9. Februar 2010 ·
Computerkram
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Gestern schon in der Linkeria angekündigt, habe ich mich ein wenig mit dem Open Source-Spiel Open Transport Tycoon beschäftigt. Ganz so einfach war es nicht, dass Spiel richtig zum Laufen zu bekommen.

Die Programmierer bieten im Wesentlichen nämlich nur eine Laufzeitumgebung für das Spiel, eigentlich soll man auf die Grafikdateien des Originalspiels zurückgreifen. Schade wenn man die nicht hat, denn das Spiel macht eine Menge Spaß, läuft flüssig und sieht hübsch aus.
Aber es gibt Abhilfe. Mit OpenGFX und OpenSFX stellen einige fleißige Menschen nämlich auch freie Grafiken und Sounds zur Verfügung, die das Spiel komplettieren.
Die Installationsanleitungen lesen sich alle ein wenig aufwändig. Dabei ist es eigentlich gar nicht schwer, wenn man mal durchgeblickt hat. Hier die einzelnen Schritte für die Installation unter MacOS X.
- Als erstes läd man sich die aktuellsten Releases von Open Transport Tycoon, OpenGFX und OpenSFX herunter.
- Im Ordner des Hauptspiels legt man dann einen Ordner namens „data“ an. Dort werden die Dateien aus den beiden anderen Downloads abgelegt.
- Anschließend muss man noch eine leere Datei mit dem Namen „sample.cat“ im gleichen Ordner anlegen. Was die tut weiß ich auch nicht, ohne startet das Spiel aber nicht.
- Nun kann man das Spiel schon mit einem Doppelklick auf OpenTTD.app starten und spielen. Schon bald wird man aber feststellen, dass man irgendwie sehr alleine in seiner Welt ist. Um das zu ändern, muss man unter dem Menüpunkt „Erweiterungen herunterladen“ im Hauptmenü des Spiels noch eine oder mehrere künstliche Intelligenzen herunterladen.
Anschließend steht dem Spielspaß nichts mehr im Weg. Ich werde mich sicherlich noch das ein oder andere Mal mit dem Spiel beschäftigen, die zwei Stunden gestern Abend haben wirklich Spaß gemacht.
3. Februar 2010 ·
Computerkram
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Gerade habe ich das erste Mal ein Bild mit Lightroom entwickelt. Sozusagen.

Bisher habe ich meine Bilder alle in iPhoto verwaltet, war allerdings in der letzten Zeit mit den mir gebotenen Möglichkeiten nicht mehr so richtig zufrieden. Nun habe ich die Beta-Version zu Lightroom 3 nochmal herausgekramt. Heruntergeladen habe ich die schon vor längerem, aber mich nie wirklich damit beschäftigt.
Nun also noch einmal ein Versuch. Auf den ersten Blick ist die Oberfläche erst einmal ein wenig verwirrend. iPhoto erschließt sich in meinen Augen direkter. Steigt man dann in den Entwicklungsprozess ein, erschlagen einen die Presets, Reiter und Regler erst einmal. Ganz schön viele Knöpfe an denen man so drehen kann! Auch nach zwei Abenden bin ich (zumindest gefühlt) noch kein Stück schlauer.
Hier muss ich auf jeden Fall mal mit einer Anleitung ran, so sehr mir das auch widerstreben mag. Falls hier Menschen mitlesen sollten, die Tipps, Tricks und Links zu guten Einleitungen haben, würde ich mich sehr über eine kleine Nachricht in den Kommentaren freuen. Danke!
Bis die fertige Version von Lightroom auf den Markt kommt, kann ich sie nun auf Herz und Nieren testen und mir gut überlegen, ob ich runde 250 Euro dafür ausgeben möchte.
Das fertige Bild gibt es dann übrigens nach dem Klick. Oder wie üblich bei flickr.
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25. Januar 2010 ·
Computerkram
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Wer hier aufmerksam mitliest, dem ist es schon aufgefallen: Ich suche in der letzten Zeit verstärkt nach Möglichkeiten um von den üblichen, „websicheren“ Schriften wegzukommen. Ein wenig habe ich mich schon an den Standardschriften sattgesehen. Außerdem ist im eher „verschnörkelt-verspielten“ Bereich da relativ wenig zu machen. Wenn man nicht gerade ComicSans einsetzen möchte.
