“Willkommen in Camp Auszeit”

Ich hatte mich sehr darauf gefreut: Die Karten für das diesjährige Immergut-Festival waren schon lange gekauft, das Festival selbst ausverkauft, eine meiner Lieblingsbands als Headliner angekündigt. Und dann wurde das auch noch total prima! Im letzten Hashtag weekstagram konnte man es vielleicht schon ein wenig sehen.

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An die Anfahrt habe ich mich inzwischen auch gewöhnt. Auch wenn ich jedes Jahr wieder feststelle, dass ich nicht so gerne lange Strecken mit dem Auto fahre. Aber egal. Ein passendes Plätzchen für drei Zelte und einen Pavillon auf dem, am Donnerstag-Nachmittag schon recht vollen, Zeltplatz zu finden ist da schon schwerer. Klappte aber auch. Die Nachbarn stellten sich als nicht all zu große und vor allem sympathische Trottel heraus.

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Und dann: Musik, Lesungen! Am Immergut mag ich besonders gerne, dass man sich nicht zwischen unterschiedlichen Programmpunkten entscheiden muss. So fangen die Nachmittage entspannt vor der kleinen Bühne am Birkenhain an. Hier blieb mir vor allem die Lesung von Paul Bokowski in Erinnerung, der mit “Achtung! Paul Bokowski hasst Menschen!” angekündigt wurde. Dann war da der grandios-witzige Auftritt von Tiere Streicheln Menschen. Und schließlich noch Jan Roth, der macht entspannte Instrumentalmusik. Die kann ich mir bestimmt noch öfter anhören.

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An den Abenden dann Programm auf Haupt- und Zeltbühne. Ich erinnere mich noch gut an All the luck in the world, Mozes and the Firstborne und Slut – die schaffen es sicherlich wieder auf die ein oder andere Playlist.

Und dann meine Highlights: Wye Oak waren großartig, von FM Belfast bin ich schon seit einiger Zeit ein großer Fan. Da machte auch die enorme Kälte am sehr späten Abend nichts – unter drei Lagen Klamotten musste ich fast sogar ein bisschen schwitzen.
Rah Rah sind sicherlich meine Entdeckung dieses Festivals. Tolle Musik von jungen Menschen, denen man die die Freude an ihrer Musik anmerkt. Denen man anmerkt, dass sie noch nicht richtig realisiert haben, dass sie gerade von einem ganzen Zelt voller Menschen gefeiert werden. Das mag ich ja.

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Irgendwie war es dann aber auch schon wieder Sonntag. Vier sonnige, aber auch recht kalte Tage waren überstanden. Zum Glück mussten wir dieses Mal nicht ganz nach Hause fahren – zur Erholung standen noch zwei Übernachtungen im recht nahen Brandenburg auf dem Plan.

#weekstagram

</festival><urlaub>
</festival><urlaub>
#immergut
#immergut
Hallo Wasser!
Hallo Wasser!
"Mozes and the firstborn", mag ich! #immergut
"Mozes and the firstborn", mag ich! #immergut
#immergut #bändchen #armselfie #chillen #festivalkidsofinstagram #festivalstagram #hashtag
#immergut #bändchen #armselfie #chillen #festivalkidsofinstagram #festivalstagram #hashtag
Ruhrpott-Romantik
Ruhrpott-Romantik
Sieht so aus, als würde eine Reise anstehen. #immergut #festival #vorbereitungen #packen #akku #saft #strom #smartphone #akkukidsofinstagram #yolo
Sieht so aus, als würde eine Reise anstehen. #immergut #festival #vorbereitungen #packen #akku #saft #strom #smartphone #akkukidsofinstagram #yolo

Diese Woche bei Hashtag weekstagram: Vor allem das Immergut-Festival. Vier Tage lang auf der mecklenburgischen Seenplatte, Musik, Sonne. Dann noch ein wenig Urlaub hinterher. Ein ausführlicher Bericht folgt bestimmt.

