Wenn eine neue Regierung ihr Amt antritt, ist es normal, nach 100 Tagen ein erstes Resümee zu ziehen. Nicht viel anders verhält es sich hier, auch wenn ich nicht in Tagen, sondern in Einträgen messen möchte.

Still und heimlich (und vor allem von selbst generiert) ist vorhin der 100. Beitrag in diesem Blog online gegangen. Das will ich zum Anlass nehmen einen kleinen Zwischenbericht abzugeben und ein wenig Statistik zu betreiben.
Bevor wir zu den Zahlen kommen: Irgendwie macht mir die Schreiberei seit dem Neustart wieder mehr Spaß. Hin und wieder ist es doch gut, komplett von neuem anzufangen.
Mein Ziel ist es, einmal am Tag einen Beitrag hier zu veröffentlichen, wobei ich mich dabei aber nicht sonderlich unter Druck setze. Manchmal kommt es nicht dazu, manchmal fallen mir an einem Tag aber auch viel mehr Dinge ein. Im Laufe der letzten Monate habe ich mein Gespür für „Bloggable Events“ auf jeden Fall weiter ausgebaut.
Ich hoffe, mein kleiner aber feiner Leserkreis kommt auch weiterhin gerne hier her. Themenvorschläge dürfen natürlich gerne in den Kommentaren diskutiert werden. Ansonsten werde ich in alter Manier einfach weiterhin das schreiben, was mir in den Sinn kommt und meinen Fokus weiterhin auf ausführlichere Beiträge legen. All die Kleinigkeiten, die mir in meinem Internet-Alltag so auffallen und (vorerst) nicht für einen eigenen Eintrag taugen, lege ich inzwischen gut verschlagwortet bei del.icio.us ab. Die zusammenfassenden Artikel dazu werden automatisch von einem Plugin generiert und bringen nicht nur mir die Fundsachen wieder in Erinnerung.
Mit meinem aktuellen Layout (welches natürlich ständig weiterentwickelt wird) bin ich im Moment sehr zufrieden. Natürlich kann sich das von einem Tag auf den nächsten ändern, ich hoffe aber das es noch eine Weile bleiben darf. Mit meinem alten Theme mache ich vielleicht dem ein oder anderen ja eine Freude. Falls dieses Theme mal abgeschafft wird, werde ich es natürlich auch zum Download anbieten.
Nun aber mal zu den Zahlen:
- Feedburner meldet im Moment 50 Abonnenten meines Feeds, wovon 33 anscheinend meine Seite wirklich erreichen. Wie aussagekräftig diese Zahl ist, kann ich leider nicht genau sagen. Zwischendrin hatte ich auch schon mal an die 100 Abonnenten.
- Das anscheinend recht aussagekräftige Google Analytics bescheinigt mir im Schnitt 32,61 Besucher/Tag. Die Zahl wankt aber (wie es mir scheint) zwischen etwa 10 und bis zu 100. Woran das genau liegt, kann ich auch nicht sagen.
- Interessant finde ich, dass nur 17,61% der Besucher von Suchmaschinen kommen.
55,49% kommen von „verweisenden Websites“, die restlichen 26,90% sind direkte Zugriffe.
- Die beliebtesten Beiträge und Seiten sind bisher (und in dieser Reihenfolge): „Über“, „Hamburger Singewettstreit 2008“ und „Aprilscherz„
- Runde 160 Kommentare, Trackbacks und Pingbacks wurden seit dem Neustart des Blogs generiert.
- „der tag und ich“ hat einen sagenhaften Pagerank von 0 und eine Technorati-Authority von 15. Ich glaube das ist nicht so gut – wird aber noch.
Insgesamt bin auf einem guten Weg. Vor allem auf dem zum A-Blogger… Nun geht es weiter, ich bin auf die nächsten 100 Einträge gespannt.
In der Reihe „Ich lese: …“ stelle ich fortan in unregelmäßigen Abständen Blogs und andere Internetseiten vor, die ich regelmäßig besuche.
Schon seit langem bin ich regelmäßiger Besucher des fscklog. Hier gibt es aktuelle Neuigkeiten rund um Apple und den Mac, es wird neue Soft- und Hardware getestet, aber auch allerlei Kuriositäten aus der Computerwelt gezeigt. Die Artikel sind meist kurz und in einem angenehmen Stil geschrieben. So bekommt man schnell den Überblick über das aktuelle Geschehen und hat hin und wieder auch etwas zum Schmunzeln.
Kurzmeldungen über Softwareupdates sind seit einiger Zeit im MacOrama ausgegliedert, hier wird in Notizform über Versionssprünge und kleine neue Programme berichtet.
Außer der Kommentarfunktion gibt es keine Diskussionsmöglichkeiten auf der Seite – ob das notwendig wäre, mag ich aber auch bezweifeln. Mac-Foren gibt es (auch im deutschen Raum) sicherlich genug. Mit dem fscklog und dem MacOrama bin ich auch tagsüber auf der Arbeit immer auf aktuellem Informationsstand.

