Geoff Ryman – 253: Der U-Bahn-Roman

Einen unge­wöhn­li­chen Ansatz ver­folgt mein letz­tes Buch: In 253 – der U-Bahn-Roman (Affiliate-Link), geht es um Men­schen die in einer lon­do­ner U-Bahn sit­zen.
Jede der 253 Per­so­nen wird mit 253 Wor­ten beschrie­ben: Ihr Aus­se­hen, was sie in die Bahn führt und ihre Gedan­ken. Eine wirk­li­che Geschichte beschreibt das Buch nicht – aber zusam­men­ge­nom­men erge­ben die 253 Per­so­nen­be­schrei­bun­gen ein sehr inter­es­san­tes Buch.

Die Idee: 253 Per­so­nen sit­zen in der U– Bahn, der Leser kann sie – jeder Per­son ist eine Seite gewid­met – sie­ben­ein­halb Minu­ten lang beglei­ten, bis ihnen ein Zug­un­glück wider­fährt. Natür­lich gibt es bei die­sen 253 Leu­ten Quer­ver­weise, Quer­ver­bin­dun­gen, die das Her­um­blät­tern über­haupt erst inter­es­sant machen.
Quelle: perlentaucher.de

Seit mei­nem Umzug fahre ich ja min­des­tens ein Mal an Tag selbst mit der Bahn. Gerne schaue ich mir dabei meine Mit­men­schen an, da gibt es immer wie­der inter­es­sante Per­so­nen zu betrach­ten. Bei eini­gen würde ich auch gerne in den Kopf schauen und ein wenig mehr mit­be­kom­men als nur die eine Seite des Tele­fo­nats das sie gerade füh­ren. Gerade des­halb hat mir der Roman rich­tig gut gefal­len und möchte ihn an die­ser Stelle gern weiterempfehlen.

Autor
Titel 253 - Der U-Bahn-Roman
Verlag
ISBN
Bewertung ✩✩✩✩✩

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