der tag und ich

Kapitalistenschweine!

Ich bin ja schon so ein klei­ner Apple-Fanboy, zuge­ge­ben. Den­noch bleibt es nicht aus, dass ich mich über den Laden mal auf­rege. Bedingt durch das anste­hende Kol­lo­quium mei­ner Diplom­ar­beit kli­cke ich gerade eine Prä­sen­ta­tion in Keynote zusam­men. Die aktu­elle ‚09er-Version ist auch echt schön gewor­den und ich denke dass ich da auch nach Ablauf der Trial zugrei­fen werde.

Aber eigent­lich regt mich was ande­res auf: So eine Prä­sen­ta­tion will ja auch gebeamt wer­den. Dazu muss man den Com­pu­ter bekannt­lich irgend­wie an ein pro­jek­torähn­li­ches Gerät anschlie­ßen. Dumm nur, dass Apple seit neu­es­tem Mini Displayport-Ausgänge in ihre Com­pu­ter ein­baut. Am Power­book gab es noch einen voll­wer­ti­gen DVI-Anschluss. Dis­play­port mag nun der Oberchecker-Anschluss schlecht­hin sein, aber warum legt Apple einem Note­book, für das man fast 2000 Euro auf den Tisch legt, nicht mal ein paar Adap­ter bei? Ich denke nicht, dass die son­der­lich teuer in der Pro­duk­tion sind.

Mini Displayport -> DIV-Adapter

So bin ich ges­tern mal zu Gra­vis geschlappt und hab mir dort für 28-nochwas einen Adap­ter gekauft: „Mini Dis­play­port auf DVI“. Dass Gra­vis anschei­nend sein gesam­tes Kas­sen­per­so­nal ent­las­sen hat und ich da fast eine Vier­tel­stunde vor einem unbe­setz­ten Tre­sen stand bis sich jemand erbarmt hat mein Geld anzu­neh­men, hat mich dann schon gar nicht mehr genervt. Wenigs­tens hab ich dann noch einen Gut­schein für ein Audible-Hörbuch abgestaubt.

Eventbox

Wenn man viele Web 2.0-Dienste nutzt, fällt es oft schwer alles unter einen Hut zu brin­gen. Täg­lich gilt es meh­rere Web­sei­ten abzu­klap­pern, Dienste zu che­cken und mit Inhal­ten zu befül­len. Das kann anstren­gend sein, ich weiß wovon ich rede.
Event­box ist ein Desktop-Programm das als Cli­ent für Twit­ter, Face­book, Flickr, den Google Rea­der und Red­dit arbei­ten kann. Das klingt in mei­nen Augen sehr gut. Zwar nutze ich nur die ers­ten drei Dienste wirk­lich und habe keine Ahnung was Red­dit macht, aber für die ers­ten drei würde es sich schon loh­nen nur noch ein Pro­gramm zu nutzen.

Eventbox

Da Event­box nor­ma­ler­weise etwas kos­tet, fällt es für mich eigent­lich schon fast aus dem Rah­men, aber für die Ver­lo­sung auf Apfel­quak habe ich es mir dann doch mal angesehen.

Fol­gende Kon­fi­gu­ra­tion ist meine: Twitter-, Face­book– und Flickr-Account sind ein­ge­pflegt und außer­dem der Kom­men­tar­feed von die­ser Seite hier. Aller­dings wer­den im optio­na­len HUD-Fenster nur die Kom­men­tare und der Twitter-Account aktua­li­siert. Alles andere müsste ich mir im Haupt­fens­ter anschauen. Außer­dem habe ich dann mal alle mög­li­chen Refresh-Automatismen und Neuigkeiten-Anzeigen deak­ti­viert. Das hat mich schon nach 5 Minu­ten genervt. Dafür ent­schä­digt das Pro­gramm dann aber mit einer echt gelun­ge­nen Benut­zer­ober­flä­che die mir wirk­lich gut gefällt.

Alleine aber für die Twitter-Integration lohnt sich das Pro­gramm. Auch wenn der HUD-Stil des Pro­gramms arg bei Twit­te­rif­fic abge­schaut aus­sieht: An Funk­tio­na­li­tät wird es wirk­lich über­bo­ten, da die Funk­tio­na­li­tät der Web­seite voll abge­bil­det wird. Fol­low und Unfol­low per Cli­ent ist eine echt kom­for­ta­ble Sache!
Die Inte­gra­tion von Flickr gefällt mir auch gut, man ist immer auf dem Lau­fen­den was die Kon­takte dort so trei­ben. Die Upload-Funktion unter­stützt zwar nur ein­zelne Fotos, was aber mei­nen Ansprü­chen eigent­lich genügt. Nur sel­ten lade ich mehr hoch.

