der tag und ich

Jasper macht Musik

Jasper macht Musik

Ges­tern bin ich über die Videos eines jun­gen Man­nes namens Jas­per und sei­ner Gitarre gestol­pert. Mit jedem Lied das ich hörte, war ich ein klein wenig begeis­ter­ter. Vor allem der Titel „Neid­los“ und der HDL-Song haben es mir auf Anhieb ange­tan, aber auch die rest­li­chen Titel sind durch die Bank sehr hörenswert.

Die Selbst­be­schrei­bung von Jas­pers Youtube-Seite finde ich recht treffend:

Ich bin Jas­per und ich mache Musik.
Vor etwa sechs Jah­ren habe ich mit dem Gitar­re­spie­len begon­nen und mit den ers­ten treff­si­che­ren Grif­fen stieg auch die Moti­va­tion eigene Lie­der schrei­ben zu wol­len.
Mitt­ler­weile kann ich eine nette Samm­lung deutsch­spra­chi­ger Lie­der mein Eigen nen­nen, von denen du dir hier nun einige Stü­cke anhö­ren kannst. Das Reper­toire erwei­tert sich in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den. Mit mei­nen Song­tex­ten möchte ich den Zuhö­rer bewe­gen und zum Nach­den­ken brin­gen. Man­che Songs sind unter­halt­sam und amü­sant, andere eher erns­ter und tiefgründiger.

Rein­hö­ren, bei Youtube gibt es im Moment 24 Videos zu sehen.

Gefun­den bei Herrn Dob­schat.

Sammelsurium

Und dann waren da noch ein paar Dinge:

  • Mein Wochen­ende zu Hause war lang­wei­lig — aber auf eine sehr posi­tive Art und Weise. Es hat mal wie­der rich­tig gut getan, nichts zu tun.
  • Seit Mon­tag mor­gen bin ich nun offi­zi­ell Diplo­mant. Der von mir erwar­tete höchst­bü­ro­kra­ti­sche Auf­wand war nahezu ver­schwin­dend gering. Nur eine For­mu­lar­seite war aus­zu­fül­len und sehr schnell unter­schrie­ben beim Prü­fungs­amt ein­zu­rei­chen. Bis zum 23. Dezem­ber muss nun die schrift­li­che Fas­sung der Arbeit dort ein­ge­reicht sein.
  • An mei­ner FH hat sich nicht so recht was getan. Eines der Wohn­heime wurde mit einem gro­ßen Gemälde „ver­schö­nert“. Ich ver­passe also schlicht­weg nichts.
  • Auf mei­ner Fahrt von Idar-Oberstein nach Bonn bin ich tat­säch­lich kon­trol­liert wor­den. Gut, dass ich mich doch wie­der für ein Ticket ent­schie­den hatte.
  • Natür­lich habe ich mir am Wochen­ende auch recht aus­führ­lich Radio Idar-Oberstein ange­hört und finde es auch grund­sätz­lich nicht schlecht. Zur all­ge­mei­nen Hin­ter­grund­be­rie­se­lung ist es auf jeden Fall zu gebrau­chen. Aller­dings hat mich die ein und selbe Bruce-Willis-Stimmenansage schon beim etwa drit­ten Mal genervt.

Ver­mut­lich: To be continued…

Der Ball ist rund...

… und das Spiel hatte mehr als 90 Minu­ten! Gleich zwei­mal hat der, der da alleine in sei­nem gel­ben Hemd auf dem Platz rum­lau­fen musste, über­zo­gen. Wahr­schein­lich durf­ten des­halb seine bei­den Kol­le­gen am Spiel­feld­rand gar nicht erst auf den Platz, sonst wäre es wohl noch län­ger geworden.

