Bekanntlich verbringe ich ja hin und wieder ein wenig Zeit damit, mir ein blaues Hemd und ein blau-gelbes Halstuch anzuziehen und in der Landschaft herumzuspringen. Viele schöne Erlebnisse verbinde ich mit meiner Zeit bei den Pfadfindern. Nun hat mein Verband, der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, einen neuen Werbefilm online gestellt. Das wurde auch mal Zeit, der Vorgänger vergammelt als VHS-Kassette ein wenig neben meinen DVDs.
Gut gelungen finde ich den Film, er zeigt schön die Vielfalt unseres Bundes und was wir alles so machen. Da kann sogar ich, der ich ein großer Kritiker des Ladens bin, nur mal ein großes Lob aussprechen. Auch schön: Sehr viele bekannte Gesichter konnte ich auch entdecken. Kann man bei YouTube eigentlich Leute verlinken?
Demnächst läuft mein Account bei Apples Online-Dienst MobileMe aus. Dieser Tage tönte ich noch, dass ich den eigentlich nicht brauche und deshalb nicht mehr weiter zahlen möchte. Kurz für alle die es nicht wissen: MobileMe synchronisiert Daten wie etwa Kalender, Adressbuch, Lesezeichen und so weiter auf einen Server. So kann man zum Beispiel einfach mehrere Rechner oder auch Telefone synchron halten. Außerdem gibt es eine Email-Adresse @me.com, eine Fernsuche für das iPhone und einen Onlinespeicher namens iDisk auf den man Daten synchronisieren, sowie Fotoalben und Webseiten publizieren kann.
Insgesamt ist MobileMe schon eine feine Sache, aber der Mehrwert den ich dadurch habe ist mir eigentlich nicht wieder runde 40 Euro wert gewesen. Bis ich die Tage beim Aussteigen aus dem Auto aus irgend einem Grund das Telefon auf den Bordstein legte und einfach weiterging. Viel Glück hatte ich dabei, denn als ich nach meinem Einkauf beim Bäcker das Fehlen des Taschenfernsprechers bemerkte, lag er noch brav da. Eine Freudensekunde später überlegte ich dann, was ich im schlechtesten Fall gemacht hätte1. Auf dem Telefon befinden sich eine Menge Daten und wer es findet hat zuerst einmal direkt Zugang zu diversen Accounts im Internet und auch Zugriff auf meine Mailkonten. Da kann man erst einmal auch nichts gegen machen, wenn man nicht per MobileMe die Möglichkeit eingerichtet hat das Telefon aus der Ferne zu löschen.
Nun bin ich so ein wenig zwiespältig unterwegs: Auf der einen Seite brauche ich viele Bestandteile des Dienstes nicht: Die iDisk ist langsamer als Dropbox2, Fotoalben stelle ich eher nie online und Webspace unterhalte ich sowieso extra.
Die Kalender- und Adressbuch-Synchronisation per Push ist „nice to have“, wie man so schön sagt, aber nicht zwingend notwendig.
Die Email-Adresse wiederum gefällt mir eigentlich schon, vor allem weil sie meinen vollen Vor- und Nachnamen ohne irgendwelche Zusätze enthält und nicht auf eine Domain endet die man ewig erklären oder buchstabieren muss. Außerdem kann sie Push, was manchmal schon nicht schlecht ist. Am Ende dann schließlich die Fernortung mit der Möglichkeit ein abhanden gekommenes Telefon zu lokalisieren, eine Nachricht hinzuschicken oder es direkt zu löschen.
Eigentlich sollte mir die Sicherheit meiner Daten schon ein wenig Geld wert sein. Luxusprobleme!
Da merkt man den Informatiker, immer den Worst Case planen. [↩]
Wer da noch keinen Account hat, sollte ich übrigens direkt einen über diesen Referral-Link anmelden und mir und sich selbst zusätzliche 250MB Speicher schenken! [↩]
So ungefähr war mein Gedanke gestern, bevor ich das 50mm f1.8 auf die Kamera schraubte und mit ein wenig Musik im Ohr loszog. Wie schon letztens, als ich in Bonn unterwegs war, war mein Gefühl beim knipsen nicht so sonderlich. Um so froher bin ich, dass dabei ein Bild herauskam, dass ich ganz grandios finde. Das hier nämlich.
Ansonsten ist meine Ausbeute ein wenig mager gewesen. Zwar habe ich irgendwie fast 80 Bilder gemacht, aber wirklich zufrieden war ich am Ende mal wieder nicht. Das 50mm ist doch recht gewöhnungsbedürftig und ich hatte es schon lange nicht mehr auf der Kamera.
Außerdem passt mir immer irgendwie nicht genug drauf. Deshalb überlege ich gerade, ob die Anschaffung eines 30mm f1.4 von Sigma vielleicht eher was für mich wäre. Darüber muss ich aber mal noch eine Nacht schlafen. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung damit?
