I touch this

Aktu­ell scheint ein hier ein wenig der Fazit-Zug durch­zu­rau­schen. Nach twit­ter und dem 200. Jubi­läum ist nun mein gewon­ne­ner iPod touch dran.

Gute andert­halb Monate habe ich das feine Gerät nun. Auch wenn ich vor­her über­legt habe, ob die 8GB Spei­cher aus­rei­chend sind: Sind sie! Zwar habe ich nicht meine ganze Musik nun immer dabei, aber durch eine kleine Spie­le­rei mit zwei Play­lis­ten in iTu­nes kann ich sehr kom­for­ta­bel sor­tie­ren was drauf sein soll und was nicht. Alles wich­tige ist dabei und das ist immer noch mehr als ich mit einer Ladung hören kann.

Damit sind wir auch direkt bei einem der Punkte die mir nicht so gut gefal­len: Die Akku­leis­tung ist zwar ok, aber vom iPod nano war ich da bes­se­res gewohnt. Spä­tes­tens alle zwei Tage muss das Ding an die Steck­dose, bezie­hungs­weise an den Com­pu­ter. Grund­sätz­lich ist das kein Pro­blem, da ich sowohl an mei­nem Arbeits­platz als auch zu Hause ein Kabel habe und eigent­lich immer laden kann und auch wenn es auf­grund des gro­ßen Dis­plays ver­ständ­lich ist, es stört ein wenig. Vor allem wenn ich wirk­lich unter­wegs bin und viel­leicht auch mal per WLAN etwas mache, dann geht die Kiste sehr schnell leer.

Natür­lich habe ich auch ein paar Pro­gramme auf dem touch. Der iTu­nes AppS­tore bie­tet ja eini­ges (wenn auch nicht alles, was die Leute so ent­wi­ckeln) und man hat eigent­lich immer was zum pro­bie­ren.
Eini­ges habe ich auch schon aus­pro­biert und viele Pro­gramme konnte ich auch gleich wie­der löschen. Da war schon eine Menge Mist dabei. Bei Gele­gen­heit werde ich wohl auf das ein oder andere mal noch näher eingehen.

Grund­sätz­lich ist das Ding aber zu aller­erst mal ein iPod und somit ein MP3-Player. Die­sen Job erle­digt der touch auch wirk­lich gut. Die Navi­ga­tion in der Musik macht mit dem Touch­screen eine Menge Spaß und ist sehr kom­for­ta­bel. Die Coverflow-Funktion habe ich noch nicht so aus­führ­lich benutzt, in den meis­ten Fäl­len weiß ich recht genau was ich hören möchte und navi­giere durch die Lis­ten­an­sicht schneller.

Wirk­lich gut gefällt mir aber die Genius-Funktion, die der touch seit dem letz­ten Update beherrscht. Auch wenn er manch­mal etwas dane­ben­greift, meis­tens bekomme ich so wirk­lich gute Musik­lis­ten zusam­men­ge­stellt. So bin ich zum Bei­spiel auch auf eine mei­ner neuen Lieb­lings­bands auf­merk­sam geworden.

Mein Fazit fällt also eigent­lich posi­tiv aus. Ob ich mir aller­dings wie­der einen iPod touch kau­fen würde, steht in den Ster­nen. Die meis­ten Sachen sind ehr­lich gesagt eine nette Spie­le­rei, die Kern­funk­tion „Musik hören“ beherr­schen auch andere iPods, sind dabei aber ein wenig kleiner.

200 Mal: „der tag und ich“

Fast hätte ich es ver­passt: Mit dem letz­ten (schon wie­der auto­ma­tisch gene­rier­ten) Bei­trag ist die 200 voll. Ein Grund zum Feiern?