Jeden­falls habe ich grade Fuss­ball geschaut. So hat man mir zumin­dest gesagt, würde das Spiel hei­ßen. Ich fand ja eher, dass das was von Flip­per oder viel­leicht auch Tisch­ten­nis hatte, so wie die­ser kleine weiße Ball da hin und her gesprun­gen ist. Im Wesent­li­chen ist mir mal nur auf­ge­fal­len, dass diese Typen in den wei­ßen Hem­den (der Auf­schrift nach die deut­sche Mann­schaft) wohl kom­plett beim glei­chen Fri­sör war und der wohl aus ver­se­hen eine Metz­ger­lehre gemacht hat. Außer­dem scheint es heute nicht mehr so ange­sagt zu sein, einen ver­nünf­ti­gen Ein­druck zu machen: Kaum einer hat es mal geschafft, das Hemd ordent­lich in die Hose zu ste­cken. Erschwe­rend kommt dann auch noch hinzu, dass kei­ner der Spe­zia­lis­ten so aus­sah als könne er mehr, als auf der Wiese rumrennen.

So wie ich das ver­stan­den habe, haben „wir“ die­ses Spiel nicht gewon­nen. Das hätte ich aller­dings wie­der ein­mal vor­her sagen kön­nen: Die Männ­chen im Kicker­tisch in mei­ner Abtei­lung sind auch weiß und blau und da gewin­nen auch meis­tens die letz­te­ren.
Viel lus­ti­ger hätte ich es ja noch gefun­den, wenn die mal alle die Hosen getauscht hät­ten (Aber bitte in der Kabine!). Dann wäre die deut­sche Mann­schaft wenigs­tens noch als Schlump­fen­pa­rade durch­ge­gan­gen. Auch Herrn Tor­warts Hand­schuhe hät­ten da gut ins Kon­zept gepasst.

Ein gutes hat das ver­lo­rene Spiel auf jeden Fall: In Bonn schei­nen nicht so arg viele Kroa­ten zu woh­nen, wodurch mir laut hupende, die STVO igno­rie­rende Auto­kor­sos erspart bleiben.

Zitat des Tages

Ich zitiere mich ja echt ungern selbst, aber…

„Wenn man es copy-pasten kann, dann hab ich mir das Pro­blem nicht eingebildet!“

… finde ich doch ein­fach zu gut.

Aktua­li­sie­rung: Ich hab das mal so ange­passt, dass auch Leute die nicht den Bonjour-Chat in der Firma snif­fen das ver­ste­hen… Vielleicht.

Newsfeed-Syncing

Als moder­ner Mensch will ich natür­lich immer top infor­miert sein und habe aus die­sem Grund nicht nur einen, son­dern etwa 100 Feeds aus aller Welt in mei­nem News­re­a­der abon­niert. Alles in allem ist das weni­ger wild, als es auf anhieb klingt. Viele Blogs wer­den nur sel­ten aktua­li­siert.
Denoch sam­melt sich hier aber im Laufe des Tages so eini­ges an und ich könnte mich jeden Abend erst ein­mal eine gute Stunde durch alle Neu­ig­kei­ten kli­cken. Dabei wären dann aber viele Arti­kel die ich schon kenne, denn die wich­tigs­ten Sei­ten würde ich natür­lich über Tag „manu­ell“ besuchen.

Mein NewsGator-Account

Wesent­lich ein­fa­cher geht das aber mit der von mir ver­wen­de­ten Kom­bi­na­tion aus dem Desktop-Feedreader Net­News­Wire und einem Account bei News­Ga­tor. Der Online-Account wird mit mei­nem Fee­dre­a­der syn­chro­ni­siert und so bin ich, egal ob zu Hause oder auf der Arbeit, immer auf dem neu­es­ten Stand. Dazu muss man in den NetNewsWire-Einstellungen nur die Daten sei­nes NewsGator-Accounts ein­tra­gen, schon klappt das problemlos.

Arti­kel die ich mir „auf­he­ben“ möchte, kann ich mit einem Klick in den Ord­ner „Clip­pings“ ver­schie­ben. Hier blei­ben sie so lange, bis ich sie auch wie­der her­aus­lö­sche. Abends kann ich mir die Sei­ten dann mit Ruhe anschauen.

