Immergut 2013

Puh, das war ein langes Wochenende! Aber auch ein gutes, denn es war eine Menge Musik im Spiel. Neustrelitz in der Mecklenburgischen Seenplatte war unser Ziel, denn dort findet alljährlich das Immergut-Festival statt. Anno 2010 hatte ich dort eine Menge Spaß und lernte auch eine meiner Lieblingsbands kennen – das konnte also eigentlich nur gut werden!

Nach einer recht reibungslos verlaufenden Anfahrt war am Donnerstag-Abend schnell das Zelt aufgebaut. Nette Menschen waren schon länger da als wir und hielten uns ausreichend Platz frei. Kurz darauf traf auch der Rest der Bande ein und fast genau so schnell waren die Zelte aufgebaut und der Grill angeheizt. Das Immergut konnte losgehen.

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Spaß mit den Nachbarn

Direkt in der ersten Nacht lernte ich unsere Nachbarn dann näher kennen, zumindest akustisch. Die Herren so um die zwanzig legten eine ziemliche Ausdauer an den Tag, möglichst laut und dabei möglichst dumm zu sein. Jemanden als “Pfosten” zu bezeichnen scheint gerade Mode zu sein und deshalb muss man auf alle Fälle jeden Satz mit “… du Pfosten!” beenden. Dazu schön laute Musik aus etwa zwei Meter von meinem Kopf aufgestellten Boxen, die (bis auf Ausnahmen) wenigstens von einem recht okayen Musikgeschmack zeugte.
Sehr beliebt war auch das “EY!-Spiel”, dass man folgendermaßen spielt: Brülle deinem Gegenüber über möglichst kurze Distanz möglichst Laut “EY!” ins Gesicht. Kein Wunder, dass ich eher wenig Schlaf fand.

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Musik!

Aber kommen wir zu den angenehmen Seiten eines Festivals: Es gibt Musik in rauen Mengen zu hören. Alles habe ich mir leider nicht angesehen und -gehört, obwohl man das auf dem Immergut sogar könnte. Tatsächlich finden keine Auftritte parallel statt, so dass man immer locker die paar Meter zur nächsten Bühne gehen kann und alles mitbekommt.

Mein Einstieg ins Immergut war die Lesung von Mischa-Sarim Verollet, die mir nicht nur den ein oder anderen Lacher bescherte, sondern auch Lust darauf machte die Geschichten des Autors zu lesen. Die Konzerte von Royal Canoe und When Saints Go Machine gefielen mir beide und die Bands sind auf der “später hören”-Liste gelandet. Toy war dann nicht so mein Geschmack, genau so wie Elfterklang. Da wusste ich das aber auch vorher schon. Höhepunkt des Abends (und vielleicht des ganzen Festivals) war dann das Konzert von Team Me. Großartigste Gute-Laune-Musik! Ich bin jetzt Fan.

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Nach einem Besuch in der Stadt und einem kleinen Abstecher in den Hallenflohmarkt um die Ecke machten dann Fenster für mich am Samstag den Anfang und waren ein wenig ruhig für meinen Geschmack. Eher Hintergrundmusik. Direkt im Anschluss spielte dann Leslie Clio. Aus irgend einem Grund lies man die junge Frau auf der kleinsten Bühne spielen, so dass ich nur von recht weit hinten zuschauen konnte. Xul Zolar machten dann danach recht flotte Musik mit viel Schlagzeug. Sowas mag ich ja gern. Nicht so gern mochte ich die Beach Fossils. Ganz okayer Rock’n’Roll, aber auch nicht mehr. The Vaccines gefielen mir dann dafür um so besser und waren in meinen Augen das zweite Highlight des Festivals. Das hätten auch We Were Promised Jetpacks sein können, doch leider war das Zelt völlig überfüllt, so dass ich nach wenigen Liedern rausgehen musste und nur vom Rande her die Band mitbekam.

