der tag und ich

Pimp my Leopard

Hin und wieder “optimiere” ich das Erscheinungsbild meines Computers gern ein wenig. Einen Tipp hatte ich da ja schon mal gegeben.

Wer nach dem Einfügen von Dock-Separatoren noch nicht genug hat, der kann sich auch an den Icons und dem Dock noch weiter vergehen. Sehr empfehlenswert sind hierbei zwei Freeware-Programme, die die Funktionalität von CandyBar ersetzen.

Dock Library verwaltet verschiedene Stile für das Leopard-Dock. Diese kann man sich zum Beispiel auf Seiten wie leoparddocks.com oder leoparddocks.net herunterladen, zieht den entpackten Ordner dann in das Programm und schon lässt sich mit einem Klick ein anderer Stil einstellen.

LiteIcon ermöglicht das Austauschen der Icons des Systems. Dazu werden die Icons in verschiedenen Übersichten aufgelistet und man kann per Drag’n'Drop neue Icons bestimmen. In seiner aktuellsten Version kann das Programm nun auch mit vorgefertigten iContainern umgehen. In diesen sind die Icons eines Sets schon passend zugeordnet, man muss den iContainer nur aktivieren.
Wer in diesem Zusammenhang noch Icons im Stil der original Leopard-Icons sucht, sollte sich schnell diese hier schnappen.
Über Hinweise auf weitere Quellen für Icons in diesem Stil würde ich mich sehr freuen.

Ganze Webseiten herunterladen

Hin und wieder muss man sich auch mal eine ganze Internetseite herunterladen. Google macht das ja bekanntlich im großen Stil, bei mir sollte es nur eine Seite sein.

Für Unix-Systeme und deren Derivate gibt es hierzu das Kommandozeilen-Tool wget. Als bekennender Freund von Benutzeroberflächen habe ich mir aber lieber etwas mit GUI gesucht. Neben dieser Liste mit allen möglichen Download-Managern bin ich dabei aber auch über das Programm SiteSucker gestolpert.
Das hatte ich früher schon einmal im Einsatz und hat auch heute wieder ganz prima seinen Dienst getan. URL zur Webseite eingeben, auf “Download” klicken und schon ging es ab. So soll das sein.

In diesem Zusammenhang: Wer statt eines Downloads lieber einen Screenshot einer ganzen Webseite hätte, der sollte sich das Programm Netfixer mal anschauen.

Tastaturbeleuchtung

Lap Tick

In den letzten Tagen ist mir die Hintergrundbeleuchtung meiner Tastatur am Powerbook so ein wenig auf die Nerven gegangen. So 100%ig hat sie nie gemacht was ich wollte und vor allem ist sie zu den unmöglichsten Zeitpunkten ausgegangen. Manchmal, wenn ich sie gebraucht hätte, war ihr (bzw. den entsprechenden Sensoren) noch zu viel Licht und sie lies sich nicht aktivieren.
Gut, dass ich letztens sehr intensiv den MacBook Air-Test beim fscklog gelesen hatte. Da hatte Leo nämlich die Software Lab Tick erwähnt, die die Automatik von Apple ausschaltet und dem Nutzer per Menüleistensymbol selbst die Kontrolle über die Beleuchtung gibt. Jenes feine, kostenlose Stück Software habe ich grade installiert und bin nun auch wieder zufrieden… und kann ungestört im dunkeln tappen Zwielicht tippen.

Obiges Bild habe ich natürlich von der Lap Tick-Webseite gestohlen. Es sei mir verziehen, ich mache hier schließlich Werbung!

Gezwitscher

Die Tage habe ich meinen Account bei twitter wieder reaktiviert. Nachdem das Thema auf der Arbeit einige Zigarettenpausen beherrschte, musste ich doch noch einmal ran. Irgendwann im letzten Jahr hatte ich meine Versuche diesbezüglich abgebrochen, nachdem ich auch nach vielem überlegen einfach keinen sinnvollen Einsatz für den Dienst gefunden hab, er mir vielmehr komplett sinnlos vorkam. Zur Erinnerung:

Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst.
Angemeldete Benutzer können dort SMS-ähnliche Textnachrichten, die sogenannten „Updates“ oder „Tweets“ (maximal 140 Zeichen), über verschiedene Dienste versenden. Diese Nachrichten werden anschließend an alle Benutzer verteilt, die sich für das jeweilige Thema, den Autor oder die Gruppe akkreditiert haben. Die Nachrichten werden in einer Art Blog eingetragen und werden entlang eines Zeitstrahls dargestellt. Der Absender entscheidet, ob er die Information allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschränken möchte.
Quelle: Wikipedia

Nun läuft Twitterific wieder im Hintergrund und versorgt meine Mitmenschen mit allerlei nicht sonderlich wichtigen Informationen. Zumindest waren Nico Lumma und ich heute schon mal verblüfft, da unsere beider Computer tatsächlich eingeschaltet sein müssen, um damit zu arbeiten. Ich glaube fast, er nimmt den Dienst genau so ernst wie ich. Eine meiner besten Ideen war bisher, dass doch die Kaffeemaschine in der Büroküche bitte ihren aktuellen Füllstand per Twitter melden sollte. Sinn macht das alles immer noch keinen…

iPhoto-Bilder nach flickr exportieren

Wer so wie ich hin und wieder Bilder in den Online-Dienst flickr lädt, macht das gerne komfortabel per Software. Eine Möglichkeit ist dazu der allseits bekannte flickr-Uploader.
Wer so wie ich dann auch noch seine Bilder sowieso in Apples iPhoto-Software drin hat, der kann dazu nun auch das kostenlose FFXporter-Plugin nehmen. Das kostet im Gegenzug zu seinen Artgenossen nämlich nichts.

Via macnotes.de.

Schöne Dock-Separator

Es gibt schon eine Menge Möglichkeiten, das Dock unter Mac OSX anzupassen und die Icons dort (vor allem der Übersicht halber) zu trennen. Im Normalfall nimmt man dazu “Dummy-Programme”, die nichts machen und nur das passende Icon mitbringen.

Diego Zamboni hat noch eine andere Möglichkeit gefunden, die ich heute ergoogelt habe. Dazu führt man im Terminal folgenden Befehl aus:

defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add '{ "tile-type" = "spacer-tile"; }'

Das macht man so oft, wie man einen Zwischenraum braucht. Anschließend startet man das Dock neu, wozu wir folgenden Befehl nehmen:

killall Dock

Das Dock startet neu und an seinem rechten Ende findet man nun eine leere Fläche. Die leeren Elemente kann man nun an die passende Stelle ziehen. Bei mir schaut das dann so aus, wie in unterem Bild gezeigt.

Mein Dock

Nachtrag im Juni 2010: Da sich der Beitrag weiterhin großer Beliebtheit erfreut, darf er auch aktualisiert werden. Man empfahl mir dieser Tage das Systemeinstellungen-Addon Secrets, dass die oben gezeigte Funktionalität unter anderem wohl auch bietet.