Tom Clancy: Jagd auf Roter Oktober

Der Roman, der Tom Clancy mit einem Schlag welt­be­rühmt gemacht hat! Ein atem­be­rau­ben­des Katz-und-Maus-Spiel in den Tie­fen des Mee­res. Eine Hetz­jagd in der gren­zen­lo­sen Unter­was­ser­welt des Atlan­tik. Nach die­sem Buch kann Tom Clancy mit Recht von sich behaup­ten, er sei der wahre Erfin­der des Techno-Thrillers.Quelle: Heyne

Ich glaube „Jagd auf Roter Okto­ber“ war das erste Buch, dass ich damals von Clancy las. Die Geschichte rund um den mit­samt U-Boot über­lau­fen­den rus­si­schen Kapi­tän Ramius und CIA-Mann Jack Ryan fes­selte mich auch die­ses Mal genau so wie vor rund 15 Jah­ren. Clancy schafft es immer wie­der lang­sam aber sicher den Span­nungs­bo­gen auf­zu­bauen und die Cha­rak­tere zu zeich­nen, um dann am Ende mit schnel­len Sze­nen­wech­seln ein span­nen­des Buch hinzulegen.

Autor
Titel Jagd auf Roter Oktober
Verlag Heyne
ISBN 978-3453189799
Bewertung ✮✮✮✮✮

Webmontag Bonn 1/2012

Webmontag BonnGes­tern Abend war ich, nach­dem ich die Ver­an­stal­tung schon län­ger auf dem Radar hatte, das erste Mal auf einem Web­mon­tag in Bonn. Die Ver­an­stal­tung war das erste Mal im Inno­va­ti­on­point Wasch­sa­lon, was sich als geeig­ne­ter Aus­tra­gungs­ort herausstellte.

Der Web­mon­tag ist eine Ver­an­stal­tungs­reihe, die es in die­ser Form in vie­len deut­schen Städ­ten gibt. Neben dem Aus­tausch mit ande­ren Internet-Menschen ste­hen auch immer kurze Vor­träge zu den ver­schie­dens­ten The­men auf dem Plan. Ges­tern Abend waren es derer zwei.

„Online-Magazine“ von Lina Dillmann

Lina Dill­mann berich­tete von ihren Recher­chen zum Thema Online-Magazine, die sie im Rah­men ihrer Diplom­ar­beit durch­führte und ging dabei spe­zi­ell auf For­mate ein, die für Tablets gestal­tet wer­den.
Der Vor­trag war für mich weni­ger inter­es­sant und brachte auch nichts wirk­lich Neues zu Tage. Das mag in mei­nem Fall vor allem daran lie­gen, dass ich mich für das Thema nicht son­der­lich inter­es­siere, da ich zum einen eher sel­ten Maga­zine lese und zudem kein Tablet besitze. Eine okaye Zusam­men­fas­sung des Ist-Zustandes in der deut­schen Medi­en­welt war es aber schon.

„LESS – The dyna­mic style­s­heet lan­guage“ von Michael Rolfsen

Michael Rolfsen berich­tete im zwei­ten Vor­trag von sei­nen Erfah­run­gen mit dem CSS-Preprozessor LESS. Das Thema war für mich sehr viel inter­es­san­ter, da auch tech­ni­scher. LESS erwei­tert das all­ge­mein bekannte CSS um einige Funk­tio­nen, wie etwa Varia­blen, ver­schach­telte Regeln und Funk­tio­nen. So las­sen sich CSS-Spezifikationen leicht inner­halb eines Style­s­heets wie­der­ver­wen­den, was mir schon recht prak­tisch vor­kommt. Nach­teil: Man muss eine LESS-Datei zuerst in ein „rich­ti­ges“ Style­s­heet kom­pi­lie­ren, bevor es benutzt wer­den kann. Ein Thema, mit dem ich mich durch­aus mal aus­ein­an­der set­zen möchte.

Fazit

Mein ers­ter Web­mon­tag in Bonn war eine inter­es­sante Ver­an­stal­tung, auch wenn ich mir am Anfang etwas ein­sam vor­kam, da ich nie­man­den kannte (und der feine Herr Alex­an­der mich ver­setzte). Im Anschluss an die Vor­träge unter­hielt ich mich aber noch eine Weile nett. Lei­der löste sich die Ver­an­stal­tung nach dem zwei­ten Vor­trag doch rela­tiv schnell auf.
Das nicht alle Vor­träge für mich inter­es­sant sind ist klar, bei einem doch sehr durch­misch­ten Publi­kum ist das auch nicht anders zu erwar­ten. Von den knapp über zwan­zig Anwe­sen­den hatte schät­zungs­weise etwa die Hälfte Entwicklungserfahrung.

