Sonntagskaffee im Café Sahneweiß

Sonntagnachmittag ist Kaffeezeit! Heute landeten Fräulein Anna und ich im Café Sahneweiß. Das liegt nicht weit vom Bahnhof entfernt an der Ecke Kaiserstraße und Hans-Iwand-Straße. Ganz schön voll war es da – wir waren nicht die Einzigen, die auf die Idee kamen Kaffee und Kuchen zu essen. Im hinteren Teil war alles voll und so saßen wir dann vorne im Wintergarten, wo es noch frisch renoviert roch. Schön, wenn es schon so bald nach Eröffnung schon so viel los ist.

Himbeer-Tarte Auf der Karte standen eine Menge leckerer Dinge – unter anderem die ziemlich gut aussehenden Kuchen, an denen wir schon beim Hereinkommen vorbei gekommen waren. Außerdem noch ein paar Snacks und die übliche Auswahl an Getränken. Ich entschied mich für den saftigen Schokoladenkuchen. Das war eine gute Idee, denn der war ganz schön lecker. Dazu gab es einen Kaffee. Das Fräulein schwärmte schon bald von einer Himbeer-Tarte mit weißer Schokolade. Großartig, leider war der Kuchen viel zu schnell gegessen.

Bis 20 Uhr hat das Sahneweiß auf, da werde ich sicherlich noch das ein oder andere Mal landen. Auf die Idee brachte uns übrigens Jana, die in der letzten Woche schon ähnlich begeistert berichtete. Ich freue mich immer, wenn ich einen neuen Laden erkunden kann. Vielleicht sollte ich da auch mal öfter drüber schreiben.

Ab aufs Land!

Wenn ich eine Blogroll hätte, dann wäre die in dieser Woche um einen Eintrag länger geworden. Anne und Daniel haben nämlich angefangen zu bloggen. Man lese selbst:

Anne, Daniel und der kleine Emil ziehen auf’s Land. Neben dem spannenden Start ins Leben ganz weit draußen sind wir gern mit unserem alten Wohnwagen unterwegs, verbringen wann immer möglich Zeit in Schweden, versuchen uns an alten und neuen Backrezepten und stehen auf alles was man aus Wolle machen kann.

Die zwei sind (glaube ich) die ersten aus meinem Freundeskreis, die auf einmal anfangen in dieses Internet Sachen rein zu schreiben. Das ist supercool, denn umgekehrt habe ich ja schon eine Menge netter Blogmenschen kennen gelernt. Überhaupt würde ich gerne viel mehr persönliche Blogs von Menschen lesen. Ich freue mich schon drauf, am Abenteuer “Ab aufs Land!” teilzunehmen.

Spotify 2013

Meinen musikalischen Rückblick in diesem Jahr habe ich schnell erstellt. Wo ich früher noch selbst in meinem last.fm-Account rumgucken musste, kann ich nun bei Spotify einfach eine Grafik generieren lassen.

Spotify 2013

Cœur de Pirate habe ich anscheinend sehr gerne gehört: Meist gehörte Künstlerin, meist gehörtes Album, meist gehörter Titel. Die junge Frau macht aber auch großartige Musik. Im April durfte ich das in Köln auch selbst erleben.

Meine meist gehörte Playlist hatte ich letztens schon vorgestellt. Den Rest der meist gehörten Titel stammen ausnahmslos von ihr. Da sind mit den Kasabians oder The Vaccines auch einige Neuentdeckungen aus diesem Jahr dabei.

Absolutes Highlight war aber wohl Team Me, die mich auf dem Immergut innerhalb einer halben Stunde überzeugt hatten. Die Tickets für das kommende Immergut sind schon gekauft – ich bin gespannt, was 2014 bringen wird.

Schon wieder ein Stock, eieieiei!

Michael bewarf mich mit einem Stock – und bevor ich mir wieder überlege, über was ich alles nicht bloggen sollte, fange ich den mal auf.

