28. Oktober 2011 ·
Alltäglich Belangloses
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Klara Harden war für etwas über 3 Wochen in Island unterwegs. Zu unserem Glück hat sie ihre Tour mit der Kamera begleitet und deshalb gibt es jetzt diesen wunderbaren Film, der mich sowohl sprachlos, als auch mehr als neidisch auf ihre Erfahrungen und Eindrücke macht. Großartige Bilder, die mich (wie Torsten versprach) vor den Bildschirm fesselten.
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24. Oktober 2011 ·
Alltäglich Belangloses
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Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Umzugs.
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14. Oktober 2011 ·
Alltäglich Belangloses
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Letztens noch gesucht, jetzt schon unterschrieben: Seit heute sind Fräulein Anna und ich Mieter einer Wohnung. So richtig mit Zimmern und Küche und Bad und Terrasse und allem was dazugehört. Das ist ein klein bisschen verrückt und vor allem ein weiterer Schritt in Richtung dieses „Erwachsen sein“. Aber da muss ich wohl durch.
Genau so muss ich jetzt durch diverse Neuanschaffungs-Entscheidungen durch, denn obwohl wir die Wohnung sicherlich schnell vollgestellt bekommen, fehlen einige grundlegende Dinge wie etwa ein Kühlschrank, ein Herd oder eine Waschmaschine. Wobei ich zumindest letztere heute schon bestellte. Und einen Internet-Anschluss habe ich auch schon beauftragt, aber damit kenne ich mich ja aus. Der Einkauf von Elektrogeräten ist dann schon eher eine Qual, denn benutzen kann ich den Kram zwar — aber mit den technischen Daten habe ich mich noch nie auseinander gesetzt. Und so lerne ich nun, welche Energieeffizienz-Klassen es gibt, welche Strom– und Gasarten und Anbieter und und und. Eine Menge Dinge, mit denen ich mich bisher nicht auseinander setzen musste.
Die nächsten drei Wochen werden vermutlich anstrengend, denn es will gestrichen und gemacht und umgezogen werden. Und danach ist dann alles super. Es wird eine Spülmaschine geben. Ich freue mich, denn ich werde ein Wohnzimmer haben für das Sofa und eine Arbeitsecke ganz woanders.
1. Oktober 2011 ·
Alltäglich Belangloses
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Unser einer sucht, man hat es vielleicht schon mitbekommen, eine Wohnung in Bonn. Das ist kein Spaß! Die Stadt ist voll und unsere Ansprüche natürlich auch nicht ohne. So langsam wird es ein wenig langweilig, jeden Tag die gleichen Angebote abzuklappern. Ich will hier einfach mal ein wenig Kram zusammenschreiben, in der Hoffnung dass der ein oder andere vielleicht noch einen guten Tipp auf Lager hat.
Nun ist das alles irgendwie nicht so super-eilig, aber wenn man dann mal dran ist… Angebote sind jedenfalls gern gesehen. Im folgenden mal so dass, was wir selbst täglich mehrmals durchschauen.
Wohnungs-Verzeichnisse
Hier inserieren neben Privatmenschen auch so ziemlich alle Immobilienverwaltungen, es lohnt sich also auch darauf zu achten, ob gegebenenfalls eine entsprechende Courtage anfällt. Insgesamt sind die Angebote auf anderen Seiten wie etwa kalaydo.de auch weitestgehend redundant.
Wohnungsbaugesellschaften
Wohnungsbaugesellschaften haben oft ganze Straßenzüge in ihrem Besitz. Davon gibt es in Bonn einige, die folgenden schaue ich mir regelmäßig an. Der nächste Schritt ist dann wohl, mal alle anzurufen und sich auf die Wartelisten setzen zu lassen. Darauf habe ich bisher verzichtet, da man da oft schon ein recht komplettes Profil vom potentiellen Mieter haben möchte.
Zeitungsinserate
Ein Blick in den Wohnungsteil des Generalanzeigers kann wohl auch helfen. Wir gingen den umgekehrten Weg und stellten selbst eine Anzeige ein.
