27. August 2008 ·
Alltäglich Belangloses
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„Läufst du eigentlich noch?“ wurde ich dieser Tage mehrmals gefragt. Meine Antwort war: „Ja, hin und wieder.“
Tatsächlich ist es so, dass ich an einigen Tagen echt Lust verspüre mich ein wenig sportlich zu betätigen und dann meine kleine Rheinstrecke abrenne. Am Montag war ich das letzte Mal und für heute Abend ist mal wieder eine Tour angesagt. An sich gibt es nicht viel interessantes zu berichten: Nachdem ich einige Male mehr gegangen als gelaufen bin, habe ich am Montag wieder die ganze Strecke laufend zurückgelegt. Dieses Mal habe ich mich mehr oder weniger gezwungen, durchgehend ein moderates Tempo anzuschlagen, was durchaus eine gute Entscheidung war. Wirklich aus der Puste kam ich nämlich dabei nicht und so machte mir die Rennerei auch wesentlich mehr Spaß als die letzten paar Male.
Interessante Statistiken habe ich leider keine zu bieten. Ich bin leider nicht Besitzer einer schicken Pulsuhr oder ähnlichem. Langfristig denke ich über den Kauf eines Nike+-Kits nach. Aber vorerst muss das mal nicht sein.
Das ich garnicht so unfit bin zeigte mir mein letzter Besuch in meinem Elternhaus: Gemeinsam mit Herrn Papa und meiner Schwester habe ich Sonntagsmorgens eine Runde gedreht und konnte dabei komplett mithalten, obwohl beide sicherlich besser im Training sind als ich.
Nun muss ich mir so langsam etwas für den Winter überlegen. Natürlich würde ich gerne weiterlaufen, weiß aber noch nicht was ich da an Equipment eventuell brauche. Ich befürchte ja, dass ich mich jedesmal zu dick einpacke.
26. August 2008 ·
Alltäglich Belangloses
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Das vergangene Wochenende habe ich auf dem Rocco-del-Schlacko im schönen Saarland verbracht. Bereits das dritte Mal war ich nach 2003 und 2006 dort, dieses Mal allerdings als Helfer. Dank einiger pfadfinderischen Connections habe ich mir den Eintritt gespart und im Gegenzug dazu ein wenig Bier gezapft.
Wie immer wenn es eigentlich etwas ausführlicher werden würde, die wichtigsten Punkte in Form einer Liste.
- Die Anzahl der kompetenten Menschen auf dem Festivalgelände lag Freitag gegen Mittag etwa bei 0. Erst der Geschäftsführer der Veranstaltungsfirma konnte uns dann den Weg zum Helferzelt erklären.
- Bierstände müssen nicht zwanghaft überdacht sein, auch nicht wenn es regnet. Gut, dass man bei Zapfanlagen dann doch eine Ausnahme macht.
- Dem Standleiter seinen Job zu erklären ist ein Spaß. Bringt einen selbst aber nicht weiter.
- Helferausweise öffnen einem Tür und Tor und lassen einen echt wichtig erscheinen.
- Am schlimmsten regnet es immer dann, wenn man gerade kein Dach zur Hand hat.
- Der Sänger von Turbonegro ist noch hässlicher als der von Children of Bodom, wenn auch auf eine andere Art und Weise.
- Ich war Zeuge einer kleinen Gasexplosion. Das die Sanis anschließend eine halbe Stunde gebraucht haben um überhaupt mal aufzuschlagen fand ich krass.
- Zehn Meter Luftlinie von der Musikanlage zu zelten die die ganze Nacht läuft und betrunkene Menschen amüsieren soll ist nicht so die gute Idee. Es entsteht dadurch der Zwang bis zum Morgengrauen aufzubleiben.
- Ein Schlammloch das sich immer wieder selbst tarnt kann einen ganzen Mittag für Erheiterung sorgen. Für die beste Performance gab es ein Freibier.
- Eine Kapelle namens K.I.Z. lässt einen Typen mitreisen, der das Bier für den Rest kaufen muss. Viel mehr kann der auch nicht.
- Als Thekenmann ist man sowohl Getränkelieferant, als auch Psychologe.
- Die Cola von Red Bull ist eher so geht so.
- Man kann so schlimmen Muskelkater in den Oberschenkeln haben, dass das Treppengehen nahezu unmöglich ist und alles andere auch.
- Kaum sitzt man wo, schon hat man stundenlang Gespräch.
- Kettcar war gut, konnte aber das Deichkind-erwartende Publikum leider nicht so arg mitreißen.
- Die Deichkinder fahren mindestens einen 40-Tonner voller Mist rum, den sie bei Auftritten auf die Bühne schleppen. Den Mist, nicht den LKW.
