der tag und ich

Death Cab For Cutie - "I Will Possess Your Heart"

Death Cab For Cutie - <a href="http://www.deathcabforcutie.com/press_releases/">Pressebild</a>
Manch­mal hört man ein Lied und hört dann ein­fach nicht mehr auf es zu hören. Mir geht es die­ser Tage so mit dem Titel „I Will Pos­sess Your Heart“ der US-amerikanischen Band Death Cab For Cutie. Sagen­hafte acht­ein­halb Minu­ten ist der Titel lang und vor allem der ein­gän­gige Rhyth­mus hat es mir ange­tan. Und weil ich es so gerne mag, darf man sich das Video nach dem Klick anschauen.

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Musikvideos von FM Belfast: "Underwear" und "Par Avion"

FM Belfast

Warum nicht mal ein wenig Musik? Ken­nen­ge­lernt habe ich FM Bel­fast auf dem Immergut-Festival in die­sem Jahr, wo die Her­ren und die Dame einen gran­dio­sen Auf­tritt ablie­fer­ten und das dicht gefüllte Zelt zum Beben brach­ten. Seit dem bin ich Fan der Islän­der, die ganz groß­ar­ti­gen Elektro-Kram ablie­fern. Das aktu­elle Album „How To Make Fri­ends“ läuft hier sehr sehr oft. Und weil’s so cool ist, gibt es nach dem Klick auch noch zwei Videos.

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Radical Face - Welcome Home

Radical Face

Da ist mir die­ser Tage doch eine echte Musik­perle unter­ge­kom­men: Radi­cal Face ist Ben Cooper: ein Mann mit Bart und Gitarre, der schöne Musik macht. Wun­der­bar ist auch das dazu­ge­hö­rige Album „Ghost“, dass hier gerade in der Dau­er­ro­ta­tion läuft. Das Video zu „Wel­come Home“ gibt es nach dem Klick.

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Get Well Soon im Konzerthaus Dortmund

Als beken­nen­der Freund von Live­mu­sik habe ich mich schon ein wenig auf das Kon­zert der deut­schen Band Get Well Soon im Dort­mun­der Kon­zert­haus gefreut. Gemein­sam mit Frau Anna schlug ich dort dann auch pünkt­lichst auf. Im Gegen­satz zu nor­ma­len Kon­zer­ten beginnt man näm­lich in einem Kon­zert­haus pünkt­lich. Auf die Minute.

Gleich zu Beginn des Kon­zer­tes war ich von der Akus­tik des Rau­mes begeis­tert, was auch das ganze Kon­zert über anhal­ten sollte. Man merkte rich­tig, dass der Raum auf Kon­zerte aus­ge­legt ist und wie viel Wert auf die Beschal­lung gelegt wird. So war die Musik zwar laut, aber nie­mals unan­ge­nehm. Den Bass spürte ich dabei das erste Mal seit lan­gem auch wie­der im Bauch und nicht nur in den Ohren — das ist wirk­lich groß­ar­tig. Viel­leicht sollte ich mir doch mal Gedan­ken um ein paar gescheite Boxen für zu Hause machen.

Auf der Bühne fan­den sich dann neben den sechs Musi­kern der Band auch noch ein Blä­ser– und ein Strei­cher­quar­tett, mit ins­ge­samt 14 Leu­ten war da also eini­ges los. Wie so oft bei sol­chen Gele­gen­hei­ten bekam man aber von der musi­ka­li­schen Unter­stüt­zung lei­der nur sehr wenig mit. Hier hätte ich mir ein wenig mehr erhofft, aber das scheint nor­mal zu sein. Auch beim Kettcar-Konzert in der Kul­tur­kir­che im letz­ten Jahr hatte ich schon die­sen Eindruck.

Hin­ter den Musi­kern wurde das Kon­zert mit durch­ge­hen­den Video­ein­spie­lern auch optisch unter­malt. Zum einen waren da die Musik­vi­deos zu den Lie­dern zu sehen, wie zum Bei­spiel das fol­gende Video.

Get Well Soon - Angry Young Man

Außer­dem hatte man aber auch extra für die­ses Kon­zert Film­se­quen­zen zusam­men­ge­schnit­ten, die sehr gut in das Kon­zert pass­ten. Das Zusam­men­spiel von Video und Musik war ziem­lich gut, ich konnte mich an sich durch­ge­hend auf die Lein­wand konzentrieren.

Nicht nur ich, auch der Rest des Publi­kums war rich­tig begeis­tert von die­sem Kon­zert1. Das äußerte sich auch in den ste­hen­den Ova­tio­nen, die es am Ende für Band und Orches­ter gab. So ging das etwa andert­halb­stün­dige fast aus­ver­kaufte Kon­zert viel zu schnell zu Ende.

Nach­trag: Bei YouTube hat Frau Anna noch zwei Auf­nah­men aus dem Kon­zert­haus auf­ge­trie­ben. „Lei­der“ von zwei eher ruhi­ge­ren Stü­cken. Die gibt es dann noch nach dem Klick.