#weekstagram

Heute habe ich einen Löwen gewählt. Oder so.
Heute habe ich einen Löwen gewählt. Oder so.
Stimmungsvolles Licht ist stimmungsvoll. Ähem.
Stimmungsvolles Licht ist stimmungsvoll. Ähem.
Alles dran.
Alles dran.

Nur drei Bilder diese Woche? Eieieiei. Heute bei Hashtag weekstagram, dem Instagram-Wochenrückblick: Mein neues Arbeitsgerät, eine Lichterkette und mein heutiger, eher unmotivierter Besuch im Wahllokal.

#weekstagram

OHAI!
OHAI!
Disco!
Disco!
Bin Paprika-Schnibbler und Parmesan-Reiber.
Bin Paprika-Schnibbler und Parmesan-Reiber.

Diese Woche bei Instagram: Muffins! Nicht nur, dass ich am Freitag Abend unfassbar feine Paprika-Stücke für herzhafte Muffins schnibbelte, am Sonntag bekam ich dann auch noch zum Nachmittagskaffee wunderbare Schokolade-Kirsch-Törtchen vorgesetzt. Mahlzeit!

Instagramy Goodness

Feierabend.
Feierabend.
Mahlzeit!
Mahlzeit!
Hatte ich erwähnt, dass ich gestern auf diesem prima Konzert war?
Hatte ich erwähnt, dass ich gestern auf diesem prima Konzert war?
Ich bin sehr gespannt, ob das was hilft.
Ich bin sehr gespannt, ob das was hilft.
Einmal Schloss und zurück.
Einmal Schloss und zurück.
Ich bin übrigens ziemlich gut im Welt erobern. Erst mal @dominik und @teymur dominieren.
Ich bin übrigens ziemlich gut im Welt erobern. Erst mal @dominik und @teymur dominieren.
Längeres Schiff ist länger.
Längeres Schiff ist länger.
Langes Schiff ist lang.
Langes Schiff ist lang.

Es ist schon eine Weile her, dass wir im ominösen Gruppenchat diskutierten, was man denn so basteln könnte. Ich beschloss darauf hin, ein neues Theme zu bauen. Das kann man schon hier sehen. Es sieht nicht so viel anders aus, als das letzte. Es ist aber sehr viel cooler, wirklich!

Jedenfalls entschied sich Dominik derweil, dass er ein Plugin bauen möchte, dass einmal die Woche in WordPress einen Post aus den letzten Instagram-Bildern anlegt. Das ist nun auch schon eine Weile fertig und heißt Instagramy Goodness. Am Ende warf ich noch ein wenig CSS-Code dagegen und schon ist der wöchentliche Bildrückblick fertig. Hurra! Das Ergebnis sieht man oben.

Marcus Wiebusch – “Konfetti” live

Kein Kettcar mehr? Marcus Wiebusch dafür solo unterwegs? Zuerst fand ich das zugegebenermaßen erst einmal ein bisschen kacke. Doch was man dann so von ihm zu hören bekam, gefiel dann schon. Spätestens mit der Veröffentlichung von “Der Tag wird kommen” war mir aber klar, dass da etwas Gutes kommt. Konzert-Tickets: Gekauft.

Gestern Abend war es dann soweit. Fräulein Anna und ich standen pünktlichst im Bürgerhaus Stollwerck vor der Bühne. “And The Golden Choir”, die “Ein Mann und eine Schallplatte”-Vorband, wärmte schon ganz gut auf – dann standen auch schon Marcus Wiebusch und sieben weitere Musiker auf der Bühne.

Marcus Wiebusch

Etwa anderthalb Stunden Musik standen auf dem Plan: Alle Lieder aus dem Album wurden gespielt – das war klar. Die Titel des Albums “Konfetti” sind sehr unterschiedlich – neben eher typischen Kettcar-Stücken ein bisschen Sprechgesang. Sehr direkte, gerne auch aggressive Texte – ich weiß, was ich in naher Zukunft noch öfter hören werde.

