Neues auf schneyra.de

Unter der Domain schneyra.de führte ich früher das Blog, das genau so hieß wie dieses hier. Seit dem lag die Seite brach, vor bereits zweieinhalb Jahren startete ich hier erneut durch. Seit dem sollte auf der alten Domain auch mal wieder was passieren. Jetzt sind wir schon mal einen Schritt weiter.

“schneyra” – der Name ist Programm. Der Name ist meiner, seit guten 15 Jahren. Er steht nicht in meinem Personalausweis, ist aber Spitzname, Fahrtenname, alter Ego. Und für viele sicherlich eher ein Begriff als der Rest.

“Neues auf schneyra.de” sagt die Überschrift zu diesem Artikel. Sehr hochtrabend, wenn man sich den Schnellschuss anschaut den ich da heute hochgeladen habe.

Vielleicht wird das mal ein Portfolio

Macht aber nichts. Auf jeden Fall stehen da nun schon mal meine Kontaktdaten. Vielleicht wird daraus mal ein Portfolio. Vielleicht auch nicht. Ein paar Ideen dazu habe ich schon im Kopf – aber ob die es auch ins Web schaffen?

Mahlzeit! – Zufällig essen

Ich esse gerne. Ich bereite mir auch gerne eine Mahlzeit zu und bin kein großer Freund von Fertigmahlzeiten. Aber schnell muss es meistens gehen: Wenn ich nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause komme, dann habe ich meistens noch ein paar andere Sachen im Kopf die ich gerne erledigen möchte. Außerdem drückt mir der Hunger dann oft auch schon ein Loch in den Bauch. Das geht bestimmt nicht nur mir so.

In diesem Zustand bin ich nicht sehr entscheidungsfreudig und vor allem Ideenlos. Viele Sachen, die schnell gekocht sind, fallen mir in diesem Zustand oft nicht ein. Deswegen muss die Technik mal wieder nachhelfen:

Mahlzeit!

Screenshot "Mahlzeit"

Warum nicht einfach eine Seite aufrufen, die mir die Entscheidung abnimmt und einen zufälligen Essensvorschlag macht? Rezepte und Kram gibt es in rauhen Mengen im Internet, das ist klar. Aber wenn es schnell gehen soll, dann möchte ich auf etwas zurückgreifen was ich kann und flott zubereitet ist. Deshalb habe ich mir ein kleines WordPress installiert und mit ein paar Rezepten gefüttert. Haute Cuisine sollte man nicht erwarten: Die meisten Zutaten dazu habe ich immer im Haus, es kann also direkt losgehen – einfach mahlzeit.dertagundich.de1 im Browser eintippen und die Eingabetaste drücken!

Für meinen Bedarf hätte es eigentlich gereicht, wenn die Seite eine Überschrift ausspuckt. Aber vielleicht mag ja der ein oder andere mitmachen und greift auch auf die Schnell-Rezepte zurück? Mit etwas über einer Hand voll Mahlzeiten startet das Ganze jetzt, ich werde nach und nach nun weitere Rezepte einpflegen. Ideen dazu darf man mir gerne in den Kommentaren hinterlassen. Was fehlt? Was muss ich unbedingt öfter mal essen?

Die technische Seite

Wie schon erwähnt, läuft die Seite unter WordPress mit einem schnell selbst zusammengebastelten Theme. Die Funktionalität ist maximal minimalistisch: Bei jedem Laden der Seite wird ein Beitrag in der WordPress-Datenbank per Zufall ausgewählt. Hinter der Überschrift liegt wie gewohnt auch ein Direktlink zum Rezept. Aber das war es auch schon.

Zuerst hatte ich überlegt eine selbstgeschriebene Geschichte im Hintergrund laufen zu lassen, habe mich dann aber dagegen entschieden. Für WordPress spricht, dass ich mich um die technische Seite nicht wirklich kümmern muss, alles “out of the box” funktioniert und vor allem das ich weitere Funktionalitäten (wie etwa ein Archiv oder eine Suche) später recht einfach mit Bordmitteln realisieren kann.

Und nun guten Appetit mit der ersten Beta-Version von Mahlzeit!

  1. Gibt’s nicht mehr, sorry! []

Einen zufälligen Beitrag in WordPress ausgeben

Für ein kleines Projekt1 brauche ich gerade eine etwas spezielle Variante des WordPress-Loops: Es soll beim Aufruf der Seite ein Beitrag aus der Datenbank nach dem Zufallsprinzip ausgegeben werden. Nachdem ich ein wenig rumprobiert hatte, habe ich dann aber auch mal Onkel Google befragt und bin direkt auf den Beitrag WordPress: Random Posts Without a Plugin gestoßen. Der erklärt sehr genau, was ich möchte.

Um es kurz zu machen, statt des normalen Querys nimmt man folgende Abfrage:

<?php query_posts(array('orderby' => 'rand', 'category_name' => SomeCategoryName, 'showposts' => 1)); if (have_posts()) : while (have_posts()) : the_post(); ?>

Dazwischen wird dann ganz normal mit den üblichen Template-Tags der Beitrag zusammengebaut. Wenn man die Änderungen an einem bestehenden Theme vornimmt, muss man eigentlich gar nichts verändern. Der Loop wird dann mit den folgenden Zeilen beendet.

