der tag und ich

Minecraft

Meine Bude in Minecraft

Aus der Kate­go­rie „Dinge die mich vor den Bild­schirm fes­seln“: Mine­craft, ein soge­nann­tes „Sandbox“-Spiel. Es läuft über­all dort wo es Java gibt, also sowohl unter Win­dows als auch Mac OS X oder im Brow­ser. Die Gra­fik ist ein wenig unge­wöhn­lich mini­ma­lis­tisch gehal­ten, erzeugt aber ihre ganz eigene Stim­mung.
Obwohl es aktu­ell nur als Alpha-Version vor­liegt, ver­kauft es sich schon rich­tig gut und wird ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt. Wer in der nächs­ten Zeit irgend etwas vor hat, sollte die­sen Bei­trag viel­leicht nicht lesen. Gerade für alle Men­schen, die frü­her ähnlich gerne mit Lego gespielt haben wie ich, könnte das wirk­lich zeit­rau­bend werden.

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Nummer 7

Ich habe gerade mal auf „Theme akti­vie­ren“ geklickt. Es ist bestimmt noch nicht ganz fer­tig, aber es darf benutzt wer­den: Das siebte Theme für die­ses feine Blog­d­ing hier. Unge­wöhn­lich lange habe ich die­ses Mal daran her­um­ge­schraubt, umge­wor­fen und verbessert.

Ich habe viel pro­biert und ver­schie­dene Tech­ni­ken ange­wandt, zum Bei­spiel wer­den fast alle Gra­fi­ken nun als CSS-Sprite gela­den. Ich las viel über die Opti­mie­rung von Blogs: Wie man Lade­zei­ten und HTTP-Zugriffe ver­rin­gert und so wei­ter und so fort. In der Lin­ke­ria gab es da einige Empfehlungen.

Und jetzt schauen wir uns mal an, wie das Theme so in der Öffent­lich­keit ankommt. Ich habe viele Funk­tio­nen bewusst weg­ge­las­sen und bin gespannt, ob über­haupt etwas ver­misst wird. Ent­spre­chende Ver­miss­ten­an­zei­gen dür­fen in den Kom­men­ta­ren auf­ge­ge­ben wer­den. Zwi­schen­drin werde ich sicher­lich noch ein wenig schrau­ben und mich viel­leicht auch den Besu­cher­wün­schen ein wenig anpas­sen — das macht man ja heut­zu­tage so.

Ver­nünf­tige Men­schen benut­zen übri­gens einen Brow­ser mit Webkit-Engine. Chrome oder Safari zum Bei­spiel. Fire­fox geht auch. Für den Inter­net Explo­rer werde ich wohl noch ein ange­pass­tes Style­s­heet ein­bin­den müssen.

Dinge oder Menschen bei Facebook ausblenden

Immer wie­der muss ich fest­stel­len, dass Men­schen genervt sind. Sie sind genervt von „Farm Wars“ oder „Mafia­ville“ oder was auch immer. Men­schen sind auch manch­mal genervt von ande­ren Men­schen, die ihren Twitter-Stream 1:1 nach Face­book pos­ten. Mein sanf­ter Hin­weis: „Dann blende das doch aus!“ wird all zu oft lei­der mit einem „Häh?“ beant­wor­tet. Man­che Men­schen sind nicht so auf­merk­sam und haben diese tolle Funk­tion noch nicht ent­deckt, obwohl sie direkt unter ihrer Nase stän­dig vor­han­den ist.

Des­halb hier mal ein wenig prak­ti­sche Lebens­hilfe als Anlei­tung, das sollte sogar für Men­schen ver­ständ­lich sein denen bis­her das Kreuz­chen neben jeder Mel­dung auf der Neuigkeiten-Wand noch nicht auf­ge­fal­len ist.

