der tag und ich

Eingelegtes Wochenende

Eingelegtes Fleisch

Am Wochen­ende war ich das erste Mal seit lan­gem bei einem rich­ti­gen Metz­ger. So rich­tig mit Flei­sche­rei­fach­ver­käu­fe­rin, laut­star­ker WDR-Beschallung, lus­ti­gen Kun­den und allem drum und dran.

Das gekaufte Fleisch legte ich selbst ein, nach tra­di­tio­nel­ler Art nur mit Salz und Pfef­fer gewürzt und schön viel Zwie­bel­kram drum herum. Lange hatte ich das schon vor, denn selbst ist der Mann! Vor allem wenn die Aus­wahl an bereits grill­fer­ti­gem Fleisch nicht so son­der­lich groß ist. Grund­sätz­lich ist mir das auch gut gelun­gen — nur ein wenig län­ger hätte das Stück Schwein zie­hen kön­nen bevor die große Gril­lung star­tete. Ver­mut­lich wird sich die­sen Som­mer aber schon noch die ein oder andere Mög­lich­keit dazu bie­ten, die Tech­nik zu verfeinern.

Und sonst? Ein biss­chen was geschafft, viel gelacht, viel geges­sen, weni­ger Feu­er­werk als letz­tes Jahr gese­hen. Danke Wochen­ende, es war schön mit dir!

Grundkurs

Grundkurs

Gelehrt, gelernt, aus­ge­tauscht, Spaß gehabt. Das war der dies­jäh­rige Grund­kurs. Mei­nen Emp­fin­dun­gen aus dem letz­ten Jahr habe ich nichts wirk­lich hin­zu­zu­fü­gen, außer viel­leicht das ich das Gefühl hatte siche­rer gewor­den zu sein. Ich würde glaub ich gern wie­der mit­ma­chen, so im nächs­ten Jahr. Unter ein wenig ande­ren Vor­raus­set­zun­gen viel­leicht, denn ich bin kein wirk­li­cher Vor­be­rei­tungs­mensch.
Außer­dem möchte ich wirk­lich wis­sen wie es den Men­schen und ihren Grup­pen und ihren Pro­ble­men so in einem Jahr geht. Ich habe mich gefreut mit moti­vier­ten jun­gen Men­schen zu arbeiten.

Vorfreude: The Big Four

The Big Four-Ticket

Sehr gefreut habe ich mich, als ich letz­tens von even­tim dar­auf hin­ge­wie­sen wurde, dass in die­sem Jahr eine gran­diose Ver­an­stal­tung statt­fin­den wird. „The Big Four“ des Thrash-Metals wer­den gemein­sam in der Arena auf Schalke auf­tre­ten. An einem Sams­tag, für sechs Stun­den ist das Kon­zert ange­kün­digt. Ich über­legte kurz, denn mit Anthrax und Mega­de­ath kann ich nicht so viel anfan­gen und Slayer fand ich vor ein paar Jah­ren auch eher mit­tel­mä­ßig. Aber: Metallica!

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Colonia del Sacramento

Große Fahne

Ein Teil unse­res Urlaubs ver­brach­ten wir auch in Uru­guay. Am bes­ten fährt man von Bue­nos Aires aus mit dem Schiff nach Colo­nia del Sacra­mento. Das ist der güns­tigste Weg, um nach Uru­guay zu kom­men. In Colo­nia selbst hiel­ten wir uns dann einen knap­pen Tag lang auf und erkun­de­ten die Altstadt.

Colo­nia ist die älteste Stadt Uru­gu­ays und recht hübsch her­ge­rich­tet. Zumin­dest der sehr tou­ris­ti­sche Teil, der aus klei­nen alten Häu­sern, vie­len bun­ten Bäu­men, Cafés alten Autos und sich tot stel­len­den Hun­den besteht.

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Die Wasserfälle in Iguazú

Wasserfall-Panorama

Die erste Etappe unse­rer Reise durch Argen­ti­nien führte uns an die Was­ser­fälle von Iguazú. Gute sieb­zehn Bus­stun­den von Bue­nos Aires ent­fernt lie­gen diese im Drei­län­der­eck Argen­ti­nien, Bra­si­lien und Paraguay.

Das Hostel in der Stadt

Für zwei Nächte hat­ten wir uns im Hos­tel Bambu in Puerto Iguazú ein­quar­tiert, was ein guter Griff war. Die gute Lage und die Ruhe dort mach­ten das nicht so son­der­lich tolle Früh­stück wie­der wett. Außer­dem waren die Ange­stell­ten sehr kom­pe­tent was die wei­tere Pla­nung vor Ort angeht. Direkt beim Check-In beka­men wir sehr aus­führ­lich alles erklärt und einen recht guten Zeit­plan zusam­men­ge­stellt. Den ers­ten Abend been­de­ten wir dann mit einem kur­zen Spa­zier­gang zum Dreiländereck.

Das Dreiländereck: Argentinien, Brasilien, Paraguay

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The boy is back in town

Guten Tag! Bereits vor einer Woche bin ich aus dem ange­kün­dig­ten Urlaub zurück­ge­kehrt und so lang­sam wird es Zeit, hier mal ein wenig mit gutem Wet­ter und aller­lei Erleb­nis­sen und den tol­len Bil­dern davon anzu­ge­ben. Damit ich das rich­tig aus­kos­ten kann, ver­teile ich das auch dann noch auf meh­rere Bei­träge. Außer­dem muss ich die Bil­der erst sich­ten, die Pan­ora­men berech­nen und und und. Das kann also alles noch etwas dauern.

