der tag und ich

Happy Birthday WWW

Heute vor 15 Jah­ren bekam der „Vater“ des World Wide Web und Erfin­der von HTML, Tim Berners-Lee die Erlaub­nis sei­nes Arbeit­ge­bers, die soge­nannte libwww frei zur Ver­fü­gung zu stel­len. Unter http://info.cern.ch/ konnte man sich den Code des ers­ten Web­ser­vers und der dazu­ge­hö­ri­gen Web-API herunterladen.

Damit war der Weg für zahl­rei­che Inno­va­tio­nen frei und die welt­weite Ver­net­zung konnte rich­tig los­ge­hen. Ich finde es sehr impo­sant, was sich in den letz­ten Jah­ren dar­aus ent­wi­ckelt hat — und bin sehr gespannt, was die Zukunft brin­gen wird. Berners-Lees Idee eines welt­wei­ten Notiz­bret­tes, an dem jeder mit­ar­bei­ten kann, ist noch lange nicht umgesetzt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es bei Heise und in der Wiki­pe­dia.

Eine statistische Idee

Mar­tin Labu­schin twit­terte heute Mor­gen die Frage nach einer Sta­tis­tik zur durchnitt­li­chen Besu­cher­ver­weil­dauer auf Web­sei­ten. Ich weiß zufäl­lig, wie lange sich ein Benut­zer bei mir auf­hält, Google Ana­lytics gibt mir einen ent­spre­chen­den Wert aus. Eine wei­ter gefasste Sta­tis­tik war mir aller­dings nicht bekannt.

Was es noch nicht gibt, kann man aber auch selbst machen! In mei­nem Kopf formt sich lang­sam die Idee einer klei­nen Umfrage. Inter­es­sie­ren wür­den mich fol­gende Punkte:

  • Besu­cher­ver­weil­dauer
  • ver­wen­dete Browsertypen
  • ver­wen­dete Betriebsysteme
  • ver­wen­dete Bildschirmauflösungen
  • Her­kunft der Besucher

Ob man dann auch noch die „übli­chen Ver­däch­ti­gen“, wie Besu­cher­zah­len und deren Auf­tei­lung auf Such­ma­schi­nen­zu­griffe, Ver­lin­kun­gen und direkte Hits hin­zu­nimmt, müsste man dis­ku­tie­ren.
Eine wei­tere Top 100 der Blo­go­sphäre, wie Ad anmerkte, will ich auf kei­nen Fall erstellen.

Als Grund­lage schlage ich die Zah­len vor, die Google Ana­lytics gene­riert. Das sollte weit genug ver­brei­tet sein. Eine „Mischung“ ver­schie­de­ner Statistik-Tools halte ich eigent­lich nicht für sinnvoll.

Ideas, anyone?

"Speichern unter..."-Tastenkürzel in Office

Gerade bei der Arbeit habe ich mich echt geär­gert: Zwar ist das neue Office 2008 (Affiliate-Link) von Micro­soft schon rich­tig schön gewor­den und wesent­lich auf­ge­räum­ter als die Vor­ver­sion — doch einen gro­ben Feh­ler hat man lei­der nicht besei­tigt: Der „Spei­chern unter…“-Dialog hat kein Tas­ten­kür­zel! In nahezu jeder Mac-Applikation kann man den Dia­log mit „Shift-Apfel-S“ aufrufen.

Irgendwo hatte ich mal einen ent­spre­chen­den Tipp gele­sen und so gerade einen eige­nen Short­cut gebas­telt. Dazu geht man in die Sys­tem­ein­stel­lun­gen und klickt dort auf „Tas­ta­tur und Maus“. Der letzte Rei­ter in fol­gen­dem Fens­ter ist dann der rich­tige: „Tas­ten­kür­zel“.
Ein Klick auf das „+“-Sym­bol unten links öffnet ein Ein­ga­be­feld. Dort muss man dann das gewünschte Pro­gramm ange­ben (in mei­nem Fall: Word), den genauen Text des Menüein­tra­ges tip­pen („Spei­chern unter…“) und anschlie­ßend das Tas­ten­kür­zel fest­le­gen („Shift-Apfel-S“).