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Chromium automatisch installieren und updaten

Als Nut­zer des Brow­sers Google Chrome bin ich natür­lich immer auf Neue­run­gen gespannt. Um wirk­lich auf dem aller­neu­es­ten Stand zu sein, muss man sich aller­dings mit Chro­mium beschäf­ti­gen. Unter die­sem Namen wird der Quell­code unter BSD-Lizenz ver­öf­fent­lich. Man kann sich dort immer den aktu­ells­ten Stand abgrei­fen und Neue­run­gen tes­ten. Nach­dem mich die Download-Seite des Chromium-Projektes ein wenig ver­wirrt hatte, hier mal für alle — so als Tipp:

Man kann sich ein­fach die URL zum Release-Verzeichnis des Build­bots mer­ken und immer die aktu­ellste Fas­sung raus­su­chen und her­un­ter­la­den. Oder man nutzt unter Mac OS X das fol­gende kleine Script, dass mir von Jacek freund­li­cher­weise zur Ver­fü­gung gestellt wurde. Es lädt auto­ma­tisch den aktu­ells­ten Build vom Ser­ver und packt ihn in das Programmverzeichnis.

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Meine Backup-Strategie für zu Hause

NIcht nur ich habe mir in der letz­ten Zeit ein paar Gedan­ken zum Thema „Backup“ gemacht. Die­ser Tage erst las ich einen Arti­kel über Das Pro­blem mit dem Backup. Bevor ich hier aber ein paar Worte zu mei­nem Backup ver­liere, erst mal ein klei­nes Video das zeigt wie die Pro­fis das machen. Ich fand das Video letz­tens bei Mar­tin.

On-Site– und Off-Site-Systeme und Ser­ver­racks kann ich mir lei­der nicht leis­ten, brau­che ich eigent­lich aber auch gar nicht. Ich schließe höhere Gewalt ein­fach mal aus: Meine Bude wird so schnell nicht abbren­nen. Außer­dem bin ich von Natur aus ein fau­ler Mensch und habe keine Lust jeden Tag und stän­dig eine Fest­platte mit mir her­um­zu­tra­gen oder sie irgendwo auszulagern.

Sicherung der internen Festplatte

Ansons­ten kann aber schnell mal was pas­sie­ren: Das Note­book wird gestoh­len, fällt her­un­ter und eine Stra­ßen­bahn fährt drü­ber oder die Platte raucht ein­fach so ab. Des­halb sichere ich den Inhalt mei­ner inter­nen Fest­platte, wann immer ich das Mac­Book Pro auf dem Schreib­tisch ste­hen habe, per Time Maschine auf eine externe 1TB Platte. Da ich auch zu Hause meis­tens auf dem gro­ßen Bild­schirm arbeite, an des­sen USB-Hub die Fest­platte hängt, könn­ten mir höchs­tens mal die Daten eines Wochen­en­des ver­lo­ren gehen. Das ist ok.

Sicherung der Auslagerungsplatte

Bei mir kommt dann noch dazu, dass ich nicht stän­dig alle Daten mit mir her­um­schleppe, son­dern auch noch eine Aus­la­ge­rungs­platte habe. Dort sta­peln sich digi­tale Bil­der aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren, alte Webseiten-Entwürfe, Pfad­fin­der­kram und sons­tige digi­ta­li­sierte Medien. Bis vor kur­zem war ich hier rela­tiv unsi­cher unter­wegs: Wenn mir die Fest­platte mit den rund 200 Giga­byte Daten kaputt gegan­gen wäre, hätte ich mich wirk­lich kaputt geär­gert. Des­halb habe ich diese Platte nun durch ein RAID 1-System mit zwei Fest­plat­ten ersetzt.
Kurz für die Nicht-Informatiker: In mei­nem Schrank steht nun ein Gehäuse mit zwei Fest­plat­ten drin. Beide Plat­ten sind 1TB groß, erschei­nen dem Com­pu­ter aber nur als eine Fest­platte mit 1TB Platz. Da mag man „Wo ist das zweite Tera­byte hin?“ den­ken. Ganz ein­fach: Wenn ich etwas auf die Fest­platte kopiere, wer­den diese Daten auf bei­den Fest­plat­ten par­al­lel abge­legt. Wenn also eine der bei­den Fest­plat­ten im Gehäuse kaputt geht sind immer noch alle Daten da! Ich kann die kaputte Fest­platte aus­tau­schen und das Sys­tem sichert dann wie­der alles dop­pelt. So bin ich was meine Aus­la­ge­rungs­da­ten angeht zumin­dest vor einem Hardware-Defekt gut geschützt.
Lang­fris­tig gese­hen wäre es sicher­lich klug, diese Fest­platte noch an einer ande­ren Stelle zu sichern. Dazu müs­sen Spei­cher­plätze in der „Cloud“ aber zuerst ein­mal viel bil­li­ger wer­den — ich habe im Moment runde 200 Giga­byte unter­zu­brin­gen auf die ich nicht ver­zich­ten möchte.

