Im Internet surfen

Warum „surfen“ wir eigentlich im Internet? Da wusste Frau Mutter heute beim Mittagstisch doch tatsächlich mehr als ich… und die Wikipedia hat es bestätigt:

„Bekannt gemacht wurde der Begriff „Surfing the Internet“ durch den gleichnamigen Artikel der US-amerikanischen Bibliothekarin Jean Armour Polly, der im Juni 1992 im Wilson Library Bulletin erschienen ist. Sie kam auf den Namen, als sie ihr Mauspad ansah, auf dem ein Surfer abgebildet war.“
Quelle: Wikipedia

Da sag noch einer, man könnte beim Heimatbesuch nichts mehr von seinen Eltern lernen! Ich stöbere jetzt mal nach einem Mauspad mit einem Surfer drauf. Oder vielleicht eher ner Surferin…

How to schreib a Diplomarbeit

… oder vielleicht besser: „How to not schreib a Diplomarbeit“?

Eigentlich wollte ich schon vergangenen Sonntag zu diesem Thema ein paar Worte loswerden. Passend wäre das gewesen, denn da war es noch genau ein Monat zum spätest möglichen Abgabetermin. Da ich es dann doch tatsächlich geschafft habe, dieser Tage einiges an der Arbeit herum zu schreiben, fiel das flach. Manchmal kann ich eben doch Prioritäten setzen.

Wieder einmal hängt es an mir: Den Arsch hochkriegen gehört definitiv nicht zu meinen Stärken. Während ich mit dem praktischen Teil wirklich gut zu Rande komme, mir die Arbeit wirklich Spaß bereitet und das Ergebnis schon ein wenig über meinen Erwartungen liegt, ist die dröge Schreiberei nichts für mich. Auch wenn inzwischen gute 50 Seiten hinter mir liegen, wissenschaftliche Ausarbeitungen werden mir wohl nie wirklich ein guter Freund sein.

So bin Ich wirklich froh, dass ich mein Studium ohne irgendwelche Hausarbeiten herumgebracht hab. Hinsetzen und schreiben geht irgendwie überhaupt nicht. Wenn ich mir da anschaue, was mir bekannte Anglistik, Germanistik oder Pädagogik-Studentinnen und -Studenten so alles schreiben müssen… Weit hätte ich es da aus purer Faulheit schon nicht gebracht. Auch Thomas‘ Anleitung hätte mir da sicherlich nicht viel geholfen.

Diese Woche habe ich nun Urlaub. Diesen will ich nutzen, um die Arbeit weitestgehend fertig zu stellen. Die Liste mit den „Kleinigkeiten“ die ich in der kommenden Woche in der Firma klären muss, wird auch immer länger. Allerdings könnte ich tatsächlich besser vorankommen und hier sitzt das Problem bei der Geschichte: Meine Konzentrationsspanne ist aus irgendeinem Grund etwa bei der einer Fruchtfliege angesiedelt. Aus diesem Grund habe ich mir neben meiner Tipperei einiges vorgenommen. Viele Kleinigkeiten die ich in und um meine Bude schon immer mal erledigen wollte und viele weitere Nebensächlichkeiten die schon ewig auf Halde liegen.
Abwechselnd „diplomieren“ und „Kram abhaken“ war dann tatsächlich eine gute Idee und hat mich wirklich weitergebracht.

Nun geht es in den Endspurt. Über ein paar schlaue Tipps zu meinem aktuellen Lieblingsthema freue ich mich natürlich immer. Bald geht es dann auch hier mit voller Kraft weiter. Es ist immer wieder spannend was man alles so an Ideen entwickelt, wenn man eigentlich was ganz anderes im Kopf haben sollte.

Icons unter MacOS X verändern

Letztens war ja das Colorflow Iconset in meinen Bookmarks gelandet. Der Genge fands super und ich kam nun auch dazu es mir mal näher anzuschauen.

Colorflow

Das Iconset liegt in verschiedenen Formaten für allerlei Betriebsysteme vor. Für mich war natürlich nur MacOS X interessant und so habe ich mir zum einen die gepackte Datei mit den einzelnen Icons, zum anderen aber auch die iContainer-Datei dazu heruntergeladen. Diese ermöglicht es das komplette Iconset vom MacOS X mit Hilfe des Programms CandyBar auszutauschen. Das Programm kostet aber. Gut, dass ich schon mal das Programm LiteIcon empfohlen hatte: Damit kann man nämlich auch iContainer-Dateien öffnen und anwenden.

Nachdem so ein Grundstock gelegt war, habe ich noch einige Ordnericons manuell anpassen müssen. Dazu ruft man per Apfel+I das Informationsfenster sowohl des zu ändernden Ordners, als auch der Vorlage auf.
Wenn man nun in der linken oberen Ecke auf das Icon klickt wird dieses blau umrandet und man kann es per Apfel+C kopieren. Nun markiert man das zu ersetzende Icon im Informationsfenster und überschreibt es per Apfel+V. Das Icon lässt sich übrigens an dieser Stelle per Backspace auch wieder auf den Standard zurücksetzen.

