Die Woche und ich – Kalenderwoche 1

Mon­tag, 02. Januar 2012

Mein Start in das neue Jahr! Ich bin ein wenig auf­ge­regt, denn es ist auch mein ers­ter Arbeits­tag bei mei­nem neuen Arbeit­ge­ber. Ich werde freund­lich auf­ge­nom­men und ver­bringe den Tag im Wesent­li­chen damit mei­nen iMac auf­zu­bauen und ein­zu­rich­ten und bekomme viele Dinge erklärt. Außer­dem werde ich mir in naher Zukunft etwa 25 neue Namen mer­ken müs­sen.
Am Abend bekomme ich am Bahn­hof in Meh­lem direkt das bis­he­rige Tele­fon­ge­spräch des Jah­res mit.

Außer­dem erklärt mir Boris Becker bei Twit­ter, um was es im Leben wirk­lich geht. Danke dafür!

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Schultze gets the blues

Schultze gets the blues (Quelle: Webseite zum Film)

Die­ser Tage sah ich Schultze gets the blues in mei­nem Heim­kino. Ein schon etwas älte­rer Film. Haupt­dar­stel­ler ist Horst Krause, den der ein oder andere viel­leicht als uni­for­mier­ten Poli­zis­ten aus dem bran­den­bur­ger Poli­zei­ruf kennt.

„Schultze gets the blues“ han­delt von Schultze.
Schultze fris­tet sein Leben seit Jahr und Tag in einem klei­nen anhal­ti­ni­schen Ort nahe der Saale. Schult­zes Leben zwi­schen Arbeit und Knei­pen­be­such, Schre­ber­gar­ten, Volks­mu­sik sowie Angeln kommt zu einem vor­zei­ti­gen Ende, als er und seine Kum­pels Man­fred und Jür­gen in den Vor­ru­he­stand geschickt wer­den. Wäh­rend diese sich mehr und mehr dem Nichts erge­ben und das Auf­recht­er­hal­ten der Rou­tine zu einer Farce ver­kommt, ent­deckt Schultze ein Leben hin­ter dem Berg.

Der erste Satz obi­ger Beschrei­bung bringt den Film ziem­lich gut auf den Punkt. Es geht um Schultze und klingt ein wenig lang­wei­lig. Aber nach eini­gem Nach­den­ken: Der Film war ziem­lich gut. Was mir wäh­rend des Films manch­mal als „zu lang“ vor­kam, ist in Wirk­lich­keit eine unglaub­lich gute Dar­stel­lung des­sen, was pas­siert wenn man von einem Tag auf den ande­ren nichts mehr zu tun hat. Vor allem die Tris­tesse des Lebens wird ein­drucks­voll wie­der­ge­ge­ben. Der Film erzählt in schö­nen Bil­dern und anhand von teil­weise absurd-komischen Situa­tio­nen und mit wenig Wor­ten, wie Schultze aus der einen Pro­vinz (in Sachsen-Anhalt) in eine andere (näm­lich in Ame­rika) kommt. Dort erlebt er Aben­teuer auf seine ganz eigene Art und Weise. Wit­zig, aber auch nach­denk­lich machend.

2011

Das war anstren­gend! Also jetzt mal ernst­haft: 2011 hat mich ange­strengt. Vor allem das letzte Vier­tel, als ich um– und zusam­men zog und mir einen neuen Job suchte (Den ich über­mor­gen antrete, uiuiui!). Ich bin froh das nun wei­test­ge­hend hin­ter mir zu haben. 2012 wird auch ein wenig ein Neu­an­fang, so wie vor fast vier Jah­ren als ich hier mit dem neuen Blog­d­ings anfing. Ange­fan­gen hatte das Jahr eigent­lich näm­lich ziem­lich gut, so auf der ande­ren Seite der Welt.

2011 war aber auch super! Und im Nach­hin­ein betrach­tet natür­lich mehr super als anstren­gend, denn gute Dinge blei­ben einem dann doch bes­ser in Erin­ne­rung. Eines der groß­ar­tigs­ten Dinge, die ich machen konnte, war wohl mit Fräu­lein Anna zusam­men eine Bude zu suchen, zu fin­den und da ein­zu­zie­hen.