<?php endwhile; else: ?>
<?php _e('Es wurde kein passender Eintrag gefunden.'); ?>
<?php endif; ?>

Ich habe für meine Zwecke noch eine kleine Abwandlung vorgenommen und die Option 'category_name' => SomeCategoryName herausgenommen, so dass keine spezielle Kategorie berücksichtigt wird. Grundsätzlich könnte man dort aber auch eine spezielle Kategorie eintragen, der ein oder andere mag das vielleicht in seiner Sidebar benutzen.

  1. Dazu die Tage mehr, man darf gespannt sein! []

Screenshots unter Mac OS X in einem eigenen Ordner speichern

Mein neuer Ordner mit Screenshots

Zu meiner Arbeit gehört es auch, dass ich ständig Screenshots machen muss. Unter Mac OS X ist das Erstellen von Screenshots mit Shift - Cmd - 3 oder Shift - Cmd - 4 ja bekanntlich sehr einfach. Ein Tastendruck und auf dem Desktop befinden sich die Bilder. Leider müllt mir der Desktop dabei immer wieder vollkommen zu und ich verliere gerne mal den Überblick.

Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass man das auch umstellen kann. Google war mein Freund und so konnte mir der Artikel Mac OS X: Speicherort für Screenshots ändern weiterhelfen. Nachdem ich schnell

defaults write com.apple.screencapture location /Users/martin/Desktop/Screenshots

ins Terminal eingetippt hatte und mich anschließend mit meinem Benutzer einmal ab- und wieder angemeldet hatte, werden die von mir erstellten Screenshots nun schön in einem Ordner auf dem Desktop gespeichert. Nun ist auch wieder eine Menge Platz für anderen Dateimüll auf meinem Bildschirm. Achso: Den leicht kursiven Teil, der den Benutzernamen darstellt, muss man natürlich an seine eigenen Bedürfnisse anpassen.

“Tilt-Shift”-Effekt mit Pixelmator

Idar-Obersteins Stadtteil Enzweiler in der Miniaturansicht

Als ich letztens die Bilder von Idar-Obersteins Stadtteil Enzweiler hier zeigte, kommentierte man mir direkt, dass das Bild doch auch bestimmt gut mit einem nachgemachten Tilt-Shift-Effekt aussehen würde. Für alle die es nicht wissen: Unter dem Begriff versteht man die Verfremdung eines Bildes auf eine Art und Weise, so dass Landschaften und ihre Details aussehen wie von einer Modelllandschaft abfotografiert.

Gut das Felix, der Kommentator, in seinem Blog auch schon eine entsprechende Tilt-Shift-Anleitung veröffentlicht hat. Er erklärt dabei auch noch ein wenig mehr rund um den Effekt. Das ist lesenswert. Zwar ist die für Photoshop ausgelegt, was ich privat nicht besitze, aber auch mit Pixelmator konnte ich den Effekt ganz schnell erzeugen. Hier meine angepasste Anleitung, basierend auf der von Felix.

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Der neue Werbefilm des BdP – “Abenteuer Pfadfinden”

Bekanntlich verbringe ich ja hin und wieder ein wenig Zeit damit, mir ein blaues Hemd und ein blau-gelbes Halstuch anzuziehen und in der Landschaft herumzuspringen. Viele schöne Erlebnisse verbinde ich mit meiner Zeit bei den Pfadfindern. Nun hat mein Verband, der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, einen neuen Werbefilm online gestellt. Das wurde auch mal Zeit, der Vorgänger vergammelt als VHS-Kassette ein wenig neben meinen DVDs.

Gut gelungen finde ich den Film, er zeigt schön die Vielfalt unseres Bundes und was wir alles so machen. Da kann sogar ich, der ich ein großer Kritiker des Ladens bin, nur mal ein großes Lob aussprechen. Auch schön: Sehr viele bekannte Gesichter konnte ich auch entdecken. Kann man bei YouTube eigentlich Leute verlinken?

MobileMe oder doch nicht?

Demnächst läuft mein Account bei Apples Online-Dienst MobileMe aus. Dieser Tage tönte ich noch, dass ich den eigentlich nicht brauche und deshalb nicht mehr weiter zahlen möchte. Kurz für alle die es nicht wissen: MobileMe synchronisiert Daten wie etwa Kalender, Adressbuch, Lesezeichen und so weiter auf einen Server. So kann man zum Beispiel einfach mehrere Rechner oder auch Telefone synchron halten. Außerdem gibt es eine Email-Adresse @me.com, eine Fernsuche für das iPhone und einen Onlinespeicher namens iDisk auf den man Daten synchronisieren, sowie Fotoalben und Webseiten publizieren kann.

