der tag und ich

Versicherungen und Stromanbieter vergleichen

[Wer­be­an­zeige]

Egal ob in der Zei­tung oder auf Wer­be­ta­feln aber auch im Inter­net sind Wer­be­ar­ti­kel zu Ver­si­che­run­gen oder Strom­an­bie­tern zu sehen. Es wird ein Preis­ver­gleich ange­bo­ten um zum Wech­sel zu ani­mie­ren. Doch Vor­sicht, es sollte nicht gleich beim erst­bes­ten ein neuer Ver­trag abge­schlos­sen werden.

Jedem sind einige in Frage kom­mende Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men bekannt. Dort lässt sich schnell tele­fo­nisch ein Ange­bot anfor­dern. Aller­dings ist so die Aus­wahl auf die ange­frag­ten Anbie­ter ein­ge­schränkt. Mit­tels eines Ver­si­che­rungs­ver­gleiches im Inter­net las­sen sich alle Ver­si­che­run­gen auf ein Blick mit­ein­an­der ver­glei­chen, ohne Tele­fo­nate. Dies geht ganz schnell, nach Ein­gabe der not­wen­di­gen Daten erhält man eine Aus­wahl­liste der ent­spre­chen­den Ver­si­che­rungs­an­bie­ter. Da die ein­zel­nen Ver­si­che­run­gen nicht alle die glei­chen Dienst­leis­tun­gen anbie­ten, ist es mög­lich sich aus der Liste den für seine per­sön­li­chen Ansprü­che pas­sen­den raus­zu­su­chen. Teil­weise ist es sogar mög­lich die Ver­si­che­rung bei dem neuen Anbie­ter gleich online abzuschließen.

Ähnlich ver­hält es sich bei den Strom­an­bie­tern. Aller­dings ist hier nur die Ein­gabe des Jah­res­ver­brau­ches und der Post­leit­zahl not­wen­dig um sich alle in Frage kom­men­den Anbie­ter anzei­gen zu las­sen. Genau wie bei den Ver­si­che­run­gen lässt sich aus der Liste der mög­li­chen Anbie­ter der für einen pas­sende aus­wäh­len. Nach dem Aus­fül­len des Antrags­for­mu­lars des zukünf­ti­gen Anbie­ters, wel­ches gleich online erfol­gen kann, über­nimmt der neue Strom­ver­sor­ger alles wei­tere wie auch die Kün­di­gung des Ver­tra­ges bei dem alten Stromanbieter.

Riesenpfütze

Die „Kuro­shio Sea“ im Okinawa-Churaumi-Aquarium ist mit 7500 Kubik­me­tern der größte Aqua­tank im zweit­größ­ten Aqua­rium der Welt. Sagt die Wiki­pe­dia.

Ich mache mir echt nicht viel aus Fischen und so. Aber das Video — das sollte sich jeder mal Voll­bild ange­schaut haben. Wahn­sinn. Abge­fah­ren, was es dort alles zu sehen gibt.

(via)

Weg mit dem WordPress.com Stats-Smiley!

Wer ein WordPress-Blog betreibt und das Plu­gin WordPress.com Stats benutzt, wird ihn ken­nen: Den klei­nen, ner­vi­gen Smi­ley irgendwo auf der Seite der vom Plu­gin ein­ge­baut wird. Je nach Theme hängt der dann irgendwo im Lay­out rum und kann da schon mal recht stö­rend sein. Schade eigent­lich, denn das Plu­gin an sich ist schon ziem­lich praktisch.

Der kluge Blog­be­trei­ber wird den Smi­ley aber schnell los, dazu braucht es nur ein klein wenig CSS.
Man kopiere ein­fach fol­gen­den Code in die CSS-Datei sei­nes The­mes:

/* Den WordPress.com-Stats-Smiley ausblenden */
#wpstats {
display: none;
visibility: hidden;
}

Schon ist das läs­tige Grin­se­ge­sicht verschwunden!

Pizzaservice in Idar-Oberstein

Über Weih­nach­ten war ich in der alten Hei­mat. Idar-Oberstein heißt die kleine Stadt an der Nahe, aus der ich ursprüng­lich komme. Erschre­cken­des musste ich dort fest­stel­len: Meine Eltern haben tat­säch­lich noch nie in ihrem Leben Pizza bestellt! Diese trau­rige Wahr­heit kam her­aus, als der sonn­täg­li­che Tat­ort anstand.