Außer­dem habe ich neue Sachen erlebt: Ich war mal segeln auf der Falado und habe mei­nen Geld­beu­tel ver­lo­ren und wiedergefunden.

Irgend­wie habe ich die­ses Jahr kaum Dinge zu last.fm gedingst, so dass ich nicht genau nach­voll­zie­hen kann was ich gerne so an Musik hörte oder auch nicht. Trotz­dem mag ich Musik natür­lich wei­ter­hin sehr gerne und sah auch das ein oder andere Kon­zert.

2012 will ich auch wie­der hier mehr blog­d­ingsen. Ernst­haft1. Denn eigent­lich ist es ganz cool, ein biss­chen Tage­buch zu füh­ren und dann auch schön zurück­bli­cken zu kön­nen. Ob mir das dann nicht viel­leicht zu per­sön­lich ist, müs­sen wir mal noch sehen. Ich denke schon län­ger dar­über nach.

Guten Rutsch!

  1. Wirk­lich! Und nicht nur weil man das an der Stelle so schreibt. []

Tom Clancy: Ehrenschuld

Auf der ame­ri­ka­ni­schen Pazi­fik­in­sel Sai­pan betrach­tet ein uner­meß­lich rei­cher japa­ni­scher Geschäfts­mann mit Wohl­ge­fal­len sein neu erwor­be­nes Land. Vor Sri Lanka begin­nen aus­län­di­sche Mari­ne­ein­hei­ten eine Serie von äußerst unge­wöhn­li­chen Manö­vern. Und in der Zen­trale der größ­ten ame­ri­ka­ni­schen Akti­en­han­dels­ge­sell­schaft geht ein Tech­ni­ker mit einem maß­ge­schnei­der­ten Com­pu­ter­pro­gramm ans Netz und erfreut sich an des­sen gewal­ti­gen Kon­se­quen­zen. Drei Vor­gänge, die schein­bar nichts mit­ein­an­der zu tun haben – und doch sind es die ers­ten Glie­der einer Kette von Ereig­nis­sen, die die Welt in Atem hal­ten wer­den.
Quelle: Ama­zon

Ein wei­te­rer Roman aus der Jack Ryan–Reihe von Tom Clancy. Wie üblich sehr viel Vater­lands­liebe, ein biss­chen Krieg, diplo­ma­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen, Geheim­dienst­kram und ein fie­ses Cliffhanger-Ende, dass mich direkt nach dem nächs­ten Buch grei­fen lies.

Autor
Titel Ehrenschuld
Verlag Goldmann
ISBN 978-3442455058
Bewertung ✮✮✮✮✮

„Martin, richte mir doch mal diesen Computer ein!“

Asus und Windows Home Premium

Frau Mut­tern kaufte sich einen neuen Com­pu­ter und weil ich ja was mit Com­pu­tern mache, ist es nun an mir gewe­sen den rich­tig ein­zu­rich­ten. So saß ich dann vor dem ASUS K0M15CH3NUMM3R1 mit Win­dows 7 und war ein wenig gespannt was mich da so erwartet.

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  1. So eine Pro­dukt­be­zeich­nung kann sich doch ernst­haft kei­ner mer­ken. []

Sneak Preview: Drive

Drive (Quelle: Drive-Webseite)

Ges­tern Abend in der Sneak Pre­view des Woki: Drive, der im Vor­feld (auch wenn man den Namen natür­lich nicht nannte) ganz groß ange­kün­digt wurde. Gezeigt wurde die eng­li­sche Fas­sung mit deut­schen Unter­ti­teln. Für mich auch eine neue und okaye Erfahrung.