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Autofahren wird mir wohl nie wieder Spaß machen

Am Sonntagmorgen kamen wir alle ziemlich gut aus den Federn und es war auch, vor allem wohl wegen des nicht so tollen Wetters, auch schnell abgebaut und schon bald saßen wir zu dritt im Auto zurück nach Bonn. Etwa sieben Stunden sollte die Rückfahrt dauern, was mir sehr entgegen gekommen wäre. So müde wie an diesem Sonntag war ich schon lange nicht mehr. Nach einem kurzen Stopp zum Spargel-Kauf beim Bauern an der Landstraße ging es dann auch eigentlich recht flott voran. Doch das sollte nicht so bleiben. Ungefähr alle Autobahnen waren voll. Das Navigationssystem war zwar sehr klug und leitete uns auch über einige Umleitungen, doch die waren natürlich auch nicht gerade ein Geheimtipp und so brauchten wir auch unter anderem rund zwei Stunden für knapp neun Kilometer auf einer Landstraße bei Minden. Was ein Spaß!

Schließlich kamen wir dann auch irgendwann, ziemlich genau auf die Minute nach zehn Stunden Fahrt auch an. Schnell war das Auto ausgeladen und noch schneller lag ich dann auch im Bett.

Das Immergut war ein großer Spaß, auch wenn die Assi-Nachbarn den ein wenig getrübt haben. Ich habe wieder eine Menge neuer Bands kennen gelernt und werde sicherlich noch eine ganze Weile damit verbringen, mich in ihre Musik einzuhören. Für das nächste Jahr habe ich mir auch schon etwas überlegt: Ich könnte mir gut vorstellen, an das Festival noch ein paar Tage Urlaub in der Gegend anzuhängen. Das würde sicherlich auch die Heimreise entspannter werden lassen.

Die 17. Socialbar in Bonn

Endlich habe ich es – nachdem ich es schon rund zwei Jahre lang vor hatte – nun doch noch zur 17. Bonner Socialbar geschafft.

Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen. Die dezentral organisierten Socialbar-Treffen setzen u.a. thematisch den Fokus auf die Potentiale des Internets.

Gestern hatten sich etwa 25 Leute in die Räume von Engagement Global im Bonner Tulpenfeld eingefunden. Gleich drei in meinen Augen sehr spannende Vorträge standen auf dem Programm.

Openmuseum und die Erfahrungen mit TweetUps in Kultureinrichtungen

Helge David berichtete vom ersten TweetUp im Bonner Kunstmuseum, das unter dem Namen #HEIMsuchung lief. Er ging dabei darauf ein, wie er die Idee an das Museum herantrug, die Veranstaltung plante, insbesondere bei Twitter-Menschen bewarb und gemeinsam mit den Kuratoren der Ausstellung durchführte. Am Ende zog er ein positives Resumé und stellte auch Teile der Auswertung vor. Mehr dazu auf openmuseum.de. Ich hatte von der Veranstaltung leider erst im Nachhinein erfahren und möchte beim nächsten Mal gerne dabei sein.

foodsharing.de

Stefan Kreutzberger stellte das Projekt foodsharing.de vor. Auf der Plattform sollen die Benutzer Lebensmittel die sie nicht mehr brauchen zur Verfügung stellen. Ziel ist es, die unfassbare Menge an Lebensmitteln, die jedes Jahr in Deutschland weggeworfen werden, zu reduzieren. Etwa 20000 Nutzer hat die Plattform im ersten halben Jahr bereits gewonnen, was ich recht beachtlich finde. In naher Zukunft soll es dazu auch Apps für Mobiltelefone geben.

Ironblogger Bonn

Zu guter letzt stellte Johannes Mirus dann noch die Ironblogger Bonn vor. Das fand ich dann nochmals besonders spannend, denn dort mische ich auch ein wenig mit. Johannes stellte das Konzept und unsere Abmachung den anwesenden Menschen und Nicht-Ironbloggern vor. So konnten wir schließlich am gleichen Abend noch eine weitere Bloggerin für uns gewinnen. Ungefähr 30 Leute aus Bonn machen inzwischen mit.

Im Anschluß an die Vorträge unterhielt ich mich noch eine ganze Weile sehr nett mit allerlei Menschen. Ich werde gerne wieder zur Bonner Socialbar gehen – und das nicht nur, weil es leckere Bretzeln gibt.

Nachtrag: Gunnar hat auch über die Socialbar geschrieben und in seinem Beitrag auch Videos der Vorträge veröffentlicht.