Hin und wieder mag es praktisch sein, wenn man erst einmal lokal ein paar Dinge ausprobieren kann, bevor man sie auf den großen Webserver loslässt. Da ist dann am Ende sowieso wieder alles kaputt und man ärgert sich. Mir geht es so mit WordPress-Themes. Die teste ich gerne erst einmal auf einer eigenen Installation, damit ich mir mein tolles Blog hier nicht versaue.
Eine Möglichkeit wäre es, das mit Mac OS X schon mitgelieferte, aber nicht aktivierte, PHP zu aktivieren und eine MySQL-Datenbank zu installieren. Ein Apache-Webserver hat jeder Benutzer unter Mac OS X sowieso immer dabei. Das ist grundsätzlich auch mal nicht schwer, aber da ich ein altes Spielkind bin besteht die Gefahr das ich mir da auch mal leicht irgend einen Mist einbaue und dann mit einem halb zerschossenen System da stehe. Da ziehe ich eine in sich geschlossene Lösung vor. Die kann man im Notfall auch einfach wegwerfen und schnell neu installieren. Wie man sich so etwas installiert, erkläre ich jetzt.
Den letzten Besuch bei meinen Eltern nutzte ich unter anderem auch zu einer kleinen Fototour. Wie ich glaub ich schon einmal erwähnte, ist es schon ein wenig verwunderlich das ich solche Exkursionen jetzt mache, wo ich nicht mehr dort wohne. Eigentlich hatte ich ja 25 Jahre Zeit. Jedenfalls war ich dann mal eine Runde rund um Idar-Obersteins Stadtteil Enzweiler unterwegs, in dem ich auch aufgewachsen bin.
Dafür dass es eigentlich ein ziemlicher Schnellschuss war, ist es doch recht hübsch geworden. Eigentlich wollte ich nämlich nur ausprobieren, ob man auch mit 10mm auf dem Superweitwinkel anschließend noch gute Panoramen berechnen kann. Photoshop hat seinen Job da recht gut gemacht finde ich. Aus nur vier Bildern hat er das Bild zusammengesetzt, ich habe ansonsten nichts weiter daran gemacht. Sinnvoll könnte es eventuell sein, vor dem Erzeugen des Panoramas vielleicht die Lightroom-Objektivkorrektur an den Bildern auszuprobieren.
Ein kleines Detail das an meinem Blogdings hier, das ich ziemlich gerne mag, ist das sich automatisch vergrößernde Kommentarfeld unter den Einträgen. Wie so oft ist das Einbauen dieses Features recht simpel.
Zuerst lädt man sich nämlich das Elastic Plugin für jQuery runter und dann direkt wieder hoch. Am besten in den Ordner des aktuell verwendeten WordPress-Themes. Anschließend muss man es im Kopfteil der Seite, also in der header.php laden lassen. Das geht mit folgender Code-Zeile, man sollte darauf achten das man das Plugin erst nach jQuery lädt.
Anschließend muss man das Plugin noch auf ein Textfeld ansetzen. Bei WordPress hat das Kommentarfeld normalerweise die ID comment. Deshalb sieht die entsprechende Zeile Code so aus:
$(document).ready(function(){
//Elastic textarea for comments
$('#comment').elastic();
});
Die packt man dann ebenfalls in den head der Seite in ein script-Element. Oder man nutzt die von mir empfohlene Alternative: Wie glaub ich schon einmal erwähnt, habe ich solche Dinge in einer extra Datei namens functions.js ausgelagert.
Ausprobieren kann man die Funktionalität in jedem Kommentarfeld auf dieser Seite. Man muss nur genug tippen.
Ich habe mich dazu hinreißen lassen, beim Fotowettbewerb „Digital Reportage Award 2010″ zum Thema Street Photography mitzumachen. Das ist schon ein paar Tage her und fast hätte ich das auch vergessen. Heute sehe ich dann, dass man da auch abstimmen kann.
Fünf Bilder zum Thema habe ich eingeschickt und sind nun online einzusehen. Zehn Fotografinnen und Fotografen kommen dann in die Endausscheidung, bei der sie wieder ein Thema bearbeiten müssen. Ich würde das sehr gerne machen.
Neun der Teilnehmer werden von einer Jury festgelegt, einer wird von den Online-Lesern der Welt Kompakt bestimmt. Deshalb würde ich mich sehr freuen wenn der ein oder andere Besucher (oder Besucherin!) meiner Seite vielleicht die Güte hätte für mich abzustimmen. Dazu einfach auf die verlinkte Seite gehen, meinen Namen (Ich heiße Martin Schneider) raussuchen und dann unten auf „abstimmen“ klicken. Ich hoffe meine Bildauswahl gefällt!
Wer möchte kann, neben meiner unendlichen Dankbarkeit, auch bei Welt Kompakt etwas gewinnen: Eine Kamera Lumix TZ10 von Panasonic. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich ein paar Menschen die Mühe machen würden mir ihre Stimme zu geben. Aktuell bin ich auf Platz 101, da geht noch was! Übrigens: Alle 24 Stunden kann man noch einmal wählen.
Mit Dank im Voraus und freundlichen Grüßen,
Martin Schneider