HDR-Bilder mit HDRtist

Schon vor län­ge­rem hatte ich mal in einer Lin­ke­ria das Pro­gramm HDR­tist ver­linkt, ein kos­ten­lo­ses Tool zum Erstel­len von „High Dyna­mik Range“-Bildern (kurz „HDR“), ver­linkt. Am Wochen­ende kam ich nun auch end­lich mal dazu, mir erklä­ren zu las­sen wie man mit der EOS 450D auto­ma­tisch eine Belich­tungs­reihe anlegt und das Pro­gramm zu testen.

HDR eines Panzers in der Landschaft

Mein Motiv war ein altes Pan­zer­wrack, dass hier in der alten Hei­mat am Rande eines Trup­pen­übungs­plat­zes steht. Auch „aus der Hand“ gelang es mir hier eine ordent­li­che Belich­tungs­reihe zu machen. Anschlie­ßend zog ich die drei RAW-Dateien in HDR­tist, lies sie auto­ma­tisch anord­nen und konnte dann mit einem Reg­ler die Inten­si­tät ein­stel­len. Vom Ergeb­nis bin ich eher mit­tel­be­geis­tert: Nur wenn ich den Reg­ler bei mei­nen RAWs voll auf­zog, war das Bild eini­ger­ma­ßen ordent­lich. Sonst gab es irgend­wie große graue Flä­chen vor allem im Him­mel die nicht sehr ansehn­lich waren. So wie ich die Bil­der nun am Ende spei­cherte, gefal­len sie mir aber auch nicht so recht.


Ein Panzer in der Landschaft

Die Bil­der haben nun exakt den „Look“, den ich bei HDR-Bildern nicht mag: Sie wir­ken völ­lig über­zeich­net und poppig-bunt. Und der Him­mel geht irgend­wie gar nicht. Recht ordent­lich ist beim ers­ten Bild aber die ros­tige Struk­tur des Pan­zers zu sehen – und das war eigent­lich mein Hin­ter­ge­danke bei der Geschichte. Das Drum­herum über­zeugt lei­der nicht so recht.

Nur sel­ten gefal­len mir HDR-Aufnahmen wirk­lich gut – und das sind dann die, bei denen man es eigent­lich nicht sieht das es HDR-Bilder sind. Jeriko hatte da vor län­ge­rem schon ein paar schöne Bei­spiele zusam­men­ge­tra­gen und ein Plä­do­yer für HDR verfasst.

Für mei­nen ers­ten Test bin ich mit dem Ergeb­nis noch nicht zufrie­den. Aber ich denke, dass ich mich mit dem Thema noch wei­ter aus­ein­an­der set­zen werde. Viel­leicht kann man ja hän­disch mehr erreichen.

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