Die Welt ist eine Google
Gerade habe ich den Beitrag „Die Welt ist eine Google“, ein Spezial der Sendung neues auf 3sat gesehen, welcher mich wieder einmal ein wenig nachdenklich gemacht hat. Hin und wieder denke ich ein wenig über mein „virtuelles Leben“ nach. Das ist auch sinnvoll, denn was mal im Netz aufgetaucht ist, das verschwindet so schnell nicht wieder.

Google macht ganz prima Dinge, die ich auch gerne und oft nutze. Neben der Suchmaschine stehen da Maps, Adsense, Analytics und Gmail auf der Liste. Das ganze Potential nutze ich bei weitem nicht aus. Interessant sind die Produkte für mich auf jeden Fall, auch wenn ich am Ende doch eher ein Freund von Desktop-Applikationen bin.
Der Film gibt einen Einblick in die Struktur der Firma, was sie alles macht und entwickelt und was mit den Daten der Nutzer passiert. Darüber, dass Google trotz des Grundsatzes „Tu nichts böses!“ immer noch ein Unternehmen ist und Gewinn machen will, sollte man sich immer im Klaren sein. Ebenso sollte sich jeder überlegen, welche Daten man der „Datenkrake“ anvertrauen will und wo man es vielleicht besser lässt.
Andreas formuliert das bei Spreeblick, woher der Tipp auch kam, ganz treffend:
Die Tatsache, dass ich einige Google-Dienste nutze, bedeutet nicht, dass ich mir keine Gedanken darum mache, ob es wirklich so eine clevere Idee ist einem Unternehmen, einem amerikanischen noch dazu, einen Großteil meiner Mailkommunikation, meiner Interessen und bald auch vielleicht noch mein Genom anzuvertrauen.