Wenn man dann noch nicht genug Titel hat, dann gibt es noch die “Peter Fox und Thees Uhlmann”-Methode: Man spielt einfach einen Titel der alten Band in einer neuen Version. Gestern Abend war das “Balkon gegenüber”, was zuerst das versammelte Publikum mitsingen konnte – bis es dann auch noch eine zweite Strophe gab. Außerdem noch das altbekannte “48 Stunden”. Toll. Sowohl das Album, als auch das Konzert lassen mich ein bisschen vergessen, dass es von meiner Lieblingsband so schnell nichts Neues zu hören gibt.

True Detective

Eigentlich überlasse ich das Schreiben über Serien ja lieber anderen Leuten – aber nachdem mich True Detective in den vergangenen Tagen nachhaltig beeindruckt hat, will ich an dieser Stelle eine klare Empfehlung schreiben: Leute, schaut euch diese Serie an.

True Detective ist eine Miniserie aus dem Hause HBO. Acht Folgen hat die in diesem Jahr ausgestrahlte erste Staffel, jede davon geht eine knappe Stunde. Sie erzählt rückblickend die Geschichte zweier Polizisten der Luisiana State Police, Rust und Marty. Es beginnt mit einem Fall im Jahr 1995, geht dann 2002 weiter und endet schließlich in der Gegenwart.

True Detective

Alles an True Detective ist irgendwie bedrückend: Der okkulte Mordfall. Die eintönige, langweilige Landschaft an der Küste Louisianas. Die heruntergekommenen Ortschaften. Die zurückgebliebenen Bewohner. Die beiden kaputten Polizisten, die nicht mit sich selbst, nicht mit ihrem Kollegen, ihrer Familie oder mit sonst irgend jemand klar kommen. Und alles ist irgendwie langsam. Schrecklich.
Doch daraus entsteht dann eine spannende Serie, eigentlich mehr ein achtstündiger Krimi, mit einer packenden Atmosphäre und einer bis zum Schluss spannenden Geschichte. True Detective ist die erste Serie seit langem, bei der ich jede Folge bewusst schaute und nicht nebenbei noch an mindestens einem anderen internetfähigen Gerät herumspielte.

Matthew McConaughey (Rust) und Woody Harrelson (Marty) sind eine großartige Besetzung. Ich wollte zu keinem Zeitpunkt mit den beiden im Auto sitzen, so gut brachten sie alleine schon die Anspannung zwischen ihnen beiden auf den Bildschirm. Die beiden tragen entscheidend dazu bei, dass die Serie so packend ist.

Bonner Blogs

Es ist fast ein Jahr her, dass ich hier im Blog auf Karins Liste der Bonner Blogger hinwies. Die Liste ist prima – und Karin pflegt sie (glaube ich) auch weiterhin. Ganze 138 Punkte lang ist sie nun.

Mein liebstes Trolling-Opfer Sascha, eigentlich voll der Geisteswissenschaftler, begab sich letztens dann auf hilfswissenschaftliches Niveau und bastelte nun einen Aggregator für all’ diese Blogs. Und das ist dann ja schon ziemlich großartig.

Allerlei dazu hat Sascha dann auch noch in einem eigenen Blogeintrag zusammengeschrieben.

Eine Webseite für Elena

Eigentlich bin ich ja immer ganz froh, wenn ich Feierabend habe und nicht unbedingt noch etwas in dieses Internet hineinbauen muss. Letztens fand ich dann aber eine nette Mail von Elena in meinem Postfach vor, in der sie mir sehr genau und realistisch ihre Vorstellung und den schon ausgearbeiteten Entwurf einer eigenen Webseite beschrieb. Das klang nach nicht all zu viel Arbeit und so zögerte ich nicht lange und versprach, das einfach mal umzusetzen.

Elenas Webseite

Ganz nebenbei war dass dann auch ein willkommener Anlass, mal meine neue Vagrant-Box auszuprobieren. Und so legte ich los. Am Ende ging das dann auch wirklich schnell, wir schrieben ein paar Mails hin und her und schon stand die Seite – mitsamt SVG-Logos, einem hübschen kleinen Favicon und ein bisschen Anpassung an mobile Geräte. Das hat Spaß gemacht und ein bisschen Feintuning an der Vagrant-Box hat es auch gebracht.

