Christopher Moore – Die Bibel nach Biff

Die­ser Tage las ich eines der sicher­lich groß­ar­tigs­ten Bücher über­haupt. Die Bibel nach Biff1 von Chris­to­pher Moore. Vor vie­len Jah­ren hatte ich das Buch schon ein­mal gele­sen und als ich letz­tens bei Ama­zon dar­über stol­perte, war es schnell bestellt.

Das Buch beschreibt die wil­den Jugend­jahre Jesu aus der Sicht sei­nes bes­ten Kum­pels Levi, genannt Biff. Da die­ser Abschnitt bis­her nicht nie­der­ge­schrie­ben wurde, wird Biff von Engel Raziel wie­der­be­lebt, in ein Hotel­zim­mer gesperrt und darf sein eige­nes Evan­ge­lium schrei­ben.
Biff erzählt wie er zusam­men mit Jesus auf­wächst und beglei­tet ihn auf sei­nen Rei­sen bevor er zum Mes­sias wird. Der zukünf­tige Mes­sias ist sich sei­ner Auf­gabe schon bewusst, hat aber keine Ahnung wie er auf die Mensch­heit ein­wir­ken und seine Fähig­kei­ten ein­set­zen soll. Die bei­den Jugend­li­chen rei­sen gemein­sam gegen Osten und gehen bei den drei Wei­sen in die Lehre, die Jesus schon an sei­ner Krippe besuch­ten. Dabei erge­ben sich teil­weise urko­mi­sche Bege­ben­hei­ten, ich habe noch sel­ten beim Lesen eines Buches so oft laut gelacht. Die bei­den gera­ten von einer absur­den und merk­wür­di­gen Szene in die nächste. Biff ist als sex­be­geis­ter­ter, sar­kas­ti­scher Jugend­li­cher ein exzel­len­tes Gegen­stück zum jun­gen Jesus. Nicht umsonst wurde er wohl in den ande­ren Evan­ge­lien aus­ge­las­sen. Manch­mal ist er aller­dings auch gerade des­we­gen eine große Hilfe auf dem Weg zur Erleuchtung.

Gegen Ende zieht sich der Roman lei­der ein wenig und man merkt, dass durch die recht engen Vor­ga­ben der Bibel die Phan­ta­sie des Autors doch stark in ihre Schran­ken gewie­sen wurde. Moore zieht in sei­nem Buch den­noch das neue Tes­ta­ment auf sehr amü­sante Art und Weise ordent­lich durch den Kakao. Eine klare Lese­emp­feh­lung von mir!

  1. Ama­zon Part­ner­link []
Autor
Titel Die Bibel nach Biff
Verlag
ISBN
Bewertung ✩✩✩✩✩

Ein Kommentar bisher

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  1. Wenn dir Moore gefal­len hat, kann ich Ein tod­si­che­rer Job nur wärms­tens emp­feh­len. Da musste ich das Lesen in der Öffent­lich­keit nach ein paar Tagen abbre­chen, weil mich immer Leute im Bus gefragt haben, was mich denn so amüsiert.

    Biff wollte ich schon lange lesen. Muss ich wohl doch mal!

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