der tag und ich

200 Mal: "der tag und ich"

Fast hätte ich es ver­passt: Mit dem letz­ten (schon wie­der auto­ma­tisch gene­rier­ten) Bei­trag ist die 200 voll. Ein Grund zum Feiern?

Auf jeden Fall ist das ist ein guter Zeit­punkt um — wie schon nach dem 100. Bei­trag — ein klei­nes Resü­mee zu zie­hen. Ins­ge­samt habe ich gerade in der letz­ten Zeit etwas weni­ger geb­loggt. Das liegt im wesent­li­chen daran, dass die „Blog­gable Events“ irgend­wie ein wenig aus­ge­blie­ben sind, mir aber auch ein wenig die Lust gefehlt hat. All zu spek­ta­ku­lär scheint es bei mir gerade nicht abzu­ge­hen. Da ich natür­lich einen immens hohen Anspruch an die Qua­li­tät mei­ner Bei­träge habe, tippe ich also lie­ber einen Ein­trag weni­ger, als einen zu viel.

Kom­men wir aber mal zu den Zah­len. In den Klam­mern hin­ter den aktu­el­len ste­hen jeweils die Anga­ben aus dem Bei­trag zum 100. Jubiläum.

  • Feed­bur­ner mel­det im Moment 51 (50) Abon­nen­ten mei­nes Feeds.
  • Das anschei­nend recht aus­sa­ge­kräf­tige Google Ana­lytics beschei­nigt mir im Schnitt 50,35 Besucher/Tag (32,61).
  • 60,92% (17,61%) mei­ner Besu­cher kom­men von Such­ma­schi­nen. 24,47% (55,49%) kom­men von „ver­wei­sen­den Web­sites“, die rest­li­chen 14,54% (26,90%) sind direkte Zugriffe. Hier fällt auf, dass sich das Blatt sehr ein­deu­tig gewen­det hat.
  • Die belieb­tes­ten Bei­träge und Sei­ten sind bis­her (und in die­ser Rei­hen­folge): „Die Eylandt-Recherche“, „Radio Idar-Oberstein“ und „Bilder ins StudiVZ laden". Das kann man auch immer aktuell in der Seitenleiste nachschauen.
  • Runde 480 Kom­men­tare, Track­backs und Ping­backs wur­den seit dem Neu­start des Blogs gene­riert. Top-Kommentator bin ich selbst, recht weit vorne mit im Moment 157 Kommentaren.
  • der tag und ich“ hat inzwi­schen einen Google-Pagerank von 3 (0) und eine Technorati-Authority von 27 (15). Hier hat sich also schon ein klein wenig was getan. Gerade beim Page­rank erwarte ich auch nicht mehr viel.

Und jetzt? Jetzt geht es weiter!

Me, right now

„A meme con­sists of any idea or beha­vior that can pass from one per­son to ano­ther by learning or imi­ta­tion. Exam­ples include thoughts, ideas, theo­ries, gestu­res, prac­tices, fashions, hab­its, songs, and dan­ces. Memes pro­pa­gate them­sel­ves and can move through the cul­tu­ral socio­s­phere in a man­ner simi­lar to the con­ta­gious beha­vior of a virus.„
Quelle: Wiki­pe­dia

Ein sol­ches Meme habe ich ges­tern bei @heiko gefun­den und mich natür­lich direkt an des­sen Ver­brei­tung beteiligt.

Die Anlei­tung:

it’s a meme, kids!

1. take a pic­ture of your­self right now.
2. don’t change your clo­thes, don’t fix your hair…just take a pic­ture.
3. post that pic­ture with NO edit­ing.
4. post these instruc­tions with your picture.

Das ist dann ges­tern Mit­tag mit Hilfe von Photo Booth an mei­nem Arbeits-iMac herausgekommen:

Me, right now

Alle Bil­der zum Meme fin­den sich in der ent­spre­chen­den flickr-Gruppe. Wer macht noch mit?

