Mein Start in das neue Jahr! Ich bin ein wenig aufgeregt, denn es ist auch mein erster Arbeitstag bei meinem neuen Arbeitgeber. Ich werde freundlich aufgenommen und verbringe den Tag im Wesentlichen damit meinen iMac aufzubauen und einzurichten und bekomme viele Dinge erklärt. Außerdem werde ich mir in naher Zukunft etwa 25 neue Namen merken müssen.
Am Abend bekomme ich am Bahnhof in Mehlem direkt das bisherige Telefongespräch des Jahres mit.
„Ich hab mein Methadon bekommen, aber hab’s wieder ausgekotzt und dann hab ich Heroin für 200 gekauft und das war Scheiße.“ Live in Mehlem.
Dieser Tage sah ich Schultze gets the blues in meinem Heimkino. Ein schon etwas älterer Film. Hauptdarsteller ist Horst Krause, den der ein oder andere vielleicht als uniformierten Polizisten aus dem brandenburger Polizeiruf kennt.
„Schultze gets the blues“ handelt von Schultze.
Schultze fristet sein Leben seit Jahr und Tag in einem kleinen anhaltinischen Ort nahe der Saale. Schultzes Leben zwischen Arbeit und Kneipenbesuch, Schrebergarten, Volksmusik sowie Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels Manfred und Jürgen in den Vorruhestand geschickt werden. Während diese sich mehr und mehr dem Nichts ergeben und das Aufrechterhalten der Routine zu einer Farce verkommt, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg.
Der erste Satz obiger Beschreibung bringt den Film ziemlich gut auf den Punkt. Es geht um Schultze und klingt ein wenig langweilig. Aber nach einigem Nachdenken: Der Film war ziemlich gut. Was mir während des Films manchmal als „zu lang“ vorkam, ist in Wirklichkeit eine unglaublich gute Darstellung dessen, was passiert wenn man von einem Tag auf den anderen nichts mehr zu tun hat. Vor allem die Tristesse des Lebens wird eindrucksvoll wiedergegeben. Der Film erzählt in schönen Bildern und anhand von teilweise absurd-komischen Situationen und mit wenig Worten, wie Schultze aus der einen Provinz (in Sachsen-Anhalt) in eine andere (nämlich in Amerika) kommt. Dort erlebt er Abenteuer auf seine ganz eigene Art und Weise. Witzig, aber auch nachdenklich machend.
Das war anstrengend! Also jetzt mal ernsthaft: 2011 hat mich angestrengt. Vor allem das letzte Viertel, als ich um– und zusammen zog und mir einen neuen Job suchte (Den ich übermorgen antrete, uiuiui!). Ich bin froh das nun weitestgehend hinter mir zu haben. 2012 wird auch ein wenig ein Neuanfang, so wie vor fast vier Jahren als ich hier mit dem neuen Blogdings anfing. Angefangen hatte das Jahr eigentlich nämlich ziemlich gut, so auf der anderen Seiteder Welt.
2011 war aber auch super! Und im Nachhinein betrachtet natürlich mehr super als anstrengend, denn gute Dinge bleiben einem dann doch besser in Erinnerung. Eines der großartigsten Dinge, die ich machen konnte, war wohl mit Fräulein Anna zusammen eine Bude zu suchen, zu finden und da einzuziehen.
Irgendwie habe ich dieses Jahr kaum Dinge zu last.fm gedingst, so dass ich nicht genau nachvollziehen kann was ich gerne so an Musik hörte oder auch nicht. Trotzdem mag ich Musik natürlich weiterhin sehr gerne und sah auch das ein oder andereKonzert.
2012 will ich auch wieder hier mehr blogdingsen. Ernsthaft1. Denn eigentlich ist es ganz cool, ein bisschen Tagebuch zu führen und dann auch schön zurückblicken zu können. Ob mir das dann nicht vielleicht zu persönlich ist, müssen wir mal noch sehen. Ich denke schon länger darüber nach.
Guten Rutsch!
