Kettcar in Bonn

Wenn eine mei­ner Lieb­lings­bands nur 20 Geh­mi­nu­ten von mei­ner Woh­nung ent­fernt spielt, dann darf ich dabei natür­lich nicht feh­len. So hatte ich mir schon vor zwei Mona­ten eine Karte gesi­chert und machte ich mich heute Abend auf den Weg ins Brü­cken­fo­rum. Dort sollte Kett­car spielen.

Pünkt­lich zur Vor­band, die auf den Namen Com­pu­ter hört, schlug ich dort auf. Die Kapelle war dann auch recht OK, wenn auch für mei­nen Geschmack ein wenig zu ruhig – trotz dem Mac­Book Pro auf der Bühne. Die Zeit bis zum Kon­zert hatte ich dann auch direkt net­tes Gespräch: Mit so eini­gem hätte ich ja gerech­net, aber als dann ein Tie­fen­stei­ner in Form von Frank vor mir stand, war ich schon ein wenig baff. Bewun­derns­wert wie schnell ich doch wie­der ins übelste ober­stei­ner Platt umschal­ten kann, nach­dem ich mir sonst doch Mühe gebe eini­ger­ma­ßen Hoch­deutsch zu reden. Wie gut mir das gelingt ist dann wie­der eine andere Frage.

Kurz nach neun Uhr hieß es dann „Hallo Bonn, alte Lady. Wir sind Kett­car aus Ham­burg.“ – gefolgt von „Ein Volk steht wie­der auf – na toll…“.
Wie erwar­tet star­tete die Band mit „Dei­che“. Es folg­ten dann gute andert­halb Stun­den spit­zen Live­mu­sik, bei der ich bis auf ein Lied alles mit­sin­gen konnte. Nach­dem ich ja vom Auf­tritt auf dem Rocco-del-Schlacko nicht so begeis­tert war, hat die­ses Kon­zert wie­der alles raus­ge­hauen. Gleich zwei mal musste die Band wie­der vor die nicht ganz aus­ver­kaufte Halle, bis es dann nach „Balu“ end­gül­tig zu Ende war. Mei­net­we­gen hät­ten sie noch eine ganze Weile wei­ter­spie­len können…

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