Ein Adventskalender mit WordPress: WP-Advent

Da ich dieser Tage einen Adventskalender brauche, hatte ich zwei Möglichkeiten: Ich bastele mir aus PHP schnell selbst etwas… oder ich Beweise mal wieder meine Aussage, dass man mit WordPress einfach alles kann. Und nun sagt alle „Hallo WordPress-Adventskalender!“

Screenshot vom WordPress-Adventskalender

Einen guten Nachmittag und den halben Abend habe ich damit verbracht, das Ding zusammen zu bauen. Wesentlich aufwendiger wird es nun, mir noch passende Inhalte aus den Fingern zu saugen zu überlegen.

Technisches und Quellen

Aber vielleicht mal ein paar technische Details: Das ganze ist ein WordPress-Theme und läuft bei mir unter WordPress 3.0.1 problemlos. Getestet hab ich die Geschichte mal in Chrome und Firefox, da sieht alles top aus. Der Internet Explorer sollte in einer möglichst aktuellen Version auch keine Mucken machen, aber das weiß man ja nie.

Zum Anzeigen der virtuellen Türchen verwende ich Fancybox, ein jQuery-Plugin. Das kann Videos, Bilder und Text darstellen. Man ist also in seinen Möglichkeiten kaum eingeschränkt. Die verwendete Schrift ist übrigens Tangerine aus dem Google Font Directory. Das Hintergrundbild habe ich selbst im Urlaub auf Langeoog geschossen.

YouTube- und Vimeo-Videos lassen sich mit den Tags
[html]
[ youtube ]xxx[ /youtube ]
[ vimeo ]xxx[ /vimeo ]
[/html]
einbinden, wobei das „xxx“ für die Video-ID steht, die man aus der URL rauskopieren muss. Außerdem muss man die Leerzeichen in den eckigen Klammern entfernen. Das notwendige Gehackte hat netterweise der Herr Netzblogr zur Verfügung gestellt.

Zur Darstellung der Einträge verwende ich zwei Loops. Den Code für den Teil mit den noch nicht erschienenen Beiträgen habe ich mir bei Michael Loeser abgeschaut.

Installation und Einrichtung

Zuerst einmal braucht es ein leeres WordPress. Wie man so etwas installiert, möchte ich grade gar nicht erklären – das lässt sich auch einfach zusammengooglen und ist eigentlich auch nicht schwer. Der Titel des Blogs wird oberhalb des Kalenders ausgegeben. Außerdem wichtig: Man muss unter Einstellungen -> Lesen die Einstellung Blogseiten zeigen maximal auf 24 stellen. Als zweites braucht es dann das Adventskalender-Theme, welches man in den Themes-Ordner lädt. Dann schnell das Theme aktivieren!

Schließlich legt man dann genau 24 Beiträge im WordPress an und datiert diese in der „Publizieren“-Box am rechten Rand entsprechend auf den 1. bis 24. Dezember vor. Als Titel sollte man einfach die Ziffern 1-24 nehmen.

Download

WordPress-Theme WP-Advent

Disclaimer

Ich habe das Theme für meinen eigenen Bedarf recht flott zusammengebastelt und für meinen Zweck funktioniert es. Falls etwas schief gehen sollte, darf man mich gerne in den Kommentaren drauf hinweisen. Wenn ich Zeit und Muse finde bastele ich auch noch ein wenig daran rum. Ansonsten darf aber auch jeder gerne das Theme ganz nach den eigenen Wünschen umbauen und Kram. Das Hintergrundbild lässt sich zum Beispiel recht einfach austauschen, indem man ein Bild auf die Maße 600*500 Pixel bringt und dann von oben links nach unten rechts in durchnummerierte Teile á 100*125 Pixel zerschneidet. Die Bilder packt man dann in den Ordner ausschnitte im Theme-Ordner und schon ist alles super mit dem eigenen Bild.

Nur die beiden Links unter dem Kalender, die bleiben bitte drin. Sonst finde ich das doof. Wer das Theme einsetzt, darf mir das auch gerne da so im Kommentarbereich erzählen. Ich freue mich sehr über einen Link, damit ich mir das dann mal anschauen kann.

29. November 2010

Tür defekt – Die Stresssituation an der Bahntür.

Tür defekt

Als ich heute morgen durch die Bahn laufe, fällt mir auf, dass ein Ende relativ leer ist und ich sogar einen Sitzplatz bekomme. Von meiner Haltestelle bis zum Bahnhof fährt man nicht lange, höchstens vier oder fünf Stationen. Zeit genug, um eine lustige Beobachtung zu machen.