Junges Paar, Dipl.Informatiker i. Festanstellung & Designerin, s. zentrumsnahe 3ZKDB, 60-80qm, bis 800,- € warm. T.555–12341234
Rund 27 Euro bezahlt und das Ergebnis war nach einem Tag eher ernüchternd: Genau drei Anrufe gingen ein, genau genommen entsprach keine davon den in der Anzeige angegebenen Kriterien. Ich hatte mir hier schon ein wenig mehr erwartet.
26. August 2011 ·
Alltäglich Belangloses
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Sommerzeit, Urlaubszeit. Ich bin ja bekennender Aktiv-Urlauber. Jeder Tag will genutzt sein, um möglichst viel zu erleben. Sei es, dass ich Segeln oder Wandern gehe, mal nach Argentinien düse oder mit den Pfadfindern unterwegs bin. Das ist gut so, denn ich habe Spaß und erlebe eine Menge.
Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Warum nicht mal in Bonn Urlaub machen? Ich habe mich zwar schon viel in der Stadt rumgetrieben, aber viele Sehenswürdigkeiten und Museen blieben dabei Links liegen. Irgendwie findet sich doch nie die Zeit und Motivation mal was abzuklappern. Ich wohne nun gute dreieinhalb Jahre hier und könnte mir noch echt vieles anschauen.
Warum also nicht mal Urlaub in Bonn: Übernachtungstechnisch könnte man das eigene zu Hause ein Wochenende lang als „Bed and Breakfast“ ansehen oder vielleicht ganz krass drauf sein und im Kameha Grand eine Nacht buchen. Morgens geht es dann los, ein Bummel durch die Innenstadt, einmal die Museumsmeile runter, den ehemaligen Bundestag besichtigen und und und. Langweilig würde einem sicherlich nicht werden.
Abends noch nett im Restaurant essen und dann mal gucken was der Abend noch so bringt. In meinem Kopf macht das Sinn.
Bleibt die Frage: Wer macht mit? Wer von den Einheimischen hat gute Tipps für Besucher?
18. August 2011 ·
Alltäglich Belangloses
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Ich fahre Bahn. Jeden Werktag. Am Morgen stürme ich kurz nach acht aus dem Haus, um meine Bahn noch zu erreichen. Am Bahnhof dann schnell in die 16 gestiegen und los geht es. Am Abend dann umgekehrt. Nicht ganz 50 Minuten bin ich unterwegs auf einer Strecke, von Tür zu Tür.

50 Minuten? Das klingt erst einmal lang, aber man gewöhnt sich daran. Zwar könnte ich mir tausend Dinge vorstellen, die man in der Zeit besser tun könnte: Ausschlafen zum Beispiel. Auf der anderen Seite ist das auch gut so, wie es ist. Ich habe genug Zeit, mich von einem müden, grummelnden, schlecht gelaunten Morgenmuffel in die grummelnde, manchmal schlecht gelaunte Person zu verwandeln, die man kennt. Dass ich niemanden in der Bahn kenne, ist eine wirklich gute Sache.
Ein Fehler den man dabei nicht machen darf: Die Kopfhörer vergessen, denn das Gespräch meiner Mitmenschen ist vor allem in den Verkehrsmitteln die SWB und KVB bereitstellen nicht zu ertragen. Ob die Stöpsel nur zur Absenkung der Umgebungslautstärke genutzt werden, oder schon am Morgen Schallwellen von der Intensität eines Big Four-Konzertes auf das Trommelfell treffen, ist ganz stimmungsabhängig. Dann noch ein Buch vor die Nase und ich kann wach werden.
Am Abend eine ganz ähnliche Geschichte. Frische Luft auf dem Weg zum Bahnhof, Stöpsel ins Ohr, Buch aus dem Rucksack und dann geht es wieder nach Hause. 30 Minuten bis zum Bonner Hauptbahnhof, in denen ich abschalten kann, mich nicht mehr ärgern muss oder auch mal planen kann was der Abend noch so bringen soll.
Was ich eigentlich sagen will: Anderthalb Stunden Arbeitsweg machen mir nichts aus. Das sind anderthalb Stunden, die ich für mich habe. Anderthalb Stunden, in denen ich manchmal auch einfach nicht ans Telefon gehe, nicht ins Internet schaue, sondern einfach aus dem Fenster der Straßenbahn gucke. Ich bin froh, dass ich nicht mit dem Auto fahren muss.