Zitat des Tages

Aus dem Bericht zur Emmy-Verleihung. Ohne wei­te­ren Kommentar.

Ja, Sie haben den rich­ti­gen Schluss gezo­gen: Heidi Klum mode­riert auch im US-Fernsehen eine Rea­li­ty­show, und ja, weil sie das so toll macht, ist sie für einen Fern­seh­preis nomi­niert. Eigent­lich müsste man also exakt jetzt bereits die Bericht­er­stat­tung über die­sen Preis ein­stel­len.
Danke, Fern­seh­lexi­kon

Mando Diao in Bonn

„Und all die guten, guten Dinge pas­sie­ren immer auch nur denen, die sie erzäh­len kön­nen…„
Kett­car — Null­sum­men­spiel, aus dem Sound­track of my life

Ein wenig Glück gehört dann immer auch dazu: Nach­dem ges­tern irgend­wie nie­mand mit­kom­men wollte, um das Kon­zert von Mando Diao am Muse­ums­platz von außer­halb mit­zu­ver­fol­gen und auch $Mit­be­woh­ne­rin sich stand­haft wei­gerte, bin ich dann alleine los­ge­zo­gen. Selbst­mo­ti­va­tion olé!

Da ich die Kapelle erst von ein paar Wochen auf dem Rocco-del-Schlacko gese­hen hatte, war ich nicht bereit gleich wie­der 38 Euro für eine Karte hin­zu­le­gen. „Ein paar Meter wei­ter hin­ter der Absper­rung kann der Ton auch nicht so viel schlech­ter sein“ dachte ich mir. War er aber dann doch, da ich unter dem Vor­dach des Kunst­mu­se­ums saß und es dort ordent­lich schal­lerte.
Lange musste ich dort aber auch nicht blei­ben. Ziem­lich direkt nach Kon­zert­be­ginn kam ein Bediens­te­ter des Ord­nungs­diens­tes durch die Absper­rung und ich rech­nete schon fest damit nun weg­ge­schickt zu wer­den. Weit gefehlt: „Wol­len sie rein?“ fragte man mich und das ließ ich mir natür­lich nicht zwei Mal sagen. Zusam­men mit noch etwa 20 ande­ren Leu­ten ließ man mich durch das Git­ter stei­gen und schon stand ich direkt in der Menge.

Wie schon vor eini­gen Wochen hat mir das Kon­zert gut gefal­len, auch wenn die­ses Mal nicht der Vad­der von $Sän­ger als Ersatz­gi­tar­rist auf der Bühne stand. Die Set­list scheint die glei­che gewe­sen zu sein und es fehlte tat­säch­lich kei­nes der drei Lie­der die ich mit­sin­gen kann. Das ich am Ende dann noch ein Bier spen­diert bekam, run­dete den Abend ange­nehm ab.

Ab jetzt werde ich da wohl öfter rum­sit­zen… Mal schauen wer nächs­ten Som­mer so alles da sein wird.

Tu deine Arbeit

Bekannt­lich bin ich nicht gerade der größte Held im bewäl­ti­gen von anste­hen­der Arbeit. Im vor mir her­schie­ben von aller­lei Din­gen bin ich ziem­lich groß.

Do your work!

Mit mei­nem neuen Hin­ter­grund­bild (siehe Bild oben) wird nun aber alles bes­ser! So pas­siert hier end­lich mal was!

Spaß bei Seite: Lis­ten abar­bei­ten kann ich gut und so habe ich mir heute mein klei­nes Notiz­büch­lein vor­ge­nom­men und eine Liste mit Din­gen erstellt die ich so erle­di­gen möchte. Da steht nun aller­lei was ich gar nicht alles auf­zäh­len möchte und war­tet dar­auf erle­digt zu wer­den. Ein oder zwei Dinge erle­dige ich unter der Woche immer noch nach der Arbeit. Nicht alles sind zwang­haft schreck­li­che Dinge und so wird sicher­lich auch noch das ein oder andere davon hier im Blog zu lesen sein.

