der tag und ich

Dan Brown - Das verlorene Symbol

Washing­ton, D.C.: In der ame­ri­ka­ni­schen Haupt­stadt liegt ein sorg­sam gehü­te­tes Geheim­nis ver­bor­gen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benö­tigt er die Unter­stüt­zung eines Men­schen, der ihm frei­wil­lig nie­mals hel­fen würde: Robert Lang­don, Harvard-Professor und Experte für die Ent­schlüs­se­lung und Deu­tung mys­te­riö­ser Sym­bole. Nur ein fins­te­rer Plan ermög­licht es, Robert Lang­don in die Geschichte hin­ein­zu­zie­hen. Fortan jagt der Pro­fes­sor über die berühm­ten Schau­plätze der Haupt­stadt, doch die wah­ren Geheim­nisse sind in dunk­len Kam­mern, Tem­peln und Tun­neln ver­bor­gen. Orte, die vor ihm kaum jemand betre­ten hat. Und er jagt nicht nur — er wird selbst zum Gejag­ten. Denn das Rät­sel, das nur er zu lösen ver­mag, ist für viele Kreise von größ­ter Bedeu­tung — im Guten wie im Bösen. Zwölf Stun­den blei­ben Robert Lang­don, um seine Auf­gabe zu erfül­len. Danach wird die Welt, die wir ken­nen, eine andere sein.
Quelle: Ama­zon.

Browns Haupt­ak­teur Robert Lang­don muss wie­der ran. In gewohn­ter Manier geht es um Frei­mau­rer, Sym­bo­lik, Rät­sel. Alles spielt in einer lan­gen Nacht in Washing­ton DC. Die CIA hat auch irgend­wie ihre Fin­ger drin. Alles in allem nichts beson­de­res, aber ein soli­der Dan Brown-Roman. Viel­leicht ein wenig näher an der Rea­li­tät als die let­zen, zumal sich am Ende alles doch eher welt­lich löst.

Tom Clancy - Der Schattenkrieg

Dro­gen stel­len für die ame­ri­ka­ni­sche Gesell­schaft eine enorme Bedro­hung dar, gegen die es ent­schie­den zu han­deln gilt. Diese unter Ronald Rea­gan ent­wi­ckelte Prä­misse greift Tom Clancy in sei­nem Buch auf: Die US-Regierung geht erbar­mungs­los — und mit Mit­teln hart an der Grenze zur Ille­ga­li­tät — gegen die Dro­gen­händ­ler vor. Als Jack Ryan über die CIA-Verstrickung über Ein­sätze in Kolum­bien erfährt, kämp­fen bereits Kom­man­do­trup­pen der USA gegen die Dro­gen­ba­rone im süd­ame­ri­ka­ni­schen Dschun­gel. Doch Ver­wick­lun­gen in der Hei­mat bis in die höchste Ebene bedro­hen das Über­le­ben der Män­ner. Wie­der ein­mal muß Ryan vor Ort ein­grei­fen, dabei hat er doch inzwi­schen als stell­ver­tre­ten­der CIA-Direktor eigent­lich einen Schreib­tisch­job. Und der Erfolg sei­nes Han­delns ist kei­nes­wegs sicher, denn er hat mäch­tige Geg­ner in den eige­nen Rei­hen.
Quelle: Ama­zon

Clancy ist sicher­lich mein Lieb­lings­au­tor im Genre „Spionage-Thriller“. Auch wenn seine Bücher doch ein wenig vor Patrio­tis­mus trie­fen, sind sie doch mit die span­nends­ten auf dem Markt. So auch bei „Der Schat­ten­krieg“. Es macht Lust dar­auf, auch die ande­ren Bücher rund um Jack Ryan, John Clark und Co. wie­der ein­mal zu lesen.

David Baldacci - Die Sammler

Ein Biblio­the­kar liegt tot in einem Raum. Einem Raum der Biblio­thek, zu dem nur er Zutritt hatte. Sein Kol­lege Caleb Shaw wird zum Nach­lass­ver­wal­ter ernannt. Caleb ist einer der Wäch­ter, einer Gruppe von Exzen­tri­kern, die über­all Ver­schwö­run­gen wit­tert. Was hat der Tote gewusst von dem unschätz­bar wert­vol­len Buch, das ver­schwun­den ist? Und von den Staats­ge­heim­nis­sen, die ein Ver­rä­ter in Washing­ton meist­bie­tend ver­kauft?
Quelle: Ama­zon

Ein biss­chen „Oceans Ele­ven“, ein biss­chen Geheim­dienst. Es dau­ert ein wenig, bis die bei­den Hand­lungs­stränge zuein­an­der fin­den. „Die Samm­ler“ ist der zweite Teil der Serie rund um den „Camel Club“. Die ande­ren Teile ste­hen nun auf mei­ner Leseliste.

Douglas Preston - Der Krater

CIA-Agent Wyman Ford hat einen neuen Auf­trag: In Kam­bo­dscha wur­den rauch­far­bene Dia­man­ten ent­deckt, die radio­ak­tiv sind. Fal­len sie Ter­ro­ris­ten in die Hände, könn­ten sie zu einer gefähr­li­chen Waffe wer­den. Als Ford den Ursprungs­ort der Steine fin­det, steht er vor einem Rät­sel – die Dia­man­ten stam­men aus einem merk­wür­di­gen Kra­ter. Es sieht so aus, als wäre hier etwas mit größ­ter Gewalt aus dem Erd­in­ne­ren nach außen geschla­gen. Noch ahnt Ford nicht, dass es auch in Ame­rika einen sol­chen Kra­ter gibt – und beide die Vor­bo­ten einer schreck­li­chen Kata­stro­phe sind…Quelle: Ama­zon

Ein soli­ger Thril­ler wie man es von Herrn Pres­ton gewohnt ist. Die­ses Mal mit ein wenig Sci­ence Fic­tion, ohne dabei aber all zu unrea­lis­tisch zu werden.

