FM Belfast in der Werkstatt

Andert­halb Jahre ist es her, dass ich die islän­di­sche elektro-pop Kapelle FM Bel­fast auf dem Immergut-Festival ken­nen­lernte. Ich erzähle immer wie­der gerne, dass ich an dem Abend gar nicht fit war und eigent­lich schon ins Bett wollte, um mich dann kurz dar­auf in einer sprin­gen­den Menge wie­der zu fin­den, die das Zelt zum Beben brachte. Seit dem bin ich Fan.

FM Belfast in der Werkstatt in Köln

Dem­ent­spre­chend freute ich mich auch dar­auf, mir ver­gan­ge­nen Sams­tag die Dame und die Her­ren wie­der ein­mal live anzu­schauen. Ich wurde nicht ent­täuscht, auch wenn die Vor­band „Vimes“ mich irgend­wie nur so mit­tel­mä­ßig begeis­terte. Spä­tes­tens als es dann mit FM Bel­fast los ging, war kein Hal­ten mehr. Weder für mich noch für die ande­ren Besu­cher des aus­ver­kauf­ten Kon­zerts. Nach etwa zwei Tak­ten fei­erte die ganze Halle, es blieb einem nichts ande­res übrig als mit zu machen. Das blieb auch in den nächs­ten rund andert­halb Stun­den so, in denen die Band Titel aus den bei­den bis­her ver­öf­fent­lich­ten Alben spielte. Vor allem bei den bekann­te­ren Titeln wie „Under­wear“, „Par Avion“ oder „I don’t want to go to sleep eit­her“ ging es beson­ders stramm voran.

Wer ein biss­chen auf Elektro-Kram steht und mal die Mög­lich­keit haben sollte, ein Kon­zert zu besu­chen: Unbe­dingt hin­ge­hen! Bis dahin tut es viel­leicht auch, wenn man sich mal einen Live-Mitschnitt bei YouTube anschaut.

Wohnraummietvertrag

Wohnraummietvertrag

Letz­tens noch gesucht, jetzt schon unter­schrie­ben: Seit heute sind Fräu­lein Anna und ich Mie­ter einer Woh­nung. So rich­tig mit Zim­mern und Küche und Bad und Ter­rasse und allem was dazu­ge­hört. Das ist ein klein biss­chen ver­rückt und vor allem ein wei­te­rer Schritt in Rich­tung die­ses „Erwach­sen sein“. Aber da muss ich wohl durch.

Genau so muss ich jetzt durch diverse Neuanschaffungs-Entscheidungen durch, denn obwohl wir die Woh­nung sicher­lich schnell voll­ge­stellt bekom­men, feh­len einige grund­le­gende Dinge wie etwa ein Kühl­schrank, ein Herd oder eine Wasch­ma­schine. Wobei ich zumin­dest letz­tere heute schon bestellte. Und einen Internet-Anschluss habe ich auch schon beauf­tragt, aber damit kenne ich mich ja aus. Der Ein­kauf von Elek­tro­ge­rä­ten ist dann schon eher eine Qual, denn benut­zen kann ich den Kram zwar – aber mit den tech­ni­schen Daten habe ich mich noch nie aus­ein­an­der gesetzt. Und so lerne ich nun, wel­che Energieeffizienz-Klassen es gibt, wel­che Strom– und Gas­ar­ten und Anbie­ter und und und. Eine Menge Dinge, mit denen ich mich bis­her nicht aus­ein­an­der set­zen musste.

Die nächs­ten drei Wochen wer­den ver­mut­lich anstren­gend, denn es will gestri­chen und gemacht und umge­zo­gen wer­den. Und danach ist dann alles super. Es wird eine Spül­ma­schine geben. Ich freue mich, denn ich werde ein Wohn­zim­mer haben für das Sofa und eine Arbeits­ecke ganz woanders.

Tom Clancy – Dead or Alive

Ter­ror – der Krieg im Geheimen

Mit moderns­ten tech­ni­schen Mit­teln bedroht der Ter­ro­ris­mus die zivi­li­sierte Welt – und nur Jack Ryan und John Clark könn­ten sie ret­ten. Ihr Ziel ist der sadis­ti­sche Kil­ler, der sich »der Emir« nennt. Ihn gilt es zu stop­pen – tot oder leben­dig … Mit »Dead or Alive« legt Tom Clancy den lang ersehn­ten Höhe­punkt sei­ner Roman­reihe vor, die mit »Jagd auf Roter Okto­ber« begann. Kaum ein Autor befin­det sich so auf der Höhe der Zeit, wenn es um Polit– und Tech­nothril­ler geht.

