der tag und ich

Eureka - Die geheime Stadt

In den ver­gan­ge­nen Wochen habe ich mir die erste Staf­fel der US-Serie Eureka ange­schaut. Aktu­ell wird bei Pro­Sie­ben die zweite Staf­fel ausgestrahlt.

Ohne lange drum­herum zu reden: Die Serie gefällt mir. Der US-Marshall Jack Car­ter lan­det durch Zufall gemein­sam mit sei­ner Toch­ter in einer gehei­men Stadt, in der Wis­sen­schaft­ler an hoch­mo­der­nen Gerät­schaf­ten for­schen. Am Ende der Pilot­folge wird Car­ter zum She­riff der Stadt ernannt und erlebt in den kom­men­den Epi­so­den zahl­rei­che Aben­teuer, in denen meis­tens fehl­ge­schla­gene Expe­ri­mente eine Rolle spie­len. Da Car­ter selbst kein Wis­sen­schaft­ler ist, ist seine Her­an­ge­hens­weise an die Pro­bleme eher unkon­ven­tio­nell.
Durch ein gehei­mes Arte­fakt wird zusätz­lich eine gute Prise Mys­tery in die Serie ein­ge­bracht, die sich aber trotz­dem selbst nicht all zu ernst nimmt. Beson­ders gefal­len hat mir zum Bei­spiel das Ver­bots­schild „No Hover­boar­ding“ in der Fuß­gän­ger­zone der Stadt.

Alles in allem eine sehr sehens­werte Serie, die man sich aller­dings (wie so oft) ganz von Beginn an anschauen sollte.

Der Mann mit der Palme

Auch wenn mein „schwar­zer Dau­men“ schon fast sprich­wört­lich ist: Ein wenig Grün­zeug wollte ich in mei­ner neuen Bude ja schon haben. Genauer gesagt habe ich mir eine Palme gewünscht. Nun sind die Din­ger nicht gerade bil­lig und außer­dem Stand die Anschaf­fung auch rela­tiv weit hin­ten auf mei­ner Prioritäten-Liste. Hätte eine Palme ein Dis­play und Knöpfe, wäre das sicher­lich anders.

Letz­tens habe ich in bun­ter Runde im Bier­gar­ten am alten Zoll von mei­nem Pflan­zen­wunsch erzählt. Mir gegen­über saß dabei eine Mit­ar­bei­te­rin des Ver­bands der Restau­ra­to­ren, die bei dem Stich­wort „Palme“ auf­horchte. In ihrem Büro würde noch eine rum­ste­hen, die aus Platz­grün­den dem­nächst weg­ge­wor­fen würde. Eigent­lich müsste ich das Ding nur abho­len kommen.

Die Wochen stri­chen ein wenig in das Land und ges­tern habe ich mich dann nach Fei­er­abend mal auf den Weg in die Bon­ner Süd­stadt gemacht. Natür­lich reg­nete es in Strö­men und so recht hatte ich auch noch nicht den Transport-Plan. Zu mei­nem Glück konnte ich die Pflanze zumin­dest schon mal alleine tra­gen und so fand ich mich schnell auf dem Weg zur nächs­ten Straßenbahn-Haltestelle wie­der. Glück­li­cher­weise fährt näm­lich Linie 61 von der Süd­stadt aus bis direkt vor meine Haus­tür.
Lange dau­erte die Fahrt nicht und zum Glück wurde ich auch nicht kon­trol­liert: Zumin­dest die Palme fuhr näm­lich schwarz.

Sehr bemer­kens­wert fand ich, wie man mit einer Pflanze auf dem Arm so ange­schaut wird: Mir scheint es fast so, als hätte der durchnitt­li­che Bon­ner noch nie einen völ­lig durch­näss­ten Typen mit Baum gese­hen. Nun gilt es noch einen geschei­ten Platz in mei­ner Bude zu fin­den, im Moment steht das Ding noch ein wenig ver­lo­ren da rum. Wie lange die Palme bei mir über­lebt ist dann wie­der eine ganz andere Frage.

Running Man (1)

Bekannt­lich befinde ich mich ja in einem stän­di­gen Kampf mit mei­nem inne­ren Schwei­ne­hund, der wie­derum von mei­ner Eitel­keit stän­dig Gassi geführt wird. Nach­dem ich in den letz­ten Wochen mal wie­der gut am rum­heu­len war, dass ich einen Bauch­an­satz bekomme und auch schon ent­spre­chende Kom­men­tare hören musste, war es nun ges­tern soweit: Ich werde jetzt sportlich!