- Das ich das ganze Wochenende über keinen Schluck Alkohol getrunken habe, ist mir erst am Sonntag beim Frühstück aufgefallen. Da war es dann auch zu spät.
Aktualisierung: Am Ende schreibe ich ja doch normalerweise noch ein kleines Fazit, welches an dieser Stelle mal recht positiv ausfallen soll. Eine Menge Spaß hatte ich auf jeden Fall, auch wenn der Auftritt von Kettcar nicht so gerockt hat wie ich mir das erhofft hatte. Da dies hauptsächlich am Publikum lag, freue ich mich nun schon auf Anfang Dezember wenn die Kapelle etwa 10 Minuten Fußweg von meiner Bonner Wohnung spielt.
20. August 2008 ·
Alltäglich Belangloses
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Bekanntlich muss ich ja bei jeder Sau die so durch die Blogosphäre getrieben wird irgendwie mitmischen. Die Anzahl meiner Accounts bei irgendwelchen zweipunktnulligen Diensten ist schon gar nicht mehr zählbar glaube ich.

Deshalb sind sowohl mein Blog als auch ich nun bei blogoscoop angemeldet.
Die Damen und Herren dort machen sich im dazugehörigen Blog gar nicht groß die Mühe sich selbst zu erklären sondern überlassen das direkt Herrn Basic:
Was Blogoscoop ist? Sowas wie der Nachfolger von Blogscout. Was Blogscout war, das nicht mehr ist? Erstens ein Blog-Traffic-Messer und ein Blog-Entdecker. Blogoscoop auch. Nur eben anders aufgemacht.
Treffend ausgedrückt hat er es ja auf jeden Fall und gerade das „Blog-Entdecker“-Feature gefällt mir persönlich am besten, kostet aber auch die meiste Zeit. So bin ich aber schon über das ein oder andere nette Blog gestolpert. Alles weitere erklärt dann das blogoscoop-Team doch noch in seinem Blog.
Mir als altem Statistik-Heini gefällt auch das Chart-Feature „Meistgelesen“ ziemlich gut. Vor allem weil die eigene Seite direkt oben angezeigt wird, ich musste mich also nicht einmal durch mehrere Seiten wühlen bis ich mich selbst auf Platz 513 der Charts wiedergefunden hätte. Optisch und navigationsmäßig könnte man in meinen Augen gerne noch ein wenig nachlegen, da habe ich schon hübscheres gesehen. Ich schaue trotzdem täglich vorbei, versprochen!
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Alltäglich Belangloses
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Auch wenn ein Deutscher nichts hat, Bedenken hat er.
(Kurt Tucholsky)
Quelle: HSU Hamburg
Treffer, versenkt.
18. August 2008 ·
Alltäglich Belangloses
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Nein, es ist definitiv nicht Hammertime, keine Angst.
Fleißigen Beobachtern meines Twitter-Streams mag es in den vergangenen beiden Wochen aufgefallen sein: Ich erwartete ein Päckchen. Auch meine näheren Mitmenschen mussten sicherlich einiges ertragen, wofür ich mich fast ein wenig entschuldigen möchte.
Um die Sache aufzulösen: Ich habe gewonnen! Das erste Mal in meiner Blogger-Karriere habe ich es geschafft abzustauben. Mit der Beitrag „Bei Ebay rumballern“ hatte ich an dem Gewinnspiel von Herrn Lemming teilgenommen und wirklich groß waren die Überraschung und vor allem auch die Freude, als ich dann lesen konnte:
„Am Samstag war das MacES-Grillen und Glücksfee Claudia hat Martin von „der tag und ich“ als Gewinner des neuen iPod Touchs aus Cupertino gezogen.
Herzlichen Glückwunsch an Martin und danke an alle Teilnehmer.“
Eine gute Woche später hatte ich dann endlich das Päckchen™ in den Händen. Wie ein iPod touch aussieht weiß sicherlich inzwischen jeder, in meinem iTunes sieht das dann folgendermaßen aus:

8GB Speicher hat das gute Stück, die ich natürlich direkt mit einer Menge Musik und einigen netten Applikationen aus dem AppStore bestückt habe. Nachdem ich nun in den letzten Tagen sehr ausführlich mit dem Gerät gespielt und gesurft habe, bin ich ziemlich begeistert. Mit der Multitouch-Steuerung komme ich ziemlich gut zurecht und nach ein wenig Gewöhnungszeit ist auch das Tippen auf der virtuellen Tastatur ein leichtes. Den letzten Eintrag hier habe ich komplett auf dem touch getippt. Einzig die Akkulaufzeit ist ein wenig verbesserungswürdig, wobei das sicherlich auch länger geht wenn man nur Musik hört.