Dage­gen kann man was machen!“ dachte ich mir so und tippte mal ein wenig in Google herum. Dabei tat sich mir noch viel grö­ße­res Grauen auf: Exakt eine (!) der doch recht zahl­rei­chen Piz­ze­rien in Idar-Oberstein und Umge­bung hat es geschafft, ihre Karte auch ins Inter­net zu brin­gen. Ein wenig mit­lei­dig bemerkte ich, dass die Piz­ze­ria „Alte Göt­ten­bach“ immer­hin zwei Sei­ten mit Piz­zen in ein Frame­set (!!) gepackt hat. Komi­scher­weise soll­ten die fünf Piz­zen bei Selbst­ab­ho­lung dann 20 Minu­ten brau­chen, wäh­rend für die Lie­fe­rung über Schät­zungs­weise fünf Kilo­me­ter eine Stunde ver­an­schlagt wurde. Aber bes­ser als nichts, da wurde dann bestellt und abge­holt. Bring­dienst kann man das ja auch nicht nennen.

Mein Fazit die­ses Abends: Ein guter Tat­ort1, Eltern die um eine Erfah­rung rei­cher sind und die trau­rige Erkennt­nis, dass die Pro­vinz noch ein wenig pro­vin­zi­el­ler ist als ich dachte.

  1. Der mit den alten Herr­schaf­ten, die gemein­sam Selbst­mord bege­hen woll­ten. []

Silvesterurlaub

Mar­tin, was hast du eigent­lich in den letz­ten Tagen so getrie­ben?“ — das könnte man mich fra­gen, wenn man mich denn tref­fen würde. „Ich war weg, so ein wenig Urlaub machen.“ würde ich wohl ant­wor­ten. Mal ein wenig raus­kom­men, aus die­sem Alltag.

Stimmt sogar. Die letz­ten paar Tage wohnte ich im Wohn­haus einer alten Mühle. Diese soll in den nächs­ten Jah­ren von ein paar flei­ßi­gen Men­schen wie­der her­ge­rich­tet und reno­viert wer­den. Das etwas rus­ti­kale Häus­chen dazu ist bewohn­bar. Und beheiz­bar. Ein gro­ßer Kachel­ofen sorgt für mehr als woh­lige Wärme und man kann prima rum­gam­meln, essen, Spiele spie­len, rum­lie­gen, lesen, schwat­zen. Ein paar nette Men­schen waren dabei. Sehr ent­spannt. Inter­net gab’s da keins und das iPhone blieb die meiste Zeit aus.

Die alte Mühle ist im wesent­li­chen mal alt. Und ein tol­ler Ort um Bil­der zu machen. Ein paar sehr dank­bare Motive fand ich dort vor.

Waage

Werkzeug

Ein paar Bil­der mehr gibt es in einem Mühlen-Album bei flickr. Ich habe wie­der ein­mal fest­ge­stellt, wie viel Spaß es mir macht mit der Kamera los­zu­zie­hen und zu expe­ri­men­tie­ren. Davon wird es sicher­lich im kom­men­den Jahr auch noch mehr geben. Frau Anna war übri­gens mit dabei und hat auch ein paar Bil­der gemacht.

Das Jahr star­tete dem­ent­spre­chend sehr ent­spannt, es kann nun rich­tig los­ge­hen. Ich habe eini­ges vor und könnte mir vor­stel­len, dass 2010 ein gutes Jahr wird. Ab geht’s!

Weihnachten

Weihnachtsbaum

Stille Nacht, hei­lige Nacht! Für mich jetzt so als Athe­is­ten eher nicht so. Aber Weih­nach­ten ist kein christ­li­ches Fest, also darf ich auch! Aber warum eigent­lich? Die­ser Tage machte ich mir dies­be­züg­lich ein paar Gedanken.