Grundsätzlich ist es ja erst einmal so, dass die Schriftart die ein Browser darstellen soll auch auf dem Computer des Seitenbesuchers vorhanden sein muss. Es bringt mir also nichts, TotalCooleSchrift.ttf auf meiner Seite zu benutzen, wenn außer mir dieses Schrift niemand besitzt. Das klingt nach einem Problem!
Natürlich bin ich nicht der einzige, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt und so haben sich schon einige kluge Menschen ein paar Gedanken um das Thema gemacht. Nachdem ich nun auch ein wenig recherchiert habe, sind mir grundsätzlich zwei Methoden in Erinnerung geblieben.
- sIFR: Der auszugebende Text wird mit Hilfe von Javascript dynamisch in Flash gerendert. Das nennt sich dann sIFR.
Hier liegt der zu verwendende Schriftsatz als Flash-Datei auf dem Server und mit ein wenig Javascript-Magie werden dann vorher bestimmte HTML-Elemente durch Flash-Elemente ersetzt. Sehr cool dabei: Der Text ist auch weiterhin markierbar und lässt sich auch kopieren. Wird Flash vom Browser nicht dargestellt, etwa weil das Plugin nicht installiert ist, rendert der Browser den normalen HTML-Tag. Das klingt doch alles schon mal ganz gut.
Ein Nachteil in meinen Augen ist aber die Benutzung von Flash. Gerade auf dem Mac ist das Plugin nicht gerade ausgereift und verursacht teilweise eine enorme Prozessorlast. Ein wenig frickelig war bei meinen ersten Versuchen das anschließende justieren von Größe und Abständen des Textes mit CSS. Hier gilt es sich gegebenenfalls mal einzuarbeiten.
- @font-face: Auch per CSS gibt es eine Möglichkeit, eigene Schriften in eine Webseite einzubinden. Kurioserweise wurde diese Methode übrigens ursprünglich von Microsoft entwickelt, war Bestandteil von CSS 2 und flog dann wieder aus den CSS 2.1-Spezifikationen, weil die Browserentwickler sie nicht implementierten. Mit CSS 3 kommt @font-face nun wieder. Dieses Mal ziehen anscheinend auch alle mit.
Bei dieser Methode muss die entsprechende Schriftart in verschiedenen Varianten auf dem Webserver bereitstehen. Natürlich hat man sich wieder einmal nicht auf einen 100%igen Standard einigen können. Großer Vorteil: Es werden keine weiteren Technologien verwendet, HTML und CSS setzt man so oder so ein, wie auch schon bei der sIFR-Variante lässt sich hier der Text natürlich auch kopieren.
Bei ersten Tests hat das Einbinden der Schriftarten leider nicht immer 100%ig funktioniert. Schade.
Das Ersetzen von Schrift durch Bilder (auch dynamisch, z.B. per GDlib) kommt für mich nicht in Frage. Die Lösungen über die ich hier bisher stolperte waren alle wesentlich komplizierter und aufwändiger als die oben genannten, das Ergebnis dafür aber eher nicht so schön.
Soweit zu den beiden Möglichkeiten, die ich mir noch näher anschauen muss. Beide Varianten sehen sehr vielversprechend aus, ich glaube dass ich für meine Zwecke schon was finden werde. Spaß am Basteln hatte ich ja schon immer, in der nächsten Zeit werde ich mich mit dem Thema noch ein wenig ausführlicher auseinandersetzen und die für mich beste Methode herausfinden.
12. Januar 2010 ·
Computerkram
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Der natürliche Randlichtabfall – fälschlicherweise oft auch natürliche Vignettierung genannt – führt zu einer stetigen Verdunkelung des Bildes zu den Bildecken hin.

Eigentlich versucht man also beim Kauf eines Objektives darauf zu achten, dass dieser Effekt nicht eintritt. Hin und wieder ist die Vignettierung aber ein schöner Effekt, den man dann irgendwie auf das Bild bekommen muss. Wie das mit dem großartigen Bildbearbeitungsprogramm Pixelmator geht, erkläre ich nach dem Klick.