Ich werde bestimmt auch das nächste Mal hin­ge­hen. Wann es wie­der so weit ist, kann man bei Twit­ter, Face­book, Google+ oder auf der zuge­hö­ri­gen Web­seite sehen.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 2

Mon­tag, 09. Januar 2012

Nach fast 9 Stun­den Schlaf schäle ich mich müde aus dem Bett. Das Wochen­ende hat, nach­dem ich sowieso ja schon müde war, nicht gerade zu mei­ner all­ge­mei­nen Fit­ness beige­tra­gen. Der Tag ver­geht rela­tiv schnell, am Nach­mit­tag gibt es Waf­feln in der Firma. So soll das sein!
Am Abend lerne ich, dass fünf Minu­ten nicht aus­rei­chen um den Zug in Meh­lem zu bekom­men. Er fährt mir vor der Nase weg. Zu Hause erwar­tet mich ein fast fer­ti­ges Abend­es­sen und nach­dem im Heim­kino noch drei Fol­gen White Col­lar lie­fen, geht es zügig ins Bett.

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Set Up

Am gam­me­li­gen Sams­tag­abend schaute ich mir „Set Up“ an. Der Film lockte mich ein wenig mit Bruce Wil­lis und Ryan Phil­lippe, dass Cur­tis „50 Cent“ Jack­son auch mit­spielt, schreckte mich nicht genug ab.

Dum­mer­weise hatte dann 50 Cent die Haupt­rolle und ver­suchte den gesam­ten Film über, sich an Ryan Phil­lippe zu rächen. Der hatte näm­lich seine Highschool-Freunde bei einem Dia­men­ten­raub beschis­sen. Bruce Wil­lis ist ein Mafia­boss und es tau­chen dann noch wei­tere Men­schen auf, die irgend­wie alle hin­ter diver­sem Geld oder den Dia­man­ten her sind. Irgend­wie miss­lingt dabei allen, dem Film ent­we­der eine wit­zige Note zu geben oder ihn zu einem har­ten Gangs­ter­film zu machen. Da hilft es auch nicht, wenn Cha­rak­tere wie „Der Pro­fi­kil­ler“ auf­tau­chen und dem Ganze ein wenig Ernst­haf­tig­keit ein­zu­hau­chen. Auch Bruce Wil­lis kann da nichts mehr raus­reis­sen, obwohl es ihm in der „Stirb langsam“-Reihe gut gelun­gen ist, humor­volle Action­filme zu produzieren.

Am Ende fällt die Hand­lung meis­tens eher in die Kate­go­rie „Dumm“ und 50 Cent stol­pert durch den Film wie ein nai­ver Brumm­bär mit Pis­tole, der seine Rache dann aus rei­ner Gut­mü­tig­keit nicht zu Ende bringt.

Fazit: Muss man sich nicht anschauen. Echt nicht.

Code Year – Ich lerne programmieren!

Code Year

Make your New Year’s reso­lu­tion learning to code.
Sign up on Code Year to get a new inter­ac­tive pro­gramming les­son sent to you each week and you‘ll be buil­ding apps and web sites before you know it.

Als Ende letz­ten Jah­res der Link zu Code Year her­um­ging, war ich direkt ange­fixt, das Ange­bot klang sehr span­nend und ich trug schnell meine Email-Adresse ein. Das taten schein­bar noch mehr als 320000 Leute mit mir zusammen.

Diese Woche kam nun die erste Email mit dem Link zu mei­ner ers­ten Lek­tion. Nach­dem ich mir schnell einen Account auf der Codecademy-Seite ange­legt hatte, ging es dann auch direkt los. Als ers­tes ler­nen wir ein wenig Java­script.
Da ich ja nicht ganz ohne Vor­bil­dung an die Sache her­an­gehe, war die­ses Mal noch nichts Neues dabei: Ein wenig Variablen-Kram, ein biss­chen if und die übli­chen Schlei­fen­kon­strukte. Ich hatte aber den­noch viel Spaß, die Lek­tio­nen abzu­ar­bei­ten. Oder viel­leicht gerade deshalb?

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Moom – Fenster unter Mac OS X komfortabel anordnen

Die­ser Tage freun­dete ich mich unter Win­dows 7 mit einer schö­nen Funk­tion an: Wenn man ein Fens­ter an den lin­ken oder rech­ten Bild­schirm­rand zieht, dann wird es dort ange­dockt und auto­ma­tisch auf die halbe Bild­schirm­breite ver­brei­tert oder ver­klei­nert. Das ist für mich beson­ders auf einem 27″-Display eine prak­ti­sche Sache, weil man so schnell mal eine Web­seite und den dazu­ge­hö­ri­gen Code kom­for­ta­bel neben­ein­an­der hat.

