Wie man sich mal schön zum Affen macht.

Für mei­nen per­sön­li­chen Lacher des Tages sorgte ges­tern Domi­nic mit der Begrün­dung für die Umbe­nen­nung sei­nes Blogs. Ich weiß ja nicht genau warum er sich selbst unbe­dingt zum sprich­wört­li­chen Affen macht und ob er sich des­sen bewusst ist, aber: Danke! Und dann geht meine Hoch­ach­tung an die Rechts­ab­tei­lung des Ver­la­ges Ran­dom House, die Domi­nic genau da abho­len wo er sein Niveau ver­steckt hat und ihn (da er net­ter­weise die Mail ver­öf­fent­licht) schön vor­führt. Statt seine (in mei­nen Augen ziem­lich dumm­dreiste) Mail ein­fach zu igno­rie­ren, wird freund­lich aber bestimmt die Lage geklärt. Man kann rich­tig­ge­hend her­aus­le­sen, wie lächer­lich der Anwalt diese Geschichte und Domi­nics Blog fin­det. Großartig!

Weni­ger groß­ar­tig finde ich die Geschichte im All­ge­mei­nen. Wenn ich so was sehe wun­dert es mich nicht, dass man (gerade von gro­ßen Fir­men) als Blog­ger nicht ernst genom­men, son­dern eher belä­chelt wird. Blogs im Beson­de­ren und das soge­nannte Web 2.0 im All­ge­mei­nen bie­ten eigent­lich so tolle Mög­lich­kei­ten, Mei­nung unter die Men­schen zu brin­gen. Da ist es sehr schade wenn das Image des vir­tu­el­len Stammtisch-Heinis an einem hän­gen bleibt.

Reeder for Mac

Screenshot von "der tag und ich" in Reeder for Mac

Lange erwar­tet wurde heute die erste Beta-Version des RSS-Newsreaders Ree­der für den Mac frei­ge­ge­ben. Nach dem die iPhone– und iPad-Versionen des Pro­gramms schon große Erfolge sind, ein nach­voll­zieh­ba­rer Schritt. Nach­dem man das Pro­gramm her­un­ter­ge­la­den hat, muss man nur seine Google Reader-Zugangsdaten ein­ge­ben und schon kann es losgehen.

Bei made@gloria kann man sich die Beta-Version her­un­ter­la­den. Mein ers­ter Ein­druck: Gefällt! Die Ober­flä­che erin­nert ein wenig an Twee­tie, ist sehr auf­ge­räumt und stellt die RSS-Feeds hübsch dar. Auch wenn viele Dinge, wie das Feed­ma­nage­ment, die Suche oder Down­loads im All­ge­mei­nen noch nicht funk­tio­nie­ren, macht die Anwen­dung schon einen guten Ein­druck. Ein tol­les Detail lässt sich in den Ein­stel­lun­gen akti­vie­ren: Unter „Gene­ral“ ein­fach mal die Ein­stel­lung „Unread count“ auf „Icon“ stel­len und sich freuen.

Wenn jetzt noch ein­ge­baut wird, dass ich (wie von Net­News­Wire gewohnt) mit einem Druck auf die Enter–Taste einen Ein­trag im Hin­ter­grund im Brow­ser öffnen kann, bin ich glück­lich und sogar bereit Geld dafür auszugeben.

Tür defekt – Die Stresssituation an der Bahntür.

Tür defekt

Als ich heute mor­gen durch die Bahn laufe fällt mir auf, dass ein Ende rela­tiv leer ist und ich sogar einen Sitz­platz bekomme. Von mei­ner Hal­te­stelle bis zum Bahn­hof fährt man nicht lange, höchs­tens vier oder fünf Sta­tio­nen. Zeit genug, um eine lus­tige Beob­ach­tung zu machen.