  1. Was genau willst du in den nächsten 10 Jahren erreicht haben?
    Keine Ahnung. Ich weiß nicht mal so genau, was ich in zwei Wochen erreicht haben will. Es existiert ein grober Plan (langfristig gesehen), aber über den möchte ich nicht sprechen.
  2. Was machst du am liebsten mit deiner freien Zeit?
    Im Moment verbringe ich einen großen Teil mit rumgammeln und Serien schauen. Ich bin schrecklich Herbstmüde und könnte einen Winterschlaf gebrauchen. Wenn ich mich mal wieder auf die Reihe bekomme, möchte ich mal wieder mehr an die Luft, vielleicht mal was mit Menschen machen und vielleicht auch mal wieder ein Spaßprojekt an den Start bringen. Irgendwas mit Internet. Und ich sollte dringend mal wieder ein Buch lesen.
  3. Was liebst du an deiner Heimatstadt?
    Bonn ist schön kompakt. Das ist toll, denn ich kann überall in kurzer Zeit zu Fuß sein. Ich gehe gerne zu Fuß! Außerdem ist es hier recht hübsch und ich habe nette Menschen um mich.
  4. Wohin würde es dich treiben wenn du wegziehen müsstest?
    Oh, das ist schwierig. Ich mag den Norden glaub’ ich ganz gern. So als Stadt würde mir sicherlich Hamburg gefallen. Ansonsten auch gerne irgendwo nach Skandinavien. Da ist’s auch schön!
  5. Hast du ein Lieblingsrestaurant? Wenn ja, welches?
    Ich glaube so ein richtiges Lieblingsrestaurant habe ich nicht. In Zukunft möchte ich mich beim Essen gehen vielleicht öfter mal von Karin inspirieren lassen.
  6. Welche Technik-Gadgets trägst du ständig mit dir rum oder nutzt du häufig & gern?
    An sich habe ich immer nur mein Telefon bei mir. Das reicht auch völlig unterwegs. Zu Hause wartet dann mein treues MacBook Air auf mich und wenn ich Lust habe, werfe ich in der letzten Zeit auch gerne mal wieder die Xbox an.
  7. Wie und wo hast du mit diesem ominösen Internet angefangen?
    So ganz am Anfang durfte ich manchmal beim Bruder eines Freundes an den Internetcomputer. Emails habe ich damals zu Hause vorgeschrieben und dann auf Diskette zum verschicken mitgebracht. Unfassbar! Bald war dann aber auch zu Hause ein Modem da. Das war irgendwann am Ende des letzten Jahrtausends.
  8. Schlägt dein Herz für Sport? Wenn ja, für welche Art?
    Nein.
  9. Was muss man sich, deiner Meinung nach, unbedingt für Filme anschauen?
    Puh! Einen wirklichen Lieblingsfilm habe ich gar nicht. Und was ich so gucke, hängt immer ein wenig von meiner Stimmung ab – und auf welchen Kompromiss ich mich mit Fräulein Anna einigen kann. Spontan würde mir jetzt die “Dark Knight”-Trilogie einfallen. Die sah ich letztens noch einmal und fand sie klasse. Der ganze Marvel-Kram ist auch ziemlich gut, wenn man Popcorn-Kino mag.
  10. Du findest 10 Mio Euro. Was machst du damit?
    Für diesen Fall (und sofern ich das Geld behalten darf und nicht von irgend einer mafiösen Vereinigung deswegen mit Betonschuhen im Rhein versenkt werde) gibt es tatsächlich spaßiger Weise einen recht detaillierten Plan: Ein fesches Stadthaus muss her. Altbau, ist klar. Dann ein umgebauter Bulli und ein Jahr Auszeit. Der Rest des Geldes wird dann möglichst sicher angelegt und dann suche ich mir eine Halbtagsstelle, damit mir nicht langweilig wird.

Fertig! Und weil es so viel Spaß macht, dürfen jetzt Dominik und Teymur ran. Und außerdem Michel, in der Hoffnung, dass er mit der Aufmerksamkeit klar kommt. Oh, und der Sebastian sollte auch mal was anderes als ein Gif posten, finde ich.

10 Dinge über die ich heute nicht blogge

Listen sind ja total trendy. Eine recht lange Liste ist dabei entstanden, als ich darüber nachdachte, was ich heute wohl bloggen soll. Dummerweise eignet sich sich davon nichts dazu, einen eigenen Blogeintrag abzugeben.