MobileMe

Insgesamt ist MobileMe schon eine feine Sache, aber der Mehrwert den ich dadurch habe ist mir eigentlich nicht wieder runde 40 Euro wert gewesen. Bis ich die Tage beim Aussteigen aus dem Auto aus irgend einem Grund das Telefon auf den Bordstein legte und einfach weiterging. Viel Glück hatte ich dabei, denn als ich nach meinem Einkauf beim Bäcker das Fehlen des Taschenfernsprechers bemerkte, lag er noch brav da. Eine Freudensekunde später überlegte ich dann, was ich im schlechtesten Fall gemacht hätte1. Auf dem Telefon befinden sich eine Menge Daten und wer es findet hat zuerst einmal direkt Zugang zu diversen Accounts im Internet und auch Zugriff auf meine Mailkonten. Da kann man erst einmal auch nichts gegen machen, wenn man nicht per MobileMe die Möglichkeit eingerichtet hat das Telefon aus der Ferne zu löschen.

Nun bin ich so ein wenig zwiespältig unterwegs: Auf der einen Seite brauche ich viele Bestandteile des Dienstes nicht: Die iDisk ist langsamer als Dropbox2, Fotoalben stelle ich eher nie online und Webspace unterhalte ich sowieso extra.

Die Kalender- und Adressbuch-Synchronisation per Push ist “nice to have”, wie man so schön sagt, aber nicht zwingend notwendig.

Die Email-Adresse wiederum gefällt mir eigentlich schon, vor allem weil sie meinen vollen Vor- und Nachnamen ohne irgendwelche Zusätze enthält und nicht auf eine Domain endet die man ewig erklären oder buchstabieren muss. Außerdem kann sie Push, was manchmal schon nicht schlecht ist. Am Ende dann schließlich die Fernortung mit der Möglichkeit ein abhanden gekommenes Telefon zu lokalisieren, eine Nachricht hinzuschicken oder es direkt zu löschen.

Eigentlich sollte mir die Sicherheit meiner Daten schon ein wenig Geld wert sein. Luxusprobleme!

  1. Da merkt man den Informatiker, immer den Worst Case planen. []
  2. Wer da noch keinen Account hat, sollte ich übrigens direkt einen über diesen Referral-Link anmelden und mir und sich selbst zusätzliche 250MB Speicher schenken! []

Und ich dachte so: “Du kannst doch nicht den ganzen schönen Abend in der Bude sitzen!”

So ungefähr war mein Gedanke gestern, bevor ich das 50mm f1.8 auf die Kamera schraubte und mit ein wenig Musik im Ohr loszog. Wie schon letztens, als ich in Bonn unterwegs war, war mein Gefühl beim knipsen nicht so sonderlich. Um so froher bin ich, dass dabei ein Bild herauskam, dass ich ganz grandios finde. Das hier nämlich.

Schienenstrang im Sonnenuntergang

Ansonsten ist meine Ausbeute ein wenig mager gewesen. Zwar habe ich irgendwie fast 80 Bilder gemacht, aber wirklich zufrieden war ich am Ende mal wieder nicht. Das 50mm ist doch recht gewöhnungsbedürftig und ich hatte es schon lange nicht mehr auf der Kamera.

Menschen die die Straße überqueren Front eines alten Volvo

Außerdem passt mir immer irgendwie nicht genug drauf. Deshalb überlege ich gerade, ob die Anschaffung eines 30mm f1.4 von Sigma vielleicht eher was für mich wäre. Darüber muss ich aber mal noch eine Nacht schlafen. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung damit?

Taster einer Ampel

Eine lokale WordPress-Testumgebung unter Mac OS X installieren

Hin und wieder mag es praktisch sein, wenn man erst einmal lokal ein paar Dinge ausprobieren kann, bevor man sie auf den großen Webserver loslässt. Da ist dann am Ende sowieso wieder alles kaputt und man ärgert sich. Mir geht es so mit WordPress-Themes. Die teste ich gerne erst einmal auf einer eigenen Installation, damit ich mir mein tolles Blog hier nicht versaue.

Eine Möglichkeit wäre es, das mit Mac OS X schon mitgelieferte, aber nicht aktivierte, PHP zu aktivieren und eine MySQL-Datenbank zu installieren. Ein Apache-Webserver hat jeder Benutzer unter Mac OS X sowieso immer dabei. Das ist grundsätzlich auch mal nicht schwer, aber da ich ein altes Spielkind bin besteht die Gefahr das ich mir da auch mal leicht irgend einen Mist einbaue und dann mit einem halb zerschossenen System da stehe. Da ziehe ich eine in sich geschlossene Lösung vor. Die kann man im Notfall auch einfach wegwerfen und schnell neu installieren. Wie man sich so etwas installiert, erkläre ich jetzt.

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Unterwegs rund um Enzweiler

Vogelhäuschen in Enzweiler

Den letzten Besuch bei meinen Eltern nutzte ich unter anderem auch zu einer kleinen Fototour. Wie ich glaub ich schon einmal erwähnte, ist es schon ein wenig verwunderlich das ich solche Exkursionen jetzt mache, wo ich nicht mehr dort wohne. Eigentlich hatte ich ja 25 Jahre Zeit. Jedenfalls war ich dann mal eine Runde rund um Idar-Obersteins Stadtteil Enzweiler unterwegs, in dem ich auch aufgewachsen bin.

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CC-BY-SA