Die Tür in die­sem Teil der Bahn ist defekt. Das erkennt man an den gro­ßen „Tür defekt!“-Schildern in den Schei­ben und daran, dass sie sich beim Halt nicht öffnen. Es ist amü­sant anzu­se­hen, wie Men­schen auf den Knopf drü­cken – das Schild auf Kopf­höhe igno­rie­rend. Ein, zwei, drei­mal wird der Knopf mit zuneh­men­der Kraft gedrückt. Die Men­schen wer­den hek­tisch, von hin­ten wird gescho­ben. Irgend­wann sieht und liest jemand das Schild, es bricht nahezu Panik aus. Man kann gera­dezu sehen, wie das Adre­na­lin durch die Adern der Men­schen strömt, als sie zur nächs­ten Tür sprin­ten – auch wenn dort die Fahr­gäste noch am aus­stei­gen sind.

Über­haupt scheint das ein– und aus­stei­gen aus Bus und Bahn eine unglaub­li­che Stres­si­tua­tion für meine Mit­men­schen zu sein. Bereits viele Minu­ten vor der Ankunft wird auf­ge­stan­den, die Jacke ange­zo­gen, das Gepäck zusam­men­ge­sucht und spä­tes­tens wenn der Schaff­ner den nächs­ten Ziel­ort ankün­digt, Rich­tung Aus­stieg gestürmt. Das „In weni­gen Minu­ten errei­chen wir…“ wird dabei dezent igno­riert. Lie­ber steht man dort ewig in der dicken Win­ter­ja­cke schwit­zend im Weg herum, als dass man das knappe Zeit­fens­ter ver­passt in dem sich die Türen öffnen. Züge hal­ten im Nor­mal­fall ja auch gar nicht rich­tig an, son­dern ver­lang­sa­men im Bahn­hof nur für wenige Sekun­den ihre Fahrt. So jeden­falls scheint es mir. Viel­leicht erklärt das auch, warum viele Men­schen sich an den aus­stei­gen­den Fahr­gäs­ten vor­bei drän­geln müs­sen um in den Zug zu kommen.

Kein Wun­der, dass der ÖPNV so stres­sig ist.

Augmented Reality-Spiel: AR Defender

Screenshot: AR-Defender

Bei Herrn Sebo stol­perte ich wie­der ein­mal über das Spiel AR-Defender. Das ist eine Art Tower Defense-Spiel, wel­ches aller­dings eine Beson­der­heit auf­weist: Es fin­det zum Bei­spiel auf dem eige­nen Schreib­tisch statt.

Damit das funk­tio­niert lädt man sich das Pro­gramm für 79 Cent aus dem Apps­tore auf das iPhone und druckt sich ein Blatt Papier aus, dass dem Pro­gramm als Ori­en­tie­rungs­hilfe dient. Und schon kann es los­ge­hen: Dort wo man das Blatt hin­liegt, erscheint ein Turm und um ihn herum dann aller­lei Geg­ner, die es zu ver­nich­ten gilt. Das fol­gende Video der Ent­wick­ler erklärt das noch­mals schön.

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Spaziergang am Bonner Rheinufer

Gevatter Rhein

Es ist schon wie­der ein paar Tage her, dass ich irgend­wann Sonn­tags bei schö­nem Herbst­wet­ter am Rhein unter­wegs war. Mit dabei: Die Kamera und das 30mm/f1.4 von Sigma. An das gewöhne ich mich ja noch ein wenig. Ein paar recht hüb­sche Bil­der sind dann dabei sogar ent­stan­den. Bis schließ­lich eine Welle doch etwas wei­ter kam als ich dachte und ich dann mit nas­sen Füßen nach Hause latschte. Macht aber nichts.

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Support via Twitter? Vielleicht besser nicht.