Nun fehlte mir nur noch ein passendes Icon: Dummerweise bauen die Icondesigner dieser Welt leider keine Icons mit BdP-Logos. Da es mir nicht so recht passte, dass der Ordner einfach nur blau sein sollte, habe ich dann mal Photoshop angeworfen. Die CS4-Version wollte ich sowieso noch testen. Mühsam war das nicht gerade und so sieht es nun folgendermaßen in meinem Home-Ordner aus:

Colorflow BdP-Icon

Um die selbst generierten Icons einem Ordner zuweisen zu können, muss man einen kleinen Trick anwenden. Die transparenten PNG-Dateien aus Photoshop zeigen in ihrem Informationsfenster leider nicht sich selbst, sondern das Standardicon für eine PNG-Datei. Dank dem Freeware-Programm img2icns ist es aber ein leichtes, sich einen Ordner mit der gewünschen PNG-Datei als Icon erstellen zu lassen. Schnell hat man so eine Vorlage, die man dann wie oben beschrieben anwenden kann.

Ein passendes Icon für die Wölflingsstufe habe ich bei der Gelegenheit auch direkt gebaut.

Abenteuer Plasmaspende

Weil ich ein geldgeiler Sack bin immer gerne was Gutes tue, gehe ich ja seit neuestem Blut spenden. Da man mir aus irgendwelchen medizinischen Gründen nur alle sechs Wochen Blut abzapfen will, gehe ich nun zwischendrin hin und wieder Blutplasma spenden. Heute das erste, aber definitiv nicht das letzte Mal. Da ich bekanntlich eher so der „Livin‘ on the edge“-Typ bin, lasse ich mich von einer Nahtod-Erfahrung natürlich nicht abschrecken.

Aber fangen wir vorne an: Möglichst fettarm ernähren sollte man sich vor der Plasma-Spende. Dafür aber viel Eiweiß zu sich nehmen. Nachdem ich mich versichert hatte, dass das Vollkornbrot unter der Salami das irgendwie ausgleicht, landete ich dann nach einem kurzen Arztgespräch auch auf einem der bekannten Sitze mit den ausführlichen Armlehnen. Sogleich legte die Maschine neben mir mit eigenartigen Geräuschen los. Wenn ich schon angeschlossen gewesen wäre, hätte ich ja schwer auf einen Herzstillstand bei mir oder ähnliches getippt. Die Situation erinnerte mich an meine Jugend, als ich noch mit Freude „Emergency Room“ schaute. Der Blutspendebediensteten und ihrem Kollegen gelang es dann aber, durch das Ausschalten des Gerätes, eben dieses auch wieder verstummen zu lassen. George Clooney hätte damals sicherlich nicht anders reagiert.

An der Stelle hätte ich mir vielleicht wen anderes zuweisen lassen sollen. Geschickt stellte sich die gute Frau nämlich nicht gerade an. Kaum hatte sie es geschafft an meinem rechten Arm die Vene zu treffen, kam sie auf die Idee die Nadel auch wieder herauszuziehen. Vergleichbar war die Situation mit einem Fassanstich – wenn der Zapfhahn abbricht. Eine mittelgroße Blutspende meinerseits verteilte sich daraufhin erst über meinen Arm, dann über die Lehne um dann auf den Boden zu tropfen.
Merkwürdigerweise konnte ich da noch drüber lachen, was wohl auch an der ausgebrochenen Hektik in dem Laden lag. Wer weiß wie ich auf Blut in freier Wildbahn reagiere kann sich sicherlich vorstellen wie mir dabei zu Mute war.
Zu dritt legten die Blutspendebediensteten mich dann zuerst mal trocken, um dann anschließend meinen linken Arm an die Maschine anzuschließen. Merkwürdigerweise klappte das nun auch auf Anhieb. Vielleicht lag es aber auch daran, dass dieses Mal wer anders mit der Nadel hantierte.

44 Minuten brauchte die doofe Maschine dann, um Blut aus mir herauszuziehen, das Plasma zu zentrifugieren und dann wieder Blut in meine Bahnen hineinzupumpen. 2,2 Liter liefen in der Zeit und in 5 Durchgängen insgesamt durch den Apparat. Interessanterweise ist das Blutplasma übrigens nicht (wie ich vermutet hatte) eher so wie Wasser, sondern erinnert an dickflüssiges Urin ein helles Weizenbier. Abgestanden. Schaum hat sich (Zu meinem Glück?) nämlich keiner gebildet.

Nächsten Dienstag darf ich wieder kommen und mich abzapfen lassen. So lange ist es aber nun erst mal vorbei mit kurzen Ärmeln und der Polizei sollte ich auch eher mal nicht unterkommen: Nach einem ausführlichen Wochenende mit Pete Doherty und Amy Whinehouse könnten meine Armbeugen auch nicht schlimmer aussehen.

Filme legal online schauen

Wow! Das mal noch der Tag kommen würde, an dem ich auf ein Angebot von MSN verweisen würde, hätte ich ja auch nicht gedacht.