  1. Auf keinen Fall blogge ich heute eine Empfehlung für einen Burger-Bestellservice in Bonn. Dieser Tage musste ich das erste Mal wirklich Essen wegwerfen, weil es wirklich ungenießbar war.
  2. Leider kann ich auch nicht davon erzählen, dass ich total gute Fitness-Fortschritte gemacht habe. Ich schaffe es nämlich seit Wochen nicht, mal wieder ins Fitti zu gehen und was zu tun. Das möchte ich ändern.
  3. Blogposts zum Thema “Urlaub in Madagaskar”, wie schon länger angekündigt, müssen auch noch ein wenig warten. Inzwischen habe ich zumindest schon einmal alle Bilder sortiert – aber mit der Bearbeitung komme ich nicht so recht voran. Und Text! Irgendwas muss man zu den Bildern ja auch schreiben.
  4. Fräulein Anna sagt, ich soll was darüber schreiben, dass ich ihre Webseite gebaut habe. Aber das ist zum einen schon eine ganze Weile her und zum anderen auch irgendwie nicht so spannend.
  5. Einen Teil meiner Freizeit verbringe ich in der letzten Zeit mit meiner Xbox und GTA Online. Was ich sonst darüber schreiben soll, weiß ich allerdings auch nicht. Aber falls mal jemand mit mir ein wenig rumfahren möchte: Natürlich findet man mich als “schneyra” bei Xbox Live und im Rockstar Social Club.
  6. Dominik schlägt vor, dass ich etwas über Serien schreiben soll. Aber außer, dass ich zur Zeit vor allem “Spooks”, “Elementary” und “Agents of S.H.I.E.L.D.” schaue und jeder das auch tun sollte, fällt mir dazu echt nichts ein. Und über Serien bloggen Andi und Caro viel besser als ich, drüben bei Newshows.
  7. Wenn das hier ein Technik- oder Software-Blog wäre, würde ich vielleicht einen längeren Blogpost über LINE verfassen. Das ist ein Messenger, der mit Clients für iOS, Android, Windows Phone, Blackberry, Mac OS (!) und Windows (!) aufwartet. Und er hat tolle Sticker, ist also ziemlich gute WhatsApp-Alternative.
  8. Auf keinen Fall schreibe ich über etwas über SEO oder SEM. Oben schon erwähnter Dominik ist mir keine wirklich große Hilfe beim Finden von Blog-Themen.
  9. Wäre das hier ein Blog über meine Heimatstadt, wäre dieser Tage vielleicht ein Artikel über den neu eröffneten Mediamarkt entstanden. Aber weil ich gerade nichts brauche, war ich noch nicht einmal da.
  10. Und am Ende könnte ich auch darüber schreiben, dass ich beinahe bei den Bonner Ironbloggern rausgeflogen wäre, weil mir nichts eingefallen ist, was einen gescheiten Blogbeitrag hergegeben hätte.

Und in Zukunft muss ich mir mal wieder ein bisschen mehr Mühe mit dem Laden hier geben. Vielleicht befinde ich mich gerade in einem Motivationsloch. Aber einen Jammer-Blogbeitrag will ja auch keiner lesen. Eieiei.

10 Fragen. 10 Antworten.

Das mit den Stöckchen ist jetzt irgendwie wieder total im Trend. Und weil mir sonst nichts zu schreiben einfällt, beantworte ich mal die zehn Fragen, die Frau Ellebil mir und anderen stellte.