Durchblick

Martins Brille

Es ist mir schon eine ganze Weile aufgefallen: Zum Beispiel an Straßenbahn-Haltestellen konnte Fräulein Anna schon sehr viel früher als ich auf den Anzeigetafeln erkennen, wann denn der nächste Transport möglich ist. Überhaupt fiel mir das Lesen von Schildern zunehmend schwer und ich hatte den Eindruck, dass meine Augen auch öfter mal müde sind und ein wenig schmerzen.

Nachdem ich das Thema dann eine ganze Zeit lang weiter ignorierte, spazierte ich vorletzte Woche aus einer Laune heraus in den Optikerladen meines Vertrauens und stellte mich mit den Worten “Hallo, ich glaube ich sehe schlecht!” vor. Eine knappe Minute später saß ich dann auch schon vor einem Gestell, schaute durch ein Guckloch und ein Computer testete irgendetwas an mir herum. Anschließend wurde ich dann nicht wegen meiner Adleraugen des Ladens verwiesen, sondern der nette Mitarbeiter wollte dann direkt weiter testen. Nachdem ich einige Buchstaben nicht lesen konnte, er irgendwelche lupenartigen Gläser vor meine Augen hängte, stellte man dann fest: -1 Dioptrin auf beiden Augen und eine leichte Hornhaut-Verkrümmung. Martin ist also kurzsichtig. Prima! Ich solle mir dann doch schon mal ein Gestell aussuchen.

Wie kauft man eigentlich eine Brille?

Das stellte sich dann als wirklich schwierig heraus, vor allem da ich mir ja vorher mal ungefähr keine Gedanken dazu gemacht und noch viel weniger Ahnung hatte. Zum Glück waren sowohl Fräulein Anna als auch die freundliche Angestellte sehr geduldig mit mir. Unzählige Gestelle in allen möglichen Formen und Farben fanden sich auf meiner Nase wieder und ich wurde nicht so recht glücklich damit. Wie kompliziert das alles ist!
Zum einen soll das Ding ja irgendwie dauerhaft bequem auf der Nase sitzen, wie schätzt man das denn bitte nach fünf Minuten ein? Normalerweise trage ich nicht einmal eine Sonnenbrille wirklich gerne.
Zum anderen kauft man da etwas, was jeder Mensch direkt mit als erstes an einem sieht. Bekloppt! Natürlich bin ich maximal eitel und konnte mich nicht so richtig entscheiden und eine richtig Auswahl zu treffen.

Am Ende beschlossen wir dann, erst noch eine Nacht darüber zu schlafen. Zwei Modelle zwischen denen ich mich entscheiden musste, blieben übrig. Am nächsten Tag hatte ich mich dann aber auch irgendwie festgelegt und konnte der beruhigten Dame meine Bestellung aufgeben.

Und wie klappt das jetzt?

Gewöhnungsbedürftig ist das alles! Da ist nun so ein Rahmen am Rand des Sichtfeldes. Mit jedem Tag achte ich da weniger drauf, das ist schon mal gut. Aber er ist da. Bei vielen Sachen muss man dran denken, dass da nun dieses Nasenfahrrad mit unterwegs ist. Mal schnell den Pullover ausziehen oder die Kapuze aufziehen? Vorsicht!
Nach einigen Anfangsschwierigkeiten kann ich jetzt meine Kopfhörer auch wieder einige Stunden am Stück aufhaben, ohne das es drückt. Das hatte mir schon einige Sorgen bereitet.

Ansonsten stehe ich aber immer noch vor einer Menge offener Fragen: Wann hat man so eine Brille eigentlich auf? Und wann nicht? Wie ist das beim Zähne putzen?
Wie bitte soll ich denn nun auf der Seite liegend auf dem Sofa Filme schauen? Das drückt doch am Kopf!
Warum wird das Ding eigentlich so schnell schmutzig? Muss ich jetzt immer ein Putztuch mit mir herumtragen? Ich habe es ja schon gerne ordentlich und sauber, da ist eine Brille die ständig irgendwie vertatscht ist schon eher anstrengend.
Und irgendwann wird sicherlich auch die Angst abnehmen, dass mir die Brille beim vornüberbeugen von der Nase fällt.