Bei mir hat das auf Anhieb geklappt und so waren die PDFs gerade rich­tig flott gespei­chert und viel­leicht kann ich mit die­sem Tipp ja dem ein oder ande­ren weiterhelfen.

CSS Naked Day

Heute ist CSS Naked Day. Da ich ja bekannt­lich bei jeder Sau mit­ma­chen muss, die so durch die Blo­go­sphäre getrie­ben wird, bin ich da direkt dabei! „der tag und ich“ lässt also heute die Hose runter.

Hin­ter die­ser Aktion steht die Idee die Web­stan­dards zu för­dern. Dazu gehö­ren der kor­rekte Gebrauch von (x)HTML, seman­ti­sches Markup, hier­ar­chi­sche Struk­tur und zu letzt das Spiel der Wör­ter — der Inhalt. Es ist an der Zeit, deine Web­seite auch ohne <body> der Öffent­lich­keit zu zei­gen. Damit zeigt man, dass gute Web­sei­ten auch ohne Design leser­lich sind.
Quelle: bueltge.de

Heute den gan­zen Tag wird diese Seite also ohne CSS ange­zeigt. Inter­es­san­ter­weise ist, wie oben beschrie­ben, die Seite ja auch so in ihrer Funk­tio­na­li­tät nicht ein­ge­schränkt. Eine gescheite Tren­nung zwi­schen Lay­out und Inhalt ist mir sehr wich­tig — alleine schon, weil ich so gerne an ers­te­rem her­um­spiele. Den­noch bin ich froh, wenn meine CSS-Datei wie­der mit­ge­la­den wer­den darf.

Da ich selbst zu faul müde war, um bis 0 Uhr auf­zu­blei­ben, habe ich ges­tern Abend schnell das CSS Naked Day-Plugin von Aja Lapus instal­liert. Es hat, wie man sehen kann, sei­nen Dienst ganz prima verrichtet.

Bilder ins StudiVZ laden

Ges­tern Abend wollte ich eine kleine, aber feine Aus­wahl der von mir am Wochen­ende geschos­se­nen Fotos in ein bekann­tes deut­sches Stu­den­ten­por­tal laden. Da erreicht man irgend­wie doch die meis­ten Men­schen, die es interessiert.

Wollte — rich­tig! Lei­der hat mir der däm­li­che Java-Uploader gleich drei Mal in zwei ver­schie­de­nen Brow­sern ein Schnipp­chen geschla­gen und zuerst ein­mal viel zu lange zum Ver­klei­nern der Bil­der gebraucht.
Dafür ging der Upload dann aber auch recht flott von stat­ten. Warum das so schnell ging, hab ich gese­hen als die Seite neu auf­ge­ru­fen wurde. Statt mei­ner Bil­der fand ich jedes Mal nur einen schwar­zen Kas­ten mit einem Papierblatt-Icon.

Etwas ent­nervt habe ich dann auf­ge­ge­ben. Ideas, anyone? Auf­ge­tre­ten ist das Pro­blem mit dem aktu­ells­ten MacOS X sowohl unter Safari als auch Camino. Ich glaube es liegt an Java, da hab ich die aktu­ell instal­lierte Ver­sion gerade nicht zur Hand.

Aktua­li­sie­rung: 40 Bil­der in 5er-Packen hoch­zu­la­den macht zwar kei­nen Spaß, klappt aber. Das gute alte <form>!

Fluency-Admin für WordPress

Mit der neuen Ver­sion von Word­Press gab es nun auch einen neuen Admin-Bereich. Eini­ges hat sich schon gra­vie­rend geän­dert, die Mei­nun­gen dazu gehen recht weit auseinander.

So 100% hat mir das neue Lay­out irgend­wie nicht zuge­sagt und so war ich recht froh, als ich dann bei Ad in den Kom­men­ta­ren einen Hin­weis zu die­sem Bei­trag gefun­den, wo ein alter­na­ti­ves Theme für den Admi­nis­tra­ti­ons­be­reich vor­ge­stellt wird.