Punta del Diablo: Blick aus der Hütte

Des­halb hier ein­fach schon mal ein Fazit vor­ne­weg: Total gut war das, so drei­ein­halb Wochen lang unter­wegs zu sein. Vor allem im gar nicht so weih­nacht­li­chen Süd­ame­rika, wo man unun­ter­bro­chen kurze Hosen tra­gen muss. Gemein­sam mit Fräu­lein Anna habe ich viel erlebt und gese­hen. In deren Blog gibt es auch den ein oder ande­ren kur­zen Zwi­schen­be­richt, ich habe dar­auf ver­zich­tet. Schließ­lich hatte ich ja auch Urlaub.

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Wenn einer eine Reise tut...

Argentinien. Die Sonne lacht.

Heute geht es los! Nach­dem Fräu­lein Anna ja schon vor etwa drei Mona­ten los­ge­zo­gen ist, reise ich nun hin­ter­her. Die kom­men­den gut drei Wochen werde ich in Bue­nos Aires ver­brin­gen, es ste­hen außer­dem Rei­sen zu den Iguazú-Wasserfällen, nach Mon­te­vi­deo (Uru­guay) und in die Anden auf dem Pro­gramm. Außer­dem: Viel Sonne, ein paar Tage am Strand und eine Menge gute Laune. Außer­dem werde ich über­prü­fen ob der Argen­ti­nier an sich auf Evita gehört hat, oder ob die alle stän­dig am heu­len sind.

Nach genau zwölf Jah­ren wie­der Weih­nach­ten und Sil­ves­ter in Süd­ame­rika und ich bin schreck­lich auf­ge­regt und auch ein wenig trau­rig. Auch wenn ich von Weih­nach­ten an sich nicht viel halte, ein wenig „in Fami­lie machen“ hat mir in die­ser Zeit doch immer gut gefal­len und auch gut getan.

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzäh­len. Es lohnt sich sicher­lich in den nächs­ten Wochen mal hier oder viel­leicht auch in mei­nen Twitter-Stream rein­zu­schauen. Ich werde mir sicher­lich keine Mög­lich­keit ent­ge­hen las­sen euch hier im kal­ten Europa ein wenig die Nase lang zu machen.

Bild­quelle: By Nanos­mile (Own work) [CC-BY-SA-2.0-de], via Wiki­me­dia Com­mons.

Meine Ärzte und ich

Die­ses Jahr war ich wohl schon öfter bei diver­sen Ärzten, als in den letz­ten 10 Jah­ren zusam­men. Gelöst ist mein Pro­blem immer noch nicht und das wird sich, wenn es so wei­ter­geht bei mei­ner Haus­ärz­tin auch nicht ändern. Ich beob­achte bei der guten Frau etwas, was mir vor­her schon bei diver­sen ande­ren Ärzten auf­ge­fal­len ist und so zum Bei­spiel dazu führte, dass ich seit neu­es­tem zu einem ande­ren Zahn­arzt gehe: Die hören ein­fach nicht zu!

Ich beob­achte mich seit fast einem Jahr nun sehr genau. Inzwi­schen kann ich ein gro­bes Schema erken­nen wann und wie meine Pro­bleme auf­tre­ten. In mei­nem Kopf sind diese Infor­ma­tio­nen aber auch wirk­lich gut auf­ge­ho­ben — denn ich komme nicht dazu mal zwei Sätze am Stück zu sagen. Schnell, schnell muss das alles gehen. Und auch wenn ich eigent­lich nie­mand bin, der gerne und viel rum heult: Scheiß Zwei­klas­sen­ge­sund­heits­sys­tem! Einen Ter­min mal rela­tiv kurz­fris­tig zu bekom­men ist nahezu nicht drin, vor allem nicht zu eini­ger­ma­ßen arbeit­neh­mer­freund­li­chen Zei­ten. Und wenn man dann dran ist, wird man ganz fluks abge­fer­tigt. Dar­auf habe ich keine Lust.

Im neuen Jahr werde ich mir einen neuen Haus­arzt suchen. Wich­tig ist mir eigent­lich nur, dass man sich viel­leicht mehr als zwei Minu­ten Zeit für mich nimmt und mich auch mal meine Pro­blem­be­schrei­bung voll­stän­dig aus­spre­chen lässt. Ich will da ja gar keine eige­nen Dia­gno­sen an den Mann brin­gen, schließ­lich kenne ich das umge­kehrte Pro­blem und weiß, dass Ärzte mit ihren Lösungs­vor­schlä­gen für IT-Probleme eher sel­ten rich­tig lie­gen.
Wenn dann schließ­lich die Sprech­stun­den­zei­ten auch noch gut sind, wäre ich begeis­tert. Bei mei­nem Zahn­arzt­zen­trum zum Bei­spiel geht es teil­weise bis 21 Uhr. Und die fan­gen mor­gens um 7 Uhr an! Emp­feh­lun­gen für die Bon­ner City nehme ich gerne entgegen.