Der Film an sich lies mich dann sehr zwie­späl­tig zurück. Ich fand die „Ent­schleu­ni­gung“ der Sze­nen unheim­lich impo­sant und war­tete rich­tig gespannt dar­auf, dass es schlag­ar­tig umschlägt und dann die Post rich­tig abgeht. Noch kurz vor dem Film hatte man auch den Trai­ler gezeigt und ich war guter Dinge. Lei­der ent­wi­ckelte sich das dann doch nicht ganz so wie ich es mir vor­ge­stellt hatte. Zwar gab es noch den einen oder ande­ren Action– und Splatter-Moment, doch sprang bei mir der Funke nicht so recht über. Nach dem fast schon auf­re­gend lang­sa­men ers­ten Teil hätte ich mir eher einen zwei­ten Teil im Stil von The Fast and the Furious, Trans­por­ter oder Shoot Em Up erwartet.

Ich ver­gab bei der anschlie­ßen­den Bewer­tung des Films die Schul­note 3.

Tom Clancy: Das Echo aller Furcht

Der Kalte Krieg scheint Ver­gan­gen­heit, die Welt­mächte ver­han­deln im Zei­chen der Koope­ra­tion und set­zen auf eine fried­li­che Zukunft. Doch hin­ter den Kulis­sen tickt eine gefähr­li­che Zeit­bombe, und ein selt­sa­mer Bom­ben­fund genügt, um einen welt­um­span­nen­den töd­li­chen Kon­flikt zu ent­fa­chen. Jack Ryan, Ame­ri­kas Geheim­dienst­mann für Top-Secret-Fälle, muss einen nahezu aus­sichts­lo­sen Kampf gegen die Zeit gewin­nen …
Quelle: Ama­zon

Span­nend wird beschrie­ben wie Ter­ro­ris­ten einen Anschlag auf die USA vor­be­rei­ten und durch­füh­ren. Clan­cys Haupt­cha­rak­ter Jack Ryan ist wie­der mit­ten drin und muss einen Welt­krieg ver­hin­dern. Die­ses Buch wurde vor eini­ger Zeit auch mit Ben Aff­leck und Mor­gan Free­man mit dem Titel „Der Anschlag“ verfilmt.

Autor
Titel Das Echo aller Furcht
Verlag Goldmann
ISBN 978-3442460892
Bewertung ✮✮✮✮✮

Kathleen McGowan: Das Magdalena-Vermächtnis

Flo­renz. Zen­trum der Renais­sance. Hier herrschte Lorenzo de‘ Medici unter dem Ban­ner der Liebe. Hier schu­fen unsterb­li­che Künst­ler Meis­ter­werke, die bis heute Rät­sel auf­ge­ben. Hier wur­den Mys­te­rien begrün­det, deren Wir­kung bis in die Gegen­wart reicht. In Flo­renz soll Mau­reen Paschal, die Hüte­rin des Magdalena-Evangeliums, in den gehei­men Leh­ren der Medici unter­wie­sen wer­den. Aber auch der Schat­ten der Ver­gan­gen­heit kehrt nach Flo­renz zurück, um die Wie­der­ge­burt des wah­ren Glau­bens zu ver­ei­teln – und sei es mit Gewalt.
Quelle: Ama­zon

Schein­bar haben mir die bei­den vor­he­ri­gen Bücher „Das Magdalena-Evangelium“ und „Das Jesus-Testament“ aus der „Maria Magdalena“-Serie von Kath­leen McGo­wan gut gefal­len, denn den drit­ten Teil hatte ich mir bei Ama­zon schon im Mai vor­be­stellt. Eigent­lich mag ich ja diese Romane mit his­to­ri­schem „Hin­ter­grund“ im Stil von Herrn Brown recht gerne. Die­ses Buch hat mich aber schwer ent­täuscht. Wirk­li­che Span­nung kam nie auf, statt des­sen las ich meh­rere hun­dert Sei­ten über „die wahre Liebe“, „die Zeit kehrt wie­der“ und viel ande­res Gela­ber, dass sowohl in der Gegen­wart als auch der Renais­sance spielt und schon fast an christ­li­che Gehirn­wä­sche grenzt. Wie man merkt hat das nicht funk­tio­niert. Da das erwar­tete Aben­teuer aus­blieb, blieb für mich auch die Unter­hal­tung aus. Schade.

Autor
Titel Das Magdalena-Vermächtnis
Verlag Bastei Lübbe
ISBN 978-3404166251
Bewertung ✮✩✩✩✩