18. Januar 2009 ·
Computerkram
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Ich bin ja schon so ein kleiner Apple-Fanboy, zugegeben. Dennoch bleibt es nicht aus, dass ich mich über den Laden mal aufrege. Bedingt durch das anstehende Kolloquium meiner Diplomarbeit klicke ich gerade eine Präsentation in Keynote zusammen. Die aktuelle ‚09er-Version ist auch echt schön geworden und ich denke dass ich da auch nach Ablauf der Trial zugreifen werde.
Aber eigentlich regt mich was anderes auf: So eine Präsentation will ja auch gebeamt werden. Dazu muss man den Computer bekanntlich irgendwie an ein projektorähnliches Gerät anschließen. Dumm nur, dass Apple seit neuestem Mini Displayport-Ausgänge in ihre Computer einbaut. Am Powerbook gab es noch einen vollwertigen DVI-Anschluss. Displayport mag nun der Oberchecker-Anschluss schlechthin sein, aber warum legt Apple einem Notebook, für das man fast 2000 Euro auf den Tisch legt, nicht mal ein paar Adapter bei? Ich denke nicht, dass die sonderlich teuer in der Produktion sind.

So bin ich gestern mal zu Gravis geschlappt und hab mir dort für 28-nochwas einen Adapter gekauft: „Mini Displayport auf DVI“. Dass Gravis anscheinend sein gesamtes Kassenpersonal entlassen hat und ich da fast eine Viertelstunde vor einem unbesetzten Tresen stand bis sich jemand erbarmt hat mein Geld anzunehmen, hat mich dann schon gar nicht mehr genervt. Wenigstens hab ich dann noch einen Gutschein für ein Audible-Hörbuch abgestaubt.
17. Januar 2009 ·
Computerkram
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Wenn man viele Web 2.0-Dienste nutzt, fällt es oft schwer alles unter einen Hut zu bringen. Täglich gilt es mehrere Webseiten abzuklappern, Dienste zu checken und mit Inhalten zu befüllen. Das kann anstrengend sein, ich weiß wovon ich rede.
Eventbox ist ein Desktop-Programm das als Client für Twitter, Facebook, Flickr, den Google Reader und Reddit arbeiten kann. Das klingt in meinen Augen sehr gut. Zwar nutze ich nur die ersten drei Dienste wirklich und habe keine Ahnung was Reddit macht, aber für die ersten drei würde es sich schon lohnen nur noch ein Programm zu nutzen.

