Fluency-Admin für WordPress

Mit der neuen Version von WordPress gab es nun auch einen neuen Admin-Bereich. Einiges hat sich schon gravierend geändert, die Meinungen dazu gehen recht weit auseinander.

So 100% hat mir das neue Layout irgendwie nicht zugesagt und so war ich recht froh, als ich dann bei Ad in den Kommentaren einen Hinweis zu diesem Beitrag gefunden, wo ein alternatives Theme für den Administrationsbereich vorgestellt wird.

Der erste Test meinerseits hat mich dann nicht so recht begeistert. Fluency Admin wirkte noch nicht sonderlich ausgereift auf mich und mir sind einige Ecken aufgefallen, an denen es hakte. Nun hat der Entwickler aber nachgelegt und mit Version 1.1 sieht es schon viel besser aus. Zwar sind da immer noch einige Fehler auszubügeln, aber man kann damit arbeiten.

Die Oberfläche ist nun hauptsächlich in Grautönen gehalten, was natürlich auch gut zum Frontend meines Blogs passt und mir gut gefällt. Die Navigation wurde von der Horizontalen in die Vertikale verschoben, wie das auch schon beim (leider nicht mehr weiterentwickelten und somit inkompatiblen) Tiger Admin Theme war. Insgesamt würde ich eigentlich nur die Schriftgröße noch ein wenig heruntersetzen.

Aktualisierung: Mit Hilfe des Admin Drop Down Menu, dass von Fluency unterstützt wird, kann man den Adminbereich gleich noch ein wenig übersichtlicher gestalten. Statt einer horizontalen zweiten Navigationsebene bekommt man die Einträge nun in einem ausklappenden Menü. Prima!

Zitat des Tages

I think that with Twitter, something important is happening.
But I’m having trouble figuring out what.

Tim Bray, via daring fireball.

West-östliches Sofa

Letztens fiel mir durch Zufall das Buch „West-östliches Sofa“ des türkischen Autors Osman Engin in die Hände. Dick ist es nicht, aber dafür um so amüsanter.

Aus der Sicht eines Einwanderers (Don Osman) erzählt er in kurzen Geschichten von der türkischen Sicht auf die Dinge, wobei er einige Details stark überzeichnet, was aber gerade den Reiz des Buches ausmacht und mich oft zum schmunzeln gebracht hat. Dazu gehören unter anderem ein linksradikaler Sohn, der sich einen „Harem“ hält, genau so wie die Diskussionen über Politik mit seinen türkischen Freunden. Natürlich darf auch der ein oder andere Nationalsozialist in den Geschichten nicht fehlen.

Don Osman hat wieder Probleme. Große sogar. Seine Ehefrau Eminanim, die zweitgrößte Nervensäge des Mittleren Orients, die drei Kinder, alle versuchen ihm den Alltag zur Hölle zu machen – obwohl er es sich doch viel lieber auf seinem Sofa gemütlich machen würde. Und als wäre eine fünfköpfige Familie nicht schon anstrengend genug, versucht Osman weiterhin die merkwürdigen Sitten der Deutschen endlich zu verstehen, und seine Erkenntnisse auf die ihm eigene Art weiterzugeben.
Quelle: amazon.de

15 Bücher mit allerlei Kurzgeschichten sind bisher erschienen und ich habe das Gefühl, nicht das letzte davon gelesen zu haben.

Safari und Passwörter im Schlüsselbund

Ich weiß nicht ob nur ich das Problem habe, aber Safari merkt sich aus irgend einem Grund meine Passwörter zu den diversen von mir genutzten Onlinediensten nicht.
Ob man Passwörter speichern sollte oder nicht mag man lang und breit diskutieren können, zumindest auf meinem privaten Rechner finde ich das auf jeden Fall sehr angenehm.

Einen kleinen Workaround habe ich für das Problem aber auch schon gefunden, vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen weiter:
Ich nehme dazu meinen Zweitbrowser Camino, rufe die entsprechende Seite auf und logge mich ein. Die Frage, ob mein Passwort im Schlüsselbund von MacOS X gespeichert werden soll, beantworte ich natürlich mit „Ja“. In Firefox sollte das eigentlich genau so funktionieren.

Nun steckt das Passwort im Schlüsselbund drin und auch Safari erkennt das beim nächsten Aufruf der Seite und füllt nach der Eingabe einiger Buchstaben des Login-Namens den Rest brav aus.

Aprilscherz

Hiermit erkläre ich dieses Blog für geschlossen – höhöhöhö!