Wirklich! Und nicht nur weil man das an der Stelle so schreibt. [↩]
Auf der amerikanischen Pazifikinsel Saipan betrachtet ein unermeßlich reicher japanischer Geschäftsmann mit Wohlgefallen sein neu erworbenes Land. Vor Sri Lanka beginnen ausländische Marineeinheiten eine Serie von äußerst ungewöhnlichen Manövern. Und in der Zentrale der größten amerikanischen Aktienhandelsgesellschaft geht ein Techniker mit einem maßgeschneiderten Computerprogramm ans Netz und erfreut sich an dessen gewaltigen Konsequenzen. Drei Vorgänge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben – und doch sind es die ersten Glieder einer Kette von Ereignissen, die die Welt in Atem halten werden. Quelle: Amazon
Ein weiterer Roman aus der Jack Ryan–Reihe von Tom Clancy. Wie üblich sehr viel Vaterlandsliebe, ein bisschen Krieg, diplomatische Auseinandersetzungen, Geheimdienstkram und ein fieses Cliffhanger-Ende, dass mich direkt nach dem nächsten Buch greifen lies.
Frau Muttern kaufte sich einen neuen Computer und weil ich ja was mit Computern mache, ist es nun an mir gewesen den richtig einzurichten. So saß ich dann vor dem ASUS K0M15CH3NUMM3R1 mit Windows 7 und war ein wenig gespannt was mich da so erwartet.
Gestern Abend in der Sneak Preview des Woki: Drive, der im Vorfeld (auch wenn man den Namen natürlich nicht nannte) ganz groß angekündigt wurde. Gezeigt wurde die englische Fassung mit deutschen Untertiteln. Für mich auch eine neue und okaye Erfahrung.
Der Film an sich lies mich dann sehr zwiespältig zurück. Ich fand die „Entschleunigung“ der Szenen unheimlich imposant und wartete richtig gespannt darauf, dass es schlagartig umschlägt und dann die Post richtig abgeht. Noch kurz vor dem Film hatte man auch den Trailer gezeigt und ich war guter Dinge. Leider entwickelte sich das dann doch nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte. Zwar gab es noch den einen oder anderen Action– und Splatter-Moment, doch sprang bei mir der Funke nicht so recht über. Nach dem fast schon aufregend langsamen ersten Teil hätte ich mir eher einen zweiten Teil im Stil von The Fast and the Furious, Transporter oder Shoot Em Up erwartet.
Ich vergab bei der anschließenden Bewertung des Films die Schulnote 3.
Der Kalte Krieg scheint Vergangenheit, die Weltmächte verhandeln im Zeichen der Kooperation und setzen auf eine friedliche Zukunft. Doch hinter den Kulissen tickt eine gefährliche Zeitbombe, und ein seltsamer Bombenfund genügt, um einen weltumspannenden tödlichen Konflikt zu entfachen. Jack Ryan, Amerikas Geheimdienstmann für Top-Secret-Fälle, muss einen nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Zeit gewinnen … Quelle: Amazon
Spannend wird beschrieben wie Terroristen einen Anschlag auf die USA vorbereiten und durchführen. Clancys Hauptcharakter Jack Ryan ist wieder mitten drin und muss einen Weltkrieg verhindern. Dieses Buch wurde vor einiger Zeit auch mit Ben Affleck und Morgan Freeman mit dem Titel „Der Anschlag“ verfilmt.
Florenz. Zentrum der Renaissance. Hier herrschte Lorenzo de‘ Medici unter dem Banner der Liebe. Hier schufen unsterbliche Künstler Meisterwerke, die bis heute Rätsel aufgeben. Hier wurden Mysterien begründet, deren Wirkung bis in die Gegenwart reicht. In Florenz soll Maureen Paschal, die Hüterin des Magdalena-Evangeliums, in den geheimen Lehren der Medici unterwiesen werden. Aber auch der Schatten der Vergangenheit kehrt nach Florenz zurück, um die Wiedergeburt des wahren Glaubens zu vereiteln – und sei es mit Gewalt. Quelle: Amazon
Scheinbar haben mir die beiden vorherigen Bücher „Das Magdalena-Evangelium“ und „Das Jesus-Testament“ aus der „Maria Magdalena“-Serie von Kathleen McGowan gut gefallen, denn den dritten Teil hatte ich mir bei Amazon schon im Mai vorbestellt. Eigentlich mag ich ja diese Romane mit historischem „Hintergrund“ im Stil von Herrn Brown recht gerne. Dieses Buch hat mich aber schwer enttäuscht. Wirkliche Spannung kam nie auf, statt dessen las ich mehrere hundert Seiten über „die wahre Liebe“, „die Zeit kehrt wieder“ und viel anderes Gelaber, dass sowohl in der Gegenwart als auch der Renaissance spielt und schon fast an christliche Gehirnwäsche grenzt. Wie man merkt hat das nicht funktioniert. Da das erwartete Abenteuer ausblieb, blieb für mich auch die Unterhaltung aus. Schade.