Radical Face – Welcome Home

Radical Face

Da ist mir dieser Tage doch eine echte Musikperle untergekommen: Radical Face ist Ben Cooper: ein Mann mit Bart und Gitarre, der schöne Musik macht. Wunderbar ist auch das dazugehörige Album „Ghost“, dass hier gerade in der Dauerrotation läuft. Das Video zu „Welcome Home“ gibt es nach dem Klick.

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Get Well Soon im Konzerthaus Dortmund

Als bekennender Freund von Livemusik habe ich mich schon ein wenig auf das Konzert der deutschen Band Get Well Soon im Dortmunder Konzerthaus gefreut. Gemeinsam mit Frau Anna schlug ich dort dann auch pünktlichst auf. Im Gegensatz zu normalen Konzerten beginnt man nämlich in einem Konzerthaus pünktlich. Auf die Minute.

Gleich zu Beginn des Konzertes war ich von der Akustik des Raumes begeistert, was auch das ganze Konzert über anhalten sollte. Man merkte richtig, dass der Raum auf Konzerte ausgelegt ist und wie viel Wert auf die Beschallung gelegt wird. So war die Musik zwar laut, aber niemals unangenehm. Den Bass spürte ich dabei das erste Mal seit langem auch wieder im Bauch und nicht nur in den Ohren – das ist wirklich großartig. Vielleicht sollte ich mir doch mal Gedanken um ein paar gescheite Boxen für zu Hause machen.

Auf der Bühne fanden sich dann neben den sechs Musikern der Band auch noch ein Bläser- und ein Streicherquartett, mit insgesamt 14 Leuten war da also einiges los. Wie so oft bei solchen Gelegenheiten bekam man aber von der musikalischen Unterstützung leider nur sehr wenig mit. Hier hätte ich mir ein wenig mehr erhofft, aber das scheint normal zu sein. Auch beim Kettcar-Konzert in der Kulturkirche im letzten Jahr hatte ich schon diesen Eindruck.

Hinter den Musikern wurde das Konzert mit durchgehenden Videoeinspielern auch optisch untermalt. Zum einen waren da die Musikvideos zu den Liedern zu sehen, wie zum Beispiel das folgende Video.

Get Well Soon – Angry Young Man

Außerdem hatte man aber auch extra für dieses Konzert Filmsequenzen zusammengeschnitten, die sehr gut in das Konzert passten. Das Zusammenspiel von Video und Musik war ziemlich gut, ich konnte mich an sich durchgehend auf die Leinwand konzentrieren.

Nicht nur ich, auch der Rest des Publikums war richtig begeistert von diesem Konzert1. Das äußerte sich auch in den stehenden Ovationen, die es am Ende für Band und Orchester gab. So ging das etwa anderthalbstündige fast ausverkaufte Konzert viel zu schnell zu Ende.

Nachtrag: Bei YouTube hat Frau Anna noch zwei Aufnahmen aus dem Konzerthaus aufgetrieben. „Leider“ von zwei eher ruhigeren Stücken. Die gibt es dann noch nach dem Klick.

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  1. Einer der Menschen von konzerttagebuch.de war auch da und berichtet ähnlich. []

Port O‘Brien – My will is good

Port O‘Brien ist, wer ein wenig aufgepasst hat weiß es schon, sicherlich eine meiner Lieblingskapellen. Und das da oben ist das von mir mit Abstand am meisten gehörte Lied. Zu recht. Außerdem gibt es bei Vimeo auch noch eine ziemlich gute Live-Version.

Katzenjammer in der Kulturkirche

Man nehme: Vier hübsch anzuschauende norwegische Musikstudentinnen, eine große Menge an Instrumenten und eine ausverkaufte Kirche als Veranstaltungsort. Heraus kommt: Eines der großartigsten Konzerte die ich bisher besuchen durfte.

Gestern Abend besuchte ich das Konzert der Band Katzenjammer, dass in der Kulturkirche in Köln stattfand. Ich bin schon ein wenig länger Fan des Quartetts. In meine musikalische Top 25 des vergangenen Jahres waren die Damen sehr schnell eingestiegen und das Album „Le Pop“ läuft bei mir sehr regelmäßig. Dementsprechend war ich sehr gespannt, wie man sich live schlagen würde.

Über ein gutes Konzert hätte ich mich sehr gefreut – aber dass es so grandios werden würde, hätte ich nicht gedacht. Live hören sich Katzenjammer noch ein gutes Stück besser an als auf CD. Die Mädels haben alle tolle Stimmen und beherrschen eine Menge Instrumente: Vom Schlagzeug, über diverser Saiteninstrumente und eine Trompete bis hin zum Keyboard. Dabei werden die Instrumente munter getauscht, was nicht nur mich sehr überraschte.