Da Eventbox normalerweise etwas kostet, fällt es für mich eigentlich schon fast aus dem Rahmen, aber für die Verlosung auf Apfelquak habe ich es mir dann doch mal angesehen.
Folgende Konfiguration ist meine: Twitter-, Facebook– und Flickr-Account sind eingepflegt und außerdem der Kommentarfeed von dieser Seite hier. Allerdings werden im optionalen HUD-Fenster nur die Kommentare und der Twitter-Account aktualisiert. Alles andere müsste ich mir im Hauptfenster anschauen. Außerdem habe ich dann mal alle möglichen Refresh-Automatismen und Neuigkeiten-Anzeigen deaktiviert. Das hat mich schon nach 5 Minuten genervt. Dafür entschädigt das Programm dann aber mit einer echt gelungenen Benutzeroberfläche die mir wirklich gut gefällt.
Alleine aber für die Twitter-Integration lohnt sich das Programm. Auch wenn der HUD-Stil des Programms arg bei Twitteriffic abgeschaut aussieht: An Funktionalität wird es wirklich überboten, da die Funktionalität der Webseite voll abgebildet wird. Follow und Unfollow per Client ist eine echt komfortable Sache!
Die Integration von Flickr gefällt mir auch gut, man ist immer auf dem Laufenden was die Kontakte dort so treiben. Die Upload-Funktion unterstützt zwar nur einzelne Fotos, was aber meinen Ansprüchen eigentlich genügt. Nur selten lade ich mehr hoch.
Insgesamt scheint mir nach einem kurzen Test Eventbox eine tolle Möglichkeit zu sein, seine Web-Aktivitäten an einer Stelle zu koordinieren. Ob ich wirklich Geld dafür ausgeben möchte, weiß ich allerdings nicht. Dazu müsste ich erst mal meine Newsfeed von Newsgator zum Google Reader übertragen und dann die Client-Funktion von Eventbox testen. Ein paar weitere Dienste würde ich auch noch gerne integriert sehen, last.fm zum Beispiel. Dann könnte ich fast alle meine Einzelprogramme durch einen zentralen Client ersetzen.
Wenn dann noch wer eine halbwegs gescheite XMLRPC-Schnittstelle implementiert bin ich glücklich und gebe auch gerne ein wenig Geld aus…
14. Dezember 2008 ·
Computerkram
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Wo der gute Thomas gerade fragt: Es gibt tatsächlich auch einen Teamspeak-Client für MacOS. Dieser hört auf den Namen Teamspeex und wird leider wohl schon länger nicht mehr weiterentwickelt.
Wie mein Test letztens in der virtuellen Landesleitungssitzung ergab, funktioniert dieser auch noch prima auf aktuellen Macs mit aktuellem Betriebssystem.
Interessant wäre für mich nun, ob das System nur nicht von Mac-Usern eingesetzt wird und deshalb kein Bedarf besteht, oder ob ich was entscheidentes verpasst hab und es noch eine Fülle an weiteren Clients gibt. Für Hinweise bin ich immer zu haben.
9. Dezember 2008 ·
Computerkram
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Marcus hat mich gerade wieder einmal auf einen Gedanken gebracht den ich schon vor längerem hatte, als er über die Gerüchte zum angeblich bald erscheinenden Google-Betriebssystem schrieb.
Mein Gedanke: Ist es nicht schon da?
In meinen Augen beschreibt Marcus nämlich schon genau das richtige Szenario:
„90 Prozent der Zeit, die ich privat vor dem Rechner verbringe, befinde ich mich im Internet. Dort schreibe ich Mails, Dokumente, Tabellen, blogge, twittere, speichere Bookmarks ab, erstelle Templates und Themes usw. Die restlichen 10 Prozent außerhalb des Internets werden eigentlich nur für die Verwaltung von Musik und Fotos verwendet.“
Google bietet mit all seinen Diensten ungefähr alles das an, was der durchschnittliche Internetnutzer braucht. Office, Mail, Unterhaltung: Alles da! Fotos kann man übrigens mit Picasa verwalten, hab ich gehört. Ich bin darauf schon einmal ein wenig eingegangen.
Wollen wir mal überlegen was ein Betriebsystem so macht. Oder einfacher, wir fragen mal bei Tante Wikipedia nach:
„Ein Betriebssystem ist die Software, die die Verwendung (den Betrieb) eines Computers ermöglicht. Es verwaltet Betriebsmittel wie Speicher, Ein– und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen.„
Quelle: Wikipedia
Wenn man den Begriff einmal auf die Stichworte steuert die Ausführung von Programmen herunterbricht, dann hat Google „sein“ Betriebssystem schon lange vorgestellt. Mit dem Browser Chrome, um den es in der letzten Zeit etwas ruhig geworden ist, hat man ein sehr performantes Betriebssystem für seine Javascript-Anwendungen geschaffen. Während die HTML-Engine schlicht „Webkit“ heißt und somit die gleiche ist wie auch zum Beispiel in Safari, hat man sich bei der Javascript-Engine mehr Mühe gemacht und mit V8 etwas eigenes produziert.
Nun ist es für Google ein leichtes, auf den eigenen Browser zugeschnittene Anwendungen zu entwickeln. Auch Dritthersteller können auf den Zug aufspringen: Mit dem Google Web Toolkit (GWT) lassen sich in Anwendungen in Java programmieren, die dann recht einfach in Javascript-Code umgewandelt werden. Im Rahmen meiner Diplomarbeit arbeite ich im Moment an einem solchen Projekt mit und bin immer wieder begeistert, was doch alles möglich ist.
Meine Vision: Wir werden in Zukunft noch mehr online leben und arbeiten als das heute schon der Fall ist. Google wird hier ganz vorne mit dabei sein und in Zukunft sicherlich auch eine Konkurrenz zu Microsoft oder Apple und ihren Produkten sein. Menschen werden sich mehr oder weniger günstige Computer kaufen. Das Betriebssystem das die Kiste zum Leben erweckt wird zweitrangig sein, denn unsere Anwendungen werden wir im Netz finden. Marcus schreibt:
„Kurzum, eigentlich spielt für mich das Betriebssystem keine große Rolle mehr.“
Recht hat er.
22. November 2008 ·
Computerkram, Webentwicklung
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Letztens war ja das Colorflow Iconset in meinen Bookmarks gelandet. Der Genge fands super und ich kam nun auch dazu es mir mal näher anzuschauen.