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13. Oktober 2009 ·
Computerkram
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Search Engine Optimization is not a legitimate form of marketing. It should not be undertaken by people with brains or souls. If someone charges you for SEO, you have been conned.
Derek Powazek schreibt mir in seinem sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel Spammers, Evildoers, and Opportunists die Worte von den Lippen: SEO braucht kein Mensch. Das Geld, was man für die „Optimierung“ und das „Ranking“ seiner Seiten ausgibt, ist anderswo viel besser aufgehoben. Zum Beispiel bei einem Entwickler, der vernünftigen HTML-Code schreibt. Danach dann bei einem Menschen, der gute und interessante Inhalte für die Seite schreibt. Wirklich schlecht aufgehoben ist das Geld bei einem Menschen der Kommentarformulare und Foren voll schreibt.
Webseiten die in einem vernünftigen Code vorliegen, können von Suchmaschinen gelesen, verstanden und ordentlich gelistet werden. Gute Inhalte machen Menschen auf die Seite aufmerksam und sorgen für Verlinkungen und damit neue Besucher. So einfach ist das. Eigentlich.
14. Mai 2009 ·
Computerkram, Musik
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Ich geb ja gerne Geld aus. Vor allem gebe ich gerne Geld für Musik aus. Da mir Sturmhauben nicht sonderlich gut stehen, meine Frisur meistens zerstören und ich nicht mit Waffen umgehen kann, ist die Raubkopie nicht so mein Fall. Ins Gefängnis will ich natürlich auch nicht, weil ich ja kein Verbrecher bin.
Normalerweise kaufe ich meinen Stoff im iTunes Store, das ist nämlich sehr komfortabel und direkt integriert und hastenichtgesehen.
Als ich dann irgendwann hörte, dass es bei Amazon nun auch MP3s gibt, musste ich das natürlich ausprobieren. Einen kostenlosen Titel von Amy MacDonald konnte man sich direkt herunterladen, mein Testobjekt war dann mal das aktuelle Olli-Schulz-Album. Der Screenshot ist schon ein wenig älter, ich hatte das schon in Vorbereitung auf das Konzert letztens gekauft.
Einkaufen kann man auf der Webseite mit seinem normalen Amazon-Account, es braucht zusätzlich nur ein kleines Stück Software mit dem die MP3s dann heruntergeladen werden. Dazu wird nach dem Kauf eine kleine Datei im Browser heruntergeladen, die die Downloads für den Amazon-Downloader einstellt. Eigentlich sollten die heruntergeladenen MP3s dann auch direkt in iTunes importiert werden, was bei mir allerdings nicht funktioniert hat. Dafür ist der Download wirklich flott und steht in der Geschwindigkeit dem iTunes-Store in nichts nach. Qualitätsmäßig kann ich keinen Unterschied feststellen. Aber davon habe ich ja auch keine Ahnung.

Interessant ist das Angebot von Amazon auf jeden Fall. Sehr viele (auch aktuelle) Alben sind dort für unter fünf Euro verfügbar und damit schon mal günstiger als im iTunes-Store. Es fällt mich ziemlich schwer, dort nicht ständig Geld zu lassen. Da Amazon auch direkt von meinem Konto abbuchen darf, ist das alles schrecklich einfach. Außerdem sind die Musikstücke auch direkt kopierschutzfrei, was mir zwar eigentlich relativ egal ist, aber für viele ein Kaufargument sein könnte.
Achso: Letztens war ich iTunes schon einmal untreu geworden: Da gab es mal dieses Angebot im Saturn MP3-Laden, alle Alben kosteten einen gewissen Zeitraum nur fünf Euro. Dieser Laden hat allerdings in meinen Augen komplett versagt, was die Benutzerfreundlichkeit angeht. Ich bin heute noch froh, dass meine gekaufte Musik überhaupt bei mir ankam. Warum muss man auch immer maximal zehn Stücke in eine ZIP-Datei packen, die dann von einem elendig langsamen Server heruntergeladen werden muss? Die Cover gab es dann auch noch einzeln dazu. Insgesamt war diese Exkursion mehr ein WTF-Erlebnis.
