So ungefähr war mein Gedanke gestern, bevor ich das 50mm f1.8 auf die Kamera schraubte und mit ein wenig Musik im Ohr loszog. Wie schon letztens, als ich in Bonn unterwegs war, war mein Gefühl beim knipsen nicht so sonderlich. Um so froher bin ich, dass dabei ein Bild herauskam, dass ich ganz grandios finde. Das hier nämlich.
Ansonsten ist meine Ausbeute ein wenig mager gewesen. Zwar habe ich irgendwie fast 80 Bilder gemacht, aber wirklich zufrieden war ich am Ende mal wieder nicht. Das 50mm ist doch recht gewöhnungsbedürftig und ich hatte es schon lange nicht mehr auf der Kamera.
Außerdem passt mir immer irgendwie nicht genug drauf. Deshalb überlege ich gerade, ob die Anschaffung eines 30mm f1.4 von Sigma vielleicht eher was für mich wäre. Darüber muss ich aber mal noch eine Nacht schlafen. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung damit?
Hin und wieder mag es praktisch sein, wenn man erst einmal lokal ein paar Dinge ausprobieren kann, bevor man sie auf den großen Webserver loslässt. Da ist dann am Ende sowieso wieder alles kaputt und man ärgert sich. Mir geht es so mit WordPress-Themes. Die teste ich gerne erst einmal auf einer eigenen Installation, damit ich mir mein tolles Blog hier nicht versaue.
Eine Möglichkeit wäre es, das mit Mac OS X schon mitgelieferte, aber nicht aktivierte, PHP zu aktivieren und eine MySQL-Datenbank zu installieren. Ein Apache-Webserver hat jeder Benutzer unter Mac OS X sowieso immer dabei. Das ist grundsätzlich auch mal nicht schwer, aber da ich ein altes Spielkind bin besteht die Gefahr das ich mir da auch mal leicht irgend einen Mist einbaue und dann mit einem halb zerschossenen System da stehe. Da ziehe ich eine in sich geschlossene Lösung vor. Die kann man im Notfall auch einfach wegwerfen und schnell neu installieren. Wie man sich so etwas installiert, erkläre ich jetzt.
Den letzten Besuch bei meinen Eltern nutzte ich unter anderem auch zu einer kleinen Fototour. Wie ich glaub ich schon einmal erwähnte, ist es schon ein wenig verwunderlich das ich solche Exkursionen jetzt mache, wo ich nicht mehr dort wohne. Eigentlich hatte ich ja 25 Jahre Zeit. Jedenfalls war ich dann mal eine Runde rund um Idar-Obersteins Stadtteil Enzweiler unterwegs, in dem ich auch aufgewachsen bin.
Dafür dass es eigentlich ein ziemlicher Schnellschuss war, ist es doch recht hübsch geworden. Eigentlich wollte ich nämlich nur ausprobieren, ob man auch mit 10mm auf dem Superweitwinkel anschließend noch gute Panoramen berechnen kann. Photoshop hat seinen Job da recht gut gemacht finde ich. Aus nur vier Bildern hat er das Bild zusammengesetzt, ich habe ansonsten nichts weiter daran gemacht. Sinnvoll könnte es eventuell sein, vor dem Erzeugen des Panoramas vielleicht die Lightroom-Objektivkorrektur an den Bildern auszuprobieren.
Ein kleines Detail das an meinem Blogdings hier, das ich ziemlich gerne mag, ist das sich automatisch vergrößernde Kommentarfeld unter den Einträgen. Wie so oft ist das Einbauen dieses Features recht simpel.
Zuerst lädt man sich nämlich das Elastic Plugin für jQuery runter und dann direkt wieder hoch. Am besten in den Ordner des aktuell verwendeten WordPress-Themes. Anschließend muss man es im Kopfteil der Seite, also in der header.php laden lassen. Das geht mit folgender Code-Zeile, man sollte darauf achten das man das Plugin erst nach jQuery lädt.
Anschließend muss man das Plugin noch auf ein Textfeld ansetzen. Bei WordPress hat das Kommentarfeld normalerweise die ID comment. Deshalb sieht die entsprechende Zeile Code so aus:
$(document).ready(function(){
//Elastic textarea for comments
$('#comment').elastic();
});
Die packt man dann ebenfalls in den head der Seite in ein script–Element. Oder man nutzt die von mir empfohlene Alternative: Wie glaub ich schon einmal erwähnt, habe ich solche Dinge in einer extra Datei namens functions.js ausgelagert.
