26. Januar 2010 ·
Alltäglich Belangloses
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Egal ob in der Zeitung oder auf Werbetafeln aber auch im Internet sind Werbeartikel zu Versicherungen oder Stromanbietern zu sehen. Es wird ein Preisvergleich angeboten um zum Wechsel zu animieren. Doch Vorsicht, es sollte nicht gleich beim erstbesten ein neuer Vertrag abgeschlossen werden.
Jedem sind einige in Frage kommende Versicherungsunternehmen bekannt. Dort lässt sich schnell telefonisch ein Angebot anfordern. Allerdings ist so die Auswahl auf die angefragten Anbieter eingeschränkt. Mittels eines Versicherungsvergleiches im Internet lassen sich alle Versicherungen auf ein Blick miteinander vergleichen, ohne Telefonate. Dies geht ganz schnell, nach Eingabe der notwendigen Daten erhält man eine Auswahlliste der entsprechenden Versicherungsanbieter. Da die einzelnen Versicherungen nicht alle die gleichen Dienstleistungen anbieten, ist es möglich sich aus der Liste den für seine persönlichen Ansprüche passenden rauszusuchen. Teilweise ist es sogar möglich die Versicherung bei dem neuen Anbieter gleich online abzuschließen.
Ähnlich verhält es sich bei den Stromanbietern. Allerdings ist hier nur die Eingabe des Jahresverbrauches und der Postleitzahl notwendig um sich alle in Frage kommenden Anbieter anzeigen zu lassen. Genau wie bei den Versicherungen lässt sich aus der Liste der möglichen Anbieter der für einen passende auswählen. Nach dem Ausfüllen des Antragsformulars des zukünftigen Anbieters, welches gleich online erfolgen kann, übernimmt der neue Stromversorger alles weitere wie auch die Kündigung des Vertrages bei dem alten Stromanbieter.
10. Januar 2010 ·
Alltäglich Belangloses
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Die „Kuroshio Sea“ im Okinawa-Churaumi-Aquarium ist mit 7500 Kubikmetern der größte Aquatank im zweitgrößten Aquarium der Welt. Sagt die Wikipedia.
Ich mache mir echt nicht viel aus Fischen und so. Aber das Video — das sollte sich jeder mal Vollbild angeschaut haben. Wahnsinn. Abgefahren, was es dort alles zu sehen gibt.
(via)
5. Januar 2010 ·
Alltäglich Belangloses
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Wer ein WordPress-Blog betreibt und das Plugin WordPress.com Stats benutzt, wird ihn kennen: Den kleinen, nervigen Smiley irgendwo auf der Seite der vom Plugin eingebaut wird. Je nach Theme hängt der dann irgendwo im Layout rum und kann da schon mal recht störend sein. Schade eigentlich, denn das Plugin an sich ist schon ziemlich praktisch.

Der kluge Blogbetreiber wird den Smiley aber schnell los, dazu braucht es nur ein klein wenig CSS.
Man kopiere einfach folgenden Code in die CSS-Datei seines Themes:
/* Den WordPress.com-Stats-Smiley ausblenden */
#wpstats {
display: none;
visibility: hidden;
}
Schon ist das lästige Grinsegesicht verschwunden!
3. Januar 2010 ·
Alltäglich Belangloses
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Über Weihnachten war ich in der alten Heimat. Idar-Oberstein heißt die kleine Stadt an der Nahe, aus der ich ursprünglich komme. Erschreckendes musste ich dort feststellen: Meine Eltern haben tatsächlich noch nie in ihrem Leben Pizza bestellt! Diese traurige Wahrheit kam heraus, als der sonntägliche Tatort anstand.
„Dagegen kann man was machen!“ dachte ich mir so und tippte mal ein wenig in Google herum. Dabei tat sich mir noch viel größeres Grauen auf: Exakt eine (!) der doch recht zahlreichen Pizzerien in Idar-Oberstein und Umgebung hat es geschafft, ihre Karte auch ins Internet zu bringen. Ein wenig mitleidig bemerkte ich, dass die Pizzeria „Alte Göttenbach“ immerhin zwei Seiten mit Pizzen in ein Frameset (!!) gepackt hat. Komischerweise sollten die fünf Pizzen bei Selbstabholung dann 20 Minuten brauchen, während für die Lieferung über Schätzungsweise fünf Kilometer eine Stunde veranschlagt wurde. Aber besser als nichts, da wurde dann bestellt und abgeholt. Bringdienst kann man das ja auch nicht nennen.
Mein Fazit dieses Abends: Ein guter Tatort, Eltern die um eine Erfahrung reicher sind und die traurige Erkenntnis, dass die Provinz noch ein wenig provinzieller ist als ich dachte.
1. Januar 2010 ·
Alltäglich Belangloses
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„Martin, was hast du eigentlich in den letzten Tagen so getrieben?“ — das könnte man mich fragen, wenn man mich denn treffen würde. „Ich war weg, so ein wenig Urlaub machen.“ würde ich wohl antworten. Mal ein wenig rauskommen, aus diesem Alltag.