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  1. Einer der Men­schen von konzerttagebuch.de war auch da und berich­tet ähnlich. []

Port O'Brien - My will is good

Port O’Brien ist, wer ein wenig auf­ge­passt hat weiß es schon, sicher­lich eine mei­ner Lieb­lings­ka­pel­len. Und das da oben ist das von mir mit Abstand am meis­ten gehörte Lied. Zu recht. Außer­dem gibt es bei Vimeo auch noch eine ziem­lich gute Live-Version.

Katzenjammer in der Kulturkirche

Man nehme: Vier hübsch anzu­schau­ende nor­we­gi­sche Musik­stu­den­tin­nen, eine große Menge an Instru­men­ten und eine aus­ver­kaufte Kir­che als Ver­an­stal­tungs­ort. Her­aus kommt: Eines der groß­ar­tigs­ten Kon­zerte die ich bis­her besu­chen durfte.

Ges­tern Abend besuchte ich das Kon­zert der Band Kat­zen­jam­mer, dass in der Kul­tur­kir­che in Köln statt­fand. Ich bin schon ein wenig län­ger Fan des Quar­tetts. In meine musi­ka­li­sche Top 25 des ver­gan­ge­nen Jah­res waren die Damen sehr schnell ein­ge­stie­gen und das Album „Le Pop“ läuft bei mir sehr regel­mä­ßig. Dem­ent­spre­chend war ich sehr gespannt, wie man sich live schla­gen würde.

Über ein gutes Kon­zert hätte ich mich sehr gefreut — aber dass es so gran­dios wer­den würde, hätte ich nicht gedacht. Live hören sich Kat­zen­jam­mer noch ein gutes Stück bes­ser an als auf CD. Die Mädels haben alle tolle Stim­men und beherr­schen eine Menge Instru­mente: Vom Schlag­zeug, über diver­ser Sai­ten­in­stru­mente und eine Trom­pete bis hin zum Key­board. Dabei wer­den die Instru­mente mun­ter getauscht, was nicht nur mich sehr überraschte.

Die Stim­mung in der aus­ver­kauf­ten Kul­tur­kir­che war toll, auch wenn die Luft lei­der im Laufe des Kon­zer­tes etwas sti­ckig wurde. Nicht nur ich war wohl so begeis­tert. Ich bin sehr gespannt, wie die Auf­nahme des WDR Rock­pa­last wurde. Die waren näm­lich mit ein paar Kame­ras vor Ort und zeich­ne­ten flei­ßig auf. Das Kon­zert soll wohl am 26. April 2010 von 00.15 bis 01.45 Uhr aus­ge­strahlt werden.

Nach etwa andert­halb Stun­den war der Spaß lei­der auch schon wie­der vor­bei. Da die Damen am Merchandise-Stand anschlie­ßend selbst CDs und T-Shirts ver­kau­fen, konnte man ihnen auch noch ein­mal per­sön­lich sagen, wie groß­ar­tig die Show war. Und das machte nicht nur ich.

I'm from Barcelona

Was heute schon den gan­zen Tag hier läuft: Die Com­pi­la­tion „27 Songs from Bar­ce­lona“ der (Ach­tung!) schwe­di­schen Band I’m from Bar­ce­lona. Klingt komisch, ist aber so.

Die Band hat in den letz­ten 27 Tagen jeweils einen Titel kos­ten­los ins Inter­net gestellt. Jeden Tag einen Titel von einem ande­ren Band­mit­glied. Denn eigent­lich machen die 27 Schwe­den zusam­men Musik. Eine coole Sache, wie ich finde.

Der Auf­wand, sich die 27 Titel ein­zeln her­un­ter zu laden, hat sich gelohnt. Bis auf ein oder zwei Stü­cke gefal­len mir die Titel sehr gut. Zum gro­ßen Teil sind es ein­fach schön gemachte Pop-/Rock-Songs die wirk­lich Spaß machen. Und außer­dem machen sie Lust, auch mal in die ande­ren Titel der Band rein­zu­hö­ren. So soll das wohl auch sein.

Via Spree­blick, deren musik­las­ti­gen Ein­träge ich doch mal genauer lesen sollte. Schließ­lich hatte man dort schon im Dezem­ber auf die Aktion der Band auf­merk­sam gemacht.

Royal Bangs - Poison Control

Die Indie-Rocker Royal Bangs hatte ich beim Port O’Brien-Konzert im ver­gan­ge­nen Jahr als Vor­band ken­nen­ge­lernt. Direkt im Anschluss an das Kon­zert hatte ich mir auch ein Album der Band gekauft. So rich­tig kommt auf dem aber die Live-Stimmung, die mich gleich begeis­terte nicht rüber. Obi­ges Video (Direkt­link) macht das schon eher, der Titel war ein guter Ein­stieg in einen echt guten Auftritt.