der tag und ich

2011

Das war anstren­gend! Also jetzt mal ernst­haft: 2011 hat mich ange­strengt. Vor allem das letzte Vier­tel, als ich um– und zusam­men zog und mir einen neuen Job suchte (Den ich über­mor­gen antrete, uiuiui!). Ich bin froh das nun wei­test­ge­hend hin­ter mir zu haben. 2012 wird auch ein wenig ein Neu­an­fang, so wie vor fast vier Jah­ren als ich hier mit dem neuen Blog­d­ings anfing. Ange­fan­gen hatte das Jahr eigent­lich näm­lich ziem­lich gut, so auf der ande­ren Seite der Welt.

2011 war aber auch super! Und im Nach­hin­ein betrach­tet natür­lich mehr super als anstren­gend, denn gute Dinge blei­ben einem dann doch bes­ser in Erin­ne­rung. Eines der groß­ar­tigs­ten Dinge, die ich machen konnte, war wohl mit Fräu­lein Anna zusam­men eine Bude zu suchen, zu fin­den und da ein­zu­zie­hen.

Außer­dem habe ich neue Sachen erlebt: Ich war mal segeln auf der Falado und habe mei­nen Geld­beu­tel ver­lo­ren und wiedergefunden.

Irgend­wie habe ich die­ses Jahr kaum Dinge zu last.fm gedingst, so dass ich nicht genau nach­voll­zie­hen kann was ich gerne so an Musik hörte oder auch nicht. Trotz­dem mag ich Musik natür­lich wei­ter­hin sehr gerne und sah auch das ein oder andere Kon­zert.

2012 will ich auch wie­der hier mehr blog­d­ingsen. Ernst­haft1. Denn eigent­lich ist es ganz cool, ein biss­chen Tage­buch zu füh­ren und dann auch schön zurück­bli­cken zu kön­nen. Ob mir das dann nicht viel­leicht zu per­sön­lich ist, müs­sen wir mal noch sehen. Ich denke schon län­ger dar­über nach.

Guten Rutsch!

  1. Wirk­lich! Und nicht nur weil man das an der Stelle so schreibt. []

Tom Clancy: Ehrenschuld

Auf der ame­ri­ka­ni­schen Pazi­fik­in­sel Sai­pan betrach­tet ein uner­meß­lich rei­cher japa­ni­scher Geschäfts­mann mit Wohl­ge­fal­len sein neu erwor­be­nes Land. Vor Sri Lanka begin­nen aus­län­di­sche Mari­ne­ein­hei­ten eine Serie von äußerst unge­wöhn­li­chen Manö­vern. Und in der Zen­trale der größ­ten ame­ri­ka­ni­schen Akti­en­han­dels­ge­sell­schaft geht ein Tech­ni­ker mit einem maß­ge­schnei­der­ten Com­pu­ter­pro­gramm ans Netz und erfreut sich an des­sen gewal­ti­gen Kon­se­quen­zen. Drei Vor­gänge, die schein­bar nichts mit­ein­an­der zu tun haben – und doch sind es die ers­ten Glie­der einer Kette von Ereig­nis­sen, die die Welt in Atem hal­ten wer­den.
Quelle: Ama­zon

Ein wei­te­rer Roman aus der Jack Ryan–Reihe von Tom Clancy. Wie üblich sehr viel Vater­lands­liebe, ein biss­chen Krieg, diplo­ma­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen, Geheim­dienst­kram und ein fie­ses Cliffhanger-Ende, dass mich direkt nach dem nächs­ten Buch grei­fen lies.

Sneak Preview: Drive

Drive (Quelle: Drive-Webseite)

Ges­tern Abend in der Sneak Pre­view des Woki: Drive, der im Vor­feld (auch wenn man den Namen natür­lich nicht nannte) ganz groß ange­kün­digt wurde. Gezeigt wurde die eng­li­sche Fas­sung mit deut­schen Unter­ti­teln. Für mich auch eine neue und okaye Erfahrung.

Der Film an sich lies mich dann sehr zwie­späl­tig zurück. Ich fand die „Ent­schleu­ni­gung“ der Sze­nen unheim­lich impo­sant und war­tete rich­tig gespannt dar­auf, dass es schlag­ar­tig umschlägt und dann die Post rich­tig abgeht. Noch kurz vor dem Film hatte man auch den Trai­ler gezeigt und ich war guter Dinge. Lei­der ent­wi­ckelte sich das dann doch nicht ganz so wie ich es mir vor­ge­stellt hatte. Zwar gab es noch den einen oder ande­ren Action– und Splatter-Moment, doch sprang bei mir der Funke nicht so recht über. Nach dem fast schon auf­re­gend lang­sa­men ers­ten Teil hätte ich mir eher einen zwei­ten Teil im Stil von The Fast and the Furious, Trans­por­ter oder Shoot Em Up erwartet.

Ich ver­gab bei der anschlie­ßen­den Bewer­tung des Films die Schul­note 3.