Auf jeden Fall ist das ist ein guter Zeit­punkt um – wie schon nach dem 100. Bei­trag – ein klei­nes Resü­mee zu zie­hen. Ins­ge­samt habe ich gerade in der letz­ten Zeit etwas weni­ger geb­loggt. Das liegt im wesent­li­chen daran, dass die „Blog­gable Events“ irgend­wie ein wenig aus­ge­blie­ben sind, mir aber auch ein wenig die Lust gefehlt hat. All zu spek­ta­ku­lär scheint es bei mir gerade nicht abzu­ge­hen. Da ich natür­lich einen immens hohen Anspruch an die Qua­li­tät mei­ner Bei­träge habe, tippe ich also lie­ber einen Ein­trag weni­ger, als einen zu viel.

Kom­men wir aber mal zu den Zah­len. In den Klam­mern hin­ter den aktu­el­len ste­hen jeweils die Anga­ben aus dem Bei­trag zum 100. Jubiläum.

  • Feed­bur­ner mel­det im Moment 51 (50) Abon­nen­ten mei­nes Feeds.
  • Das anschei­nend recht aus­sa­ge­kräf­tige Google Ana­lytics beschei­nigt mir im Schnitt 50,35 Besucher/Tag (32,61).
  • 60,92% (17,61%) mei­ner Besu­cher kom­men von Such­ma­schi­nen. 24,47% (55,49%) kom­men von „ver­wei­sen­den Web­sites“, die rest­li­chen 14,54% (26,90%) sind direkte Zugriffe. Hier fällt auf, dass sich das Blatt sehr ein­deu­tig gewen­det hat.
  • Die belieb­tes­ten Bei­träge und Sei­ten sind bis­her (und in die­ser Rei­hen­folge): „Die Eylandt-Recherche“, „Radio Idar-Oberstein“ und „<a href=„http://www.dertagundich.de/bilder-ins-studivz-laden/114/“ title=Bilder ins Stu­diVZ laden“>Bilder ins Stu­diVZ laden“. Das kann man auch immer aktu­ell in der Sei­ten­leiste nachschauen.
  • Runde 480 Kom­men­tare, Track­backs und Ping­backs wur­den seit dem Neu­start des Blogs gene­riert. Top-Kommentator bin ich selbst, recht weit vorne mit im Moment 157 Kommentaren.
  • „der tag und ich“ hat inzwi­schen einen Google-Pagerank von 3 (0) und eine Technorati-Authority von 27 (15). Hier hat sich also schon ein klein wenig was getan. Gerade beim Page­rank erwarte ich auch nicht mehr viel.

Und jetzt? Jetzt geht es weiter!

Me, right now

„A meme con­sists of any idea or beha­vior that can pass from one per­son to ano­ther by learning or imi­ta­tion. Exam­ples include thoughts, ideas, theo­ries, gestu­res, prac­tices, fashions, hab­its, songs, and dan­ces. Memes pro­pa­gate them­sel­ves and can move through the cul­tu­ral socio­s­phere in a man­ner simi­lar to the con­ta­gious beha­vior of a virus.“
Quelle: Wiki­pe­dia

Ein sol­ches Meme habe ich ges­tern bei @heiko gefun­den und mich natür­lich direkt an des­sen Ver­brei­tung beteiligt.

Die Anlei­tung:

it’s a meme, kids!

1. take a pic­ture of your­self right now.
2. don’t change your clo­thes, don’t fix your hair…just take a pic­ture.
3. post that pic­ture with NO edit­ing.
4. post these instruc­tions with your picture.

Das ist dann ges­tern Mit­tag mit Hilfe von Photo Booth an mei­nem Arbeits-iMac herausgekommen:

Me, right now

Alle Bil­der zum Meme fin­den sich in der ent­spre­chen­den flickr-Gruppe. Wer macht noch mit?

Gezwitschertes Jubiläum

Olé! Ges­tern habe ich mei­nen 2500dertsten Tweet bei twit­ter abge­setzt. Gut, dass ich schon vor­her daran gedacht hatte und so was total coo­les reintip­pen konnte. Nicht.

