T-Shirt abstauben

Beim Shirt– und Nerd-Shop 3Dsupply kann man ein kos­ten­lo­ses T-Shirt abstau­ben, in dem man einen Arti­kel mit Link schreibt. Das habe ich damit getan und bin nun mal gespannt. Hin und wie­der mag die Qua­li­tät bei Ver­sen­dern nicht so recht über­zeu­gen, da ist ein „Pro­be­ex­em­plar“ auf jeden Fall mal nicht schlecht. Mal schauen ob ich dann ein paar schöne Motive finde, ich glaube aber aus dem Nerd-Alter bin ich inzwi­schen ein wenig raus.

Via apt­ge­tup­date.

Mein Stamm im Fernsehen

Schade, dass ich die­ses Mal nicht dabei war. Stellt sich mir noch die Frage, wer der YouTube-UserScou­ting­Girl ist. Ich hab da ja schon nen Verdacht.

Im Internet surfen

Warum „sur­fen“ wir eigent­lich im Inter­net? Da wusste Frau Mut­ter heute beim Mit­tags­tisch doch tat­säch­lich mehr als ich… und die Wiki­pe­dia hat es bestätigt:

„Bekannt gemacht wurde der Begriff „Sur­fing the Inter­net“ durch den gleich­na­mi­gen Arti­kel der US-amerikanischen Biblio­the­ka­rin Jean Armour Polly, der im Juni 1992 im Wil­son Library Bul­le­tin erschie­nen ist. Sie kam auf den Namen, als sie ihr Mauspad ansah, auf dem ein Sur­fer abge­bil­det war.“
Quelle: Wiki­pe­dia

Da sag noch einer, man könnte beim Hei­mat­be­such nichts mehr von sei­nen Eltern ler­nen! Ich stö­bere jetzt mal nach einem Mauspad mit einem Sur­fer drauf. Oder viel­leicht eher ner Surferin…

How to schreib a Diplomarbeit

… oder viel­leicht bes­ser: „How to not schreib a Diplomarbeit“?

Eigent­lich wollte ich schon ver­gan­ge­nen Sonn­tag zu die­sem Thema ein paar Worte los­wer­den. Pas­send wäre das gewe­sen, denn da war es noch genau ein Monat zum spä­test mög­li­chen Abga­be­ter­min. Da ich es dann doch tat­säch­lich geschafft habe, die­ser Tage eini­ges an der Arbeit herum zu schrei­ben, fiel das flach. Manch­mal kann ich eben doch Prio­ri­tä­ten setzen.

Wie­der ein­mal hängt es an mir: Den Arsch hoch­krie­gen gehört defi­ni­tiv nicht zu mei­nen Stär­ken. Wäh­rend ich mit dem prak­ti­schen Teil wirk­lich gut zu Rande komme, mir die Arbeit wirk­lich Spaß berei­tet und das Ergeb­nis schon ein wenig über mei­nen Erwar­tun­gen liegt, ist die dröge Schrei­be­rei nichts für mich. Auch wenn inzwi­schen gute 50 Sei­ten hin­ter mir lie­gen, wis­sen­schaft­li­che Aus­ar­bei­tun­gen wer­den mir wohl nie wirk­lich ein guter Freund sein.

So bin Ich wirk­lich froh, dass ich mein Stu­dium ohne irgend­wel­che Haus­ar­bei­ten her­um­ge­bracht hab. Hin­set­zen und schrei­ben geht irgend­wie über­haupt nicht. Wenn ich mir da anschaue, was mir bekannte Anglis­tik, Ger­ma­nis­tik oder Pädagogik-Studentinnen und –Stu­den­ten so alles schrei­ben müs­sen… Weit hätte ich es da aus purer Faul­heit schon nicht gebracht. Auch Tho­mas‘ Anlei­tung hätte mir da sicher­lich nicht viel geholfen.