Die Tür in diesem Teil der Bahn ist defekt. Das erkennt man an den großen „Tür defekt!“-Schildern in den Scheiben und daran, dass sie sich beim Halt nicht öffnen. Es ist amüsant anzusehen, wie Menschen auf den Knopf drücken – das Schild auf Kopfhöhe ignorierend. Ein, zwei, dreimal wird der Knopf mit zunehmender Kraft gedrückt. Die Menschen werden hektisch, von hinten wird geschoben. Irgendwann sieht und liest jemand das Schild, es bricht nahezu Panik aus. Man kann geradezu sehen, wie das Adrenalin durch die Adern der Menschen strömt, als sie zur nächsten Tür sprinten – auch wenn dort die Fahrgäste noch am aussteigen sind.

Überhaupt scheint das ein- und aussteigen aus Bus und Bahn eine unglaubliche Stressituation für meine Mitmenschen zu sein. Bereits viele Minuten vor der Ankunft wird aufgestanden, die Jacke angezogen, das Gepäck zusammengesucht und spätestens wenn der Schaffner den nächsten Zielort ankündigt, Richtung Ausstieg gestürmt. Das „In wenigen Minuten erreichen wir…“ wird dabei dezent ignoriert. Lieber steht man dort ewig in der dicken Winterjacke schwitzend im Weg herum, als dass man das knappe Zeitfenster verpasst in dem sich die Türen öffnen. Züge halten im Normalfall ja auch gar nicht richtig an, sondern verlangsamen im Bahnhof nur für wenige Sekunden ihre Fahrt. So jedenfalls scheint es mir. Vielleicht erklärt das auch, warum viele Menschen sich an den aussteigenden Fahrgästen vorbei drängeln müssen um in den Zug zu kommen.

Kein Wunder, dass der ÖPNV so stressig ist.

24. November 2010

Spaziergang am Bonner Rheinufer

Gevatter Rhein

Es ist schon wieder ein paar Tage her, dass ich irgendwann Sonntags bei schönem Herbstwetter am Rhein unterwegs war. Mit dabei: Die Kamera und das 30mm/f1.4 von Sigma. An das gewöhne ich mich ja noch ein wenig. Ein paar recht hübsche Bilder sind dann dabei sogar entstanden. Bis schließlich eine Welle doch etwas weiter kam als ich dachte und ich dann mit nassen Füßen nach Hause latschte. Macht aber nichts.

Den ganzen Beitrag lesen.

09. November 2010

Support via Twitter? Vielleicht besser nicht.

Ich twittere mit der Telekom

Freitag Abend sitze ich im ICE in Richtung Mainz. Das Netz von T-Mobile ist unglaublich schlecht und mein mobiles Endgerät springt dauernd zwischen vier Balken 3G, keine Datenverbindung und fieser Weise auch kein Netz. Schon ein wenig gefrustet will ich dem Hotspot im Zug mal eine weitere Chance geben. Eigentlich bezahle ich ja mit meinem Vertrag auch für den mit, habe sogar die Zugangsdaten im Kopf und konnte mich dennoch noch nie verbinden. Natürlich klappte das auch dieses Mal nicht. Nachdem ich die zweite „Klicken sie hier zum Anmelden“-Seite hinter mir hatte und eigentlich das Formular kommen sollte, passierte nichts. So richtig nichts, im Sinne von „die Seite lud nicht“.
Obige Zwitschernachricht schickte ich dazu ab, Frust bei anderen Menschen auslassen ist immer das Beste. Spaßeshalber erwähnte ich mal den Support-Account der Telekom um auf mein Problem aufmerksam zu machen. Viel erwartet habe ich nicht und diesbezüglich dann auch nicht enttäuscht. Eine Antwort bekam ich nämlich Montag. Und damit sind wir bei meinem Problem.

Als Dienstleister, der eine Supportmöglichkeit bei Twitter anbietet, sollte ich dann auch dafür Sorge tragen das entsprechend viele Mitarbeiter dieses Echtzeit-Medium überwachen und supporten. Mehr zweieinhalb Tage nach einer Fragestellung eine Antwort zu bekommen ist (da ja ein Wochenende dazwischenliegt) für einen Email-Support akzeptabel. Beim Twitterdings hätte ich gern nach spätestens fünfzehn Minuten eine Antwort. Wie lange denken die denn, dass ich Zug fahre? Und überhaupt: In 140 Zeichen eine gescheite Fehlerbeschreibung unterzubringen ist glaube ich kaum möglich. Zusammen genommen halte ich Twitter für keinen Kanal, mit dem man dem Nutzer wirklich helfen kann. Nicht umsonst wird in den meisten Fällen dann per Mail oder Hotline weitergeholfen.

Übrigens: Es ist total cool, mir bei diesem Twitterding zu folgen und so.