  1. Hast du dich irgendwann erwachsen gefühlt? Wann war das?
    Ich fühle mich immer sehr erwachsen, wenn ich erwachsene Dinge tue: Mietverträge abschließen und so etwas. Manchmal reicht es aber auch, dass ich Morgens aus dem Haus gehe um so total erwachsen in die Firma zu fahren. Da fällt mir manchmal auf, dass mein Abitur schon zwölf und mein Diplom schon fünf Jahre alt sind.
  2. Wenn du dir ein Großbauprojekt aussuchen könntest, in dem du massig Geld verpulvern könntest, was würdest du bauen?
    Eine Raketenbasis! Oder ein Luxushotel. Oder vielleicht würde ich auch den Platz vor dem Bonner Hauptbahnhof platt machen und da was hübsches draus machen. Wahrscheinlich letzteres am ehesten.
  3. Würdest du lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen und warum?
    In die Vergangenheit, ganz klar! Ich würde mir viele Dinge gerne mal anschauen, wie sie “wirklich” aussahen. Die Bonner Südstadt ohne Autos zum Beispiel. Oder ein paar Burgen, als sie noch in Betrieb waren. Ich frage mich oft, wie es an Orten wohl “damals” ausgesehen hat. Das würde ich gerne erleben. In der Zukunft interessieren mich höchstens die Lottozahlen.
  4. Liest du eigentlich noch Tageszeitung?
    Ich habe den General-Anzeiger sowohl bei Facebook, als auch bei Twitter abonniert. Das reicht mir völlig.
  5. Abgesehen von Alltags- bzw. Gebrauchsgegenständen, gibt es etwas, das du immer Zuhause haben musst?
    Ich kann ein sehr unglücklicher Mensch sein, wenn ich kein Sprudelwasser habe.
  6. Glaubst du, dass du zuverlässig bist?
    Sagen wir mal so: Ich wäre es gerne noch öfter.
  7. Welchen Kurs würdest du im Altersheim belegen?
    Da ich bis ins hohe Alter fit sein werde, komme ich in kein Altersheim. Ha! Tatsächlich fällt mir dazu nicht viel ein. Mal gucken, was ich dann noch nicht kann.
  8. Was muss man können?
    Der Computerfritze in mir sagt: HTML! Und zwar eigentlich nur ein bisschen – aber genug, als das wir diese superdämlichen Rich-Text-Editoren nicht mehr brauchen, nur um ein bisschen Text mal fett zu machen.
    Ansonsten können? Keine Ahnung. Aber gebrauchen könnte jeder zwei Sachen: Gesunden Menschenverstand und ein bisschen Toleranz.
  9. Was hältst du von Reenactment?
    Hui, das musste ich erst mal nachschlagen. An sich halte ich das für keine schlechte Idee: Zum einen haben Menschen Spaß bei einem gemeinsamen Hobby. Zum anderen weckt es vielleicht bei den ein oder anderen Zuschauer die Lust, sich über geschichtliche Ereignisse ausführlicher zu informieren.
  10. Welche Frage wolltest du schon immer mal beantworten? (Bitte auch beantworten)
    Och nö. Ich finde mich selbst eigentlich eher so mittel-interessant. Und ich muss auch nicht zu jedem Quatsch meinen Senf abgeben. Aber gerade letztens habe ich noch zwanzig Fakten über mich ins Internet geschrieben. Dazu darf man sich gerne die Fragen ausdenken.

Zwanzig Fakten über mich

Ohje. Frau Ellebil schrieb 20 Dingse über sich und war dann anschließend der Meinung, dass ich das auch tun sollte. Nachdem ich nun wirklich lange überlegt habe, bin ich sehr unsicher, ob ich zwanzig Belanglosigkeiten zusammen bekomme. Los geht’s!