Diese Woche habe ich nun Urlaub. Die­sen will ich nut­zen, um die Arbeit wei­test­ge­hend fer­tig zu stel­len. Die Liste mit den „Klei­nig­kei­ten“ die ich in der kom­men­den Woche in der Firma klä­ren muss, wird auch immer län­ger. Aller­dings könnte ich tat­säch­lich bes­ser vor­an­kom­men und hier sitzt das Pro­blem bei der Geschichte: Meine Kon­zen­tra­ti­ons­spanne ist aus irgend­ei­nem Grund etwa bei der einer Frucht­fliege ange­sie­delt. Aus die­sem Grund habe ich mir neben mei­ner Tip­pe­rei eini­ges vor­ge­nom­men. Viele Klei­nig­kei­ten die ich in und um meine Bude schon immer mal erle­di­gen wollte und viele wei­tere Neben­säch­lich­kei­ten die schon ewig auf Halde lie­gen.
Abwech­selnd „diplo­mie­ren“ und „Kram abha­ken“ war dann tat­säch­lich eine gute Idee und hat mich wirk­lich weitergebracht.

Nun geht es in den End­spurt. Über ein paar schlaue Tipps zu mei­nem aktu­el­len Lieb­lings­thema freue ich mich natür­lich immer. Bald geht es dann auch hier mit vol­ler Kraft wei­ter. Es ist immer wie­der span­nend was man alles so an Ideen ent­wi­ckelt, wenn man eigent­lich was ganz ande­res im Kopf haben sollte.

Icons unter MacOS X verändern

Letz­tens war ja das Color­flow Icon­set in mei­nen Book­marks gelan­det. Der Genge fands super und ich kam nun auch dazu es mir mal näher anzuschauen.

Colorflow

Das Icon­set liegt in ver­schie­de­nen For­ma­ten für aller­lei Betriebsys­teme vor. Für mich war natür­lich nur MacOS X inter­es­sant und so habe ich mir zum einen die gepackte Datei mit den ein­zel­nen Icons, zum ande­ren aber auch die iContainer-Datei dazu her­un­ter­ge­la­den. Diese ermög­licht es das kom­plette Icon­set vom MacOS X mit Hilfe des Pro­gramms Can­dy­Bar aus­zu­tau­schen. Das Pro­gramm kos­tet aber. Gut, dass ich schon mal das Pro­gramm LiteI­con emp­foh­len hatte: Damit kann man näm­lich auch iContainer-Dateien öffnen und anwenden.

Nach­dem so ein Grund­stock gelegt war, habe ich noch einige Ord­ne­ri­cons manu­ell anpas­sen müs­sen. Dazu ruft man per Apfel+I das Infor­ma­ti­ons­fens­ter sowohl des zu ändern­den Ord­ners, als auch der Vor­lage auf.
Wenn man nun in der lin­ken obe­ren Ecke auf das Icon klickt wird die­ses blau umran­det und man kann es per Apfel+C kopie­ren. Nun mar­kiert man das zu erset­zende Icon im Infor­ma­ti­ons­fens­ter und über­schreibt es per Apfel+V. Das Icon lässt sich übri­gens an die­ser Stelle per Back­space auch wie­der auf den Stan­dard zurücksetzen.

Nun fehlte mir nur noch ein pas­sen­des Icon: Dum­mer­weise bauen die Icon­de­si­gner die­ser Welt lei­der keine Icons mit BdP-Logos. Da es mir nicht so recht passte, dass der Ord­ner ein­fach nur blau sein sollte, habe ich dann mal Pho­to­shop ange­wor­fen. Die CS4-Version wollte ich sowieso noch tes­ten. Müh­sam war das nicht gerade und so sieht es nun fol­gen­der­ma­ßen in mei­nem Home-Ordner aus:

Colorflow BdP-Icon

Um die selbst gene­rier­ten Icons einem Ord­ner zuwei­sen zu kön­nen, muss man einen klei­nen Trick anwen­den. Die trans­pa­ren­ten PNG-Dateien aus Pho­to­shop zei­gen in ihrem Infor­ma­ti­ons­fens­ter lei­der nicht sich selbst, son­dern das Stan­dar­di­con für eine PNG-Datei. Dank dem Freeware-Programm img2icns ist es aber ein leich­tes, sich einen Ord­ner mit der gewün­schen PNG-Datei als Icon erstel­len zu las­sen. Schnell hat man so eine Vor­lage, die man dann wie oben beschrie­ben anwen­den kann.