Bevor ich in Zukunft also bei iTunes einkaufe, lohnt es sich auf jeden Fall, auch mal einen Blick bei Amazon zu riskieren. Um den Saturn-Shop mache ich in Zukunft einen großen Bogen.
5. Mai 2009 ·
Computerkram
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Da hab ich dieser Tage doch im Froschteich abgesahnt. Mit flickery wurde ein Client für den Online-Bilderdienst flickr vorgestellt und verlost. Ich bin einer der Gewinner.

Bisher habe ich den flickr-eigenen „Uploadr“ zum Hochladen meiner Bilder genutzt und alles weitere auf der Webseite selbst erledigt. flickery bietet den gleichen Funktionsumfang wie die Webseite direkt im Programm. Es lassen sich Alben anlegen, Bilder und die dazugehörigen Daten editieren, die Bilder der eigenen Kontakte surfen oder einfach mal ein wenig in der globalen Bilddatenbank umschauen oder nach Bildern suchen. Außerdem ist die Möglichkeit gegeben, Bilder von der Webseite direkt nach iPhoto zu importieren. Den umgekehrten Weg habe ich leider noch nicht gefunden, das wäre für mich sozusagen das Sahnehäubchen gewesen: Bilder aus iPhoto direkt nach flickr packen.
Das Ganze ist schön in einer Mac-GUI verpackt und macht richtig Spaß. Zum Bilder anschauen gibt es auch einen Vollbildmodus, in dem mir auffällt wie schlecht meine Bilder nach dem Hochladen doch aufgelöst sind. Macht aber nichts, dafür gibt’s ja auch noch meine Festplatte.
Insgesamt ist flickery ein schönes Tool, das wirklich Spaß macht. Ich hoffe, dass ich bald auch wieder ein wenig Muse finde, ein paar Bilder so zu bearbeiten das man sie auch der Menschheit zugänglich machen kann. Natürlich ist jeder eingeladen, mal einen Blick auf meine Bilder bei flickr zu werfen.
17. März 2009 ·
Computerkram
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Heute hat mich an meinem Arbeitsplatz was genervt, da war ein wenig gebastel notwendig.

Zur Verwaltung unserer Projekte und der Aufgaben der einzelnen Mitarbeiter nutzen wir die webbasierte Software Trac. So weit, so gut. Nun schreibt diese Software einem automatische Mails, jedes Mal wenn ein Arbeitsauftrag für mich eingetragen, geändert und abgeschlossen wird. Das können schon mal recht viele sein und so taucht ständig das bekannte rote Symbol für „Sie haben Post“ im Dock unter MacOS X auf. Nervig.
Eine Mail-Regel zum Verschieben der neuen Mails vom Projektverwaltungs-System war schnell konfiguriert und verschob auch prompt und fleißig alle Mails von diesem spezifischen Absender in einen extra Ordner mit dem schönen Namen „Trac-Mails“. Naheliegend. In der Inbox nervten die Mails nun schon mal nicht mehr rum und wurden auch nicht mehr im Dock angezeigt. Irgendwie wollte ich dann aber doch darauf aufmerksam gemacht werden, wenn jemand der Meinung sein sollte ich müsste noch was tun.
Gut, dass mir das kleine Programm Mail Badger wieder eingefallen ist. Es klinkt sich in die Einstellungen von Apples Mailprogramm und bietet dort die Möglichkeit, neue Badges nach eigenen Regeln anzulegen. Hier konfigurierte ich mir flott eine weitere Regel, die nun ein unauffälliges, grünes Badge für ungelesene Mails im Ordner „Trac-Mails“ anzeigt. Spitze! Obiges Bild zeigt das Ergebnis an. Neue „normale Mails“ werden nun mit einem roten Badge angezeigt, die Mails von Trac mit einem grünen.
Mail Badger ist übrigens Donationware, kostet also grundsätzlich mal nichts. Spenden werden aber wohl gerne genommen. Es gibt Versionen für MacOS 10.4 und 10.5 und natürlich kann man noch viele weitere Badges in allen möglichen Formen und Farben konfigurieren.