Der »Krieg gegen den Ter­ro­ris­mus« ist weit von einem Sieg ent­fernt, doch scheint die­ser Kampf für US-Präsident Kealty, den Nach­fol­ger von Jack Ryan im Oval Office, keine Prio­ri­tät zu besit­zen. Der »Emir«, ein welt­weit ver­netz­ter Ter­ro­rist, der hin­ter den schänd­lichs­ten Ter­ror­an­schlä­gen auf die west­li­che Welt steckt, konnte trotz ver­ein­ten inter­na­tio­na­len Bemü­hun­gen bis­lang nicht ding­fest gemacht wer­den. Und er plant wei­tere per­fide Anschläge, die Ame­rika desta­bi­li­sie­ren und das Grauen vom 11. Sep­tem­ber noch über­tref­fen sol­len. Jetzt ist ihm der »Cam­pus«, eine geheime Anti­ter­ror­ein­heit, auf der Spur. Im Ver­ein mit den Neu­zu­gän­gen John Clark und Ding Cha­vez erhält Jack Ryan jr. den Auf­trag, den Emir her­bei­zu­schaf­fen – tot oder leben­dig …
Quelle: Ama­zon

Der neu­este Clancy. Ich hatte gar nicht mit­be­kom­men, dass die­ses Buch im ver­gan­ge­nen Jahr erschie­nen ist.
Sehr kon­zen­triert habe ich in den letz­ten Tagen das Buch gele­sen, viel­leicht auch weil ich mich gefreut habe mal wie­der Lese­stoff von einem mei­ner Lieb­lings­au­to­ren in den Fin­gern zu haben. Gleich­zei­tig hatte ich aber auch den Ein­druck, dass man die vor­he­ri­gen Bücher gele­sen haben muss um alles wirk­lich auf die Reihe zu bekommen.

Die all­seits bekann­ten Cha­rak­tere aus der Reihe rund um Jack Ryan sind in „Dead or Alive“ alt gewor­den. Clark und Cha­vez hören bei „Rain­bow“ auf, eine der Haupt­rol­len wird von Ryan jr. belegt. Den habe ich noch als Kind in Erin­ne­rung. Das Buch beschreibt die Welt nach dem 11. Sep­tem­ber 2001: Der kalte Krieg ist vor­bei, Ter­ro­ris­ten sind das neue Ziel der „guten Jungs“. Viel­leicht auch des­we­gen erin­nert mich das Buch stark an meine Lieblings-Fernsehserie „24″. Ich habe ein wenig den Ein­druck dass die Cha­rak­tere (obwohl sie noch nie Wai­sen­kin­der waren) bru­ta­ler gewor­den sind. Mehr als sonst fährt Clancy die patrio­ti­sche Schiene, gleich­zei­tig frage ich mich wie rea­lis­tisch eine Ein­rich­tung wie der „Cam­pus“ wirk­lich ist.

Alles in allem fünf und fünf mög­li­chen Ster­nen. Unter ande­rem auch, weil ich die Cha­rak­tere aus der Reihe mag. Man hat das Gefühl mit alten bekann­ten unter­wegs zu sein.

Autor
Titel Dead or Alive
Verlag Heyne
ISBN 978-3453012226
Bewertung ✮✮✮✮✮

Wohnungssuche in Bonn – Suchseiten, Wohnungsbaugesellschaften und Zeitungsinserate

Unser einer sucht, man hat es viel­leicht schon mit­be­kom­men, eine Woh­nung in Bonn. Das ist kein Spaß! Die Stadt ist voll und unsere Ansprü­che natür­lich auch nicht ohne. So lang­sam wird es ein wenig lang­wei­lig, jeden Tag die glei­chen Ange­bote abzu­klap­pern. Ich will hier ein­fach mal ein wenig Kram zusam­men­schrei­ben, in der Hoff­nung dass der ein oder andere viel­leicht noch einen guten Tipp auf Lager hat.

Nun ist das alles irgend­wie nicht so super-eilig, aber wenn man dann mal dran ist… Ange­bote sind jeden­falls gern gese­hen. Im fol­gen­den mal so dass, was wir selbst täg­lich mehr­mals durchschauen.