Die Geschenke sind es nicht. Ich schenke zwar gerne — und werde noch viel lie­ber beschenkt — aber gerade in den letz­ten Jah­ren hat das Weih­nachts­fest einen ande­ren Aspekt für mich: Zusam­men­kunft.
Schon bevor ich mei­nen Hei­mat­ort ver­las­sen habe, mach­ten das eine Menge ande­rer Men­schen. Viele davon kann ich, obwohl ich ja nicht gerade als Men­schen­freund bekannt bin, ziem­lich gut lei­den. Im Laufe der Jahre wur­den so die wirk­lich gemein­sa­men Akti­vi­tä­ten immer weni­ger. Wo man frü­her irgend­wie drei Autos brauchte um aus­zu­ge­hen, saßen auf ein­mal nur noch zwei Han­sel in der Karre. Schade.

An Weih­nach­ten zieht es dann aber doch alle wie­der in die alte Hei­mat. Zum einen genieße ich es sehr, mal mit Ruhe bei mei­nen Eltern abhän­gen zu kön­nen. Nicht einer der sel­te­nen und kur­zen Wochenend-Besuche, an denen man Frei­tags erst spät und über­mü­det auf­schlägt und am Sonn­tag schon nach einem schnel­len Mit­tag­es­sen wie­der abhauen muss. Dann das Zusam­men­tref­fen all der Leute, die man sonst so schwer unter einen Hut bekommt. Ges­tern Nacht saßen in die­ser Kneipe viele Men­schen an einem gro­ßen Tisch und ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass das so war. In die­ser Menge und Mischung. Ver­mut­lich im letz­ten Jahr.

Ich bleibe noch ein paar Tage hier und freue mich. Ein fro­hes Fest euch allen!1

  1. Und all das, obwohl ich eigent­lich gar kei­nen Weih­nachts­gruß in die­sem Blog­d­ings hier ver­öf­fent­li­chen wollte. []

Meine 15 Minuten Ruhm

Das war’s mit dem Leben. Ich kann ein­pa­cken, auf­hö­ren, Schluß machen. Alles, was man errei­chen kann, habe ich nun auch erreicht. Es ist voll­bracht: Ges­tern war ich in der Zei­tung: Ein Tweet über Hip­hop hat es als einer der „Tweets des Tages“ in die gedruckte „Welt kom­pakt“ geschafft. Groß­ar­tig, oder?

Dabei wäre es vor län­ge­rem schon mal fast soweit gewe­sen, damals hatte ich mir das Käse­blatt sogar extra gekauft. Um dann fest­zu­stel­len, dass ich in letz­ter Minute wohl doch noch raus­ge­flo­gen bin. Nun ist all die Ent­täu­schung, all der Gram, ver­ges­sen. Meine ver­dien­ten 15 Minu­ten Ruhm hab ich abbe­kom­men. So long! Und danke für den Fisch!

Montagmorgen.

Mon­tag, 8.30 Uhr. Vor gut 53 Stun­den saß ich das letzte Mal vor die­sem Com­pu­ter. „Eigent­lich ganz schön viel Zeit“ denkt man sich so. Das Wochen­ende war ereig­nis­reich: Ein Voll­rausch, zwei Mal aus­ge­schla­fen, mehr­mals über­fres­sen, Mit­be­woh­ner­su­che, mit der Kamera unter­wegs gewe­sen, am Blog geschraubt, geputzt, Kram erle­digt. Und doch irgend­wie nicht alles geschafft.

Die Wochen­en­den sind zu kurz. Jedes Mal bleibt eine Menge Kram über, der eigent­lich erle­digt sein sollte. Mit mei­nem Weihnachtsgeschenke-Einkauf bin ich nicht wirk­lich wei­ter gekom­men, die Wäsche blieb unge­wa­schen und eine Menge Kram der eigent­lich aus­pro­biert und ins Inter­net gepackt wer­den sollte, schlum­mert wei­ter­hin auf mei­ner Fest­platte.
Nun ist es Mon­tag, inzwi­schen 8.45 Uhr. Ich werde jeden Tag gute neun Stun­den in der Firma rum­hän­gen, ein paar nette und auch ein paar ner­vige Dinge machen müs­sen — dafür werde ich bezahlt. Abends dann wenig Lust und Elan noch was geschei­tes zu tun. Mitbewohner-Casting steht an, so rich­tig zu was kom­men werde ich also so oder so nicht. Bis dann das nächste Wochen­ende ansteht.

Das klingt nun nach einem fie­sen Wochenend-Fazit. Ist aber gar nicht so. Ich bin zufrie­den, ich hatte Spaß. Die Wochen­en­den müss­ten eben ein wenig län­ger sein.

Und ihr so?