Sicherung wirklich wichtiger Dokumente

Grund­sätz­lich besitze ich nicht son­der­lich viele wirk­lich uner­setz­li­che Dinge. Aber zum Bei­spiel wäh­rend ich meine Diplom­ar­beit schrieb war ich da sehr vor­sich­tig. Hier hatte ich mir eine andere Stra­te­gie über­legt: Die TeX-Dokumente dazu lagen immer in mei­nem DropBox-Ordner. Das hatte zum einen den Vor­teil, dass ich ohne auf­wän­di­ges hin– und her­ko­pie­ren sowohl in der Firma als auch zu Hause daran arbei­ten konnte. Zum ande­ren lag so an gleich drei Orten eine lokale Kopie: Auf mei­nem Note­book, dem Fir­men­rech­ner und dann noch ein­mal auf dem Ser­ver von Drop­box1. So konnte da nichts schief gehen.

  1. Affiliate-Link. Ihr regis­triert euch und ich bekomme ein wenig mehr Spei­cher­platz. Das wäre nett. []

Screenshots unter Mac OS X in einem eigenen Ordner speichern

Mein neuer Ordner mit Screenshots

Zu mei­ner Arbeit gehört es auch, dass ich stän­dig Screen­shots machen muss. Unter Mac OS X ist das Erstel­len von Screen­shots mit Shift - Cmd - 3 oder Shift - Cmd - 4 ja bekannt­lich sehr ein­fach. Ein Tas­ten­druck und auf dem Desk­top befin­den sich die Bil­der. Lei­der müllt mir der Desk­top dabei immer wie­der voll­kom­men zu und ich ver­liere gerne mal den Überblick.

Irgend­wie hatte ich im Hin­ter­kopf, dass man das auch umstel­len kann. Google war mein Freund und so konnte mir der Arti­kel Mac OS X: Spei­cher­ort für Screen­shots ändern wei­ter­hel­fen. Nach­dem ich schnell

defaults write com.apple.screencapture location /Users/martin/Desktop/Screenshots

ins Ter­mi­nal ein­ge­tippt hatte und mich anschlie­ßend mit mei­nem Benut­zer ein­mal ab– und wie­der ange­mel­det hatte, wer­den die von mir erstell­ten Screen­shots nun schön in einem Ord­ner auf dem Desk­top gespei­chert. Nun ist auch wie­der eine Menge Platz für ande­ren Datei­müll auf mei­nem Bild­schirm. Achso: Den leicht kur­si­ven Teil, der den Benut­zer­na­men dar­stellt, muss man natür­lich an seine eige­nen Bedürf­nisse anpassen.

MobileMe oder doch nicht?

Dem­nächst läuft mein Account bei App­les Online-Dienst Mobi­leMe aus. Die­ser Tage tönte ich noch, dass ich den eigent­lich nicht brau­che und des­halb nicht mehr wei­ter zah­len möchte. Kurz für alle die es nicht wis­sen: Mobi­leMe syn­chro­ni­siert Daten wie etwa Kalen­der, Adress­buch, Lese­zei­chen und so wei­ter auf einen Ser­ver. So kann man zum Bei­spiel ein­fach meh­rere Rech­ner oder auch Tele­fone syn­chron hal­ten. Außer­dem gibt es eine Email-Adresse @me.com, eine Fern­su­che für das iPhone und einen Online­spei­cher namens iDisk auf den man Daten syn­chro­ni­sie­ren, sowie Foto­al­ben und Web­sei­ten publi­zie­ren kann.