Die­ses kleine Jubi­läum ist viel­leicht der rich­tige Zeit­punkt für ein klei­nes Fazit, wel­ches eigent­lich ganz kurz aus­fal­len kann: Ich mag twit­ter.
Ich lasse den Dienst so für mich nach dem Motto „Alles kann, nichts muss.“ neben­her mit­lau­fen. Zumin­dest wäh­rend mei­ner Arbeits­zeit ver­zichte ich auf etwaige Tools und schaue „manu­ell“ im Brow­ser was sich so getan hat. An man­chen Tagen kann das auch mal erst am Abend sein. Ein ande­res Mal freut man sich sehr über die Gedan­ken sei­ner Mit­men­schen und die vie­len Links die man so kre­denzt bekommt – wenn man will kann man sich so prima eine Weile beschäf­ti­gen. Gut infor­miert ist man auf jeden Fall immer.

Zur Feier des Tages habe ich dann das schon mal erwähnte Tweet­Stats noch­mal ange­wor­fen, was mir aller­dings nicht viel erzählt das ich auch selbst gewusst hätte. Die wich­tigs­ten Sachen las­sen sich dort aber ganz nett ablesen.

Am Ende finde ich es ein wenig schade, dass sich in mei­nem direk­ten Freun­des­kreis lei­der nicht all zu viele Vogel­freunde fin­den: Das könnte schon ein gro­ßer Spaß sein.

Zitat des Tages

Aus dem Bericht zur Emmy-Verleihung. Ohne wei­te­ren Kommentar.

Ja, Sie haben den rich­ti­gen Schluss gezo­gen: Heidi Klum mode­riert auch im US-Fernsehen eine Rea­li­ty­show, und ja, weil sie das so toll macht, ist sie für einen Fern­seh­preis nomi­niert. Eigent­lich müsste man also exakt jetzt bereits die Bericht­er­stat­tung über die­sen Preis ein­stel­len.
Danke, Fern­seh­lexi­kon

Genres in iTunes 8

Bekannt­lich mag ich es ja ordent­lich, zumin­dest auf mei­ner Fest­platte und in mei­nen Foto– und Musik­bi­blio­the­ken. Als ich gerade mal wie­der über diese neue Genre-Ansicht in iTu­nes gestol­pert bin, habe ich des­we­gen auch einen mit­tel­schwe­ren Schock bekom­men. Fast 30 Musik­rich­tun­gen hat­ten sich da ange­sam­melt und ich habe nun erst ein­mal eine halbe Stunde lang ein wenig zusam­men­ge­fasst. Es ist ja nicht so, dass ich nichts ande­res zu tun hätte. Fol­gen­des ist dann dabei herausgekommen:

So wirk­lich zufrie­den bin ich mit der Geschichte aller­dings noch nicht, bei eini­gen Titeln und Bands bin ich mir nicht so sicher wie ich sie zuord­nen soll und auch der iTunes-Store ist sich da nie so ganz einig. Über kurz oder lang gilt es, sich hier was aus­zu­den­ken. Eigent­lich könnte das ja recht kom­for­ta­bel sein: Genre ankli­cken, „shuffle“-Modus an und schon hat man ne schöne Disko.

Wer übri­gens die Bil­der in der Genre-Ansicht nicht so prall fin­det, der sollte sich iGen­res anschauen. Das kleine Tool ermög­licht es die Musik­rich­tun­gen zu edi­tie­ren und dem­ent­spre­chend auch, neue Bil­der ein­zu­pfle­gen. (Via fsck­log.)