Ins­ge­samt scheint mir nach einem kur­zen Test Event­box eine tolle Mög­lich­keit zu sein, seine Web-Aktivitäten an einer Stelle zu koor­di­nie­ren. Ob ich wirk­lich Geld dafür aus­ge­ben möchte, weiß ich aller­dings nicht. Dazu müsste ich erst mal meine News­feed von News­ga­tor zum Google Rea­der über­tra­gen und dann die Client-Funktion von Event­box tes­ten. Ein paar wei­tere Dienste würde ich auch noch gerne inte­griert sehen, last.fm zum Bei­spiel. Dann könnte ich fast alle meine Ein­zel­pro­gramme durch einen zen­tra­len Cli­ent erset­zen.
Wenn dann noch wer eine halb­wegs gescheite XMLRPC-Schnittstelle imple­men­tiert bin ich glück­lich und gebe auch gerne ein wenig Geld aus…

Teamspeak unter MacOS X

Teamspeak

Wo der gute Tho­mas gerade fragt: Es gibt tat­säch­lich auch einen Teamspeak-Client für MacOS. Die­ser hört auf den Namen Team­speex und wird lei­der wohl schon län­ger nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt.
Wie mein Test letz­tens in der vir­tu­el­len Lan­des­lei­tungs­sit­zung ergab, funk­tio­niert die­ser auch noch prima auf aktu­el­len Macs mit aktu­el­lem Betriebssystem.

Inter­es­sant wäre für mich nun, ob das Sys­tem nur nicht von Mac-Usern ein­ge­setzt wird und des­halb kein Bedarf besteht, oder ob ich was ent­schei­den­tes ver­passt hab und es noch eine Fülle an wei­te­ren Cli­ents gibt. Für Hin­weise bin ich immer zu haben.

Das Betriebssystem von Google ist schon da!

Mar­cus hat mich gerade wie­der ein­mal auf einen Gedan­ken gebracht den ich schon vor län­ge­rem hatte, als er über die Gerüchte zum angeb­lich bald erschei­nen­den Google-Betriebssystem schrieb.

Mein Gedanke: Ist es nicht schon da?

In mei­nen Augen beschreibt Mar­cus näm­lich schon genau das rich­tige Szenario:

„90 Pro­zent der Zeit, die ich pri­vat vor dem Rech­ner ver­bringe, befinde ich mich im Inter­net. Dort schreibe ich Mails, Doku­mente, Tabel­len, blogge, twit­tere, spei­chere Book­marks ab, erstelle Tem­pla­tes und The­mes usw. Die rest­li­chen 10 Pro­zent außer­halb des Inter­nets wer­den eigent­lich nur für die Ver­wal­tung von Musik und Fotos verwendet.“

Google bie­tet mit all sei­nen Diens­ten unge­fähr alles das an, was der durch­schnitt­li­che Inter­net­nut­zer braucht. Office, Mail, Unter­hal­tung: Alles da! Fotos kann man übri­gens mit Picasa ver­wal­ten, hab ich gehört. Ich bin dar­auf schon ein­mal ein wenig ein­ge­gan­gen.

Wol­len wir mal über­le­gen was ein Betriebsys­tem so macht. Oder ein­fa­cher, wir fra­gen mal bei Tante Wiki­pe­dia nach:

„Ein Betriebs­sys­tem ist die Soft­ware, die die Ver­wen­dung (den Betrieb) eines Com­pu­ters ermög­licht. Es ver­wal­tet Betriebs­mit­tel wie Spei­cher, Ein– und Aus­ga­be­ge­räte und steu­ert die Aus­füh­rung von Pro­gram­men.„
Quelle: Wiki­pe­dia

Wenn man den Begriff ein­mal auf die Stich­worte steu­ert die Aus­füh­rung von Pro­gram­men her­un­ter­bricht, dann hat Google „sein“ Betriebs­sys­tem schon lange vor­ge­stellt. Mit dem Brow­ser Chrome, um den es in der letz­ten Zeit etwas ruhig gewor­den ist, hat man ein sehr per­for­man­tes Betriebs­sys­tem für seine Javascript-Anwendungen geschaf­fen. Wäh­rend die HTML-Engine schlicht „Web­kit“ heißt und somit die glei­che ist wie auch zum Bei­spiel in Safari, hat man sich bei der Javascript-Engine mehr Mühe gemacht und mit V8 etwas eige­nes produziert.