Ausprobieren kann man die Funktionalität in jedem Kommentarfeld auf dieser Seite. Man muss nur genug tippen.
Ich habe mich dazu hinreißen lassen, beim Fotowettbewerb „Digital Reportage Award 2010″ zum Thema Street Photography mitzumachen. Das ist schon ein paar Tage her und fast hätte ich das auch vergessen. Heute sehe ich dann, dass man da auch abstimmen kann.
Fünf Bilder zum Thema habe ich eingeschickt und sind nun online einzusehen. Zehn Fotografinnen und Fotografen kommen dann in die Endausscheidung, bei der sie wieder ein Thema bearbeiten müssen. Ich würde das sehr gerne machen.
Neun der Teilnehmer werden von einer Jury festgelegt, einer wird von den Online-Lesern der Welt Kompakt bestimmt. Deshalb würde ich mich sehr freuen wenn der ein oder andere Besucher (oder Besucherin!) meiner Seite vielleicht die Güte hätte für mich abzustimmen. Dazu einfach auf die verlinkte Seite gehen, meinen Namen (Ich heiße Martin Schneider) raussuchen und dann unten auf „abstimmen“ klicken. Ich hoffe meine Bildauswahl gefällt!
Wer möchte kann, neben meiner unendlichen Dankbarkeit, auch bei Welt Kompakt etwas gewinnen: Eine Kamera Lumix TZ10 von Panasonic. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich ein paar Menschen die Mühe machen würden mir ihre Stimme zu geben. Aktuell bin ich auf Platz 101, da geht noch was! Übrigens: Alle 24 Stunden kann man noch einmal wählen.
Mit Dank im Voraus und freundlichen Grüßen,
Martin Schneider
Wenn Herr Jeriko schreibt, dass man gute Fotos nicht erzwingen kann, dann hat er recht. Letztens war ich losgezogen um ein paar Bilder machen, nachdem meine abendliche Radtour aufgrund eines platten Reifens leider ausfallen musste. Die Sonne schien noch recht schön, der Rest der Bevölkerung dieses Landes schaute ein Länderspiel.
Letztens fragte man mich, wie das mit dem langsamen Nachladen der Bilder auf meiner Seite funktioniert. „Ganz einfach!“ antwortete ich. „Da schreibe ich mal ein paar Zeilen zu.“ Here we go:
Um die Bilder nachzuladen nutze ich ein Plugin für das Javascript-Framework jQuery. Das Plugin hört auf den schönen Namen Lazy Load und gibt es schon eine ganze Weile. Ich wundere mich ein wenig, dass es jetzt erst in Mode kommt. Grundidee des Plugins ist es gar nicht, die Bilder schön einblenden zu lassen. Eigentlich geht es darum, die Ladegeschwindigkeit der Seite beim ersten Laden zu erhöhen. Dazu werden zuerst nur die sichtbaren Bilder geladen und die weiteren Bilder dann beim scrollen.
Um das Plugin zu installieren sind nur wenige Schritte notwendig: Davon ausgehend, dass man jQuery bereits eingebunden hat, lädt man sich das Plugin schnell von der Lazy Load-Seite runter und packt es in den Ordner des eigenen WordPress-Themes. Anschließend bindet man die neue Datei dann mit folgender Code-Zeile in den Kopf der Seite (also in das head–Element).
Nun muss dem Script nur noch gesagt werden, welche Bilder eigentlich mit dem Effekt nachgeladen werden sollen. Bei mir sollen das alle großen Bilder in den Beiträgen sein. Da ich sonst alle Bilder im Layout per CSS eingebunden habe, kann ich das Plugin einfach auf dem img–Tag ansetzen.
Nun mag man sich wundern, was das if soll. Ganz einfach: Mir war aufgefallen, dass das iPad leider nicht mit dem Javascript zurechtkommt und statt der nachzuladenden Bildern nur das Fehlersymbol angezeigt wurde. Mit der kleinen Abfrage wird das Problem umgangen.
Für meinen Bedarf war es das dann auch schon. Auf der Plugin-Seite werden die weiteren Optionen des Plugins ausführlichst erklärt.