Eine Sache hat mich ziemlich positiv überrascht: Als ich am Wochenende Abends einen Film auf dem Beamer schaute, war ich richtig geflasht wie scharf das Bild doch wirklich ist. Nicht, dass ich mich vorher hätte beschweren müssen – aber das ist mit Brille wirklich “Full HD”! Und auch sonst habe ich jetzt den Durchblick.

Landespfingstlager

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Mal wieder raus, das blau-gelbe Halstuch um. Im Landeszentrum hinter der Theke stehen. Ich freue mich darüber, in einer der Jurten meines Stammes zu schlafen und finde es dabei ziemlich traurig, dass wir sie nicht mehr brauchen und deshalb verliehen haben. Es fühlt sich “wie früher” an, aber eigentlich ist man auch irgendwie rausgewachsen.

Himmel

Zwei Bilder vom Samstag auf dem Landespfingstlager in Hüttersdorf. Ab Sonntag regnete es durchgehend, ich habe dann keine Bilder mehr gemacht.

Es geht los! Ironblogger Bonn starten!

Iron­blog­ger sind eine Gemein­schaft von Blog­gern, die sich selbst zwin­gen wol­len, regel­mä­ßig zu blog­gen. Um das zu errei­chen, wird fol­gende Ver­ein­ba­rung getrof­fen: Jede Teil­neh­me­rin und jeder Teil­neh­mer bloggt min­des­tens ein­mal pro Woche. Für jede Woche, in der das nicht geschafft wird, flie­ßen 5 Euro in die Gemein­schafts­kasse. Wenn die Kasse ent­spre­chend gefüllt ist, wird der Inhalt in einem gemein­sa­men Tref­fen ver­sof­fen kon­su­miert.

Das wird ein Spaß! In den ersten Stunden sind schon zehn Anmeldungen bei Johannes eingegangen. Ich bin sehr gespannt wer da alles mitmischen wird und freue mich schon darauf neue Blogs aus der Region zu entdecken. Am Ende komme ich dann auch noch kostenlos an ein oder zwei Cola, was will man mehr?

Im oben verlinkten Text stehen alle Details und auch wie man sich anmeldet. Das wird großartig, macht alle mit!

Und hier zu guter letzt noch das dazugehörige Panel auf der re:publica 2013.

Martin, was ist eigentlich dein neuestes Sportgerät?

LongboardHeute habe ich meine erste Ausfahrt auf meinem neuesten (und abgesehen von meinen Laufschuhen auch einzigen) Sportgerät gewagt. Vergangenen Freitag kaufte ich mir nämlich ein Longboard.

Vermutlich versuche ich damit wohl irgend eine frühe Form der Midlife-Crisis zu unterdrücken. Tatsächlich hatte ich aber ziemlich viel Spaß dabei, mal wieder etwas komplett Neues anzufangen und zu bemerken wie ich besser auf dem Rollbrett zurecht komme. Merkwürdigerweise bin ich auch exakt kein Mal hingefallen. Damit hatte keiner gerechnet! Und den Menschen, die mich die Rheinpromenade auf- und abfahren sahen, hatten nur halb so viel Spaß wie sie hätten haben können.
Nach der ersten guten Stunde unter der Aufsicht von Frau Anna1 auf dem Brett bin ich jedenfalls noch guter Dinge und warte mal ab, wie mein Muskelkater morgen wohl im “Anschubs-Bein”2 morgen so miaut.

Mein Einkauf bei Concrete Wave war übrigens ziemlich nett. Nachdem ich einem der Herren erzählt hatte, was ich mit dem Longboard alles machen möchte – und vor allem was alles nicht – erklärte man mir einige Grundlagen. Dann gab man mir einige Bretter in die Hand und ich rollerte erst einmal eine Weile vor dem Geschäft auf dem Bürgersteig auf und ab. Dabei kam ich auch nur einmal fast unter die Räder des Kölner Innenstadtverkehrs. Nachdem ich mich so für eine Art von Brett und “Flex” und irgendwas anderem noch entschieden hatte, durfte ich mir dann auch Achsen und Rollen aussuchen und dann bekam ich alles ganz frisch zusammengebaut. Dabei fühlte ich mich die ganze Zeit gut beraten und es machte sich – zumindest öffentlich – niemand über den älteren Mann lustig.