Ein pas­sen­des Icon für die Wöl­flings­stufe habe ich bei der Gele­gen­heit auch direkt gebaut.

Abenteuer Plasmaspende

Weil ich ein geld­gei­ler Sack bin immer gerne was Gutes tue, gehe ich ja seit neu­es­tem Blut spen­den. Da man mir aus irgend­wel­chen medi­zi­ni­schen Grün­den nur alle sechs Wochen Blut abzap­fen will, gehe ich nun zwi­schen­drin hin und wie­der Blut­plasma spen­den. Heute das erste, aber defi­ni­tiv nicht das letzte Mal. Da ich bekannt­lich eher so der „Livin‘ on the edge“-Typ bin, lasse ich mich von einer Nahtod-Erfahrung natür­lich nicht abschrecken.

Aber fan­gen wir vorne an: Mög­lichst fett­arm ernäh­ren sollte man sich vor der Plasma-Spende. Dafür aber viel Eiweiß zu sich neh­men. Nach­dem ich mich ver­si­chert hatte, dass das Voll­korn­brot unter der Salami das irgend­wie aus­gleicht, lan­dete ich dann nach einem kur­zen Arzt­ge­spräch auch auf einem der bekann­ten Sitze mit den aus­führ­li­chen Arm­leh­nen. Sogleich legte die Maschine neben mir mit eigen­ar­ti­gen Geräu­schen los. Wenn ich schon ange­schlos­sen gewe­sen wäre, hätte ich ja schwer auf einen Herz­still­stand bei mir oder ähnli­ches getippt. Die Situa­tion erin­nerte mich an meine Jugend, als ich noch mit Freude „Emer­gency Room“ schaute. Der Blut­spen­de­be­diens­te­ten und ihrem Kol­le­gen gelang es dann aber, durch das Aus­schal­ten des Gerä­tes, eben die­ses auch wie­der ver­stum­men zu las­sen. George Cloo­ney hätte damals sicher­lich nicht anders reagiert.

An der Stelle hätte ich mir viel­leicht wen ande­res zuwei­sen las­sen sol­len. Geschickt stellte sich die gute Frau näm­lich nicht gerade an. Kaum hatte sie es geschafft an mei­nem rech­ten Arm die Vene zu tref­fen, kam sie auf die Idee die Nadel auch wie­der her­aus­zu­zie­hen. Ver­gleich­bar war die Situa­tion mit einem Fass­an­stich – wenn der Zapf­hahn abbricht. Eine mit­tel­große Blut­spende mei­ner­seits ver­teilte sich dar­auf­hin erst über mei­nen Arm, dann über die Lehne um dann auf den Boden zu trop­fen.
Merk­wür­di­ger­weise konnte ich da noch drü­ber lachen, was wohl auch an der aus­ge­bro­che­nen Hek­tik in dem Laden lag. Wer weiß wie ich auf Blut in freier Wild­bahn rea­giere kann sich sicher­lich vor­stel­len wie mir dabei zu Mute war.
Zu dritt leg­ten die Blut­spen­de­be­diens­te­ten mich dann zuerst mal tro­cken, um dann anschlie­ßend mei­nen lin­ken Arm an die Maschine anzu­schlie­ßen. Merk­wür­di­ger­weise klappte das nun auch auf Anhieb. Viel­leicht lag es aber auch daran, dass die­ses Mal wer anders mit der Nadel hantierte.