  1. Ich heiße gar nicht – und das schreibe ich nur, weil es Menschen gibt die das wirklich denken – “schneyra” mit Nachnamen, sondern “Schneider”. Wie langweilig!
  2. Dieser “schneyra” ist im Laufe der Jahre zu einer Art Alter Ego geworden, zuerst sicherlich in meiner pfadfinderischen Laufbahn, später auch in diesem Internet. Bis dato bin ich der einzige Mensch, der unter diesem Namen im Internet unterwegs ist und ich hoffe, dass das auch so bleibt.
  3. Bleiben wir bei den Namen: Mein zweiter Vorname ist Philipp. Es hat mich runde 20 Jahre gebraucht, um mir die richtige Schreibweise zu merken.
  4. Mit meinem Auszug aus dem Elternhaus bin ich zu einem Ordnungsfanatiker geworden. Nach Feierabend verbringe ich gerne auch mal eine viertel- oder halbe Stunde damit die Wohnung aufzuräumen.
  5. Auch wenn ich es noch dazu gerne sauber mag: Putzen ist überhaupt nicht mein Ding.
  6. Um noch einen Hausarbeits-Fakt aufzuzählen: Ich falte gerne Wäsche. Meistens schaue ich dabei eine Folge einer Serie und bin anschließend erschreckender Weise entspannt. Wäsche waschen und aufhängen sind mir dagegen ein Gräuel.
  7. Ich trinke nur sehr selten Alkohol, dieses Kalenderjahr waren es genau zwei Caipirinha. Über das “Wieso” und warum ich mit einer Flasche Limo oder Cola total zufrieden bin, muss ich bei Gelegenheit mal einen eigenen Artikel schreiben.
  8. Man sagt mir schon mein Leben lang, dass ich sowohl optisch als auch charakterlich sehr meinem Vater ähnele. Mit zunehmendem Alter erkenne ich das auch immer wieder und finde das gar nicht mal schlecht.
  9. Ich habe seit irgendwann in meiner späten Jugend unfassbare Höhenangst. Irgendwann möchte ich diese auch überwinden.
  10. Fräulein Anna habe ich auf einer WG-Party in ihrer Wohnung kennengelernt. Ich war zu dieser Party nicht eingeladen.
  11. Obwohl ich gerne ausschlafe, habe ich irgend eine Funktion in meinem Hirn, die das nicht gut findet und mir permanent ein schlechtes Gewissen macht. “Martin, du verschwendest Zeit!” spricht diese innere Stimme zu mir.
  12. Als Ausgleich mache ich, sofern ich die Möglichkeit habe, gerne mal einen Mittagsschlaf.
  13. Ich bin gerne alleine und bin hin und wieder über ein sturmfreies Wochenende, an dem ich nicht vor die Tür gehen muss, wirklich froh.
  14. Bei der Arbeit trage ich am Schreibtisch meistens Kopfhörer. Diese spielen oft dabei gar keine Musik, sondern dienen der reinen Abschottung von meiner Umgebung. Ich bin furchtbar leicht abzulenken.
  15. Mein Lieblingstier ist das Eichhörnchen. Schon immer.
  16. Ich gebe nicht gerne Dinge von mir preis. Beim Schreiben dieses Textes ist es mehr Arbeit, abzuwägen ob ich das wirklich schreiben möchte, als zwanzig Punkte zusammen zu bekommen.
  17. Ich bin ein großer Fan von Rechtschreibung und korrekter Interpunktion. Es ärgert mich ungemein, dass ich in der Schule nicht besser aufgepasst habe.
  18. Wenn es mir möglich ist, vermeide ich gerne Anglizismen. Dabei ist es aber wirklich schwer, nicht wie die ComputerBILD zu klingen.
  19. Das Internet und die Menschen darin kann ich zu großen Teilen nicht ernst nehmen. Ich hoffe das merkt man.
  20. Meistens bin ich besser gelaunt als es scheint. Es gilt die Faustregel: “So lange er meckert, ist alles okay.”

Und weil das hier so schön war, gebe ich das Stöckchen auch mal weiter. Und zwar an Dominik, weil “das ja alles nicht so schwer ist”, an Pro-Blogger Marc, an Michel, damit er sich nicht so irrelevant fühlt und an Andi damit er mal von seinen Zahlen wegkommt.

Madagaskar

Hallo, da sind wir wieder! Drei Wochen Urlaub standen auf dem Plan. Madagaskar, die Insel vor der afrikanischen Ostküste, war unser Ziel. Frau Schwester lebte dort nun ein halbes Jahr und freute sich schon auf den Besuch von unseren Eltern, Fräulein Anna und mir.

Viele Eindrücke habe ich in den kurzen Wochen gesammelt. Im Moment warten rund 800 Bilder darauf, von mir sortiert und zum Teil auch bearbeitet zu werden. Dabei werden vor allem eine Menge Landschaftsaufnahmen sein, die war nämlich nicht nur am Strand sehr beeindruckend. Den ein oder anderen Lemur habe ich aber auch fotografiert. Durch die Abschottung der Insel gibt es dort einige Pflanzen und Tiere, die man sonst nirgendwo findet. Die sehr ungewöhnlich aussehenden Baobab-Bäume sind ein gutes Beispiel dafür.

