Montagmorgen.

Mon­tag, 8.30 Uhr. Vor gut 53 Stun­den saß ich das letzte Mal vor die­sem Com­pu­ter. „Eigent­lich ganz schön viel Zeit“ denkt man sich so. Das Wochen­ende war ereig­nis­reich: Ein Voll­rausch, zwei Mal aus­ge­schla­fen, mehr­mals über­fres­sen, Mit­be­woh­ner­su­che, mit der Kamera unter­wegs gewe­sen, am Blog geschraubt, geputzt, Kram erle­digt. Und doch irgend­wie nicht alles geschafft.

Die Wochen­en­den sind zu kurz. Jedes Mal bleibt eine Menge Kram über, der eigent­lich erle­digt sein sollte. Mit mei­nem Weihnachtsgeschenke-Einkauf bin ich nicht wirk­lich wei­ter gekom­men, die Wäsche blieb unge­wa­schen und eine Menge Kram der eigent­lich aus­pro­biert und ins Inter­net gepackt wer­den sollte, schlum­mert wei­ter­hin auf mei­ner Fest­platte.
Nun ist es Mon­tag, inzwi­schen 8.45 Uhr. Ich werde jeden Tag gute neun Stun­den in der Firma rum­hän­gen, ein paar nette und auch ein paar ner­vige Dinge machen müs­sen – dafür werde ich bezahlt. Abends dann wenig Lust und Elan noch was geschei­tes zu tun. Mitbewohner-Casting steht an, so rich­tig zu was kom­men werde ich also so oder so nicht. Bis dann das nächste Wochen­ende ansteht.

Das klingt nun nach einem fie­sen Wochenend-Fazit. Ist aber gar nicht so. Ich bin zufrie­den, ich hatte Spaß. Die Wochen­en­den müss­ten eben ein wenig län­ger sein.

Und ihr so?

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