Will Adams - Wächter des Labyrinths

Ein Schatz aus der Antike. Ver­bor­gen im Laby­rinth. Wer ihn besitzt, hat auch die Macht. Zwan­zig Jahre war der fran­zö­si­sche Archäo­loge Roland Peti­tier ver­schol­len, da taucht er kurz vor einer Kon­fe­renz in Athen wie­der auf und ver­kün­det eine Sen­sa­tion: Er will das sagen­hafte gol­dene Vlies gefun­den haben. Doch zu sei­nem Vor­trag kommt es nicht: Kurz dar­auf fin­det Daniel Knox den For­scher tot im Hotel­zim­mer sei­nes bes­ten Freun­des Augus­tin. Wäh­rend man Augus­tin des Mor­des ver­däch­tigt, set­zen Daniel und seine Freun­din Gaille alles daran, des­sen Unschuld zu bewei­sen. Sie ahnen nicht, in wel­cher Gefahr sie schwe­ben. Denn ein geor­gi­scher Mil­li­adär ver­mu­tet das Vlies in Dani­els Besitz. Ilja Ner­gadse will Prä­si­dent wer­den, und um das uralte Sym­bol sei­ner Nation in die Hände zu bekom­men, ist er zu allem bereit …
Quelle: Ama­zon

Rund 480 Sei­ten, die flüs­sig zu lesen sind. Eigent­lich ein Roman aus dem Stoff den ich gerne mag: Geschichte ver­packt in eine span­nende Hand­lung. Lei­der sind die Figu­ren ein wenig leicht zu durch­schauen, Gut und Böse sind schnell aus­ein­an­der zu hal­ten. Den­noch gute Unterhaltung.

Marco Buticchi: Der Fluch der goldenen Maske

Er ist von schier uner­mess­li­chem Wert, und um sei­nen Ver­bleib ran­ken sich jahr­hun­der­te­alte Sagen: der legen­däre Gold­schatz Kai­ser Neros. Die römi­sche Wis­sen­schaft­le­rin Sara Ter­ra­c­ini hofft, mit Hilfe einer grie­chi­schen, halb zer­fal­le­nen Schrift­rolle aus dem ach­ten Jahr­hun­dert das Geheim­nis des Hor­tes zu lüf­ten …
Quelle: Ama­zon

Der Fluch der gol­de­nen Maske“ erzählt eine Geschichte in drei Zeits­trän­gen, die in der römi­schen Kai­ser­zeit, dem Mit­tel­al­ter und der Gegen­wart spie­len. Der Roman ist ok, haute mich aber auch nicht wirk­lich vom Hocker.

Patrick Woodhead - Der Wolkentempel

Inmit­ten von Ber­gen, umhüllt von Wol­ken, hütet Tibet sei­nen größ­ten Schatz. Ein Klos­ter, hoch oben im Hima­laya. Kei­ner kennt den Weg dorthin.

Zwei junge bri­ti­sche Berg­stei­ger, bereit für das Aben­teuer ihres Lebens. Sie gehen kei­ner Gefahr aus dem Weg. Ein klei­ner Junge auf der Flucht. Die letzte Hoff­nung aller liegt in sei­ner Ret­tung. Ihnen auf den Fer­sen chi­ne­si­sche Sol­da­ten. Gene­ral Zhu weiß, wie man jeman­den zum Reden bringt. Ein töd­li­ches Katz-und-Maus-Spiel. Der Ein­satz ist das Schick­sal Tibets.
Quelle: Ver­lag

Ein span­nen­des Buch. Für mei­nen Geschmack wer­den die Cha­rak­tere nicht tief genug gezeich­net, aber die Geschichte unter­hält trotz­dem gut. Wirk­lich gut haben mir die bild­haf­ten Beschrei­bun­gen des alten Tem­pels in den Ber­gen gefallen.

Andreas Eschbach - Ein König für Deutschland

Wir schrei­ben das Jahr 2009. Im Dom zu Aachen soll ein neuer deut­scher König gekrönt wer­den. Und nie­mand ver­steht, wie es soweit kom­men konnte. Ein­mal König sein, die Macht haben, Dinge zu ver­än­dern. Mit gesun­dem Men­schen­ver­stand die Welt gera­de­rü­cken. Was wäre, wenn man tat­säch­lich plötz­lich die Mög­lich­keit dazu hätte? Könn­ten Sie der Ver­su­chung wider­ste­hen? Kann Simon König es? Die Frage stellt sich ihm, als er in den Besitz eines Computer-Programmes kommt, mit dem sich die Resul­tate von Wahl­ma­schi­nen mani­pu­lie­ren las­sen. Was dann geschieht, hätte er sich in sei­nen wil­des­ten Träu­men nicht vor­zu­stel­len gewagt…

Sel­ten hat mich ein Buch so fas­zi­niert. Alles fängt schon vor eini­gen Jah­ren in den USA an, als George W. Bush das erste und zweite Mal gewählt wird und macht auch vor den hes­si­schen Land­tags­wah­len nicht halt. Esch­bach passt seine Geschichte so in das wirk­lich Gesche­hene ein, dass sie die per­fekte Erklä­rung dafür lie­fert. Dabei bleibt es immer span­nend und wirkt nie­mals „an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen“. Auch tech­nisch bleibt er immer im Bereich des Mög­li­chen und erklärt viele Details auch ver­ständ­lich für den Nicht-ITler.