Zu die­sem Zweck habe ich mir ein paar Turn­schuhe unter die Füße geschnallt und bin ein­fach mal aus der Haus­tür raus. Ein kur­zer Blick bei Google Maps hatte mir vor­her ver­ra­ten, wie ich am geschei­tes­ten Rich­tung Rhein komme. Von mir aus sind es auch tat­säch­lich nur etwa fünf Minu­ten, die ich natür­lich schon lau­fend zurück­legte. Am Rhein ange­kom­men hielt ich mich auf der Ufer­pro­me­nade, wo ich natür­lich nicht der ein­zige Sport­ler war, in nörd­li­cher Rich­tung auf die Autobahn-Brücke der A565 zu. Diese mir bis­her unbe­kannte Ecke Bonns ist echt schön, nicht nur zum Lau­fen. Man kann sich glaube ich auch prima auf der Wiese neben der Pro­me­nade nie­der­las­sen oder auf dem Stein­strand am Rhein ent­lang­tur­nen. Das ist auf jeden Fall mal vorgemerkt.

Ich war wie­der ein­mal über­rascht, wie gut ich doch voran kam. Ich hatte ja ernst­haft damit gerech­net, inner­halb kür­zes­ter Zeit völ­lig aus der Puste zu sein. Nicht nur, weil ich mich lange nicht mehr sport­lich betä­tigt habe, son­dern auch weil ich wohl seit zehn Jah­ren recht akti­ver Rau­cher bin. Nach einer kur­zen Ver­schnauf­pause unter der Brü­cke ging es dann den glei­chen Weg wie­der zurück, etwas genervt von eini­gen klei­nen Mücken.
Nach einer guten hal­ben Stunde war ich so wie­der in mei­ner Woh­nung ange­langt. Wie weit ich gelau­fen bin kann ich nicht genau sagen, befürchte aber das es nicht mal ganz fünf Kilo­me­ter waren. Für den Anfang finde ich das aber schon mal nicht schlecht.
Zuge­ge­be­ner­ma­ßen stellte sich zu Hause auch eine gewisse Erschöp­fung ein und heute mor­gen spüre ich auch meine Waden ziem­lich. Merk­wür­di­ger­weise schmer­zen aber auch meine Ober­arme ein wenig.

Mein Fazit: Für den Anfang war das schon mal nicht schlecht. Nun gilt es, den inne­ren Schwei­ne­hund noch ein paar Mal zu über­lis­ten. Mein Ziel ist es, zumin­dest alle zwei Tage eine kleine Tour zu dre­hen. Beim nächs­ten Mal muss ich auf jeden Fall daran den­ken was zu trin­ken mit­zu­neh­men und über kurz oder lang müs­sen dann auch ein paar gescheite Lauf­schuhe an den Start gebracht werden.

Backup, Backup, Backup!

Schon wie­der bie­tet sich eine unglaub­li­che Mög­lich­keit an, mich zu ver­spot­ten. Nach mei­nen Erleb­nis­sen der letz­ten Tage habe ich heute (die­ses Mal aus infor­ma­ti­ons­tech­ni­scher Sicht) wie­der alles gege­ben. Heute mor­gen über­raschte mich die Mel­dung, dass Word­Press 2.6 frei­ge­ge­ben wor­den ist. Ein wenig konnte ich mich ja zurück­hal­ten, aber als dann vor­hin auch die Word­Press 2.6 DE-Edition frei­ge­ge­ben wurde, hielt mich nichts mehr zurück.

Einen klei­nen Gedan­ken hatte ich noch an ein Backup mei­nes Webs­pace ver­schwen­det, aber auch genau so schnell ver­wor­fen. Die letz­ten Male gin­gen die Updates rei­bungs­los über die Bühne und so dachte ich mir: „Brauch ich nicht!“.
Die neue WordPress-Version war dann auch schnell her­un­ter­ge­la­den, ent­packt und auf den Webs­pace gescho­ben. Als ich anschlie­ßend aber einen Blick in die Ord­ner warf, traf mich fast der Schlag: Trans­mit hatte es geschafft, die neuen Dateien nicht nur hoch­zu­la­den, son­dern auch ein­fach mal alles andere zu löschen. Da stand ich dann doof da: Theme weg, Plugins weg, Bil­der weg. Ein wenig panisch sto­cherte ich dann im Backend mei­nes Hos­ters herum und stol­perte dabei über die Funk­tion „Webs­pace Res­tore“, die sich unter Admi­nis­tra­tion -> Webs­pace fin­det.
Gehört hatte ich davon noch nichts, aber es hörte sich gut an. Nach­dem ich dann die ent­spre­chen­den Fel­der für den Res­tore aus­ge­füllt hatte und das aktu­ellste Backup (mit heu­ti­gem Datum) aus­ge­wählt hatte, hieß es war­ten. Eine halbe Stunde spä­ter dann die erlö­sende Meldung:

