Tom Clancy: Das Echo aller Furcht

Der Kalte Krieg scheint Vergangenheit, die Weltmächte verhandeln im Zeichen der Kooperation und setzen auf eine friedliche Zukunft. Doch hinter den Kulissen tickt eine gefährliche Zeitbombe, und ein seltsamer Bombenfund genügt, um einen weltumspannenden tödlichen Konflikt zu entfachen. Jack Ryan, Amerikas Geheimdienstmann für Top-Secret-Fälle, muss einen nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Zeit gewinnen …
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Spannend wird beschrieben wie Terroristen einen Anschlag auf die USA vorbereiten und durchführen. Clancys Hauptcharakter Jack Ryan ist wieder mitten drin und muss einen Weltkrieg verhindern. Dieses Buch wurde vor einiger Zeit auch mit Ben Affleck und Morgan Freeman mit dem Titel “Der Anschlag” verfilmt.

Kathleen McGowan: Das Magdalena-Vermächtnis

Florenz. Zentrum der Renaissance. Hier herrschte Lorenzo de’ Medici unter dem Banner der Liebe. Hier schufen unsterbliche Künstler Meisterwerke, die bis heute Rätsel aufgeben. Hier wurden Mysterien begründet, deren Wirkung bis in die Gegenwart reicht. In Florenz soll Maureen Paschal, die Hüterin des Magdalena-Evangeliums, in den geheimen Lehren der Medici unterwiesen werden. Aber auch der Schatten der Vergangenheit kehrt nach Florenz zurück, um die Wiedergeburt des wahren Glaubens zu vereiteln – und sei es mit Gewalt.
Quelle: Amazon

Scheinbar haben mir die beiden vorherigen Bücher “Das Magdalena-Evangelium” und “Das Jesus-Testament” aus der “Maria Magdalena”-Serie von Kathleen McGowan gut gefallen, denn den dritten Teil hatte ich mir bei Amazon schon im Mai vorbestellt. Eigentlich mag ich ja diese Romane mit historischem “Hintergrund” im Stil von Herrn Brown recht gerne. Dieses Buch hat mich aber schwer enttäuscht. Wirkliche Spannung kam nie auf, statt dessen las ich mehrere hundert Seiten über “die wahre Liebe”, “die Zeit kehrt wieder” und viel anderes Gelaber, dass sowohl in der Gegenwart als auch der Renaissance spielt und schon fast an christliche Gehirnwäsche grenzt. Wie man merkt hat das nicht funktioniert. Da das erwartete Abenteuer ausblieb, blieb für mich auch die Unterhaltung aus. Schade.

FM Belfast in der Werkstatt

Anderthalb Jahre ist es her, dass ich die isländische elektro-pop Kapelle FM Belfast auf dem Immergut-Festival kennenlernte. Ich erzähle immer wieder gerne, dass ich an dem Abend gar nicht fit war und eigentlich schon ins Bett wollte, um mich dann kurz darauf in einer springenden Menge wieder zu finden, die das Zelt zum Beben brachte. Seit dem bin ich Fan.

FM Belfast in der Werkstatt in Köln

Dementsprechend freute ich mich auch darauf, mir vergangenen Samstag die Dame und die Herren wieder einmal live anzuschauen. Ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn die Vorband “Vimes” mich irgendwie nur so mittelmäßig begeisterte. Spätestens als es dann mit FM Belfast los ging, war kein Halten mehr. Weder für mich noch für die anderen Besucher des ausverkauften Konzerts. Nach etwa zwei Takten feierte die ganze Halle, es blieb einem nichts anderes übrig als mit zu machen. Das blieb auch in den nächsten rund anderthalb Stunden so, in denen die Band Titel aus den beiden bisher veröffentlichten Alben spielte. Vor allem bei den bekannteren Titeln wie “Underwear”, “Par Avion” oder “I don’t want to go to sleep either” ging es besonders stramm voran.

Wer ein bisschen auf Elektro-Kram steht und mal die Möglichkeit haben sollte, ein Konzert zu besuchen: Unbedingt hingehen! Bis dahin tut es vielleicht auch, wenn man sich mal einen Live-Mitschnitt bei YouTube anschaut.