Bei all der tollen Natur darf man natürlich nicht vergessen, dass Madagaskar ein Land in Afrika ist. Schon direkt nach unserer Ankunft erwartete uns ein kleiner Kulturschock. Der Vergleich mit unseren europäischen Ansichten fällt schwer. Das Leben der Menschen findet hauptsächlich auf den Straßen statt, über das Thema “Müll auf den Straßen” müsste man mal ernsthaft reden. Auf dem Land leben die Menschen zum großen Teil auch in einfachen Häusern aus Lehm und Ziegelsteinen.
Das macht einen schon auch ein wenig nachdenklich, wenn man in seinem sehr ordentlichen Hotel sitzt. Da gibt es nämlich, wie so oft auf der Welt, zwei Gesichter des Landes: Das ordentliche, ruhige Land – und dann das hektische, laute, vermüllte und mit Abgasen verpestete. Oft liegen dazwischen nur zwei Straßen und ein großes Tor.

Nanu, das ist jetzt aber kein richtiger Reisebericht? – Richtig, das wäre nämlich viel zu lange geworden. Aber in den kommenden Wochen werde ich sicherlich noch die ein oder andere Etappe der Tour ein wenig ausführlicher beleuchten.

Sommer in Bonn

Südstadt

Der Bonner Sommer lässt gerade ein wenig die Schultern hängen. Draußen ist es eher grau und nass. Ein guter Zeitpunkt um mal durch ein paar Bilder, die in den vergangenen Wochen entstanden sind, zu schauen. Der tolle Bulli oben ist stand letztens in der Südstadt und machte mich direkt ein bisschen verliebt.

Unten dann ein paar Bilder von einem Spaziergang am Freitag Abend.

Sommer in Bonn Sommer in Bonn Posttower

Eigentlich wollten wir im Anschluss nur ein wenig picknicken und uns das Katzenjammer-Konzert beim Kunst!rasen von außen anhören. Es konnte ja keiner ahnen, dass man uns plötzlich ansprechen und uns zwei Karten schenken würde. Ein guter Abend!

Weitwinkel

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Bundeslager! Alle vier Jahre kommt der BdP zusammen. Seit zwanzig Jahren bin ich dabei – “Weitwinkel” war mein sechstes Bundeslager. Wie schon das letzte Mal habe ich mich mit einigen Leuten im Unterlagerzentrum des Landesverbands eingenistet. Eine recht eindrucksvolle Konstruktion haben wir an drei heißen Tagen hochgezogen, dekoriert und mit einer großen Theke ausgestattet. Zehn Tage sollte das Zentrum stehen bleiben.

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“Zur vollen Kanne” hieß unser Laden. Während eine lustige Runde aus Bonner Menschen sich um das Nachmittagsprogramm kümmerte und die Kundschaft mit großartigen selbst gebackenen Kuchen und allerlei Kaffeespezialitäten verwöhnten, lag der Abendbetrieb in den Händen meiner Mitstreiter und mir.

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Wenn die Sonne langsam versank, wurde es Zeit die schwarzen Schürzen umzubinden, den Wein kalt zu stellen und die Dosenwurst für die Schlachtplatten zurecht zu stellen. Die Lampen des Kronleuchters wollte gefüllt werden, Kerzen mussten verteilt werden. Ich glaube, ich bin gerne Wirt. Ich glaube aber auch, dass ich nur so viel Spaß daran hatte weil ich mit tollen Leuten zusammengearbeitet habe.

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Schöne Abende liegen hinter mir. Die Stimmung in unserem Laden war durch die Bank gut. Bei Wein und Schlachtplatte feierte sich ausgesprochen gut. Anstrengend war das aber auch. Feierabend des Nachts um vier – und den ganzen Tag über zu heiß um auch nur eine Stunde extra Schlaf zu bekommen. Und trotzdem hat das Bundeslager Spaß gemacht, ziemlich viel sogar. Ich bin immer wieder von den Menschenmassen überrascht, von der Vielfältigkeit des Bundes. Und natürlich ist das Bundeslager die Chance, auf viele Menschen zu treffen, die man sonst nicht so oft zu sehen bekommt.

zurvollenkanne
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