Restore-Auftrag: 11474
Zeit: 2008-07-15 17:00
Nach­richt:
suc­cess­fully com­ple­ted restore

Alle Dateien waren nun wie­der am Platz, so als wäre nichts gesche­hen. Vie­len Dank dafür Host­Eu­rope. Das Update musste ich natür­lich noch ein­mal machen, die­ses Mal habe ich dann aber die Ord­ner ein­zeln hoch­ge­la­den. Nun kann ich stolz ver­mel­den: Word­Press 2.6 läuft und alles ist noch da! Und beim nächs­ten Mal bin ich ein gutes Stück schlauer.

Beim Dentisten

Bereits am Frei­tag hatte ich mir, man erspare sich den Spott, beim Ver­zehr eines Rosi­nen­wecks ein Stück Zahn abge­bro­chen. Schlimm war das defi­ni­tiv nicht, denn es konnte sich nur um ein klei­nes Stück han­deln und noch dazu befin­det sich die Stelle an der Innen­seite eines mei­ner unte­ren Schnei­de­zähne. Schmer­zen hatte ich also so direkt mal nicht.
Wirk­lich ner­vig war aber, dass ich bei jeder sich bie­ten­den Gele­gen­heit mit der Zunge daran stieß. Noch dazu bin ich maso­chis­tisch genug ver­an­lagt um an der Stelle natür­lich auch stän­dig mit der Zunge her­um­zu­spie­len. Wirk­lich ange­nehm war das alles jeden­falls nicht und so habe ich mich heute zei­tig aus der Firma ver­ab­schie­det um einen loka­len Zahn­arzt aufzusuchen.

Den von $Mit­be­woh­ner emp­foh­le­nen Dok­tor habe ich natür­lich nicht erreicht und so blieb mir nur eine kleine Recher­che bei Google. Nach eini­gen erfolg­lo­sen Anru­fen hatte ich dann die Hoff­nung fast schon auf­ge­ge­ben, heute noch dran zu kom­men. Schließ­lich ver­sprach mir aber $Arzt­hel­fe­rin das man mich noch zwi­schen­schie­ben könne. Nach kur­zer War­te­zeit saß ich dann auch in einem der Behand­lungs­räume und war gera­dezu ein wenig ent­täuscht, dass der Arzt kei­nen Tur­ban trug und auch kei­nen lan­gen Bart hatte — der Name hätte es durch­aus ver­mu­ten las­sen.
Ganz schnell hatte man mir dann auch ein Stück Zahn abge­schlif­fen, so dass ich nun nichts mehr zum spie­len habe. Anschlie­ßend kam dann der etwas unge­müt­li­chere Teil: Eine aus­führ­li­che und pro­fes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gung würde man mir emp­feh­len. Gerade mit­tags hatte ich noch mit $Mit­be­woh­ner dar­über gere­det, wie unmög­lich doch die Bedie­nung von Zahn­seide an sich ist. Das musste ja kom­men.
Anschlie­ßend wurde ich dann noch ein wenig zu mei­ner ers­ten und ein­zi­gen Fül­lung aus dem ver­gan­ge­nen Jahr befragt. Beton wäre drin, wann das denn fer­tig gemacht wer­den würde? Eine echte Spitzen-Frage: Ich dachte eigent­lich, die Sache wäre geges­sen. Nun über­lege ich ernst­haft, die Emp­feh­lung anzu­neh­men und bei Gele­gen­heit mal eine andere Fül­lung machen zu las­sen. Die Aus­sicht auf eine gebro­chene Zahn­fül­lung (die mir pro­phe­zeit wurde) stimmt mich nicht gerade glücklich.

Wie man ein Rauchverbot umgeht

Letz­tens schrieb ich ja schon über das Nicht­rau­cher­schutz­ge­setz. Nun sind seit dem ein paar Tage ver­gan­gen und mein bis­he­ri­ges Fazit lau­tet schlicht­weg: „Na und? Wen kümmerts?“.