Made in Iceland

Made in Iceland - Quelle: flickr

Klara Harden war für etwas über 3 Wochen in Island unterwegs. Zu unserem Glück hat sie ihre Tour mit der Kamera begleitet und deshalb gibt es jetzt diesen wunderbaren Film, der mich sowohl sprachlos, als auch mehr als neidisch auf ihre Erfahrungen und Eindrücke macht. Großartige Bilder, die mich vor den Bildschirm fesselten.

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Mal ein bisschen umziehen

Das neue Wohnzimmer

Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Umzugs.

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Wohnraummietvertrag

Wohnraummietvertrag

Letztens noch gesucht, jetzt schon unterschrieben: Seit heute sind Fräulein Anna und ich Mieter einer Wohnung. So richtig mit Zimmern und Küche und Bad und Terrasse und allem was dazugehört. Das ist ein klein bisschen verrückt und vor allem ein weiterer Schritt in Richtung dieses “Erwachsen sein”. Aber da muss ich wohl durch.

Genau so muss ich jetzt durch diverse Neuanschaffungs-Entscheidungen durch, denn obwohl wir die Wohnung sicherlich schnell vollgestellt bekommen, fehlen einige grundlegende Dinge wie etwa ein Kühlschrank, ein Herd oder eine Waschmaschine. Wobei ich zumindest letztere heute schon bestellte. Und einen Internet-Anschluss habe ich auch schon beauftragt, aber damit kenne ich mich ja aus. Der Einkauf von Elektrogeräten ist dann schon eher eine Qual, denn benutzen kann ich den Kram zwar – aber mit den technischen Daten habe ich mich noch nie auseinander gesetzt. Und so lerne ich nun, welche Energieeffizienz-Klassen es gibt, welche Strom- und Gasarten und Anbieter und und und. Eine Menge Dinge, mit denen ich mich bisher nicht auseinander setzen musste.

Die nächsten drei Wochen werden vermutlich anstrengend, denn es will gestrichen und gemacht und umgezogen werden. Und danach ist dann alles super. Es wird eine Spülmaschine geben. Ich freue mich, denn ich werde ein Wohnzimmer haben für das Sofa und eine Arbeitsecke ganz woanders.

Tom Clancy – Dead or Alive

Terror – der Krieg im Geheimen

Mit modernsten technischen Mitteln bedroht der Terrorismus die zivilisierte Welt – und nur Jack Ryan und John Clark könnten sie retten. Ihr Ziel ist der sadistische Killer, der sich »der Emir« nennt. Ihn gilt es zu stoppen – tot oder lebendig … Mit »Dead or Alive« legt Tom Clancy den lang ersehnten Höhepunkt seiner Romanreihe vor, die mit »Jagd auf Roter Oktober« begann. Kaum ein Autor befindet sich so auf der Höhe der Zeit, wenn es um Polit- und Technothriller geht.

Der »Krieg gegen den Terrorismus« ist weit von einem Sieg entfernt, doch scheint dieser Kampf für US-Präsident Kealty, den Nachfolger von Jack Ryan im Oval Office, keine Priorität zu besitzen. Der »Emir«, ein weltweit vernetzter Terrorist, der hinter den schändlichsten Terroranschlägen auf die westliche Welt steckt, konnte trotz vereinten internationalen Bemühungen bislang nicht dingfest gemacht werden. Und er plant weitere perfide Anschläge, die Amerika destabilisieren und das Grauen vom 11. September noch übertreffen sollen. Jetzt ist ihm der »Campus«, eine geheime Antiterroreinheit, auf der Spur. Im Verein mit den Neuzugängen John Clark und Ding Chavez erhält Jack Ryan jr. den Auftrag, den Emir herbeizuschaffen – tot oder lebendig …
Quelle: Amazon

Der neueste Clancy. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass dieses Buch im vergangenen Jahr erschienen ist.
Sehr konzentriert habe ich in den letzten Tagen das Buch gelesen, vielleicht auch weil ich mich gefreut habe mal wieder Lesestoff von einem meiner Lieblingsautoren in den Fingern zu haben. Gleichzeitig hatte ich aber auch den Eindruck, dass man die vorherigen Bücher gelesen haben muss um alles wirklich auf die Reihe zu bekommen.