Ein kur­zer Rund­ruf bei mei­nem liebs­ten Microblogging-Dienst brachte mir dann auch für den Mac eine nette Aus­wahl an Pro­gram­men, die ähnli­che Funk­tio­na­li­tät bie­ten. Pro-Blogger Marc emp­fahl mir wärms­tens Moom, was tat­säch­lich dann das Tool mei­ner Wahl wurde und für 3,99€ aus dem Apps­tore auf mei­ner Fest­platte landete.

Moom mit RasterMoom bie­tet mir zwar nicht die eigent­lich gewünsch­ten sen­si­ti­ven Bild­schirm­kan­ten, geht aber dafür noch einen Schritt wei­ter. Beim Über­fah­ren des grü­nen Böp­pels in der Titel­leiste eines Fens­ters wird ein klei­nes Fens­ter ein­ge­blen­det, das einige vor­ein­ge­stellte Fens­ter­kon­fi­gu­ra­tio­nen anzeigt. Man kann ein Fens­ter also sehr ein­fach zum Bei­spiel an den lin­ken Fens­ter­rand pin­nen und es dabei die halbe Bild­schirm­breite ein­neh­men las­sen.
In den Ein­stel­lun­gen las­sen sich noch aller­lei andere Dinge ein­stel­len, die ich erst noch erkun­den muss. Ich stellte mir das Pro­gramm vor­erst so ein, dass es mir neben­ste­hende Kon­fi­gu­ra­tion anzeigt. In dem Ras­ter kann ich ein­fach ein paar Käst­chen aus­wäh­len und mein aktu­el­les Fens­ter wird auf die ent­spre­chende Bild­schirm­stelle gezoomt und verschoben.

Schon nach andert­halb Tagen kann ich mir die Arbeit ohne das kleine Werk­zeug kaum noch vor­stel­len, es sei jedem mit einem gro­ßen Bild­schirm ans Herz gelegt.

„Shutter Island“ von Team Nine

Die bei­den Schwei­zer Iwan Big­ler und Raphael Nuss­baum, die sich zusam­men Team Nine nen­nen, waren 15 Tage in Island unter­wegs. Weil sie gehört hat­ten, dass man da schöne Motive fin­det, hat­ten sie auch ein wenig Film-Equipment dabei und haben einen tol­len Film mit vie­len wun­der­schö­nen Land­schafts­auf­nah­men gedreht. Acht groß­ar­tige Minu­ten, die man sich in Ruhe und im Voll­bild anschauen sollte.

Das ist nach Made in Ice­land schon der zweite Clip von der Insel, der mein Fern­weh unglaub­lich anstachelt.

Karin Slaughter: Gottlos

Als die Gerichts­me­di­zi­ne­rin Sara Lin­ton und Chief Jef­frey Tol­li­ver die Lei­che des jun­gen Mäd­chens im Wald fin­den, sind sie ent­setzt: Sie wurde leben­dig begra­ben. Ihr Tod muss lang­sam und unvor­stell­bar qual­voll gewe­sen sein. Doch die Ermitt­lun­gen sind mehr als schwie­rig. Abi­ga­ils Fami­lie gehört einer über­aus fromm leben­den Sekte an, die nur wenig Kon­takt zur Außen­welt hat. Da ent­deckt die Poli­zei einen zwei­ten Sarg, der bereits ver­mo­dert ist. An der Innen­seite fin­den sich Kratz­spu­ren. Jef­frey wird klar, dass Abi­gail nicht das erste Opfer des Kil­lers war…
Quelle: Ama­zon

Solide und span­nende Unter­hal­tung hat Frau Slaugh­ter da abge­lie­fert. Ich glaube das ist schon der dritte Roman aus der Reihe rund um den Poli­zei­chef Jef­frey Tol­li­ver und die Gerichts­me­di­zi­ne­rin Sara Lin­ton, den ich lese. Ich mag die Cha­rak­tere rela­tiv gerne, auch wenn sie mir manch­mal ein wenig zu anstren­gend sind, vor allem im Zusam­men­spiel unter­ein­an­der. Die Geschichte des Buches war jeden­falls bis­her immer spannend.

Autor
Titel Gottlos
Verlag rororo
ISBN 978-3499240744
Bewertung ✮✮✮✮✩