Via aptgetupdate.de wurde ich gerade auf MSN Movies aufmerksam. Während drüben bei Oliver nur ein schwarzer Schirm erscheint, habe ich mir gerade auch den Anfang von „Good Will Hunting“ anschauen können. Ich hatte ja bedenken wegen einer etwaigen Browserweiche…

MSN Movies

Im Moment ist das Angebot in den Kategorien „Drama“, „Thriller“, „Komödie“ und „Dokumentation“ noch nicht sonderlich groß, kann sich aber dennoch sehen lassen. Auch einige (für mich leider nicht interessante) Serien sind schon vorhanden und eine Comic-Abteilung gibt es auch.
Die Filme kann man auch im Vollbild schalten, wobei die Qualität hier auf dem 24″er als „durchaus OK“ zu bezeichnen ist. DVD- oder gar HD-Qualität darf man natürlich nicht erwarten, dafür lädt der Stream aber recht zügig. Während ich hier tippe gab es noch keine Aussetzer. Das kenne ich auch anders.

Auch wenn das Angebot vom „Erzfeind“ Microsoft kommt: Eine gute Sache! Die Seite gilt es auf jeden Fall im Auge zu behalten.

Ich lese: Nothing for ungood

In der Reihe “Ich lese: …” stelle ich in unregelmäßigen Abständen Blogs und andere Internetseiten vor, die ich regelmäßig besuche.

Nothing for ungood erklärt aus der Sicht eines Amerikaners wie Deutschland funktioniert. Mit leicht ironischem Unterton erklärt John, der in der Nähe von Münster lebt, allerlei Eigenheiten unseres Heimatlandes und seiner Bürger. Mich amüsiert es jedesmal aufs neue, wenn Dinge die ich für völlig normal halte, auf einmal völlig absurd klingen.
Einige der Vorschläge „was Deutschland dringend braucht“ sind auch echt unterstützenswert.

Die Einträge sind normalerweise in englischer Sprache verfasst, aber wie ich gerade feststellen konnte gibt es auf der Seite auch immer eine deutsche Übersetzung. Die ist allerdings nicht ganz so schön zu lesen.

Skitch

Als ich das neue MacBook Pro eingerichtet habe, hatte ich ja meinen alten Programmordner nicht übernommen. Das war notwendig, weil sich da eine Menge Mist angesammelt hatte der auch zum Teil echt nicht mehr aktuell war.

Eines der Programme war ImageWell. Ein kleines aber feines Tool, mit dem ich immer Bilder und Screenshots mit wenigen Klicks auf blogtaugliche Größe schrumpfen konnte. Leider gibt es nun aber keine beschränkte Freeware des Programms mehr und so machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative.

Dank Google bin ich dann bei Skitch gelandet. Eine frühere Beta des Programmes hatte ich mir schon mal vor einiger Zeit angeschaut, war damals aber von der Performance auf dem Powerbook nicht begeistert gewesen. Nun ist alles wesentlich flotter und ich bin echt begeistert von dem Programm. Bilder skalieren und beschneiden geht hiermit noch ein gutes Stück einfacher. Außerdem sieht das kleine Programm auch noch wesentlich besser aus als ImageWell.
Die Bedienung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da man hier ein paar neue Ideen eingebracht hat.

Skitch

Neben dem schnellen skalieren und beschneiden hat man auch superflott mal einen Pfeil in ein Bild gezaubert oder eine Anmerkung geschrieben. Zwar sind die Grundeinstellungen für meinen Geschmack ein wenig zu verspielt, aber das lässt sich alles schön anpassen. Den eingebauten FTP-Upload (entweder zu Plasq oder einem eigenen FTP) brauche ich für meinen Teil nicht. Zum schnellen sharen von Bildern kann dies aber schon praktisch sein.

Von mir deshalb: Alle Daumen hoch! Hoffentlich bleibt das Programm noch eine Weile im Beta-Stadium und somit frei.

Potpourri in Mainz

Das vergangene Wochenende habe ich auf dem 3. Treffen des Landesverbandes in Mainz verbracht. Nachdem ich im letzten Jahr schon eine Menge Spaß hatte und die Ausschreibung auch recht spannend klang, freute ich mich auf eine Menge Unterhaltung. Natürlich wurde ich hier nicht enttäuscht.

Vor allem der Besuch bei einem inzwischen 96jährigen Pfadfinder war sehr interessant. Viel sagen konnte ich dort zwar nicht, aber Leo ist es anscheinend auch gewohnt das man ihm zuhört. So bekamen wir eine ziemlich gute Analyse der heutigen Pfadfinderei und ein paar Tipps, unterbrochen durch die ein oder andere Anekdote. „1923 kam ich zu den Pfadfindern…“ Beeindruckend, wie viel Einblick in unsere aktuelle Arbeit der alte Herr hat.

Ansonsten stand eine Streife über den Rheinflohmarkt auf dem Plan und eine Stadtführung haben wir auch mitgemacht. Hier fand ich es sehr schade, dass ich wegen meines obigen Termins leider nicht ganz mitgehen konnte. Der junge Mann war sehr fit und hat wirklich prima erklärt.

Außerdem habe ich das Wochenende genutzt, ein paar wenige Bilder zu machen. Diese finden sich nun auch in meinem flickr-Stream.