Aber mal ernsthaft: Aprilscherze sind irgendwie nervig. In den letzten 15 Jahren habe ich tatsächlich selten einen wirklich guten Aprilscherz erlebt und deshalb meine Bitte an die weite Welt: Wenn schon, dann seid doch bitte ein wenig kreativ und denkt euch was wirklich lustiges aus.
Hinweise auf wirklich gute Aprilscherze nimmt diese Seite gerne in den Kommentaren entgegen.

Und wehe dem, der so was bei mir versucht!

Aktualisierung: Den da fand ich dann sogar gut.

Bündisches Samstagsprogramm

Ein wenig gefrustet von der immer noch andauernden Wohnungssuche habe ich mich am Samstag relativ spontan dazu entschlossen, am Frühlingsfest des BFJ teilzunehmen. Schnell hatte ich einen Mitfahrer organisiert und herausgefunden, wo die Veranstaltung ist und wer uns vom Neuwieder Bahnhof aus mitnehmen kann.

Gemeinsam mit zwei weiteren Mitstreitern und einem Fernseher brachten wir dann auch die letzten Kilometer bis zur Neuerburg im Auto hinter uns und mussten dann nur noch eine halbe Stunde lang einen Berg besteigen. Doch der Aufstieg hat sich gelohnt: Die Neuerburg ist zum Teil schon richtig gut hergerichtet und hat vor allem einen großen Saal mit Kamin, in dem bei unserer Ankunft schon gut die Post abging. Alle Getränke sollten einen Euro kosten und so waren wir bald mitten in dem feiernden bündischen Haufen.

Bis spät in die Nacht wurde gesungen und vor allem getrunken. Der nächste Morgen kam dann (auch wegen der Zeitumstellung) für einige viel zu früh. Nachdem das Aufstehen und Packen doch eine Weile dauerten, fielen wir schließlich noch zu acht in den Neuwieder MacDonalds ein, was die dortige Thekenmannschaft völlig überforderte. Auch ein Kommandoübernahme-Versuch einer der Bedienungsfrauen brachte die Sache nicht so recht ins Rollen.

Alles in allem ein schöner Abend, der eine Menge Lust auf die kommenden beiden Singewettstreite und deren Vor- und Nachfeiern gemacht hat. Hamburg und St. Goar – wir kommen!

Theme-Building

Wie schon einmal erwähnt, will ich ja mein altes Theme ein wenig aufmotzen und dann zur freien Verfügung stellen. Ideen und Anregungen dazu suche ich auf meiner alten Seite, die zum Testen herhalten muss.

Mein WordPress-Update

Da kommt man Sonntagnachmittag nach Hause und denkt an nichts schlimmes, als einem als erstes ins Auge springt, dass WordPress tatsächlich Version 2.5 seines Blog-Systems veröffentlicht hat. Gleichzeitig hat man auch die WordPress-Webseite einem Facelifting unterzogen, was in meinen Augen schon gelungen ist.

„Schnell mal drüberbraten“ dachte ich mir, vor allem weil ich auf das neue Backend des Systems echt gespannt war und sowieso ein notorischer Early-Adopter bin.
Leider hat sich das alles als nicht so arg einfach herausgestellt. Heruntergeladen war die deutsche Version ja schnell. Doch leider klappte es mit dem Upload nicht so recht: Die Datei tiny_mce_gzip.php hat sich dank ihrer 0kb-Größe quergestellt. Das mag allerdings tatsächlich an dem FTP-Programm meiner Wahl, Cyberduck, gelegen haben. Um das Problem zu umgehen, habe ich schließlich alle Ordner einzeln hochgeladen und mir die passende Datei von Hand dazugebaut.
Am Ende gab es dann noch einen weiteren Fehler: Zwar konnte ich im Backend alles bedienen, doch dieses Blog wurde mit einem PHP-Syntax-Error nicht angezeigt. Hier war die Lösung am Ende: Upload der Datei aus der englischen Version. So habe ich dann doch etwa anderthalb Stunden mit dem Update verbracht. Das hatte ich mir einfacher vorgestellt.

Insgesamt habe ich nun irgendwie nicht so das prima Gefühl bei der Version von de.wordpress.org. Ich hoffe ein wenig auf die Übersetzung von wordpress-deutschland.org, mit der ich bisher keine solchen Probleme hatte.

Alles Weitere schaue ich mir nun erst mal in Ruhe an. Zur Meinungsbildung sollte man sich Zeit lassen, auch wenn ich bisher einen guten Eindruck habe.