Schwäbisch Hall Stellenausschreibung

1369-sh-logoDie Bau­spar­kasse Schwä­bisch Hall sucht neue Außen­dienst­mit­ar­bei­ter. Anstatt auf der Ent­las­sungs­welle mit zu schwim­men, wird gezielt nach neuen Mit­ar­bei­tern gesucht. Um kom­pe­ten­tes Per­so­nal zu fin­den, wurde eine Micro­site online gestellt. Bei Schwä­bisch Hall legt man Wert auf Kol­le­gia­li­tät, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stärke, Durch­set­zungs­ver­mö­gen und Belast­bar­keit. Das ist sicher­lich nicht für jeden etwas.

Um Men­schen anzu­spre­chen die man sonst wahr­schein­lich nicht errei­chen würde, wurde auch ein ent­spre­chen­der Chan­nel bei YouTube ein­rich­tet, der die Kampagnen-Videos prä­sen­tiert. In ihnen wer­den die Kern­kom­pen­ten­zen anspre­chend auf­be­rei­tet dar­ge­stellt – oder viel­mehr so, wie man es sich nicht vor­stellt. Mit­ar­bei­ter von Schwä­bisch Hall wis­sen sich immer zu Hel­fen, sind dabei aber immer freund­lich und fair zu ihren Kunden.

Jugendsprache?

Im Mängelexemplar-Buchladen mei­nes Ver­trau­ens habe ich letz­tens was zu mei­nem Män­ge­l­ex­em­plar dazu­be­kom­men: Den PONS Kalen­der Jugend­spra­che 2009. „Gei­ler Scheiß!“, dachte ich mir da, „Da kann man noch was ler­nen, dann komme ich noch jugend­li­cher rüber!“

Weit gefehlt. Ich weiß ja nicht genau, wer das Ding zusam­men­ge­stellt hat, aber wenn das wirk­lich „Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus ganz Deutsch­land“ waren, dann haben sie irgend­wie die fal­schen gefragt.
Wei­ter als bis zum 17. Januar habe ich die Sei­ten noch nicht abge­ris­sen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich wei­ter machen möchte. „Jugend­spra­che“ ist bei mir irgend­wie was ande­res. Bis jetzt habe ich gelernt, was ein „Mur­mel­schup­pen“ (Kir­che) ist, dass ein „Rama­de­ckel“ für fet­tige Haare steht und „sich ne Kippe ein­bauen“ eigent­lich bei der Jugend von heute „lun­gen­bräu­nen“ heißt.

Viel­leicht habe ich ja irgend­was nicht mit­be­kom­men, aber in mei­ner Peer­group geht es doch etwas vul­gä­rer zu. Gibt es die Kin­der mit den tol­len Manie­ren und den spit­zen­mä­ßi­gen Umgangs­for­men, über die Erich Käs­t­ner, Enid Bly­ton und Astrid Lind­gren ihre Bücher schrie­ben, eigent­lich noch? Anschei­nend schon. Aber sie ver­ste­cken sich irgendwo zwi­schen all den Ghet­to­kids die man so auf der Straße trifft. Lus­tig wäre das schon: „Ey Alder! Check mal den Asphalt­pi­ckel (klei­ner Hund), der ist voll vier­la­gig (voll gut)!“ Die Begriffe sind eigent­lich auch recht wit­zig, aller­dings bezweifle ich so ein wenig dass 90% der Worte wirk­lich benutzt werden.

Chil­len steht übri­gens auch drin. Wenigs­tens eins das man kennt. Danke.

I believe I can fly

Ich bin ja nun nicht so der Extrem­sport­ler. Eigent­lich hab ich ja bekannt­lich ziem­li­che Höhen­angst. Des­halb hat es mir an eini­gen Stel­len in fol­gen­dem Video auch ein wenig den Magen zusammengezogen.

Den­noch sind die Auf­nah­men mehr als beein­dru­ckend. Mit der Kamera würde ich die Her­ren gerne mal beglei­ten, sel­ber machen muss eher nicht sein.

Via Twit­ter, irgend­wann letz­tens schon.

Vortrag mit Hindernissen

Letzte Woche hatte ich einen Vor­trag zu halten.