Die Stimmung in der ausverkauften Kulturkirche war toll, auch wenn die Luft leider im Laufe des Konzertes etwas stickig wurde. Nicht nur ich war wohl so begeistert. Ich bin sehr gespannt, wie die Aufnahme des WDR Rockpalast wurde. Die waren nämlich mit ein paar Kameras vor Ort und zeichneten fleißig auf. Das Konzert soll wohl am 26. April 2010 von 00.15 bis 01.45 Uhr ausgestrahlt werden.

Nach etwa anderthalb Stunden war der Spaß leider auch schon wieder vorbei. Da die Damen am Merchandise-Stand anschließend selbst CDs und T-Shirts verkaufen, konnte man ihnen auch noch einmal persönlich sagen, wie großartig die Show war. Und das machte nicht nur ich.

I‘m from Barcelona

Was heute schon den ganzen Tag hier läuft: Die Compilation „27 Songs from Barcelona“ der (Achtung!) schwedischen Band I‘m from Barcelona. Klingt komisch, ist aber so.

Die Band hat in den letzten 27 Tagen jeweils einen Titel kostenlos ins Internet gestellt. Jeden Tag einen Titel von einem anderen Bandmitglied. Denn eigentlich machen die 27 Schweden zusammen Musik. Eine coole Sache, wie ich finde.

Der Aufwand, sich die 27 Titel einzeln herunter zu laden, hat sich gelohnt. Bis auf ein oder zwei Stücke gefallen mir die Titel sehr gut. Zum großen Teil sind es einfach schön gemachte Pop-/Rock-Songs die wirklich Spaß machen. Und außerdem machen sie Lust, auch mal in die anderen Titel der Band reinzuhören. So soll das wohl auch sein.

Via Spreeblick, deren musiklastigen Einträge ich doch mal genauer lesen sollte. Schließlich hatte man dort schon im Dezember auf die Aktion der Band aufmerksam gemacht.

Royal Bangs – Poison Control

Die Indie-Rocker Royal Bangs hatte ich beim Port O‘Brien-Konzert im vergangenen Jahr als Vorband kennengelernt. Direkt im Anschluss an das Konzert hatte ich mir auch ein Album der Band gekauft. So richtig kommt auf dem aber die Live-Stimmung, die mich gleich begeisterte nicht rüber. Obiges Video (Direktlink) macht das schon eher, der Titel war ein guter Einstieg in einen echt guten Auftritt.

Mein musikalisches Jahr

Musikcollage

Es scheint gerade angesagt zu sein, eine Liste der meistgehörten Alben dieses Jahres zu bloggen. Warum also auch nicht ich? Und weil es ein wenig länger wird, geht es weiter nach dem Klick.
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Anajo

Ich höre mir ja gerne auch mal (für mich) neue Musik an. Frau Anna ist zum Beispiel ganz begeistert von Anajo, einer Indie-Band aus Augsburg. Die haben grade zu ihrem zehnjährigen Bandbestehen ein neues Album namens Anajo und das Poporchester1 herausgebracht und gehen damit auch gerade auf Clubtour.

Ich kannte von den drei Typen bisher nur ein oder zwei Lieder die auf den einschlägigen Abspackveranstaltungen, die ich so gerne besuche, laufen. Gestern Abend schauten wir uns die Band dann im Subway an. Der ziemlich kleine Laden war etwa zu zwei Dritteln gefüllt und die Stimmung war wirklich gut. Mir hat es gefallen, die Band erinnert mich vom Stil her ein wenig an die Sportfreunde Stiller in ihren frühen Tagen, wenn auch mit irgendwie schöneren Texten.

Die aktuelle Single ist ein deutsches Cover des allseits bekannten „Boys don’t cry“ von The Cure. Auch nicht schlecht. Ein Detail ist mir dazu gerade beim Schreiben dieses Artikels aufgefallen: Der Regisseur und Produzent des Videos ist übrigens der Kim Frank, der früher mit seiner Band Echt einige bekannte Titel hatte. Nett.

Ganz schön indie kommt man sich da schon vor, nicht? Doof nur, dass man anscheinend als Indie-Band erst zu möglichst später Stunde anfängt zu spielen. Schon letzte Woche beim Konzert von Port O‘Brien musste ich während des letzten Stücks der Zugabe gehen. Gestern war es genau so. Ich glaube eigentlich nicht, dass es irgendjemand weh tun würde mal eine halbe Stunde früher anfangen zu spielen. Die letzte Bahn nach Bonn wartet leider nicht.

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