  1. Nicht zu verwechseln mit Fräulein Anna. []
  2. Bestimmt gibt es dazu, wie zu allem anderen, einen total coolen Ausdruck, den ich nur nicht kenne. Fachbegriffe, my ass! []

Tiger & Turtle

Die Landmarke Tiger & Turtle ist nichts für Menschen wie mich, die eine ausgeprägte Höhenangst haben. Aber man hat auch von nicht ganz oben eine tolle Aussicht, wenn das Wetter so gut ist wie am vergangenen Samstag.

Imposanter ist aber eigentlich noch die merkwürdige Stahlkonstruktion auf dem Hügel zwischen Arbeiterwohnungen und Ruhrpott-Industrie-Idylle.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 12/2013

Diese Woche ist die bisher schlechteste für dieses Jahr. Meine leichte Erkältung mutiert zu einer ausgewachsenen Nasennebenhöhlen-Geschichte und beschert mir ziemlich nette Kopfschmerzen. Montag und Dienstag schleppe ich mich noch mehr oder weniger zur Arbeit, den Rest der Woche verbringe ich eine Menge Zeit mit rumliegen und in die Luft starren.

Wenn es der Kopf zulässt, schaue ich mir die ein oder andere Folge “Alias” an – das ist leichte Kost. Ansonsten erlebe ich exakt nichts, sogar der anderthalbstündige Aufenthalt im Wartezimmer meiner Hausärztin ist unglaublich langweilig.

Gerade diese Woche ist eigentlich ziemlich schlecht, um mal krank zu sein. Erkältungsbedingt muss ich einen Termin beim Zahnarzt absagen und gehe ich am Donnerstag dann nicht zum “Get Well Soon”-Konzert, worauf ich mich ja schon eine Zeitlang gefreut hatte. Wirklich traurig bin ich dann aber, als ich schließlich auch den Besuch der Abschiedsparty meiner Schwester absagen muss, den Termin hatte ich mir nämlich schon seit fast einem Jahr freigehalten.

Gegen Ende des Wochenendes fühle ich mich dann wieder einigermaßen fit und beschließe einfach, wieder gesund zu sein.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 11/2013

Arbeitstechnisch bestimmen die Nacharbeiten zum Relaunch des Chefkochs meinen Alltag. Allerlei kleine Fehler wollen gefunden, nachvollzogen und behoben werden. Dabei komme ich gut voran und dann macht das auch weitestgehend Spaß.

Das Wetter ist immer noch arg winterlich und präsentiert mir unseren Garten als wares Winter-Wonderland. Ich mache mir ernsthaft Sorgen über meinen Geisteszustand, nachdem ich feststelle das ich scheinbar gar nicht mal zu ungern Schnee schippe.

Ansonsten gehe ich zum Zahnarzt und bekomme dort die Grundlage für meine erste Krone gelegt. Nachdem ich jahrelang keine Probleme mit dem Zahnarzt hatte, bin ich seit Neuestem ja doch einigermaßen nervös vor solchen Terminen. Das hinter meinem Rücken die neue Azubine von ihrer Anleitung ein wenig verbal zusammengefaltet wird, macht mich nicht optimistischer. Am Ende geht aber alles gut.

Am Freitagabend reise ich dann nach Worms Pfeddersheim, um mich dort mit der Planung des diesjährigen Bundeslagers zu beschäftigen. Am gleichen Abend noch stelle ich mit Chris und Miri einen groben Plan auf, was wir alles tun und lassen wollen und stellen dann am Samstag fest, dass wir damit total gut vorbereitet sind. Insgesamt hinterlässt das Vortreffen bei mir einen recht durchwachsenen Geschmack, Vorfreude ist irgendwie anders. Außerdem komme ich ein wenig erkältet wieder nach Hause. Toll.

Winter Wonderland

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich jemand dafür interessiert wie es in meinem Garten aussieht. Welch wundervolle weiße Schnee-Pracht!

CC-BY-SA