Mando Diao in Bonn

„Und all die guten, guten Dinge pas­sie­ren immer auch nur denen, die sie erzäh­len kön­nen…“
Kett­car – Null­sum­men­spiel, aus dem Sound­track of my life

Ein wenig Glück gehört dann immer auch dazu: Nach­dem ges­tern irgend­wie nie­mand mit­kom­men wollte, um das Kon­zert von Mando Diao am Muse­ums­platz von außer­halb mit­zu­ver­fol­gen und auch $Mit­be­woh­ne­rin sich stand­haft wei­gerte, bin ich dann alleine los­ge­zo­gen. Selbst­mo­ti­va­tion olé!

Da ich die Kapelle erst von ein paar Wochen auf dem Rocco-del-Schlacko gese­hen hatte, war ich nicht bereit gleich wie­der 38 Euro für eine Karte hin­zu­le­gen. „Ein paar Meter wei­ter hin­ter der Absper­rung kann der Ton auch nicht so viel schlech­ter sein“ dachte ich mir. War er aber dann doch, da ich unter dem Vor­dach des Kunst­mu­se­ums saß und es dort ordent­lich schal­lerte.
Lange musste ich dort aber auch nicht blei­ben. Ziem­lich direkt nach Kon­zert­be­ginn kam ein Bediens­te­ter des Ord­nungs­diens­tes durch die Absper­rung und ich rech­nete schon fest damit nun weg­ge­schickt zu wer­den. Weit gefehlt: „Wol­len sie rein?“ fragte man mich und das ließ ich mir natür­lich nicht zwei Mal sagen. Zusam­men mit noch etwa 20 ande­ren Leu­ten ließ man mich durch das Git­ter stei­gen und schon stand ich direkt in der Menge.

Wie schon vor eini­gen Wochen hat mir das Kon­zert gut gefal­len, auch wenn die­ses Mal nicht der Vad­der von $Sän­ger als Ersatz­gi­tar­rist auf der Bühne stand. Die Set­list scheint die glei­che gewe­sen zu sein und es fehlte tat­säch­lich kei­nes der drei Lie­der die ich mit­sin­gen kann. Das ich am Ende dann noch ein Bier spen­diert bekam, run­dete den Abend ange­nehm ab.

Ab jetzt werde ich da wohl öfter rum­sit­zen… Mal schauen wer nächs­ten Som­mer so alles da sein wird.

Tu deine Arbeit

Bekannt­lich bin ich nicht gerade der größte Held im bewäl­ti­gen von anste­hen­der Arbeit. Im vor mir her­schie­ben von aller­lei Din­gen bin ich ziem­lich groß.

Do your work!

Mit mei­nem neuen Hin­ter­grund­bild (siehe Bild oben) wird nun aber alles bes­ser! So pas­siert hier end­lich mal was!

Spaß bei Seite: Lis­ten abar­bei­ten kann ich gut und so habe ich mir heute mein klei­nes Notiz­büch­lein vor­ge­nom­men und eine Liste mit Din­gen erstellt die ich so erle­di­gen möchte. Da steht nun aller­lei was ich gar nicht alles auf­zäh­len möchte und war­tet dar­auf erle­digt zu wer­den. Ein oder zwei Dinge erle­dige ich unter der Woche immer noch nach der Arbeit. Nicht alles sind zwang­haft schreck­li­che Dinge und so wird sicher­lich auch noch das ein oder andere davon hier im Blog zu lesen sein.

Auf das Thema kam ich eigent­lich wie­der, als ich die­ser Tage in mei­nem News­re­a­der ein ver­mehr­tes Auf­kom­men von GTD–bezo­ge­nen Arti­keln bemerkt habe. Meine Ver­su­che in der Ver­gan­gen­heit, vor allem was die Soft­ware­seite angeht, sind eher in die Hose gegan­gen. Ich glaube ich fahre mit den ein­fa­chen Notiz­buch immer noch am Bes­ten… und das durch­strei­chen der erle­dig­ten Dinge ist immer noch die beste Belohnung!

Aktua­li­sie­rung: Den Screen­shot gibt es übri­gens auch bei flickr in groß und mit ein paar Notizen.