Landesversammlung

Ich bin mir nie so rich­tig sicher, ob ich Lan­des­ver­samm­lun­gen mögen soll. Eigent­lich bin ich nicht so der Sit­zungs­typ, dazu wird mir zu schnell lang­wei­lig. Ande­rer­seits mache ich mich ja auch gerne wich­tig und drü­cke mög­lichst vie­len Men­schen meine Mei­nung ins Ohr. Schließ­lich hab ich ja immer recht. Meis­tens. Manch­mal sieht das auch jemand ein.

Nun bin ich also am ver­gan­ge­nen Sams­tag auf­ge­stan­den und hab mich mit­neh­men las­sen ins schöne Saar­land. Ich mag ja das Saar­land – aber es ist echt weit weg von mir zu Hause. Mor­gens um 6 Uhr abzu­fah­ren ist kein Spaß. Durch­ge­kom­men sind wir aber gut.

Ins­ge­samt habe ich einen recht guten Ein­druck von der Ver­samm­lung mit­ge­nom­men. Vor allem die recht unkom­pli­zierte Vor­stands­fin­dung ver­ein­fachte die Sache wesent­lich. Mit dem Ergeb­nis bin ich recht zufrie­den. Da sich nicht viel geän­dert hat, ist eine gewisse Kon­ti­nui­tät gewahrt und es kann direkt in die inhalt­li­che Arbeit ein­ge­stie­gen wer­den. Und dann sitze ich ja auch wei­ter­hin in der Lan­des­lei­tung und werde schon mei­nen Mund auf­ma­chen, wenn etwas mal wie­der so rich­tig schief läuft.
Ansons­ten: Natür­lich ist man nicht immer einer Mei­nung. Manch­mal wer­den (in mei­nen Augen) kom­plett dus­se­lige Sachen beschlos­sen. Sams­tag Abend konnte man der Ver­samm­lung irgend­wie alles vor­le­gen – es wurde beschlos­sen.
Wesent­lich ner­vi­ger ist es da doch gewe­sen, dass das Pro­ze­dere nicht so recht jedem klar war. Für das kom­mende Jahr werde ich auf jeden Fall vor­schla­gen, dass man mal wie­der eine kleine Ein­füh­rung in sol­che Dinge wie „Geschäfts­ord­nungs­an­träge“ und ähnli­ches gibt.

Posi­tiv fand ich den Abend. Zwar habe ich nicht lange in der Sin­ge­runde ver­bracht, aber dafür ein wenig mit eini­gen „alten“ Säcken gequatscht.Einige Gesich­ter sieht man doch nicht mehr ganz so oft wie frü­her. Schade eigent­lich.
Eine wirk­lich gute Idee war es auch, mal ein wenig Arbeit zu tei­len. Ich habe da ja auch noch ein Pfingst– und ein Bun­des­la­ger zu pla­nen. Herrn Mecha­ni­ker statt mei­ner selbst mit der Jur­ten­kon­struk­tion zu beauf­tra­gen war auf jeden Fall eine gute Sache: Der hatte in 10 Minu­ten mehr aufs Papier gebracht, als mir in 6 Mona­ten ein­ge­fal­len ist.

Daheim war ich am Ende auch recht zügig. Nur müde bin ich immer noch.

Nach­trag: Jan und David haben auch schon gebloggert.

2 Kommentare bisher

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  1. Das klingt fasst wie bei unse­rer LV! Und ordent­lich Müde war ich danach auch noch. Aber das ist ja quasi nach jeder Pfad­fin­der­ak­tion so.

  2. Die LV sind manch­mal auch recht lang­at­mig, muss man eben selbst etwas Zusatz­pro­gramm organisieren :-)

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