Eine emp­feh­lens­werte Lösung für alle, die nicht täg­lich ihr Note­book mit sich herumschleppen.

Polizeikapelle

The Police live
The Police, lei­der nur mit dem Taschen­fern­spre­cher geknipst.

Unver­hofft kommt oft: Ges­tern Abend habe ich The Police live in der Düs­sel­dor­fer LTU-Arena gese­hen. Dank der lie­ben Anna stand ich auf der Hel­fer­liste eines Cate­ring­un­ter­neh­mens und konnte so, aus­ge­stat­tet mit einem roten Bänd­chen, kos­ten­los auf das Gelände.
Natür­lich musste ich dazu auch was arbei­ten und so fand ich mich kurz nach dem Betre­ten der Halle in einem Bier­stand auf der obers­ten Ebene der Halle wie­der. Aus­ge­stat­tet mit T-Shirt, Schürze und Käppi ver­brachte ich dann gute vier Stun­den damit, Alt­bier zu zap­fen. Zu mei­nem Glück hatte ich einen recht locke­ren Stand erwischt, so dass ich mich da defi­ni­tiv nicht kaputt­ge­ar­bei­tet hab. So hatte ich am Ende aber meine Fahrt­kos­ten wie­der her­aus und konnte mir für die Heim­fahrt auch ein ICE-Ticket leisten.

The Police star­tete mit „Mes­sage in a Bottle“ und ich fand ich es schon ein wenig schade, dass nur die Musik zu mir an den Bier­stand durch­kam. Als ich kurz dar­auf gefragt wurde ob ich nicht Fei­er­abend machen wolle, war die Ant­wort für mich klar. Schnell umge­zo­gen, abge­rech­net und schon stand ich auf der Tri­büne, direkt gegen­über der Bühne. Von da aus hatte man einen super Über­blick über die nahezu aus­ver­kaufte Halle. Vom Gesche­hen auf der Bühne hat man aller­dings rela­tiv wenig direkt mit­be­kom­men: Sting hatte aus mei­ner Posi­tion gese­hen unge­fähr die Größe eines Fin­ger­na­gels. Dank der gro­ßen Lein­wände hat man aber den­noch sehr viel gese­hen und eigent­lich ging es bei der Ver­an­stal­tung ja auch um die Musik.
Die mir bekann­ten Klas­si­ker hat die Band alle gespielt und die Stim­mung in der Halle war ziem­lich prima. Sehr impo­sant fand ich vor allem die Fülle an Men­schen auf die­sem klei­nen Raum. Alles in allem ein tol­les Erlebnis.

Fußball ist unser Leben!

Es ist wie­der soweit, die när­ri­sche Zeit ein Fußball-Event steht ins Haus.
Ich glaube mor­gen geht es mit der Euro­pa­meis­ter­schaft los. Natür­lich bin ich schon prima vor­be­rei­tet: Ich trage nur noch Deutsch­land­tri­kots und habe eine rie­sige Fahne vor mei­nem Fens­ter gehisst. Letz­te­res könnte aller­dings noch gefähr­lich wer­den, in Bonn gibt es bekannt­lich auch die ein oder andere Bur­schen­schaft, die das ähnlich hand­ha­ben und deren Häu­ser auch gerne mal von ande­ren ver­saut werden.

Spaß bei­seite: Natür­lich werde ich Fuß­ball auch wei­ter­hin blöd fin­den und mei­nen Mit­men­schen in den kom­men­den Wochen mit mei­nem „Fach­wis­sen“ so rich­tig auf die Ner­ven gehen. Den­noch — oder viel­leicht auch grade des­halb — hab ich mich direkt bei zwei Tipp­ge­mein­schaf­ten ange­mel­det.
Mal schauen, ob ich es sowohl in der Firma als auch im Lan­des­ver­band schaffe die gan­zen Pro­fis auf die Ränge zu verweisen.

In die­sem Sinne: Das Spiel ist rund und der Ball hat 90 Minuten.