Na Danke, Deutsche Bahn

Da hetzt man sich ab, damit man vor Fahrt­an­tritt noch recht­mä­ßi­ger Besit­zer eines Rheinland-Pfalz-Tickets wird, kriegt grade noch so den Zug und dann wird man nicht mal kon­trol­liert. Heute hab ich zum wie­der­hol­ten Male 18 Euro aus dem Fens­ter gewor­fen, denn die letz­ten vier oder fünf Fahr­ten bin ich auf der Stre­cke Bonn-Idar-Oberstein (oder umge­kehrt) nicht kon­trol­liert wor­den. Das ärgert mich ein wenig. Viel­leicht sollte die Deut­sche Bahn mal ein paar Leute vom Arbeits­lo­sen­markt neh­men und mein Geld dazu ver­wen­den, Schaff­ner anzustellen.

Klei­nes High­light mei­ner heu­ti­gen Reise war der kurze Auf­ent­halt in Koblenz. Nicht nur, dass der Cap­puc­cino vom Bahn­hofs­kaf­fee mehr als zu emp­feh­len ist: Heute waren dort auch jede Menge gut gelaunte St. Pauli-Fans unter­wegs. Anschei­nend steht ein Spiel gegen TUS Koblenz auf dem Plan, denn ver­ein­zelt war auch zwi­schen den braun-weiß geklei­de­ten Ham­bur­gern auch ein Koblen­zer zu sehen. Die mas­sen­haft anwe­sen­den Poli­zei­kräfte in teil­weise recht rüs­ti­ger Klei­dung hatte glück­li­cher­weise nichts zu tun.

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