Mando Diao in Bonn

„Und all die guten, guten Dinge pas­sie­ren immer auch nur denen, die sie erzäh­len kön­nen…“
Kett­car – Null­sum­men­spiel, aus dem Sound­track of my life

Ein wenig Glück gehört dann immer auch dazu: Nach­dem ges­tern irgend­wie nie­mand mit­kom­men wollte, um das Kon­zert von Mando Diao am Muse­ums­platz von außer­halb mit­zu­ver­fol­gen und auch $Mit­be­woh­ne­rin sich stand­haft wei­gerte, bin ich dann alleine los­ge­zo­gen. Selbst­mo­ti­va­tion olé!

Da ich die Kapelle erst von ein paar Wochen auf dem Rocco-del-Schlacko gese­hen hatte, war ich nicht bereit gleich wie­der 38 Euro für eine Karte hin­zu­le­gen. „Ein paar Meter wei­ter hin­ter der Absper­rung kann der Ton auch nicht so viel schlech­ter sein“ dachte ich mir. War er aber dann doch, da ich unter dem Vor­dach des Kunst­mu­se­ums saß und es dort ordent­lich schal­lerte.
Lange musste ich dort aber auch nicht blei­ben. Ziem­lich direkt nach Kon­zert­be­ginn kam ein Bediens­te­ter des Ord­nungs­diens­tes durch die Absper­rung und ich rech­nete schon fest damit nun weg­ge­schickt zu wer­den. Weit gefehlt: „Wol­len sie rein?“ fragte man mich und das ließ ich mir natür­lich nicht zwei Mal sagen. Zusam­men mit noch etwa 20 ande­ren Leu­ten ließ man mich durch das Git­ter stei­gen und schon stand ich direkt in der Menge.

Wie schon vor eini­gen Wochen hat mir das Kon­zert gut gefal­len, auch wenn die­ses Mal nicht der Vad­der von $Sän­ger als Ersatz­gi­tar­rist auf der Bühne stand. Die Set­list scheint die glei­che gewe­sen zu sein und es fehlte tat­säch­lich kei­nes der drei Lie­der die ich mit­sin­gen kann. Das ich am Ende dann noch ein Bier spen­diert bekam, run­dete den Abend ange­nehm ab.

Ab jetzt werde ich da wohl öfter rum­sit­zen… Mal schauen wer nächs­ten Som­mer so alles da sein wird.

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