Auf das Thema kam ich eigent­lich wie­der, als ich die­ser Tage in mei­nem News­re­a­der ein ver­mehr­tes Auf­kom­men von GTD–bezo­ge­nen Arti­keln bemerkt habe. Meine Ver­su­che in der Ver­gan­gen­heit, vor allem was die Soft­ware­seite angeht, sind eher in die Hose gegan­gen. Ich glaube ich fahre mit den ein­fa­chen Notiz­buch immer noch am Bes­ten… und das durch­strei­chen der erle­dig­ten Dinge ist immer noch die beste Belohnung!

Aktua­li­sie­rung: Den Screen­shot gibt es übri­gens auch bei flickr in groß und mit ein paar Notizen.

Kochenende und Singetreffen

Über das erste Wochen­ende im Sep­tem­ber ver­an­stal­tet mein Lan­des­ver­band immer das tra­di­tio­nelle Sin­ge­tref­fen auf der Schmidtburg. Die­ses Mal fand am Sams­tag auch noch das „Koche­n­ende“ der Pfad­fin­der­stufe statt und so reiste ich schon am Frei­tag­nach­mit­tag in den wil­den Hunsrück.

Nach einer recht kurz­wei­li­gen Anreise mit mei­nen Bon­ner Mit­strei­tern fand ich mich so gegen 19 Uhr am Frei­tag auf der Burg wie­der. Der Rest der Gang ließ nicht all zu lange auf sich war­ten und eine Kohte war auch recht schnell auf­ge­baut. Das wir diese am nächs­ten Tag noch ein­mal umset­zen müs­sen, konn­ten wir da noch nicht ahnen. Da die rest­li­chen Grup­pen aus dem Lan­des­ver­band nur lang­sam ein­tru­del­ten und das Wet­ter auch eher nicht so über­ra­gend war, lie­ßen wir das Abend­pro­gramm aus­fal­len und ver­brach­ten einen ver­gnüg­li­chen Abend in der Kohte. Hier lernte ich wie­der etwas dazu: Man kann ein Ei tat­säch­lich im Koschi-Deckel über einer Kerze bra­ten. Frau Nina hat es vorgemacht.

Wo geschrie­ben steht das man als Burg­vogt immer unfreund­lich sein muss weiß ich lei­der auch nicht. Eben jener wies uns aller­dings am Sams­tag­mor­gen in recht rau­hem Ton dar­auf hin, dass unsere Kohte an der Stelle mal grade nichts ver­lo­ren hätte und wir gefäl­ligst mal einen ande­ren Platz suchen soll­ten. So stand vor dem Früh­stück auch noch ein Umzug an. Wäh­rend die Sip­pen aus dem Lan­des­ver­band dann schon flei­ßigst anfin­gen für den Koch­wett­be­werb zu kochen, stand bei uns spä­ter erst ein­mal ein spä­tes Früh­stück an. Das sollte sich schon bald als Feh­ler her­aus­stel­len, denn schon kurz nach des­sen Been­di­gung wur­den wir zur ers­ten Bewer­tung geru­fen. Die fol­gen­den Stun­den ver­brach­ten wir also damit, aller­lei gutes (und auch weni­ger gutes) zu pro­bie­ren und zu bewer­ten. Das anschlie­ßend erst ein­mal ein Mit­tags­schläf­chen auf dem Pro­gramm stand ist wohl selbstverständlich.