Tom Clancy: Das Echo aller Furcht

Der Kalte Krieg scheint Ver­gan­gen­heit, die Welt­mächte ver­han­deln im Zei­chen der Koope­ra­tion und set­zen auf eine fried­li­che Zukunft. Doch hin­ter den Kulis­sen tickt eine gefähr­li­che Zeit­bombe, und ein selt­sa­mer Bom­ben­fund genügt, um einen welt­um­span­nen­den töd­li­chen Kon­flikt zu ent­fa­chen. Jack Ryan, Ame­ri­kas Geheim­dienst­mann für Top-Secret-Fälle, muss einen nahezu aus­sichts­lo­sen Kampf gegen die Zeit gewin­nen …
Quelle: Ama­zon

Span­nend wird beschrie­ben wie Ter­ro­ris­ten einen Anschlag auf die USA vor­be­rei­ten und durch­füh­ren. Clan­cys Haupt­cha­rak­ter Jack Ryan ist wie­der mit­ten drin und muss einen Welt­krieg ver­hin­dern. Die­ses Buch wurde vor eini­ger Zeit auch mit Ben Aff­leck und Mor­gan Free­man mit dem Titel „Der Anschlag“ verfilmt.

Kathleen McGowan: Das Magdalena-Vermächtnis

Flo­renz. Zen­trum der Renais­sance. Hier herrschte Lorenzo de‘ Medici unter dem Ban­ner der Liebe. Hier schu­fen unsterb­li­che Künst­ler Meis­ter­werke, die bis heute Rät­sel auf­ge­ben. Hier wur­den Mys­te­rien begrün­det, deren Wir­kung bis in die Gegen­wart reicht. In Flo­renz soll Mau­reen Paschal, die Hüte­rin des Magdalena-Evangeliums, in den gehei­men Leh­ren der Medici unter­wie­sen wer­den. Aber auch der Schat­ten der Ver­gan­gen­heit kehrt nach Flo­renz zurück, um die Wie­der­ge­burt des wah­ren Glau­bens zu ver­ei­teln — und sei es mit Gewalt.
Quelle: Ama­zon

Schein­bar haben mir die bei­den vor­he­ri­gen Bücher „Das Magdalena-Evangelium“ und „Das Jesus-Testament“ aus der „Maria Magdalena“-Serie von Kath­leen McGo­wan gut gefal­len, denn den drit­ten Teil hatte ich mir bei Ama­zon schon im Mai vor­be­stellt. Eigent­lich mag ich ja diese Romane mit his­to­ri­schem „Hin­ter­grund“ im Stil von Herrn Brown recht gerne. Die­ses Buch hat mich aber schwer ent­täuscht. Wirk­li­che Span­nung kam nie auf, statt des­sen las ich meh­rere hun­dert Sei­ten über „die wahre Liebe“, „die Zeit kehrt wie­der“ und viel ande­res Gela­ber, dass sowohl in der Gegen­wart als auch der Renais­sance spielt und schon fast an christ­li­che Gehirn­wä­sche grenzt. Wie man merkt hat das nicht funk­tio­niert. Da das erwar­tete Aben­teuer aus­blieb, blieb für mich auch die Unter­hal­tung aus. Schade.

FM Belfast in der Werkstatt

Andert­halb Jahre ist es her, dass ich die islän­di­sche elektro-pop Kapelle FM Bel­fast auf dem Immergut-Festival ken­nen­lernte. Ich erzähle immer wie­der gerne, dass ich an dem Abend gar nicht fit war und eigent­lich schon ins Bett wollte, um mich dann kurz dar­auf in einer sprin­gen­den Menge wie­der zu fin­den, die das Zelt zum Beben brachte. Seit dem bin ich Fan.

FM Belfast in der Werkstatt in Köln

Dem­ent­spre­chend freute ich mich auch dar­auf, mir ver­gan­ge­nen Sams­tag die Dame und die Her­ren wie­der ein­mal live anzu­schauen. Ich wurde nicht ent­täuscht, auch wenn die Vor­band „Vimes“ mich irgend­wie nur so mit­tel­mä­ßig begeis­terte. Spä­tes­tens als es dann mit FM Bel­fast los ging, war kein Hal­ten mehr. Weder für mich noch für die ande­ren Besu­cher des aus­ver­kauf­ten Kon­zerts. Nach etwa zwei Tak­ten fei­erte die ganze Halle, es blieb einem nichts ande­res übrig als mit zu machen. Das blieb auch in den nächs­ten rund andert­halb Stun­den so, in denen die Band Titel aus den bei­den bis­her ver­öf­fent­lich­ten Alben spielte. Vor allem bei den bekann­te­ren Titeln wie „Under­wear“, „Par Avion“ oder „I don’t want to go to sleep eit­her“ ging es beson­ders stramm voran.

Wer ein biss­chen auf Elektro-Kram steht und mal die Mög­lich­keit haben sollte, ein Kon­zert zu besu­chen: Unbe­dingt hin­ge­hen! Bis dahin tut es viel­leicht auch, wenn man sich mal einen Live-Mitschnitt bei YouTube anschaut.

Made in Iceland

Made in Iceland - Quelle: flickr

Klara Har­den war für etwas über 3 Wochen in Island unter­wegs. Zu unse­rem Glück hat sie ihre Tour mit der Kamera beglei­tet und des­halb gibt es jetzt die­sen wun­der­ba­ren Film, der mich sowohl sprach­los, als auch mehr als nei­disch auf ihre Erfah­run­gen und Ein­drü­cke macht. Groß­ar­tige Bil­der, die mich (wie Tors­ten ver­sprach) vor den Bild­schirm fesselten.

(wei­ter­le­sen …)