Stimmt sogar. Die letzten paar Tage wohnte ich im Wohnhaus einer alten Mühle. Diese soll in den nächsten Jahren von ein paar fleißigen Menschen wieder hergerichtet und renoviert werden. Das etwas rustikale Häuschen dazu ist bewohnbar. Und beheizbar. Ein großer Kachelofen sorgt für mehr als wohlige Wärme und man kann prima rumgammeln, essen, Spiele spielen, rumliegen, lesen, schwatzen. Ein paar nette Menschen waren dabei. Sehr entspannt. Internet gab’s da keins und das iPhone blieb die meiste Zeit aus.
Die alte Mühle ist im wesentlichen mal alt. Und ein toller Ort um Bilder zu machen. Ein paar sehr dankbare Motive fand ich dort vor.


Ein paar Bilder mehr gibt es in einem Mühlen-Album bei flickr. Ich habe wieder einmal festgestellt, wie viel Spaß es mir macht mit der Kamera loszuziehen und zu experimentieren. Davon wird es sicherlich im kommenden Jahr auch noch mehr geben. Frau Anna war übrigens mit dabei und hat auch ein paar Bilder gemacht.
Das Jahr startete dementsprechend sehr entspannt, es kann nun richtig losgehen. Ich habe einiges vor und könnte mir vorstellen, dass 2010 ein gutes Jahr wird. Ab geht’s!
25. Dezember 2009 ·
Alltäglich Belangloses
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Stille Nacht, heilige Nacht! Für mich jetzt so als Atheisten eher nicht so. Aber Weihnachten ist kein christliches Fest, also darf ich auch! Aber warum eigentlich? Dieser Tage machte ich mir diesbezüglich ein paar Gedanken.
Die Geschenke sind es nicht. Ich schenke zwar gerne — und werde noch viel lieber beschenkt — aber gerade in den letzten Jahren hat das Weihnachtsfest einen anderen Aspekt für mich: Zusammenkunft.
Schon bevor ich meinen Heimatort verlassen habe, machten das eine Menge anderer Menschen. Viele davon kann ich, obwohl ich ja nicht gerade als Menschenfreund bekannt bin, ziemlich gut leiden. Im Laufe der Jahre wurden so die wirklich gemeinsamen Aktivitäten immer weniger. Wo man früher irgendwie drei Autos brauchte um auszugehen, saßen auf einmal nur noch zwei Hansel in der Karre. Schade.
An Weihnachten zieht es dann aber doch alle wieder in die alte Heimat. Zum einen genieße ich es sehr, mal mit Ruhe bei meinen Eltern abhängen zu können. Nicht einer der seltenen und kurzen Wochenend-Besuche, an denen man Freitags erst spät und übermüdet aufschlägt und am Sonntag schon nach einem schnellen Mittagessen wieder abhauen muss. Dann das Zusammentreffen all der Leute, die man sonst so schwer unter einen Hut bekommt. Gestern Nacht saßen in dieser Kneipe viele Menschen an einem großen Tisch und ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass das so war. In dieser Menge und Mischung. Vermutlich im letzten Jahr.
Ich bleibe noch ein paar Tage hier und freue mich. Ein frohes Fest euch allen!
22. Dezember 2009 ·
Alltäglich Belangloses
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Das war’s mit dem Leben. Ich kann einpacken, aufhören, Schluß machen. Alles, was man erreichen kann, habe ich nun auch erreicht. Es ist vollbracht: Gestern war ich in der Zeitung: Ein Tweet über Hiphop hat es als einer der „Tweets des Tages“ in die gedruckte „Welt kompakt“ geschafft. Großartig, oder?

Dabei wäre es vor längerem schon mal fast soweit gewesen, damals hatte ich mir das Käseblatt sogar extra gekauft. Um dann festzustellen, dass ich in letzter Minute wohl doch noch rausgeflogen bin. Nun ist all die Enttäuschung, all der Gram, vergessen. Meine verdienten 15 Minuten Ruhm hab ich abbekommen. So long! Und danke für den Fisch!
14. Dezember 2009 ·
Alltäglich Belangloses
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Montag, 8.30 Uhr. Vor gut 53 Stunden saß ich das letzte Mal vor diesem Computer. „Eigentlich ganz schön viel Zeit“ denkt man sich so. Das Wochenende war ereignisreich: Ein Vollrausch, zwei Mal ausgeschlafen, mehrmals überfressen, Mitbewohnersuche, mit der Kamera unterwegs gewesen, am Blog geschraubt, geputzt, Kram erledigt. Und doch irgendwie nicht alles geschafft.
Die Wochenenden sind zu kurz. Jedes Mal bleibt eine Menge Kram über, der eigentlich erledigt sein sollte. Mit meinem Weihnachtsgeschenke-Einkauf bin ich nicht wirklich weiter gekommen, die Wäsche blieb ungewaschen und eine Menge Kram der eigentlich ausprobiert und ins Internet gepackt werden sollte, schlummert weiterhin auf meiner Festplatte.
Nun ist es Montag, inzwischen 8.45 Uhr. Ich werde jeden Tag gute neun Stunden in der Firma rumhängen, ein paar nette und auch ein paar nervige Dinge machen müssen — dafür werde ich bezahlt. Abends dann wenig Lust und Elan noch was gescheites zu tun. Mitbewohner-Casting steht an, so richtig zu was kommen werde ich also so oder so nicht. Bis dann das nächste Wochenende ansteht.
Das klingt nun nach einem fiesen Wochenend-Fazit. Ist aber gar nicht so. Ich bin zufrieden, ich hatte Spaß. Die Wochenenden müssten eben ein wenig länger sein.
Und ihr so?