Gegen Abend füllte sich die Burg dann noch mehr und schon bald stan­den wir schon wie­der zum Essen an: Zum Sin­ge­tref­fen gehört auch das pas­sende Buf­fet zu dem jeder etwas bei­trägt. End­gül­tig über­fres­sen ver­brach­ten wir dann den Abend im ehe­ma­li­gen Stall der Burg bei Wein und Gesang. Auch die Sie­ger­eh­rung des Koch­wett­be­werbs fand hier statt. Meine Favo­ri­ten aus Michel­bach schaff­ten es lei­der nur auf den zwei­ten Platz.
Wie­der ein­mal war ich begeis­tert war ich im Laufe des Abends, was in eini­gen Stäm­men an musi­ka­li­schem Poten­tial steckt, da höre ich auch gerne mal nur zu.
So schwie­rig wie in die­ser Nacht hat sich das Ein­schla­fen schon lange nicht mehr gestal­tet. Nach­dem ich gegen 2 Uhr der erste in der Kohte war, kamen meine Mit­be­woh­ner im Halb­stun­den­takt an und so zog sich das Ganze ein wenig hin. Erschwert wurde mir die Sache dann noch durch eine Stech­mü­cke in mei­nem Schlaf­sack, die einige Spu­ren hin­ter­las­sen hat.

Dank einer spit­zen­mä­ßi­gen Mit­rei­se­ge­le­gen­heit bis Koblenz und einem guten Zug­timing war ich heute schon gegen 14 Uhr wie­der zu Hause ange­langt und habe es so geschafft, am Sonn­tag­abend mal nicht völ­lig zer­stört in mei­ner Bude zu sit­zen. So muss das sein, nun geht es mit neuer Ener­gie in die kom­mende Woche. Ich habe schließ­lich noch das ein oder andere zu tun, ein schö­nes Wochen­ende liegt hin­ter mir.

Der Informatiker

Hin und wie­der laufe ich mor­gens zum Bahn­hof um dann mit der Bahn in Rich­tung Arbeits­platz zu düsen. In der letz­ten Zeit habe ich das öfter gemacht und hatte dabei eine all­mor­gend­li­che Beob­ach­tung die mich ein wenig erschreckt hat: Ich habe einen Infor­ma­ti­ker gesehen!

Höhö, hing da ein Spie­gel?“ mag sich nun der ein oder andere den­ken, dem ist aber nicht so. Ich meine hier einen rich­ti­gen Klischee-Informatiker:
Schwarze, unor­dent­li­che Klei­dung, lange Haare, lee­rer, lei­den­der Blick und eine Haut­farbe, die einen Albino als Beach­boy wir­ken lässt. Wenn man dazu noch die unmo­ti­viert von der Schul­ter bau­melnde Notebook-Tasche nimmt und den schreck­lich schlur­fen­den Gang…

Ich bin jeden Tag auf’s neue scho­ckiert. Glück­lich wirkt der Gute jeden­falls nicht.

Rockpalast TV

Eine Sen­dung die ich immer nur durch Zufall und an ihrem Ende im Fern­se­hen erwischt habe, ist der WDR Rock­pa­last. Schon oft hatte ich mir vor­ge­nom­men, mir das Pro­gramm mal raus­zu­su­chen, denn das ein oder andere gute Kon­zert ist da schon immer mal dabei gewesen.

Nun gibt es auch Rock­pa­last TV, wo nach und nach einige Kon­zerte aus der Reihe online gestellt wer­den. Das nenne ich mal sinn­volle Nut­zung von Rund­funk­ge­büh­ren und wird des­halb an die­ser Stelle von mir unter­stützt. Ges­tern Abend habe ich mir schon Olli Schulz und den Hund Marie ange­schaut, den man im ver­gan­ge­nen Jahr in Bonn auf­ge­zeich­net hatte.
Das erin­nerte mich daran, dass ich ja auch mal Olli Schulz auf einem schreck­lich klei­nen Kon­zert am Umwelt-Campus gese­hen hab. Schät­zungs­weise 100 Leute waren sei­ner­zeit im Zelt und die meis­ten kann­ten den Mann mit der Gitarre auf der Bühne glaube ich nicht mal. Jeden­falls konnte er damals vor sei­nem Auf­tritt ganz locker am Ein­gang sit­zen und Bier trin­ken, außer von mir ist er damals von nur zwei ande­ren Leu­ten noch ange­spro­chen worden.

Achso, das Pro­gramm der kom­men­den Wochen und Monate gibt es natür­lich auch auf der Webseite.