Anzuschauen gibt es das Ergebnis unter elena-braun.de.

Twisit Florence: TweetUp in der Bundeskunsthalle

Vergangene Woche war ich auf einem TweetUp. Da kommen Menschen an einem Ort zusammen, unternehmen etwas gemeinsam und schreiben dazu etwas ins Internet. So weit, so gut.

Das TweetUp, dass von der Max-Weber-Stiftung zusammen mit openmuseum.de im Rahmen der Reihe “Geisteswissenschaft im Dialog” ausgerichtet wurde, fand in der Bundeskunsthalle statt. Im Foyer fanden sich etwa angemeldete 20 Menschen zusammen, die alle mit Namensschildern und einem “Presse”-Schild ausgestattet wurden. So war uns auch erlaubt, in der Ausstellung zu fotografieren.

Gemeinsam schauten wir uns eine Ausstellung zum Thema “Florenz!” an. Geführt wurden wir dabei von zwei sehr kompetenten Angestellten des Museums, die uns zu den Exponaten sehr ausführlich und interessant Dinge erzählten. So eine Marmorbüste ist gar nicht so langweilig, wenn man jemanden dabei hat, der einem dazu etwas schlaues sagen kann. Ich erinnere mich noch gut, dass ich meinen letzten Besuch in der Bundeskunsthalle etwas unspannend fand – es ist doch etwas anderes, sich ein Schild neben einem Bild durchzulesen, als anschaulich etwas erklärt zu bekommen.
Ich fühlte mich dabei aber dann doch recht schnell irgendwie überfordert. Zuhören, auf dem Telefon gucken, was andere Menschen so schreiben, selbst was tippen und dann vielleicht auch noch mit einem der Umstehenden kommunizieren? Schwierig!

Nach einer guten Stunde war die Führungszeit dann auch schon um. Direkt im Anschluss fand eine überraschend gut besuchte Podiumsdiskussion im Forum der Bundeskunsthalle zum Thema “Wer macht die Kunst? Künstler, Märkte und Mäzene von den Medici bis heute” statt. Mir fehlt da ein wenig das Verständnis – ich dachte ja immer, dass man sich Dinge kauft, weil man sie schön findet. Leider konnte ich nicht bis zum Ende bleiben und so entging mir auch der Umtrunk am Ende.

Mein Fazit: Ich fand die Führung sehr interessant. Die anschließende Diskussion dann eher weniger. An der Stelle hätte ich mir dann eher direkt ein kleines Beisammensein gewünscht, damit man mit den anderen Teilnehmenden der Veranstaltung ins Gespräch kommen kann.

Was ich von einem “TweetUp” an sich halten soll, weiß ich auch noch nicht so genau. Gemeinsam etwas unternehmen? Gerne! Gemeinsam mit anderen Internetmenschen etwas unternehmen? Auch gerne! Ob man sich dabei aber dauernd selbst als “ein bisschen nerdy” bezeichnen und fast ausschließlich auf einen kleinen Bildschirm gucken muss? Ich weiß ja nicht. Vielleicht ist es für mich aber auch schon zu normal, alles was ich tue online auch breit zu treten.
Wie gut das Live-Twittern einer Führung finden soll, bin ich mir noch unsicher. 140 Zeichen sind ein bisschen wenig, um wirklich Inhalte zu transportieren – und so besonders gut kann man nun wirklich nicht aufpassen, während man dabei auch noch am Telefon rumtippt. Wäre es nicht viel cooler, wenn man statt dessen gut aufpasst, ein paar schöne Bilder macht und dann am Ende einen schönen Blogbeitrag schreibt oder ein paar zusammenfassende Tweets schreibt?

Als Werbeaktion für die Bundeskunsthalle fand ich die Aktion auf jeden Fall gut. Ich würde auf jeden Fall gerne wieder mitmachen, gerne aber auch mal über die Konzeption eines TweetUp zu diskutieren.

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CC-BY-SA