Hier kann man flattrn

Guten Tag! Unter mei­nen Blog­posts gibt es ab nun einen wei­te­ren Knopf. Neben dem bitte immer zu nut­zen­den „Gefällt mir“-Knopf von Face­book ist da jetzt noch ein wei­te­rer. Der ist ein wenig bun­ter und es steht „Flattr“ drauf. Aber was ist das eigentlich?

flattr ist Micropayment. Micropayment?

flattr ist ein neuer Ansatz um mit Blog­d­ings­e­rei ein wenig Geld zu ver­die­nen. Dazu braucht man zuerst mal einen Account bei flattr, den man auch mit Geld auf­la­den muss. Das ist nicht schwer und kann man sehr ein­fach per Pay­Pal machen.
Blogschreiber-Menschen wie ich gehen dann hin und bauen die­sen hüb­schen But­ton unter ihre Ein­träge. Wenn der nun jeman­dem total gut gefällt, dann klickt die­ser Mensch ein­fach mal drauf. Das ist einfach.

Und wie viel verdient man da so?

Ver­mut­lich erst mal nicht so son­der­lich viel. Leben wird da irgend­wie kei­ner von kön­nen. Außer­dem gehe ich zuerst mal davon aus, dass hier sowieso nie­mand auf den Knopf drückt. Oder?

So läuft das näm­lich ab: Ich lade mir jeden Monat einen gewis­sen Betrag auf mein flattr-Konto. Test­weise habe ich da nun mal zwei Euro drauf. Die­ser Betrag wird dann am Ende des Monats durch alle von mir geflat­ter­dings­ten Blog­ein­träge geteilt und jeder bekommt ein Stück von dem recht klei­nen Kuchen. Wenn ich also zum Bei­spiel bei zehn Men­schen auf den flattr-Button drü­cke, bekommt jeder 20 Cent von mir. Drü­cke ich bei zwan­zig Men­schen, bekommt jeder noch 10 Cent. Das sollte ver­ständ­lich sein.
Die Men­schen bei flattr ver­die­nen natür­lich bei der Geschichte auch etwas: 10% des Betra­ges, den ich monat­lich ein­setze, wird dort ein­be­hal­ten. Das finde ich ok. Auch diese Leute müs­sen ja von was leben. Das fol­gende Video hier erklärt das dann auch nochmal.

Was hältst du davon?

Zuerst mal: Ich muss ja sowieso hin­ter jeder Sau her ren­nen, die da so durch’s Dorf getrie­ben wird. Aber auch abge­se­hen davon halte ich das eigent­lich für eine gute Idee. Eine Menge Men­schen ver­öf­fent­li­chen tolle Sachen im Inter­net, sei es nun in Text– Bild– oder Film­form oder was auch immer. Manch­mal sollte man die Zeit und Arbeit die hier inves­tiert wird auch mal hono­rie­ren. Muss man aber auch nicht.
Ich für mei­nen Teil mache bei flattr mit, weil Ideen wie diese nur dann nach­hal­tig etwas bewir­ken kön­nen wenn mög­lichst viele Men­schen mit­ma­chen und wis­sen um was es geht. Über kurz oder lang wer­den immer mehr Men­schen ihr Geld mit Inter­net­sa­chen ver­die­nen (wol­len) und dann braucht es eine mög­lichst ein­fa­che Bezahl­me­thode. Sinn­voll fände ich es dabei, wenn man seine Klicks viel­leicht irgend­wie noch gewich­ten könnte. Man­che Dinge möchte man zwar hono­rie­ren, aber halt nicht so stark wie etwas anderes.

Kommentare

    • Martin
    • 21. Mai 2010 um 11:33 Uhr

    Ich bin mir übri­gens der trau­ri­gen Wahr­heit bewusst, dass das hier keine Sau inter­es­siert und sowieso nie­mals jemand was bezah­len würde für die Dinge die ich so ins Inter­netz stelle. Eher umgekehrt!

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