Ich twittere mit der Telekom

Frei­tag Abend sitze ich im ICE in Rich­tung Mainz. Das Netz von T-Mobile ist unglaub­lich schlecht und mein mobi­les End­ge­rät springt dau­ernd zwi­schen vier Bal­ken 3G, keine Daten­ver­bin­dung und fie­ser Weise auch kein Netz. Schon ein wenig gefrus­tet will ich dem Hot­spot im Zug mal eine wei­tere Chance geben. Eigent­lich bezahle ich ja mit mei­nem Ver­trag auch für den mit, habe sogar die Zugangs­da­ten im Kopf und konnte mich den­noch noch nie ver­bin­den. Natür­lich klappte das auch die­ses Mal nicht. Nach­dem ich die zweite „Kli­cken sie hier zum Anmelden“-Seite hin­ter mir hatte und eigent­lich das For­mu­lar kom­men sollte, pas­sierte nichts. So rich­tig nichts, im Sinne von „die Seite lud nicht“.
Obige Zwit­scher­nach­richt schickte ich dazu ab, Frust bei ande­ren Men­schen aus­las­sen ist immer das Beste. Spa­ßes­hal­ber erwähnte ich mal den Support-Account der Tele­kom um auf mein Pro­blem auf­merk­sam zu machen. Viel erwar­tet habe ich nicht und dies­be­züg­lich dann auch nicht ent­täuscht. Eine Ant­wort bekam ich näm­lich Mon­tag. Und damit sind wir bei mei­nem Problem.

Als Dienst­leis­ter, der eine Sup­port­mög­lich­keit bei Twit­ter anbie­tet, sollte ich dann auch dafür Sorge tra­gen das ent­spre­chend viele Mit­ar­bei­ter die­ses Echtzeit-Medium über­wa­chen und sup­por­ten. Mehr zwei­ein­halb Tage nach einer Fra­ge­stel­lung eine Ant­wort zu bekom­men ist (da ja ein Wochen­ende dazwi­schen­liegt) für einen Email-Support akzep­ta­bel. Beim Twit­ter­dings hätte ich gern nach spä­tes­tens fünf­zehn Minu­ten eine Ant­wort. Wie lange den­ken die denn, dass ich Zug fahre? Und über­haupt: In 140 Zei­chen eine gescheite Feh­ler­be­schrei­bung unter­zu­brin­gen ist glaube ich kaum mög­lich. Zusam­men genom­men halte ich Twit­ter für kei­nen Kanal, mit dem man dem Nut­zer wirk­lich hel­fen kann. Nicht umsonst wird in den meis­ten Fäl­len dann per Mail oder Hot­line weitergeholfen.

Übri­gens: Es ist total cool, mir bei die­sem Twit­ter­ding zu fol­gen und so.

Rumlaufen und Bilder machen mit anderen Menschen

Universität/Markt - Eingang

Manch­mal ist es irgend­wie nicht so. Ich erin­nere mich noch gut daran, dass den gan­zen Abend nichts so gepasst hat wie es soll. Ent­we­der das fal­sche Objek­tiv drauf (Objek­tiv wech­seln nervt sowieso, ich brau­che mehr Kame­ras!), das Licht nicht rich­tig, zu viel Wind oder oder oder. Das am Ende nur sechs Bil­der dabei her­aus­ge­kom­men sind wun­dert mich nicht. Dafür mag ich diese kleine Serie aber nun auch rela­tiv gern.

Zwei Wochen ist es her, dass ich diese Bil­der machte. Seit dem habe ich in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den immer wie­der wel­che gelöscht, aber kei­nes konnte über­zeu­gen. Mit dem da oben und den fol­gen­den bin ich rela­tiv zufrie­den. Aber vier­zehn Tage Foto­pause waren auch mal nicht schlecht.

Danke an Katja, Tho­mas und Chris­toph – die Tour hat Spaß gemacht, auch wenn ich nicht so recht in Foto­stim­mung war. Nächs­ten Monat bin ich wie­der mit Moti­va­tion dabei! Und wer sie noch nicht gese­hen hat: Bil­der vom ers­ten Foto­tref­fen.

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