Nun ist es für Google ein leich­tes, auf den eige­nen Brow­ser zuge­schnit­tene Anwen­dun­gen zu ent­wi­ckeln. Auch Dritther­stel­ler kön­nen auf den Zug auf­sprin­gen: Mit dem Google Web Tool­kit (GWT) las­sen sich in Anwen­dun­gen in Java pro­gram­mie­ren, die dann recht ein­fach in Javascript-Code umge­wan­delt wer­den. Im Rah­men mei­ner Diplom­ar­beit arbeite ich im Moment an einem sol­chen Pro­jekt mit und bin immer wie­der begeis­tert, was doch alles mög­lich ist.

Meine Vision: Wir wer­den in Zukunft noch mehr online leben und arbei­ten als das heute schon der Fall ist. Google wird hier ganz vorne mit dabei sein und in Zukunft sicher­lich auch eine Kon­kur­renz zu Micro­soft oder Apple und ihren Pro­duk­ten sein. Men­schen wer­den sich mehr oder weni­ger güns­tige Com­pu­ter kau­fen. Das Betriebs­sys­tem das die Kiste zum Leben erweckt wird zweit­ran­gig sein, denn unsere Anwen­dun­gen wer­den wir im Netz fin­den. Mar­cus schreibt:

„Kurzum, eigent­lich spielt für mich das Betriebs­sys­tem keine große Rolle mehr.“

Recht hat er.

Icons unter MacOS X verändern

Letz­tens war ja das Color­flow Icon­set in mei­nen Book­marks gelan­det. Der Genge fands super und ich kam nun auch dazu es mir mal näher anzuschauen.

Colorflow

Das Icon­set liegt in ver­schie­de­nen For­ma­ten für aller­lei Betriebsys­teme vor. Für mich war natür­lich nur MacOS X inter­es­sant und so habe ich mir zum einen die gepackte Datei mit den ein­zel­nen Icons, zum ande­ren aber auch die iContainer-Datei dazu her­un­ter­ge­la­den. Diese ermög­licht es das kom­plette Icon­set vom MacOS X mit Hilfe des Pro­gramms Can­dy­Bar aus­zu­tau­schen. Das Pro­gramm kos­tet aber. Gut, dass ich schon mal das Pro­gramm LiteI­con emp­foh­len hatte: Damit kann man näm­lich auch iContainer-Dateien öffnen und anwenden.

Nach­dem so ein Grund­stock gelegt war, habe ich noch einige Ord­ne­ri­cons manu­ell anpas­sen müs­sen. Dazu ruft man per Apfel+I das Infor­ma­ti­ons­fens­ter sowohl des zu ändern­den Ord­ners, als auch der Vor­lage auf.
Wenn man nun in der lin­ken obe­ren Ecke auf das Icon klickt wird die­ses blau umran­det und man kann es per Apfel+C kopie­ren. Nun mar­kiert man das zu erset­zende Icon im Infor­ma­ti­ons­fens­ter und über­schreibt es per Apfel+V. Das Icon lässt sich übri­gens an die­ser Stelle per Back­space auch wie­der auf den Stan­dard zurücksetzen.

Nun fehlte mir nur noch ein pas­sen­des Icon: Dum­mer­weise bauen die Icon­de­si­gner die­ser Welt lei­der keine Icons mit BdP-Logos. Da es mir nicht so recht passte, dass der Ord­ner ein­fach nur blau sein sollte, habe ich dann mal Pho­to­shop ange­wor­fen. Die CS4-Version wollte ich sowieso noch tes­ten. Müh­sam war das nicht gerade und so sieht es nun fol­gen­der­ma­ßen in mei­nem Home-Ordner aus:

Colorflow BdP-Icon

Um die selbst gene­rier­ten Icons einem Ord­ner zuwei­sen zu kön­nen, muss man einen klei­nen Trick anwen­den. Die trans­pa­ren­ten PNG-Dateien aus Pho­to­shop zei­gen in ihrem Infor­ma­ti­ons­fens­ter lei­der nicht sich selbst, son­dern das Stan­dar­di­con für eine PNG-Datei. Dank dem Freeware-Programm img2icns ist es aber ein leich­tes, sich einen Ord­ner mit der gewün­schen PNG-Datei als Icon erstel­len zu las­sen. Schnell hat man so eine Vor­lage, die man dann wie oben beschrie­ben anwen­den kann.

