germanistik oder Pädagogik-Studentinnen und -Studenten so alles schreiben müssen… Weit hätte ich es da aus purer Faulheit schon nicht gebracht. Auch Thomas’ Anleitung hätte mir da sicherlich nicht viel geholfen.

Diese Woche habe ich nun Urlaub. Diesen will ich nutzen, um die Arbeit weitestgehend fertig zu stellen. Die Liste mit den “Kleinigkeiten” die ich in der kommenden Woche in der Firma klären muss, wird auch immer länger. Allerdings könnte ich tatsächlich besser vorankommen und hier sitzt das Problem bei der Geschichte: Meine Konzentrationsspanne ist aus irgendeinem Grund etwa bei der einer Fruchtfliege angesiedelt. Aus diesem Grund habe ich mir neben meiner Tipperei einiges vorgenommen. Viele Kleinigkeiten die ich in und um meine Bude schon immer mal erledigen wollte und viele weitere Nebensächlichkeiten die schon ewig auf Halde liegen.
Abwechselnd “diplomieren” und “Kram abhaken” war dann tatsächlich eine gute Idee und hat mich wirklich weitergebracht.

Nun geht es in den Endspurt. Über ein paar schlaue Tipps zu meinem aktuellen Lieblingsthema freue ich mich natürlich immer. Bald geht es dann auch hier mit voller Kraft weiter. Es ist immer wieder spannend was man alles so an Ideen entwickelt, wenn man eigentlich was ganz anderes im Kopf haben sollte.