44 Minu­ten brauchte die doofe Maschine dann, um Blut aus mir her­aus­zu­zie­hen, das Plasma zu zen­tri­fu­gie­ren und dann wie­der Blut in meine Bah­nen hin­ein­zu­pum­pen. 2,2 Liter lie­fen in der Zeit und in 5 Durch­gän­gen ins­ge­samt durch den Appa­rat. Inter­es­san­ter­weise ist das Blut­plasma übri­gens nicht (wie ich ver­mu­tet hatte) eher so wie Was­ser, son­dern erin­nert an dick­flüs­si­ges Urin ein hel­les Wei­zen­bier. Abge­stan­den. Schaum hat sich (Zu mei­nem Glück?) näm­lich kei­ner gebildet.

Nächs­ten Diens­tag darf ich wie­der kom­men und mich abzap­fen las­sen. So lange ist es aber nun erst mal vor­bei mit kur­zen Ärmeln und der Poli­zei sollte ich auch eher mal nicht unter­kom­men: Nach einem aus­führ­li­chen Wochen­ende mit Pete Doh­erty und Amy Whi­ne­house könn­ten meine Arm­beu­gen auch nicht schlim­mer aussehen.

Filme legal online schauen

Wow! Das mal noch der Tag kom­men würde, an dem ich auf ein Ange­bot von MSN ver­wei­sen würde, hätte ich ja auch nicht gedacht.

Via aptgetupdate.de wurde ich gerade auf MSN Movies auf­merk­sam. Wäh­rend drü­ben bei Oli­ver nur ein schwar­zer Schirm erscheint, habe ich mir gerade auch den Anfang von „Good Will Hun­ting“ anschauen kön­nen. Ich hatte ja beden­ken wegen einer etwai­gen Browserweiche…

MSN Movies

Im Moment ist das Ange­bot in den Kate­go­rien „Drama“, „Thril­ler“, „Komö­die“ und „Doku­men­ta­tion“ noch nicht son­der­lich groß, kann sich aber den­noch sehen las­sen. Auch einige (für mich lei­der nicht inter­es­sante) Serien sind schon vor­han­den und eine Comic-Abteilung gibt es auch.
Die Filme kann man auch im Voll­bild schal­ten, wobei die Qua­li­tät hier auf dem 24″er als „durch­aus OK“ zu bezeich­nen ist. DVD– oder gar HD-Qualität darf man natür­lich nicht erwar­ten, dafür lädt der Stream aber recht zügig. Wäh­rend ich hier tippe gab es noch keine Aus­set­zer. Das kenne ich auch anders.

Auch wenn das Ange­bot vom „Erz­feind“ Micro­soft kommt: Eine gute Sache! Die Seite gilt es auf jeden Fall im Auge zu behalten.

Ich lese: Nothing for ungood

In der Reihe “Ich lese: …” stelle ich in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den Blogs und andere Inter­net­sei­ten vor, die ich regel­mä­ßig besuche.

Not­hing for ungood erklärt aus der Sicht eines Ame­ri­ka­ners wie Deutsch­land funk­tio­niert. Mit leicht iro­ni­schem Unter­ton erklärt John, der in der Nähe von Müns­ter lebt, aller­lei Eigen­hei­ten unse­res Hei­mat­lan­des und sei­ner Bür­ger. Mich amü­siert es jedes­mal aufs neue, wenn Dinge die ich für völ­lig nor­mal halte, auf ein­mal völ­lig absurd klin­gen.
Einige der Vor­schläge „was Deutsch­land drin­gend braucht“ sind auch echt unterstützenswert.

Die Ein­träge sind nor­ma­ler­weise in eng­li­scher Spra­che ver­fasst, aber wie ich gerade fest­stel­len konnte gibt es auf der Seite auch immer eine deut­sche Über­set­zung. Die ist aller­dings nicht ganz so schön zu lesen.