Die Vor­be­rei­tung auf so eine Sache wird von mir dann ja gerne mal auf­ge­scho­ben oder gänz­lich ver­drängt. So ergab es sich, dass ich in der Nacht auf Don­ners­tag so gegen 1 Uhr hier saß und meine Noti­zen zu den Folien dru­cken wollte – wor­auf­hin mir der Dru­cker spon­tan „Ach, mach erst mal neuen Toner rein“ zu ver­ste­hen gab. Nun lasse ich mich dadurch ja nicht aus der Ruhe brin­gen, damit hatte ich schon fast gerech­net und schon vor eini­ger Zeit hatte ich mir eine Ton­er­kar­tu­sche beim Lan­des­ver­band bestellt. Die Packung war auch schnell auf­ge­ris­sen, doch dum­mer­weise ent­puppte sich die „Kar­tu­sche“ dann als irgend­was wal­zen­ar­ti­ges. Zwar passt das auch in den Dru­cker, aber Farbe kommt dadurch noch lange keine auf das Papier. Gut, dass ich mich noch an den „Copy­shop from Hell“ erin­nerte, also schnell die Kar­tu­sche geschüt­telt, wie­der ein­ge­setzt und schon kamen mit Ach und Krach noch meine zehn Sei­ten heraus.

Wir sprin­gen an den nächs­ten Mor­gen: 11 Uhr sollte es los­ge­hen, ich war früh­zei­tig da und die Tech­nik war auch vor Ort. Mit mei­nem neuen Adap­ter fühlte ich mich auch bes­tens vor­be­rei­tet. Dumm nur, dass der zur Ver­fü­gung ste­hende Bea­mer nur einen VGA-Anschluss hatte. Da fehlte also ein Stück.
Gut, dass ich den pas­sen­den VGA– auf DVI-Adapter auch noch am Start hatte. Dumm, dass mein neuer Adap­ter nicht an den ande­ren dran passte. Ich habe dann ein wenig Rich­tung Apple geflucht, dass sie es nicht schaf­fen ihre eige­nen Adap­ter anein­an­der anzu­pas­sen. Irgend­wie ärgere ich mich in der letz­ten Zeit echt oft über den Laden.

Wer jetzt ver­wirrt ist, fol­gende Kon­stel­la­tion hätte das gegeben:

Mac­Book Pro (Mini-Displayport) – Adap­ter (Mini-Displayport => DVI) – Adap­ter (DVI => VGA) – Bea­mer (VGA)

Ein zwei­tes Mac­Book war dann zu mei­nem Glück auch noch da, dafür gab es auch direkt einen VGA-Adapter. Nun galt es noch, meine Prä­sen­ta­tion drauf zu bekom­men. Natür­lich hatte ich mit einer neue­ren Keynote-Version gear­bei­tet, als dort instal­liert war. So lang­sam wäre ich dann auch gerne mal in Trä­nen ausgebrochen.

Punkt 11 Uhr war dann aber auch alles kon­ver­tiert und kopiert es konnte dann doch noch los­ge­hen. Meine Prä­sen­ta­tion war dann auch recht erfolg­reich. Ich darf mich nun „Diplom Infor­ma­ti­ker (FH)“ nen­nen. Kol­lo­quium bestanden.

Thomas A. Ruhk – Totenbaum

Ich lese ja ganz gerne. Das ist eine prima Abwechs­lung zum Serien gucken und all dem ande­ren Mist, den man Abends so machen kann, wenn man sich eigent­lich auf was wich­ti­ges vor­be­rei­ten sollte.

Die­ser Tage habe ich nun Toten­baum von Tho­mas A. Ruhk zu Ende gele­sen. Dies ist, nach dem schon bespro­che­nen Stroh­bär, der zweite Roman des Autors der aus mei­ner Hei­mat­stadt kommt.

Die Akteure des Romans sind soweit alle schon bekannt: Es dreht sich wie­der um den Kom­mis­sar Finn Stein­mann, der nach Idar-Oberstein geru­fen wird, als dort gleich drei Lei­chen um eine alte Fichte gefun­den wer­den. Wie soll es anders sein: Es han­delt sich um einen Fall, der sich rund um Drui­den und deren Geschichte auf­spannt. Ruhk hat wie­der ein span­nen­des Buch geschrie­ben, dass mich sehr gefes­selt hat, so wirk­lich vor­her­seh­bar ist das Ende nicht.