Wohnungs-Verzeichnisse

Hier inse­rie­ren neben Pri­vat­men­schen auch so ziem­lich alle Immo­bi­li­en­ver­wal­tun­gen, es lohnt sich also auch dar­auf zu ach­ten, ob gege­be­nen­falls eine ent­spre­chende Cour­tage anfällt. Ins­ge­samt sind die Ange­bote auf ande­ren Sei­ten wie etwa kalaydo.de auch wei­test­ge­hend redundant.

Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten

Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten haben oft ganze Stra­ßen­züge in ihrem Besitz. Davon gibt es in Bonn einige, die fol­gen­den schaue ich mir regel­mä­ßig an. Der nächste Schritt ist dann wohl, mal alle anzu­ru­fen und sich auf die War­te­lis­ten set­zen zu las­sen. Dar­auf habe ich bis­her ver­zich­tet, da man da oft schon ein recht kom­plet­tes Pro­fil vom poten­ti­el­len Mie­ter haben möchte.

Zei­tungs­in­se­rate

Ein Blick in den Woh­nungs­teil des Gene­ral­an­zei­gers kann wohl auch hel­fen. Wir gin­gen den umge­kehr­ten Weg und stell­ten selbst eine Anzeige ein.

Jun­ges Paar, Dipl.Informatiker i. Fest­an­stel­lung & Desi­gne­rin, s. zen­trums­nahe 3ZKDB, 60-80qm, bis 800,- € warm. T.555–12341234

Rund 27 Euro bezahlt und das Ergeb­nis war nach einem Tag eher ernüch­ternd: Genau drei Anrufe gin­gen ein, genau genom­men ent­sprach keine davon den in der Anzeige ange­ge­be­nen Kri­te­rien. Ich hatte mir hier schon ein wenig mehr erwartet.

Durch Wälder und Felder

Letz­tens traf ich mich mit eini­gen Men­schen in Ach­tels­bach. Ein­fach so, mehr oder weni­ger. Wir mach­ten einen Spa­zier­gang durch den Wald und über Fel­der und lei­der war es dabei ein wenig grau und am Ende nie­selte es auch ein wenig. Hier davon ein paar Bil­der und ein klei­nes biss­chen mehr Text. Es lohnt sich übri­gens die Bil­der alle anzu­schauen, denn am liebs­ten mag ich tat­säch­lich die am Ende.

Den Rest des Bei­tra­ges „Durch Wäl­der und Fel­der“ lesen »

Dan Brown – Das verlorene Symbol

Washing­ton, D.C.: In der ame­ri­ka­ni­schen Haupt­stadt liegt ein sorg­sam gehü­te­tes Geheim­nis ver­bor­gen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benö­tigt er die Unter­stüt­zung eines Men­schen, der ihm frei­wil­lig nie­mals hel­fen würde: Robert Lang­don, Harvard-Professor und Experte für die Ent­schlüs­se­lung und Deu­tung mys­te­riö­ser Sym­bole. Nur ein fins­te­rer Plan ermög­licht es, Robert Lang­don in die Geschichte hin­ein­zu­zie­hen. Fortan jagt der Pro­fes­sor über die berühm­ten Schau­plätze der Haupt­stadt, doch die wah­ren Geheim­nisse sind in dunk­len Kam­mern, Tem­peln und Tun­neln ver­bor­gen. Orte, die vor ihm kaum jemand betre­ten hat. Und er jagt nicht nur – er wird selbst zum Gejag­ten. Denn das Rät­sel, das nur er zu lösen ver­mag, ist für viele Kreise von größ­ter Bedeu­tung – im Guten wie im Bösen. Zwölf Stun­den blei­ben Robert Lang­don, um seine Auf­gabe zu erfül­len. Danach wird die Welt, die wir ken­nen, eine andere sein.
Quelle: Ama­zon.

Browns Haupt­ak­teur Robert Lang­don muss wie­der ran. In gewohn­ter Manier geht es um Frei­mau­rer, Sym­bo­lik, Rät­sel. Alles spielt in einer lan­gen Nacht in Washing­ton DC. Die CIA hat auch irgend­wie ihre Fin­ger drin. Alles in allem nichts beson­de­res, aber ein soli­der Dan Brown-Roman. Viel­leicht ein wenig näher an der Rea­li­tät als die let­zen, zumal sich am Ende alles doch eher welt­lich löst.

Autor
Titel Das verlorene Symbol
Verlag Lübbe
ISBN 978-3785723883
Bewertung ✮✮✮✮✩