Das Iconset liegt in verschiedenen Formaten für allerlei Betriebsysteme vor. Für mich war natürlich nur MacOS X interessant und so habe ich mir zum einen die gepackte Datei mit den einzelnen Icons, zum anderen aber auch die iContainer-Datei dazu heruntergeladen. Diese ermöglicht es das komplette Iconset vom MacOS X mit Hilfe des Programms CandyBar auszutauschen. Das Programm kostet aber. Gut, dass ich schon mal das Programm LiteIcon empfohlen hatte: Damit kann man nämlich auch iContainer-Dateien öffnen und anwenden.
Nachdem so ein Grundstock gelegt war, habe ich noch einige Ordnericons manuell anpassen müssen. Dazu ruft man per Apfel+I das Informationsfenster sowohl des zu ändernden Ordners, als auch der Vorlage auf.
Wenn man nun in der linken oberen Ecke auf das Icon klickt wird dieses blau umrandet und man kann es per Apfel+C kopieren. Nun markiert man das zu ersetzende Icon im Informationsfenster und überschreibt es per Apfel+V. Das Icon lässt sich übrigens an dieser Stelle per Backspace auch wieder auf den Standard zurücksetzen.
Nun fehlte mir nur noch ein passendes Icon: Dummerweise bauen die Icondesigner dieser Welt leider keine Icons mit BdP-Logos. Da es mir nicht so recht passte, dass der Ordner einfach nur blau sein sollte, habe ich dann mal Photoshop angeworfen. Die CS4-Version wollte ich sowieso noch testen. Mühsam war das nicht gerade und so sieht es nun folgendermaßen in meinem Home-Ordner aus:

Um die selbst generierten Icons einem Ordner zuweisen zu können, muss man einen kleinen Trick anwenden. Die transparenten PNG-Dateien aus Photoshop zeigen in ihrem Informationsfenster leider nicht sich selbst, sondern das Standardicon für eine PNG-Datei. Dank dem Freeware-Programm img2icns ist es aber ein leichtes, sich einen Ordner mit der gewünschen PNG-Datei als Icon erstellen zu lassen. Schnell hat man so eine Vorlage, die man dann wie oben beschrieben anwenden kann.
Ein passendes Icon für die Wölflingsstufe habe ich bei der Gelegenheit auch direkt gebaut.
17. November 2008 ·
Computerkram
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Als ich das neue MacBook Pro eingerichtet habe, hatte ich ja meinen alten Programmordner nicht übernommen. Das war notwendig, weil sich da eine Menge Mist angesammelt hatte der auch zum Teil echt nicht mehr aktuell war.
Eines der Programme war ImageWell. Ein kleines aber feines Tool, mit dem ich immer Bilder und Screenshots mit wenigen Klicks auf blogtaugliche Größe schrumpfen konnte. Leider gibt es nun aber keine beschränkte Freeware des Programms mehr und so machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative.
Dank Google bin ich dann bei Skitch gelandet. Eine frühere Beta des Programmes hatte ich mir schon mal vor einiger Zeit angeschaut, war damals aber von der Performance auf dem Powerbook nicht begeistert gewesen. Nun ist alles wesentlich flotter und ich bin echt begeistert von dem Programm. Bilder skalieren und beschneiden geht hiermit noch ein gutes Stück einfacher. Außerdem sieht das kleine Programm auch noch wesentlich besser aus als ImageWell.
Die Bedienung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da man hier ein paar neue Ideen eingebracht hat.

Neben dem schnellen skalieren und beschneiden hat man auch superflott mal einen Pfeil in ein Bild gezaubert oder eine Anmerkung geschrieben. Zwar sind die Grundeinstellungen für meinen Geschmack ein wenig zu verspielt, aber das lässt sich alles schön anpassen. Den eingebauten FTP-Upload (entweder zu Plasq oder einem eigenen FTP) brauche ich für meinen Teil nicht. Zum schnellen sharen von Bildern kann dies aber schon praktisch sein.
Von mir deshalb: Alle Daumen hoch! Hoffentlich bleibt das Programm noch eine Weile im Beta-Stadium und somit frei.
12. November 2008 ·
Computerkram
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Fast vier lange Wochen lang habe ich mehr als ungeduldig gewartet, seit gestern steht es nun auf meinem Schreibtisch: Das MacBook Pro, Modell „Late 2008″, löst nach guten drei Jahren mein Powerbook G4 ab.
Ich habe mich für das „kleinere“ Modell in der 15″-Reihe entschieden, mir allerdings direkt 4GB Speicher einbauen lassen. Bisher (also nach rund 24 Stunden) bin ich mehr als zufrieden. Das war vorauszusehen, hat die neue Kiste doch von allem wesentlich mehr als das Powerbook. Auch ansonsten scheine ich nicht von einem der Fehler der neuen Geräte heimgesucht zu werden, die im Moment die Runde machen.