Vielen Dank nochmals an dieser Stelle an Herrn Lemming, dass ich den alten iPod nano nun in Rente schicken kann. In der nächsten Zeit gibt es sicherlich noch den ein oder anderen Beitrag zu diesem Thema hier.
Aktualisierung: Ein Bild hat es dann doch noch in meinen flickr-Account geschafft.
15. August 2008 ·
Alltäglich Belangloses
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Aus der Reihe „Ärgerniss Zugfahrt“: Meine heutige Tour von Bonn war wieder ein echtes Erlebnis. Der Rhein-Express nach Koblenz hatte sich direkt um 25 Minuten verspätet. Der etwas später fahrende IC nach Koblenz, mit dem ich meinen dortigen Anschluß noch bekommen hätte, wurde leider nicht für „Normalreisende“ freigegeben. So verschob sich meine Ankunft in der alten Heimat schon vor Fahrtantritt um eine Stunde.
In Koblenz hatte ich so dann wenigstens Zeit, mir einen der leckerem Bahnhofs-Cappuccinos zu genehmigen.
Das mein nächster Zug dann auch schon wieder mit mehr als 10 Minuten Verspätung startete, darf man als schlechtes Zeichen werten. Die Bahnbedienstete in der Regionalbahn nach Mainz war zwar sehr bemüht, konnte aber dank unterwegs zusätzlich aufgebauter Verspätung und trotz mehrerer Telefonate nicht erreichen, dass der Regionalexpress meiner Wahl in Ingelheim auf mich wartet. Wenigstens ist das Rheintal bei Sonnenuntergang recht idyllisch anzuschauen. Und ich hatte die Gelegenheit mich ausführlicher mit meinem neuen Spielzeug auseinander zu setzen.
In Ingelheim verließ mich dann das Pech ein wenig. Mag die DB AG auch nicht auf mich warten, auf eine Horde Fussballfans tut sie es. Der Regionalexpress nach Saarbrücken hatte ausreichend Verspätung, so daß ich diesen tatsächlich noch bekam. Mit anderthalb Stunden Verspätung traf ich dann schließlich in Idar-Oberstein an. Viereinhalb Stunden war ich unterwegs.
Mein Fazit dieser Tour: Mal schauen was die einschlägigen Mitfahrzentralen im Internet so für mich zu bieten haben. Eventuell komme ich so sogar noch ein wenig billiger weg. Außerdem werde ich auch mal nachhören, was die Bahn von einem kleinem Entgegenkommen hält. Hoffnungen muß ich mir da aber wohl keine machen…
14. August 2008 ·
Alltäglich Belangloses
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Eine Sprayerei an der Bonner Stadtbücherei die mich für einen kleinen Moment zum Schmunzeln brachte. Ich habe das Pflaster dann aber unbeschädigt zurückgelassen.
Das Lied ist von Angi Domdey von der Gruppe „Schneewittchen“. Es ist aus einem geflügelten Wort der Pariser Mairevolte 1968 entstanden, das die verkrusteten Strukturen anprangert.
Quelle: wtower.de
11. August 2008 ·
Alltäglich Belangloses
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Vergangenen Freitag habe ich wieder mal alles gegeben – beziehungsweise eigentlich das Wetter. Pünktlich zu meinem Feierabend meinte Petrus es nicht so gut mit mir und ließ es mal ordentlich regnen. Da ich keine Lust hatte noch eine Bahn abzuwarten, bin ich so also zum Bahnhof gesprintet und kam dort natürlich auch der Überschrift entsprechend an. So richtig komplett und richtig nass geworden bin ich ja schon lange nicht mehr. Irgendwie schaffe ich es sonst immer, mit einem BW-Poncho oder wenigstens einer regenfesten Jacke ausgestattet zu sein. In letzterer lässt sich auch gut eine Palme transportieren, aber das hatten wir ja gerade erst.
Eigentlich muss ich ja garnicht dazuschreiben, dass es natürlich auch prompt aufhörte zu regnen, als ich dann unter dem schützenden Dach des Godorfer Bahnhofs stand. Bis Bonn war ich dann allerdings auch schon wieder weitestgehend trocken und der Wind auf dem Heimweg hat dann auch schon den Rest erledigt. Nur Jeans trocknen irgendwie schrecklich langsam. Dass ich mir nicht einmal eine allerkleinste Erkältung zugezogen hab, wundert mich schon ein wenig.
Wirklich überrascht war ich am Ende übrigens als mir bewusst wurde, dass mich der kleine Sprint an den Bahnhof in keiner Form aus der Puste gebracht hat. Ob das schon Folgewirkungen meiner sportlichen Aktivitäten sind? Auch wenn ich nicht regelmäßig darüber schreibe: Ich laufe weiter!