Der erste Test mei­ner­seits hat mich dann nicht so recht begeis­tert. Flu­ency Admin wirkte noch nicht son­der­lich aus­ge­reift auf mich und mir sind einige Ecken auf­ge­fal­len, an denen es hakte. Nun hat der Ent­wick­ler aber nach­ge­legt und mit Ver­sion 1.1 sieht es schon viel bes­ser aus. Zwar sind da immer noch einige Feh­ler aus­zu­bü­geln, aber man kann damit arbeiten.

Die Ober­flä­che ist nun haupt­säch­lich in Grau­tö­nen gehal­ten, was natür­lich auch gut zum Front­end mei­nes Blogs passt und mir gut gefällt. Die Navi­ga­tion wurde von der Hori­zon­ta­len in die Ver­ti­kale ver­scho­ben, wie das auch schon beim (lei­der nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckel­ten und somit inkom­pa­ti­blen) Tiger Admin Theme war. Ins­ge­samt würde ich eigent­lich nur die Schrift­größe noch ein wenig heruntersetzen.

Aktua­li­sie­rung: Mit Hilfe des Admin Drop Down Menu, dass von Flu­ency unter­stützt wird, kann man den Admin­be­reich gleich noch ein wenig über­sicht­li­cher gestal­ten. Statt einer hori­zon­ta­len zwei­ten Navi­ga­ti­ons­ebene bekommt man die Ein­träge nun in einem aus­klap­pen­den Menü. Prima!

Mein WordPress-Update

Da kommt man Sonn­tag­nach­mit­tag nach Hause und denkt an nichts schlim­mes, als einem als ers­tes ins Auge springt, dass Word­Press tat­säch­lich Ver­sion 2.5 sei­nes Blog-Systems ver­öf­fent­licht hat. Gleich­zei­tig hat man auch die WordPress-Webseite einem Face­lif­ting unter­zo­gen, was in mei­nen Augen schon gelun­gen ist.

Schnell mal drü­ber­bra­ten“ dachte ich mir, vor allem weil ich auf das neue Backend des Sys­tems echt gespannt war und sowieso ein noto­ri­scher Early-Adopter bin.
Lei­der hat sich das alles als nicht so arg ein­fach her­aus­ge­stellt. Her­un­ter­ge­la­den war die deut­sche Ver­sion ja schnell. Doch lei­der klappte es mit dem Upload nicht so recht: Die Datei tiny_mce_gzip.php hat sich dank ihrer 0kb-Größe quer­ge­stellt. Das mag aller­dings tat­säch­lich an dem FTP-Programm mei­ner Wahl, Cyber­duck, gele­gen haben. Um das Pro­blem zu umge­hen, habe ich schließ­lich alle Ord­ner ein­zeln hoch­ge­la­den und mir die pas­sende Datei von Hand dazu­ge­baut.
Am Ende gab es dann noch einen wei­te­ren Feh­ler: Zwar konnte ich im Backend alles bedie­nen, doch die­ses Blog wurde mit einem PHP-Syntax-Error nicht ange­zeigt. Hier war die Lösung am Ende: Upload der Datei aus der eng­li­schen Ver­sion. So habe ich dann doch etwa andert­halb Stun­den mit dem Update ver­bracht. Das hatte ich mir ein­fa­cher vorgestellt.

Ins­ge­samt habe ich nun irgend­wie nicht so das prima Gefühl bei der Ver­sion von de.wordpress.org. Ich hoffe ein wenig auf die Über­set­zung von wordpress-deutschland.org, mit der ich bis­her keine sol­chen Pro­bleme hatte.

Alles Wei­tere schaue ich mir nun erst mal in Ruhe an. Zur Mei­nungs­bil­dung sollte man sich Zeit las­sen, auch wenn ich bis­her einen guten Ein­druck habe.

Browserschuss

Ein guter Freund ist mir in den letz­ten Tagen die Seite browsershots.org gewor­den. Da ich immer noch kei­nen Intel-Mac mit einem Win­dows mein Eigen nenne, mach ich da nun flei­ßig Screen­shots des Inter­net Explo­rers, der meine beschei­de­nen Seite anzeigt.
Ein wenig Zeit muss man schon mit­brin­gen: Bis meine vier Screen­shots fer­tig sind, ver­geht immer eine gute halbe Stunde. Macht aber nichts, im Nor­mal­fall sind es nur Klei­nig­kei­ten die man am Ende noch anpas­sen muss.