Ein pas­sen­des Icon für die Wöl­flings­stufe habe ich bei der Gele­gen­heit auch direkt gebaut.

Skitch

Als ich das neue Mac­Book Pro ein­ge­rich­tet habe, hatte ich ja mei­nen alten Pro­gram­m­ord­ner nicht über­nom­men. Das war not­wen­dig, weil sich da eine Menge Mist ange­sam­melt hatte der auch zum Teil echt nicht mehr aktu­ell war.

Eines der Pro­gramme war Image­Well. Ein klei­nes aber fei­nes Tool, mit dem ich immer Bil­der und Screen­shots mit weni­gen Klicks auf blog­taug­li­che Größe schrump­fen konnte. Lei­der gibt es nun aber keine beschränkte Free­ware des Pro­gramms mehr und so machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative.

Dank Google bin ich dann bei Skitch gelan­det. Eine frü­here Beta des Pro­gram­mes hatte ich mir schon mal vor eini­ger Zeit ange­schaut, war damals aber von der Per­for­mance auf dem Power­book nicht begeis­tert gewe­sen. Nun ist alles wesent­lich flot­ter und ich bin echt begeis­tert von dem Pro­gramm. Bil­der ska­lie­ren und beschnei­den geht hier­mit noch ein gutes Stück ein­fa­cher. Außer­dem sieht das kleine Pro­gramm auch noch wesent­lich bes­ser aus als Image­Well.
Die Bedie­nung ist ein wenig gewöh­nungs­be­dürf­tig, da man hier ein paar neue Ideen ein­ge­bracht hat.

Skitch

Neben dem schnel­len ska­lie­ren und beschnei­den hat man auch super­flott mal einen Pfeil in ein Bild gezau­bert oder eine Anmer­kung geschrie­ben. Zwar sind die Grund­ein­stel­lun­gen für mei­nen Geschmack ein wenig zu ver­spielt, aber das lässt sich alles schön anpas­sen. Den ein­ge­bau­ten FTP-Upload (ent­we­der zu Plasq oder einem eige­nen FTP) brau­che ich für mei­nen Teil nicht. Zum schnel­len sha­ren von Bil­dern kann dies aber schon prak­tisch sein.

Von mir des­halb: Alle Dau­men hoch! Hof­fent­lich bleibt das Pro­gramm noch eine Weile im Beta-Stadium und somit frei.

Powerbook adé...

Fast vier lange Wochen lang habe ich mehr als unge­dul­dig gewar­tet, seit ges­tern steht es nun auf mei­nem Schreib­tisch: Das Mac­Book Pro, Modell „Late 2008″, löst nach guten drei Jah­ren mein Power­book G4 ab.

Ich habe mich für das „klei­nere“ Modell in der 15″-Reihe ent­schie­den, mir aller­dings direkt 4GB Spei­cher ein­bauen las­sen. Bis­her (also nach rund 24 Stun­den) bin ich mehr als zufrie­den. Das war vor­aus­zu­se­hen, hat die neue Kiste doch von allem wesent­lich mehr als das Power­book. Auch ansons­ten scheine ich nicht von einem der Feh­ler der neuen Geräte heim­ge­sucht zu wer­den, die im Moment die Runde machen.

Das Ein­rich­ten stellte sich mehr als ein­fach her­aus, auch wenn ich auf die Ver­wen­dung des Migra­ti­ons­as­sis­ten­ten ver­zich­tete. Da ich meine Email-Konten per IMAP ver­walte, musste ich nur die Ser­ver­da­ten in Mail ein­tra­gen und alles war wie­der auf gewohn­tem Stand. Net­News­Wire bekam auch nur meine Kon­takt­da­ten bei News­ga­tor mit­ge­teilt und schon lief auch dort wie­der alles. Ein­zig die Kalen­der und das Adress­buch musste ich manu­ell zuerst auf dem Power­book expor­tie­ren und dann wie­der impor­tie­ren. Runde 30GB Daten waren dann auch noch schnell über das Netz­werk her­über­ge­zo­gen und schon war alles wie­der so wie es gehört.