Die allseits bekannten Charaktere aus der Reihe rund um Jack Ryan sind in “Dead or Alive” alt geworden. Clark und Chavez hören bei “Rainbow” auf, eine der Hauptrollen wird von Ryan jr. belegt. Den habe ich noch als Kind in Erinnerung. Das Buch beschreibt die Welt nach dem 11. September 2001: Der kalte Krieg ist vorbei, Terroristen sind das neue Ziel der “guten Jungs”. Vielleicht auch deswegen erinnert mich das Buch stark an meine Lieblings-Fernsehserie “24″. Ich habe ein wenig den Eindruck dass die Charaktere (obwohl sie noch nie Waisenkinder waren) brutaler geworden sind. Mehr als sonst fährt Clancy die patriotische Schiene, gleichzeitig frage ich mich wie realistisch eine Einrichtung wie der “Campus” wirklich ist.

Alles in allem fünf und fünf möglichen Sternen. Unter anderem auch, weil ich die Charaktere aus der Reihe mag. Man hat das Gefühl mit alten bekannten unterwegs zu sein.

Wohnungssuche in Bonn – Suchseiten, Wohnungsbaugesellschaften und Zeitungsinserate

Unser einer sucht, man hat es vielleicht schon mitbekommen, eine Wohnung in Bonn. Das ist kein Spaß! Die Stadt ist voll und unsere Ansprüche natürlich auch nicht ohne. So langsam wird es ein wenig langweilig, jeden Tag die gleichen Angebote abzuklappern. Ich will hier einfach mal ein wenig Kram zusammenschreiben, in der Hoffnung dass der ein oder andere vielleicht noch einen guten Tipp auf Lager hat.

Nun ist das alles irgendwie nicht so super-eilig, aber wenn man dann mal dran ist… Angebote sind jedenfalls gern gesehen. Im folgenden mal so dass, was wir selbst täglich mehrmals durchschauen.

Wohnungs-Verzeichnisse

Hier inserieren neben Privatmenschen auch so ziemlich alle Immobilienverwaltungen, es lohnt sich also auch darauf zu achten, ob gegebenenfalls eine entsprechende Courtage anfällt. Insgesamt sind die Angebote auf anderen Seiten wie etwa kalaydo.de auch weitestgehend redundant.

Wohnungsbaugesellschaften

Wohnungsbaugesellschaften haben oft ganze Straßenzüge in ihrem Besitz. Davon gibt es in Bonn einige, die folgenden schaue ich mir regelmäßig an. Der nächste Schritt ist dann wohl, mal alle anzurufen und sich auf die Wartelisten setzen zu lassen. Darauf habe ich bisher verzichtet, da man da oft schon ein recht komplettes Profil vom potentiellen Mieter haben möchte.

Zeitungsinserate

Ein Blick in den Wohnungsteil des Generalanzeigers kann wohl auch helfen. Wir gingen den umgekehrten Weg und stellten selbst eine Anzeige ein.

Junges Paar, Dipl.Informatiker i. Festanstellung & Designerin, s. zentrumsnahe 3ZKDB, 60-80qm, bis 800,- € warm. T.555-12341234

Rund 27 Euro bezahlt und das Ergebnis war nach einem Tag eher ernüchternd: Genau drei Anrufe gingen ein, genau genommen entsprach keine davon den in der Anzeige angegebenen Kriterien. Ich hatte mir hier schon ein wenig mehr erwartet.

Durch Wälder und Felder

Letztens traf ich mich mit einigen Menschen in Achtelsbach. Einfach so, mehr oder weniger. Wir machten einen Spaziergang durch den Wald und über Felder und leider war es dabei ein wenig grau und am Ende nieselte es auch ein wenig. Hier davon ein paar Bilder und ein kleines bisschen mehr Text. Es lohnt sich übrigens die Bilder alle anzuschauen, denn am liebsten mag ich tatsächlich die am Ende.

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Dan Brown – Das verlorene Symbol

Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole. Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt, doch die wahren Geheimnisse sind in dunklen Kammern, Tempeln und Tunneln verborgen. Orte, die vor ihm kaum jemand betreten hat. Und er jagt nicht nur – er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung – im Guten wie im Bösen. Zwölf Stunden bleiben Robert Langdon, um seine Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.
Quelle: Amazon.

Browns Hauptakteur Robert Langdon muss wieder ran. In gewohnter Manier geht es um Freimaurer, Symbolik, Rätsel. Alles spielt in einer langen Nacht in Washington DC. Die CIA hat auch irgendwie ihre Finger drin. Alles in allem nichts besonderes, aber ein solider Dan Brown-Roman. Vielleicht ein wenig näher an der Realität als die letzen, zumal sich am Ende alles doch eher weltlich löst.

CC-BY-SA