AC/DC

Dann war da ja noch was nach­zu­tra­gen: An sich direkt im Anschluß1 an das Metallica-Konzert, stand dann auch noch ein Besuch bei einer klei­nen, noch recht jun­gen aus­tra­li­schen Kapelle namens AC/DC an.

Am Diens­tag ging es so für mich nach der Arbeit wie­der nach Köln, um im dor­ti­gen Rheinenergie-Stadion ein wei­te­res „muss man mal gese­hen haben“-Konzert zu besu­chen. Einige andere Leute hat­ten anschei­nend die glei­che Idee, in der Bahn war es auch schon direkt rich­tig voll. An der Auf­schrift der meis­ten T-Shirts konnte man auch das Fahrt­ziel erken­nen.
Am Sta­dion ange­kom­men traf ich mich mit Herrn Schnuub, der sich eben­falls für junge, auf­stre­bende Bands inter­es­siert. Nach­dem wir uns gepflegt ver­pflegt hat­ten, ging es dann auch bald in den Innen­raum, wo schon eine Vor­band für Unter­hal­tung sorgte.

Da Sta­di­on­dä­cher eher sel­ten anzu­tref­fen sind, ärgerte ich mich schon ein wenig über die auf­zie­hen­den Regen­wol­ken. Aber auch das gehört wohl zum Rock‘n’Roll dazu. Sehr pünkt­lich um 21 Uhr legte dann AC/DC los. Im Direkt­ver­gleich zu Metal­lica fiel auf, dass hier noch viel mehr Wert auf eine Büh­nen­show gelegt wurde. So bestand das Intro des Kon­zer­tes aus einer recht lan­gen Ani­ma­tion, die auf einer rie­si­gen Lein­wand über der Bühne abge­spielt wurde. Anschlie­ßend stand dann eine rie­sige Lok auf der Bühne. Spä­ter gesellte sich noch eine noch grö­ßere auf­blas­bare Frau in knap­per Beklei­dung dazu. Auch das recht lange Solo von Herrn Young wurde ent­spre­chend auf­wen­dig durch Effekte unterstützt.

Die Titel­aus­wahl der Band war sehr gut. Auch wenn es ein neues Album zu spie­len gab, waren alle Klas­si­ker dabei die ich so hören wollte. Dies­be­züg­lich war der Abend sehr gelun­gen. Außer­dem war sehr inter­es­sant zu sehen, wie sich Men­schen allen Alters zu einem sol­chen Kon­zert tref­fen. Als ich dann spä­ter sah, wie der gel­fri­sierte Polohemd-Jurastudent mit dem Jeansjacken-Altrocker einen Luft­gi­tar­ren­con­test bestritt, wun­derte ich mich schon nicht mehr richtig.

Ins­ge­samt ein ech­tes Erleb­nis mit viel guter Musik und einer tol­len Atmo­sphäre im Sta­dion. So soll das sein!

  1. Also eigent­lich zwei Tage spä­ter []

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