Das Einrichten stellte sich mehr als einfach heraus, auch wenn ich auf die Verwendung des Migrationsassistenten verzichtete. Da ich meine Email-Konten per IMAP verwalte, musste ich nur die Serverdaten in Mail eintragen und alles war wieder auf gewohntem Stand. NetNewsWire bekam auch nur meine Kontaktdaten bei Newsgator mitgeteilt und schon lief auch dort wieder alles. Einzig die Kalender und das Adressbuch musste ich manuell zuerst auf dem Powerbook exportieren und dann wieder importieren. Runde 30GB Daten waren dann auch noch schnell über das Netzwerk herübergezogen und schon war alles wieder so wie es gehört.
Da mein alter Programmordner ein wenig überfüllt und die Software sicherlich nicht komplett auf neuestem Stand war, habe ich alles was ich (zusätzlich zur mitgelieferten Software) brauche neu installiert. Hierbei sind mir schon zwei Kleinigkeiten aufgefallen, über die ich sicherlich noch berichten werde. Bis dahin habe ich nun ein wenig mehr Spaß dabei, meine Diplomarbeit fertig zu tippen. Dass das zweite Programm das gestern auf dem nagelneuen Rechner landete auf den Namen „TeXShop“ hört, ist schon bezeichnend.
5. Oktober 2008 ·
Computerkram
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Aktuell scheint ein hier ein wenig der Fazit-Zug durchzurauschen. Nach twitter und dem 200. Jubiläum ist nun mein gewonnener iPod touch dran.
Gute anderthalb Monate habe ich das feine Gerät nun. Auch wenn ich vorher überlegt habe, ob die 8GB Speicher ausreichend sind: Sind sie! Zwar habe ich nicht meine ganze Musik nun immer dabei, aber durch eine kleine Spielerei mit zwei Playlisten in iTunes kann ich sehr komfortabel sortieren was drauf sein soll und was nicht. Alles wichtige ist dabei und das ist immer noch mehr als ich mit einer Ladung hören kann.
Damit sind wir auch direkt bei einem der Punkte die mir nicht so gut gefallen: Die Akkuleistung ist zwar ok, aber vom iPod nano war ich da besseres gewohnt. Spätestens alle zwei Tage muss das Ding an die Steckdose, beziehungsweise an den Computer. Grundsätzlich ist das kein Problem, da ich sowohl an meinem Arbeitsplatz als auch zu Hause ein Kabel habe und eigentlich immer laden kann und auch wenn es aufgrund des großen Displays verständlich ist, es stört ein wenig. Vor allem wenn ich wirklich unterwegs bin und vielleicht auch mal per WLAN etwas mache, dann geht die Kiste sehr schnell leer.

Natürlich habe ich auch ein paar Programme auf dem touch. Der iTunes AppStore bietet ja einiges (wenn auch nicht alles, was die Leute so entwickeln) und man hat eigentlich immer was zum probieren.
Einiges habe ich auch schon ausprobiert und viele Programme konnte ich auch gleich wieder löschen. Da war schon eine Menge Mist dabei. Bei Gelegenheit werde ich wohl auf das ein oder andere mal noch näher eingehen.
Grundsätzlich ist das Ding aber zu allererst mal ein iPod und somit ein MP3-Player. Diesen Job erledigt der touch auch wirklich gut. Die Navigation in der Musik macht mit dem Touchscreen eine Menge Spaß und ist sehr komfortabel. Die Coverflow-Funktion habe ich noch nicht so ausführlich benutzt, in den meisten Fällen weiß ich recht genau was ich hören möchte und navigiere durch die Listenansicht schneller.

Wirklich gut gefällt mir aber die Genius-Funktion, die der touch seit dem letzten Update beherrscht. Auch wenn er manchmal etwas danebengreift, meistens bekomme ich so wirklich gute Musiklisten zusammengestellt. So bin ich zum Beispiel auch auf eine meiner neuen Lieblingsbands aufmerksam geworden.
Mein Fazit fällt also eigentlich positiv aus. Ob ich mir allerdings wieder einen iPod touch kaufen würde, steht in den Sternen. Die meisten Sachen sind ehrlich gesagt eine nette Spielerei, die Kernfunktion „Musik hören“ beherrschen auch andere iPods, sind dabei aber ein wenig kleiner.