MobileMe

Ins­ge­samt ist Mobi­leMe schon eine feine Sache, aber der Mehr­wert den ich dadurch habe ist mir eigent­lich nicht wie­der runde 40 Euro wert gewe­sen. Bis ich die Tage beim Aus­stei­gen aus dem Auto aus irgend einem Grund das Tele­fon auf den Bord­stein legte und ein­fach wei­ter­ging. Viel Glück hatte ich dabei, denn als ich nach mei­nem Ein­kauf beim Bäcker das Feh­len des Taschen­fern­spre­chers bemerkte, lag er noch brav da. Eine Freu­den­se­kunde spä­ter über­legte ich dann, was ich im schlech­tes­ten Fall gemacht hätte1. Auf dem Tele­fon befin­den sich eine Menge Daten und wer es fin­det hat zuerst ein­mal direkt Zugang zu diver­sen Accounts im Inter­net und auch Zugriff auf meine Mail­kon­ten. Da kann man erst ein­mal auch nichts gegen machen, wenn man nicht per Mobi­leMe die Mög­lich­keit ein­ge­rich­tet hat das Tele­fon aus der Ferne zu löschen.

Nun bin ich so ein wenig zwie­späl­tig unter­wegs: Auf der einen Seite brau­che ich viele Bestand­teile des Diens­tes nicht: Die iDisk ist lang­sa­mer als Drop­box2, Foto­al­ben stelle ich eher nie online und Webs­pace unter­halte ich sowieso extra.

Die Kalen­der– und Adressbuch-Synchronisation per Push ist „nice to have“, wie man so schön sagt, aber nicht zwin­gend notwendig.

Die Email-Adresse wie­derum gefällt mir eigent­lich schon, vor allem weil sie mei­nen vol­len Vor– und Nach­na­men ohne irgend­wel­che Zusätze ent­hält und nicht auf eine Domain endet die man ewig erklä­ren oder buch­sta­bie­ren muss. Außer­dem kann sie Push, was manch­mal schon nicht schlecht ist. Am Ende dann schließ­lich die Fern­or­tung mit der Mög­lich­keit ein abhan­den gekom­me­nes Tele­fon zu loka­li­sie­ren, eine Nach­richt hin­zu­schi­cken oder es direkt zu löschen.

Eigent­lich sollte mir die Sicher­heit mei­ner Daten schon ein wenig Geld wert sein. Luxusprobleme!

  1. Da merkt man den Infor­ma­ti­ker, immer den Worst Case pla­nen. []
  2. Wer da noch kei­nen Account hat, sollte ich übri­gens direkt einen über die­sen Referral-Link anmel­den und mir und sich selbst zusätz­li­che 250MB Spei­cher schen­ken! []

Eine lokale WordPress-Testumgebung unter Mac OS X installieren

Hin und wie­der mag es prak­tisch sein, wenn man erst ein­mal lokal ein paar Dinge aus­pro­bie­ren kann, bevor man sie auf den gro­ßen Web­ser­ver los­lässt. Da ist dann am Ende sowieso wie­der alles kaputt und man ärgert sich. Mir geht es so mit WordPress-Themes. Die teste ich gerne erst ein­mal auf einer eige­nen Instal­la­tion, damit ich mir mein tol­les Blog hier nicht versaue.

Eine Mög­lich­keit wäre es, das mit Mac OS X schon mit­ge­lie­ferte, aber nicht akti­vierte, PHP zu akti­vie­ren und eine MySQL-Datenbank zu instal­lie­ren. Ein Apache-Webserver hat jeder Benut­zer unter Mac OS X sowieso immer dabei. Das ist grund­sätz­lich auch mal nicht schwer, aber da ich ein altes Spiel­kind bin besteht die Gefahr das ich mir da auch mal leicht irgend einen Mist ein­baue und dann mit einem halb zer­schos­se­nen Sys­tem da stehe. Da ziehe ich eine in sich geschlos­sene Lösung vor. Die kann man im Not­fall auch ein­fach weg­wer­fen und schnell neu instal­lie­ren. Wie man sich so etwas instal­liert, erkläre ich jetzt.

(wei­ter­le­sen …)