Wie schon beim letz­ten Mal finde ich es sehr span­nend einige der Orte zu ken­nen, an denen die Hand­lung spielt. Der „Kopf-Film“ ist so um eini­ges span­nen­der als sonst, vor allem „High Noon auf der Kirschwei­ler‘ Fes­tung“ ist fast nicht zu toppen.

Prä­di­kat: Lesenswert.

Dis­clai­mer: Wie Mat­thias schon beim Stroh­bär kom­men­tierte: Ich habe zusam­men mit dem Schwa­ger des Autors Abitur gemacht. Die­ses Mal ist der gute Claus auch in der Dank­sa­gung erwähnt. Even­tu­ell bin ich durch diese Bezie­hung zum Autor ein wenig voreingenommen.

Autor
Titel Totenbaum
Verlag
ISBN
Bewertung ✩✩✩✩✩

Electric Superdanceband

Ges­tern Abend besuchte ich ein Kon­zert der im Moment recht ange­sag­ten Kapelle „Deich­kind“. Durch ein wenig Glück war ich an eine Karte für das aus­ver­kaufte Kon­zert gekom­men und so fand ich mich ges­tern Abend statt auf der (da noch nicht gelie­fer­ten) Couch, im Pal­la­dium zu Köln wieder.

„Punkt 8!“ sollte es los­ge­hen, was natür­lich nicht der Fall war. Statt einer Vor­band lie­fen auf einer Lein­wand vor der Bühne aller­lei Musik­vi­deos, was die Halle schon ganz gut in Stim­mung brachte. Von den Ramo­nes bis hin zu Fat­boy Slim war alles dabei.
Erst vier­tel vor 9 Uhr star­tete dann das Intro-Video der Band und dann ging es gute andert­halb Stun­den nur ab: Selbst wenn man wie ich nicht ein 100%iger Fan der Band ist, es bleibt einem nicht viel ande­res übrig als mit­zu­ge­hen.
Es war sehr impo­sant anzu­se­hen: Die Band hat es wirk­lich geschafft, dass die Halle nahezu bebte und wirk­lich alles was zwei Beine hatte mit­ge­sprun­gen ist. Ich könnte mir durch­aus vor­stel­len, dass ich mein geplan­tes Sport­pro­gramm aus­set­zen könnte, wenn ich alle zwei Tage ein sol­ches Kon­zert hätte.

Wie schon auf dem Rocco-del-Schlacko im ver­gan­ge­nen Jahr wurde wie­der aller­hand Kram auf die Bühne gestellt und die Show kann durch­aus als „Bizarr“ ange­se­hen wer­den. Beson­ders gefreut habe ich mich ja dar­über, dass auch „Bon Voyage“ gespielt wurde. Das kenne ich noch aus mei­ner Jugend. Mit „Luft­bahn“ habe ich dann auch direkt ein (wenn auch nicht ganz typi­sches, eher ruhi­ges) neues Lieb­lings­lied für den Moment gefunden.

Spit­zen Sache war das. Gerne wieder!

Kapitalistenschweine!

Ich bin ja schon so ein klei­ner Apple-Fanboy, zuge­ge­ben. Den­noch bleibt es nicht aus, dass ich mich über den Laden mal auf­rege. Bedingt durch das anste­hende Kol­lo­quium mei­ner Diplom­ar­beit kli­cke ich gerade eine Prä­sen­ta­tion in Keynote zusam­men. Die aktu­elle ‚09er-Version ist auch echt schön gewor­den und ich denke dass ich da auch nach Ablauf der Trial zugrei­fen werde.

Aber eigent­lich regt mich was ande­res auf: So eine Prä­sen­ta­tion will ja auch gebeamt wer­den. Dazu muss man den Com­pu­ter bekannt­lich irgend­wie an ein pro­jek­torähn­li­ches Gerät anschlie­ßen. Dumm nur, dass Apple seit neu­es­tem Mini Displayport-Ausgänge in ihre Com­pu­ter ein­baut. Am Power­book gab es noch einen voll­wer­ti­gen DVI-Anschluss. Dis­play­port mag nun der Oberchecker-Anschluss schlecht­hin sein, aber warum legt Apple einem Note­book, für das man fast 2000 Euro auf den Tisch legt, nicht mal ein paar Adap­ter bei? Ich denke nicht, dass die son­der­lich teuer in der Pro­duk­tion sind.