Gerade bei der Arbeit habe ich mich echt geärgert: Zwar ist das neue Office 2008 (Affiliate-Link) von Microsoft schon richtig schön geworden und wesentlich aufgeräumter als die Vorversion – doch einen groben Fehler hat man leider nicht beseitigt: Der „Speichern unter…“-Dialog hat kein Tastenkürzel! In nahezu jeder Mac-Applikation kann man den Dialog mit „Shift-Apfel-S“ aufrufen.
Irgendwo hatte ich mal einen entsprechenden Tipp gelesen und so gerade einen eigenen Shortcut gebastelt. Dazu geht man in die Systemeinstellungen und klickt dort auf „Tastatur und Maus“. Der letzte Reiter in folgendem Fenster ist dann der richtige: „Tastenkürzel“.
Ein Klick auf das „+“-Symbol unten links öffnet ein Eingabefeld. Dort muss man dann das gewünschte Programm angeben (in meinem Fall: Word), den genauen Text des Menüeintrages tippen („Speichern unter…“) und anschließend das Tastenkürzel festlegen („Shift-Apfel-S“).
Bei mir hat das auf Anhieb geklappt und so waren die PDFs gerade richtig flott gespeichert und vielleicht kann ich mit diesem Tipp ja dem ein oder anderen weiterhelfen.
Vorhin beim Genuss einer Zigarette vor meiner Haustür musste ich zwei Mal hinschauen, bevor es dann zu dem berühmt-berüchtigten „WTF?!?“-Moment kam:
Ein junger Mann, mindestens vier oder fünf Jahre jünger als ich, kam da angestiefelt. Ich weiß nicht genau, ob in Bonn schon wieder die Karnevalszeit begonnen hat oder sich ein Loch im Raum-Zeit-Kontinuum aufgetan hat: Ausgestattet mit Vokuhila-Frisur, Lederjacke, enger Jeans und halb-hohen Turnschuhen konnte der aber eigentlich nur aus den 80er-Jahren entsprungen sein.
Hoffentlich wird das nicht wieder modern.
Achtung: Dieser Eintrag ist veraltet. Das Theme gibt es leider nicht mehr.
Online ist es schon seit zwei Tagen, gerade habe ich noch ein paar Änderungen gemacht: Das „der tag und ich“-Theme für WordPress steht nun zum Download.
Wie das Ganze ausschaut, kann man sich auf der Demo-Seite anschauen. Natürlich ist die Arbeit noch lange nicht getan und ich werde in Zukunft sicherlich noch das ein oder andere Feature einbauen. Da die Struktur meines aktuellen Themes sich nicht sonderlich von der alten unterscheidet, kann ich sicherlich einige Dinge übernehmen.
Eine genauere Beschreibung des Themes gibt es auf der dazugehörigen Seite hier im Blog. Eine Art „Changelog“ veröffentliche ich als Eintrag auf der Demo-Seite. Über Feedback freue ich mich sehr.
Die Wikipedia ist ein tolles Nachschlagewerk. Zur wissenschaftlichen Recherche würde ich sie zwar nicht nutzen, aber für die schnelle Information zwischendurch ist sie meine erste Anlaufstelle. Nicht umsonst verlinke ich in meinen Artikeln hier recht häufig auf Seiten der Wikipedia.
Dieser Tage habe ich wieder einige Begriffe nachgeschlagen und ein wenig was dabei gelernt:
Wer immer schon mal wissen wollte, warum der Kapitän von U96 im Film „Das Boot“ immer mit „Herr Kaleu“ angeredet wird, sollte sich den Artikel Kapitänleutnant durchlesen.

Trümmerberg „Grüner Heiner“ in Stuttgart, Quelle: RaBoe/Wikipedia
Mit dem Begriff „Trümmerberg“ konnte ich auf Anhieb nichts anfangen. Als ich gelesen habe, dass man nach dem Krieg bis zu 70 Meter hohe Berge aus dem Abraum zerbombter Häuser aufgeschüttet hat, war ich schon ein wenig erstaunt.
Ein wenig geheimnisvoll ist der der Bundesnachrichtendienst ja immer. Das ist vielleicht auch gut so. Was man alles so weiß und was nicht mehr so geheim ist, kann man unter anderem im passenden Eintrag bei der Wikipedia nachlesen.
Dieses Wochenende habe ich mir ein wenig Arbeit mit nach Hause genommen. Am Montag präsentiere ich ein paar Themen meiner Diplomarbeit und deshalb hab ich mir vorgenommen, am Wochenende die Präsentation zu bauen. Struktur und Inhalte hatte ich unter der Woche schon vorbereitet und zum Teil auf Papier, zum Teil aber auch im Kopf abgespeichert.
In Anlehnung an meine Tage am Campus ist dann aber der (eigentlich zu erwartende) Fall eingetreten: Mein Zimmer ist aufgeräumt, mehrere Maschinen Wäsche sind gemacht und auch sonst habe ich so ziemlich alles erledigt. Meine Konzentrationsspanne bei der Heimarbeit ist gewohnt gering, mit der eigentlich wichtigen Arbeit komme ich nur schleppend voran.
Natürlich stehe ich nicht da und habe noch gar nichts gemacht. Die Präsentation ist weitestgehend fertig und wird auch heute im Laufe des Tages zur Perfektion gebracht werden. Doch muss ich mich immer wieder wundern, wie umständlich ich an die Dinge rangehe und was man alles so nebenbei erledigen kann.
Vor einiger Zeit schon gemerkt und seit gestern Abend im Einsatz: Das Yearly Month Archive von Tigion. Sowohl in diesem Archiv als auch im alten Blog-Archiv macht das Plugin einen schlanken Fuß. Vor allem wenn man auf eine mehrjährige Karriere als Blogger zurückblicken kann:

Auch die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten gefallen mir richtig gut. Was das Plugin genau kann, schaut man sich am besten auf seiner Seite an oder wirft auch mal einen Blick in das Archiv von Tigion. Wenn ich denn bald das „der tag und ich“-Theme zum Download bereitstelle, wird dieses Plugin auf jeden Fall unterstützt werden.