5. August 2011 ·
Alltäglich Belangloses
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Urlaubszeit! Es steht etwas für mich relativ Neues auf dem Plan: Dieses Mal solle es mit einem Segelschiff auf große Fahrt gehen. Das Schiff, die Falado von Rhodos, liegt im schwedischen Norrtälje für uns bereit. Dort treffen Fräulein Anna und ich auf die restlichen Landratten die mit uns die Schären vor Stockholm unsicher machen wollen. Schnell beruhige ich mich ein wenig, als ich feststelle das ich nicht der Einzige mit wenig bis gar keiner Segelerfahrung bin.
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15. Juli 2011 ·
Alltäglich Belangloses
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Nachdem wir gestern in den Kommentaren zu den Bildern aus Bonn über Filteraufsätze für Objektive sprachen, machte ich mich nach Feierabend noch eine Runde in die Stadt. Der Kauf eines Polfilters stand auf dem Plan und nach einem verstellbaren Graufilter wollte ich mal fragen. Beides hab ich schon lange auf meiner Anschaffungsliste, ein guter Zeitpunkt mal zuzuschlagen.
Natürlich hatte ich mich vorher bereits bei Amazon wegen der Preise ein wenig umgesehen und auch den von Ben empfohlenen Vergleichsbericht über Polfiter gelesen. Gut gelaunt und einigermaßen informiert zog ich also los. In Bonn kenne ich in der Innenstadt derer drei Fotoläden. Ich bin auch gerne (darüber schrieb ich irgendwann schon einmal) bereit ein paar Euro mehr hinzulegen, wenn ich dafür beraten werde und dann auch den gewünschten Artikel direkt nach Hause tragen kann.
Machen wir es kurz: Ich habe eben bei Amazon bestellt. Einen Polfilter und einen verstellbaren Graufilter, am Ende standen rund 150 Euro auf der Rechnung.
Sicherlich ein Betrag, den der ein oder andere Händler auch gerne in seiner Kasse gehabt hätte. Dummerweise konnte man mich allerdings nicht zufrieden stellen. Eher enttäuscht bin ich gestern Abend nach Hause gekommen. Bei allen drei Händlern (und im Verzweiflungsfall auch bei Kaufhof) hätte ich zwar Polfilter erstehen können, aber alle hatten nur die günstigen Modelle im Laden. Das spezielle Graufilter-Modell gab es nirgends. Damit hatte ich aber auch nicht wirklich gerechnet, der ist ja auch ein wenig speziell.
Leider ich hatte durch die Bank auch nicht so den Eindruck, als würde man sich wirklich für mich als Kunden interessieren. Bei Händler Nummer 1 war der Panasonic-Ausstellungsmann noch am Kommunikativsten und wusste sogar am besten bescheid. Allerdings war er nur für sein kleines Tischchen zuständig und gar nicht angestellt. In Laden Nummer 2 bekam ich auf meine Frage hin nur das Regal gezeigt, den Preis für den einzigen Filter in meiner Größe durfte ich mir dann bei wem anderem erfragen. Im dritten Laden gab man sich noch die größte Mühe: Der Angestellte suchte auch die angebotenen gebrauchten Modelle noch nach einem „besseren“ Filter durch.
Am Ende war ich dann fast eine Stunde durch die Innenstadt gerannt und ziemlich unzufrieden. Für meine Kaufabsichten hat man sich nicht sonderlich interessiert und Umsatz scheint man auch nicht machen zu wollen. Spätestens als ich die Händler auf die von mir gewünschten Marken ansprach, hätte ich doch irgendwas in Richtung „Den haben wir nicht da, aber ich schaue mal ob ich ihn bestellen kann!“ erwartet. Oder bin ich da zu anspruchsvoll? Ob ich mir das nächste Mal die Mühe mache, wieder eine Tour durch die Stadt zu drehen, weiß ich noch nicht. Hätte ich gestern bei Amazon bestellt, würde der Kram jetzt in meiner Packstation liegen.