Mini Displayport -> DIV-Adapter

So bin ich ges­tern mal zu Gra­vis geschlappt und hab mir dort für 28-nochwas einen Adap­ter gekauft: „Mini Dis­play­port auf DVI“. Dass Gra­vis anschei­nend sein gesam­tes Kas­sen­per­so­nal ent­las­sen hat und ich da fast eine Vier­tel­stunde vor einem unbe­setz­ten Tre­sen stand bis sich jemand erbarmt hat mein Geld anzu­neh­men, hat mich dann schon gar nicht mehr genervt. Wenigs­tens hab ich dann noch einen Gut­schein für ein Audible-Hörbuch abgestaubt.

Eventbox

Wenn man viele Web 2.0-Dienste nutzt, fällt es oft schwer alles unter einen Hut zu brin­gen. Täg­lich gilt es meh­rere Web­sei­ten abzu­klap­pern, Dienste zu che­cken und mit Inhal­ten zu befül­len. Das kann anstren­gend sein, ich weiß wovon ich rede.
Event­box ist ein Desktop-Programm das als Cli­ent für Twit­ter, Face­book, Flickr, den Google Rea­der und Red­dit arbei­ten kann. Das klingt in mei­nen Augen sehr gut. Zwar nutze ich nur die ers­ten drei Dienste wirk­lich und habe keine Ahnung was Red­dit macht, aber für die ers­ten drei würde es sich schon loh­nen nur noch ein Pro­gramm zu nutzen.

Eventbox

Da Event­box nor­ma­ler­weise etwas kos­tet, fällt es für mich eigent­lich schon fast aus dem Rah­men, aber für die Ver­lo­sung auf Apfel­quak habe ich es mir dann doch mal angesehen.

Fol­gende Kon­fi­gu­ra­tion ist meine: Twitter-, Face­book– und Flickr-Account sind ein­ge­pflegt und außer­dem der Kom­men­tar­feed von die­ser Seite hier. Aller­dings wer­den im optio­na­len HUD-Fenster nur die Kom­men­tare und der Twitter-Account aktua­li­siert. Alles andere müsste ich mir im Haupt­fens­ter anschauen. Außer­dem habe ich dann mal alle mög­li­chen Refresh-Automatismen und Neuigkeiten-Anzeigen deak­ti­viert. Das hat mich schon nach 5 Minu­ten genervt. Dafür ent­schä­digt das Pro­gramm dann aber mit einer echt gelun­ge­nen Benut­zer­ober­flä­che die mir wirk­lich gut gefällt.

Alleine aber für die Twitter-Integration lohnt sich das Pro­gramm. Auch wenn der HUD-Stil des Pro­gramms arg bei Twit­te­rif­fic abge­schaut aus­sieht: An Funk­tio­na­li­tät wird es wirk­lich über­bo­ten, da die Funk­tio­na­li­tät der Web­seite voll abge­bil­det wird. Fol­low und Unfol­low per Cli­ent ist eine echt kom­for­ta­ble Sache!
Die Inte­gra­tion von Flickr gefällt mir auch gut, man ist immer auf dem Lau­fen­den was die Kon­takte dort so trei­ben. Die Upload-Funktion unter­stützt zwar nur ein­zelne Fotos, was aber mei­nen Ansprü­chen eigent­lich genügt. Nur sel­ten lade ich mehr hoch.

Ins­ge­samt scheint mir nach einem kur­zen Test Event­box eine tolle Mög­lich­keit zu sein, seine Web-Aktivitäten an einer Stelle zu koor­di­nie­ren. Ob ich wirk­lich Geld dafür aus­ge­ben möchte, weiß ich aller­dings nicht. Dazu müsste ich erst mal meine News­feed von News­ga­tor zum Google Rea­der über­tra­gen und dann die Client-Funktion von Event­box tes­ten. Ein paar wei­tere Dienste würde ich auch noch gerne inte­griert sehen, last.fm zum Bei­spiel. Dann könnte ich fast alle meine Ein­zel­pro­gramme durch einen zen­tra­len Cli­ent erset­zen.
Wenn dann noch wer eine halb­wegs gescheite XMLRPC-Schnittstelle imple­men­tiert bin ich glück­lich und gebe auch gerne ein wenig Geld aus…