Die Abenteuer von Kurt Austin

In den letzten Monaten las ich nach und nach insgesamt zwölf Bücher aus einer Serie des Autors Clive Cussler. Alle drehen sich um einige Mitarbeiter der fiktiven US-amerikanischen Regierungsorganisation „NUMA“, die sich der Erforschung der Weltmeere widmet.

Hauptcharakter ist der Allwetter-Actionheld Kurt Austin, der mit seinen Freunden und Kollegen in bester James-Bond-Manier unter Einsatz seines Lebens Verschwörungen globalen Ausmaßes aufklärt. Die absichtliche Verschiebung von Kontinentalplatten gehört dabei genau so zum Repertoire der Superschurken aus aller Welt, wie etwa auch der Versuch sämtliche Wasservorräte an sich zu reißen. Es geht darum Killeralgen abzuwehren, Nanoroboter-Aufstände zu verhindern und tödliche Viren auszurotten.

Die Geschichten erinnerten mich immer ein wenig an die James-Bond-Filme. Die Handlung ist immer ein kleines bisschen zu phantastisch, die Protagonisten haben alle Stunts drauf, die der Auftrag verlangt. Und natürlich gilt es am Ende, die geheimnisvolle Basis der Superschurken zu stürmen, ihre fiesen Pläne zu durchkreuzen und mit der hübschen Nebendarstellerin in den Sonnenuntergang zu reiten paddeln.

Klingt ein bisschen nach einfacher Unterhaltung? Nach leichter Kost? Ist es auch! All zu verzwickt sind die Handlungsstränge nicht. Aber gerade deshalb hat mir das Lesen der Abenteuergeschichten vielleicht auch so viel Spaß gemacht. Langeweile kam jedenfalls keine auf.

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