Da mein alter Pro­gram­m­ord­ner ein wenig über­füllt und die Soft­ware sicher­lich nicht kom­plett auf neu­es­tem Stand war, habe ich alles was ich (zusätz­lich zur mit­ge­lie­fer­ten Soft­ware) brau­che neu instal­liert. Hier­bei sind mir schon zwei Klei­nig­kei­ten auf­ge­fal­len, über die ich sicher­lich noch berich­ten werde. Bis dahin habe ich nun ein wenig mehr Spaß dabei, meine Diplom­ar­beit fer­tig zu tip­pen. Dass das zweite Pro­gramm das ges­tern auf dem nagel­neuen Rech­ner lan­dete auf den Namen „TeX­Shop“ hört, ist schon bezeichnend.

I touch this

Aktu­ell scheint ein hier ein wenig der Fazit-Zug durch­zu­rau­schen. Nach twit­ter und dem 200. Jubi­läum ist nun mein gewon­ne­ner iPod touch dran.

Gute andert­halb Monate habe ich das feine Gerät nun. Auch wenn ich vor­her über­legt habe, ob die 8GB Spei­cher aus­rei­chend sind: Sind sie! Zwar habe ich nicht meine ganze Musik nun immer dabei, aber durch eine kleine Spie­le­rei mit zwei Play­lis­ten in iTu­nes kann ich sehr kom­for­ta­bel sor­tie­ren was drauf sein soll und was nicht. Alles wich­tige ist dabei und das ist immer noch mehr als ich mit einer Ladung hören kann.

Damit sind wir auch direkt bei einem der Punkte die mir nicht so gut gefal­len: Die Akku­leis­tung ist zwar ok, aber vom iPod nano war ich da bes­se­res gewohnt. Spä­tes­tens alle zwei Tage muss das Ding an die Steck­dose, bezie­hungs­weise an den Com­pu­ter. Grund­sätz­lich ist das kein Pro­blem, da ich sowohl an mei­nem Arbeits­platz als auch zu Hause ein Kabel habe und eigent­lich immer laden kann und auch wenn es auf­grund des gro­ßen Dis­plays ver­ständ­lich ist, es stört ein wenig. Vor allem wenn ich wirk­lich unter­wegs bin und viel­leicht auch mal per WLAN etwas mache, dann geht die Kiste sehr schnell leer.

Natür­lich habe ich auch ein paar Pro­gramme auf dem touch. Der iTu­nes AppS­tore bie­tet ja eini­ges (wenn auch nicht alles, was die Leute so ent­wi­ckeln) und man hat eigent­lich immer was zum pro­bie­ren.
Eini­ges habe ich auch schon aus­pro­biert und viele Pro­gramme konnte ich auch gleich wie­der löschen. Da war schon eine Menge Mist dabei. Bei Gele­gen­heit werde ich wohl auf das ein oder andere mal noch näher eingehen.

Grund­sätz­lich ist das Ding aber zu aller­erst mal ein iPod und somit ein MP3-Player. Die­sen Job erle­digt der touch auch wirk­lich gut. Die Navi­ga­tion in der Musik macht mit dem Touch­screen eine Menge Spaß und ist sehr kom­for­ta­bel. Die Coverflow-Funktion habe ich noch nicht so aus­führ­lich benutzt, in den meis­ten Fäl­len weiß ich recht genau was ich hören möchte und navi­giere durch die Lis­ten­an­sicht schneller.

Wirk­lich gut gefällt mir aber die Genius-Funktion, die der touch seit dem letz­ten Update beherrscht. Auch wenn er manch­mal etwas dane­ben­greift, meis­tens bekomme ich so wirk­lich gute Musik­lis­ten zusam­men­ge­stellt. So bin ich zum Bei­spiel auch auf eine mei­ner neuen Lieb­lings­bands auf­merk­sam geworden.

Mein Fazit fällt also eigent­lich posi­tiv aus. Ob ich mir aller­dings wie­der einen iPod touch kau­fen würde, steht in den Ster­nen. Die meis­ten Sachen sind ehr­lich gesagt eine nette Spie­le­rei, die Kern­funk­tion „Musik hören“ beherr­schen auch andere iPods, sind dabei aber ein wenig kleiner.