Bis­her habe ich bei fast allen mei­nen Knei­pen­be­su­chen rau­chen kön­nen. Hier ein paar Bei­spiele aus Bonn:

  • Im „Limes“, gibt es einen abge­trenn­ten Rau­cher­be­reich, so wie sich das die Geset­zes­ge­ber wohl auch gedacht haben.
  • Das „Blow Up“ ist nun ein Rau­cher­club, hier musste ich eine Art Bei­tritts­er­klä­rung unter­schrei­ben und durfte anschlie­ßend auch fröh­lich vor mich hin qual­men. Als kleine Zugabe habe ich nun sogar einen Mitgliedsausweis.
  • Im „Maya“ habe ich meine Mit­glied­schaft in der „Föde­ra­tion undog­ma­ti­scher Ciga­ret­ten Kon­su­men­ten“, kurz F.u.C.K., unter­schrei­ben müs­sen — und schon stand dem Ziga­ret­ten­kon­sum nichts mehr im Weg.
  • Im „Nyx“ war eine von mir besuchte Ver­an­stal­tung als „geschlos­sene Gesell­schaft“ aus­ge­schrie­ben. Durch das Zah­len mei­nes Ein­tritts habe ich mich anschei­nend auch dazu bereit­er­klärt hin­zu­neh­men, dass die geschlos­sene Gesell­schaft raucht.

Inter­es­san­ter­weise hat sich auch in mei­nem Bekann­ten­kreis nie­mand daran gestört einen ent­spre­chen­den Zet­tel aus­zu­fül­len, egal ob Nicht­rau­cher oder nicht. In mei­nen Augen zeigt das, wie sehr sich doch die gan­zen Nicht­rau­cher schüt­zen las­sen wollen.

Nach wie vor sinn­voll finde ich das Ver­bot in Restau­rants. Hier habe ich es selbst auch gerne rauch­frei. Für die klas­si­schen Knei­pen ist das alles aber nichts.

Mich würde inter­es­sie­ren, wie das anderswo gehand­habt wird.

Ich lese: NETTUTS

In der Reihe “Ich lese: …” stelle ich in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den Blogs und andere Inter­net­sei­ten vor, die ich regel­mä­ßig besuche.

nettuts

Vor nicht all zu lan­gem stol­perte ich auf einem mei­ner Streif­züge durch das bekannte welt­weite Daten­netz über die Seite nettuts.com.

Web Deve­lop­ment & Design Tuto­ri­als lau­tet der Unter­ti­tel der Seite und das ist auch Pro­gramm. Ver­schie­dene Auto­ren ver­öf­fent­li­chen hier sehr aus­führ­li­che (eng­lisch­spra­chige) Tuto­ri­als zu den The­men Webent­wick­lung und –design. Zwar ist nicht immer etwas völ­lig neues für mich dabei, doch den ein oder ande­ren Trick habe ich mir hier schon abge­schaut. Beson­ders gut gefällt mir, dass die Tuto­ri­als sich auch oft mit jQuery und Word­Press beschäf­ti­gen. Das sind ja auch meine aktu­el­len Lieblingsthemen.

Für alle die sich mit Webent­wick­lung beschäf­ti­gen ist die Seite auf jeden Fall einen Besuch wert.

Onlinebanking bei der Dresdner Bank

Liebe Online-Menschen der Dresd­ner Bank,

ich bin noch nicht lange Kunde bei euch und eigent­lich auch zufrie­den mit dem, was ihr mir bie­tet. Kos­ten­lose Kon­to­füh­rung ist eine prima Sache, ich käme auch nie­mals auf die Idee irgend­et­was nicht online zu machen.

Ein wenig ärger­lich werde ich dann aber, wenn ich Mel­dun­gen wie die fol­gende bekomme:

Onlinebanking bei der Dresdner Bank

Die spricht näm­lich nicht gerade für die Pro­fes­sio­na­li­tät eures Webauf­tritts, zumal in mei­nem Brow­ser (Safari unter Mac OS X) alles prima läuft und aus­schaut. Bis­her hat keine Funk­tion eures Online­ban­kings versagt.

Rich­tig ärger­lich werde ich dann aber, nach­dem ich diese Mel­dung per Klick von mei­nem Bild­schirm ent­fernt habe. Hat euch, liebe Online-Menschen der Dresd­ner Bank, noch nie­mand gesteckt dass das auto­ma­ti­sche Ändern der Fens­ter­größe des Brow­sers gar­nicht geht? Dum­mer­weise wird das Fens­ter auch noch viel zu klein, als das man die Seite noch bedie­nen könnte. „Set­zen, sechs!“ würde ich sagen. Bis mor­gen schreibt jeder von euch 100 Mal:

Ich darf meine Kun­den nicht mit blö­den Mel­dun­gen und Fens­ter­ver­än­de­run­gen nerven.

Viele Grüße,
ein eigent­lich zufrie­de­ner Kunde