Unterwegs in Bonn

Rote Ente mit grünem Schild

Wenn Herr Jeriko schreibt, dass man gute Fotos nicht erzwingen kann, dann hat er recht. Letztens war ich losgezogen um ein paar Bilder machen, nachdem meine abendliche Radtour aufgrund eines platten Reifens leider ausfallen musste. Die Sonne schien noch recht schön, der Rest der Bevölkerung dieses Landes schaute ein Länderspiel.

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Lazy Load – Bilder beim Scrollen einer WordPress-Seite nachladen

Letztens fragte man mich, wie das mit dem langsamen Nachladen der Bilder auf meiner Seite funktioniert. „Ganz einfach!“ antwortete ich. „Da schreibe ich mal ein paar Zeilen zu.“ Here we go:

Um die Bilder nachzuladen nutze ich ein Plugin für das Javascript-Framework jQuery. Das Plugin hört auf den schönen Namen Lazy Load und gibt es schon eine ganze Weile. Ich wundere mich ein wenig, dass es jetzt erst in Mode kommt. Grundidee des Plugins ist es gar nicht, die Bilder schön einblenden zu lassen. Eigentlich geht es darum, die Ladegeschwindigkeit der Seite beim ersten Laden zu erhöhen. Dazu werden zuerst nur die sichtbaren Bilder geladen und die weiteren Bilder dann beim scrollen.

Um das Plugin zu installieren sind nur wenige Schritte notwendig: Davon ausgehend, dass man jQuery bereits eingebunden hat, lädt man sich das Plugin schnell von der Lazy Load-Seite runter und packt es in den Ordner des eigenen WordPress-Themes. Anschließend bindet man die neue Datei dann mit folgender Code-Zeile in den Kopf der Seite (also in das head-Element).

<script type="text/javascript" src="<?php bloginfo('template_directory'); ?>/lazyload.js"></script>

Nun muss dem Script nur noch gesagt werden, welche Bilder eigentlich mit dem Effekt nachgeladen werden sollen. Bei mir sollen das alle großen Bilder in den Beiträgen sein. Da ich sonst alle Bilder im Layout per CSS eingebunden habe, kann ich das Plugin einfach auf dem img-Tag ansetzen.

	//Fauler Bildlader
	if(!navigator.userAgent.toLowerCase().match('ipad')) {
		$("img").lazyload({effect : "fadeIn"});
	};

Nun mag man sich wundern, was das if soll. Ganz einfach: Mir war aufgefallen, dass das iPad leider nicht mit dem Javascript zurechtkommt und statt der nachzuladenden Bildern nur das Fehlersymbol angezeigt wurde. Mit der kleinen Abfrage wird das Problem umgangen.

Für meinen Bedarf war es das dann auch schon. Auf der Plugin-Seite werden die weiteren Optionen des Plugins ausführlichst erklärt.

Bilder von einem Feld in Bonn Beuel

Heuballen auf einem Feld

Manchmal nehme ich die Kamera mit, wenn ich eine Runde mit dem Rad drehe. Drüben, auf der „Schäl Sick“ gibt es zum Beispiel schöne Felder die man fotografieren kann. Gar nicht weit von der Innenstadt entfernt ist es schon richtig ländlich.

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Das HTML5-Grundgerüst für ein Blog

Im Rahmen der Neuausrichtung meiner Seite beschäftigte ich mich auch eingehend mit HTML5 und den damit neu gegebenen Möglichkeiten. Vorweg: HTML5 ist nach wie vor kein festgelegter Standard, sondern weiterhin in Entwicklung. Dennoch unterstützen moderne Browser auch heute schon viele Möglichkeiten, die HTML5 bietet. Einen interessanten Artikel über die Inhalte von HTML5 mit einer durchdachten Grafik hat Peter Kröner mit Was ist HTML5 und was nicht? Und was hätte der Kaiser dazu gesagt? veröffentlicht. Dieser bietet eine erste Übersicht mit der man sich dann leicht in die einzelnen Themen abtauchen kann.

Ich will mich nun erst einmal mit den neuen semantischen Möglichkeiten von HTML5 auseinandersetzen. „Semantisch“ will heißen, dass man versucht durch den Einsatz diverser HTML-Elemente den Inhalt einer Webseite zu strukturieren. Natürlich könnte man auch alle Inhalte rigoros div-Elemente packen. Das Ergebnis würde im Browser vermutlich gleich aussehen. Durch die Verwendung von semantisch korrekten Elementen, die für den jeweiligen Inhalt-Typ vorgesehen sind, macht man den Code aber auch lesbar. Und zwar nicht nur für einen selbst oder andere Menschen, sondern auch für Screenreader und Suchmaschinen. Insgesamt also eine gute Sache.

Bisher bot (X)HTML hier nur eine beschränkte Anzahl von Elementen an. Überschriften, Listen und Textabsätze wurden im wesentlichen abgedeckt. HTML5 geht nun einen Schritt weiter und bietet die Möglichkeit eine Seite komplett semantisch zu strukturieren. Es gibt nun Elemente für den Kopf einer Seite (header), die Navigation (nav), den Inhalt (section, article) und seinen logischen Aufbau und den Fuss (footer) einer Seite. Ohne diese nun all zu lange eingehen zu wollen, verweise ich auf den Artikel Structural Tags in HTML5 bei Ordered List. Der Artikel dort beschreibt jedes Element kurz und zeigt auch einen beispielhaften Quellcode.

Im neu zu bauenden Layout meiner Seite möchte ich am oberen Ende der Seite eine Navigationsleiste mit den neuen Kategorien haben. Danach der eigentliche Inhalt und dann schließlich eine Sidebar, die eigentlich mehr eine „Bottombar“ ist. Dementsprechend ergibt sich folgende Struktur im Code:

<!-- der tag und ich = header.php -->
<!DOCTYPE html>
<html>
	<head>
		<meta charset="UTF-8">
		<title>der tag und ich</title>
		<link rel="stylesheet" type="text/css" href="style.css">
	</head>
	<body>
		<header id="header">
			<h1><a href="#">der tag und ich</a></h1>
		</header>
		<nav id="nav">
			<ul>
				<li><a href="#">Link 1</a></li>
				<li><a href="#">Link 2</a></li>
				<li><a href="#">Link 3</a></li>
				<li><a href="#">Link 4</a></li>
			</ul>
		</nav>
<!-- der tag und ich = index.php -->
		<section>
			<article>
				<header>
					<h2><a href="#">Die Überschrift eines Artikels</a></h2>
				</header>
				<section>
					<p>Der Inhalt eines Artikels</p>
				</section>
			</article>
		</section>
<!-- der tag und ich = sidebar.php -->
		<aside>
			<p>Hier kommt die Sidebar hin</p>
		</aside>
<!-- der tag und ich = footer.php -->
		<footer>
			<p>Der Footer der Seite mit einigen wichtigen Links.</p>
		</footer>
	</body>
</html>

In diese Grundstruktur kommt nun der erste WordPress-Code, damit die Inhalte ausgegeben werden können. Anschließend werden die gewünschten zusätzlichen Informationen eingebaut, wie etwa die Kommentaranzahl pro Beitrag oder das Veröffentlichungsdatum. Und natürlich das ganze drumherum, wie etwa Meta-Tags und externe Dateien die eingebunden werden wollen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Nicht alle Browser unterstützen die neuen HTML-Elemente bereits, gerendert werden sie aber schon irgendwie. Damit das alles aber auch so tut wie es soll, setzt der kluge Webentwickler in einem Rundumschlag alle neuen Elemente im CSS der Seite manuell auf display: block;.

/* Nun bringen wir den HTML5-Tags erst mal ordentliches Benehmen bei */
article, aside, dialog, figure, footer, header, hgroup, menu, nav, section {
	display: block;
}

So sind die Elemente nämlich spezifiziert, werden aber unter anderem im Internet Explorer mangels Kenntnis als inline gerendert.

Ich dachte darüber nach, wie es hier so weitergehen kann.

Nach fast zweieinhalb Jahren ist es an der Zeit die Strategie für „der tag und ich“ mal wieder zu überarbeiten. Nach wie vor habe ich schon Spaß am Erstellen von Inhalten, möchte aber doch ein wenig an der Qualität des Blogs arbeiten. Im folgenden habe ich mir dazu ein paar Gedanken gemacht.

Ziele und Inhalte

„der tag und ich“ ist eine virtuelle Abbildung meines realen Lebens. Zum einen soll es eine Sammlung von Erlebnissen sein, die ich im wesentlichen für mich selbst niederschreibe, natürlich ist jeder dazu eingeladen an meinen Erlebnissen teil zu haben. Dafür wird es weiterhin die Kategorie der tag und ich geben. Diese sollte sich aber in ausführlicher Form größeren Unternehmungen widmen. Dies entspricht den eigentlichen Tagebuch-Gedanken der Seite. Für alles was „zwischendurch“ passiert, sollte Twitter weiter und eventuell auch mehr genutzt werden.

Zum anderen möchte ich Dinge die ich kann und lerne mit anderen Teilen. „der tag und ich“ ist auch meine Bastelstube, in der ich allerlei Dinge ausprobiere. Dazu bieten sich folgende Inhalte an:

  • Webentwicklung: Alles was mit HTML, CSS, jQuery und WordPress zu tun hat. Eine Dokumentation von Dingen die ich ausprobiere. Außerdem: Typografie im Netz und allgemeine gestalterische Themen. Wichtig ist, das vor allem optische Dinge entweder mit einer Demoseite oder Screenshots belegt werden, damit sie auch ihre Nützlichkeit behalten wenn sich das Layout der Seite ändern sollte.
  • Fotografie: Bilder und deren Bearbeitung sind ein noch relatives neues Steckenpferd. Mit gezielten Projekten und deren Dokumentation sollte ich hier den ein oder anderen interessanten Beitrag zusammen bekommen.
  • Musik: Bekannte Bands und welche die mir neu über den Weg laufen. Gerne ein wenig ausführlicher beschrieben, mit Bandgeschichte und Videos
  • Filme/Serien: Rezensionen von Filmen und Serien die ich schaue. Hier gilt es eine Checkliste mit zu erwähnenden Dingen anzulegen und eventuell ein Bewertungssystem zu integrieren.
  • Bücher: Gleiches wie bei Filmen und Serien gilt auch für Bücher. Ein kurzer Inhaltsabriss sollte drin sein, sowie eine kurze Bewertung meinerseits.
  • Internet: Diese Kategorie könnte eine Sammlung mit Gedanken rund um das Internet und die zahlreichen zu nutzenden Dienste sein. Welche Seiten braucht man wirklich, wo liegen ihre Vorteile oder Nachteile. Wie entwickelt sich das Netz? Eventuell könnte hier auch eine regelmäßige Vorstellung von anderen Webseiten hineinkommen. Außerdem: Gedanken zur Bekanntmachung eines Blogs und die damit eingeschlossene Nutzung von Diensten wie Twitter und Facebook.
  • Software: Das Vorstellen von Software für den Mac und das iPhone ist sicherlich auch keine schlechte Idee. Auch hier gilt es wieder zu beachten, dass diese vielleicht eher ein wenig ausführlicher sein können.

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Am alten Zoll in Bonn

Bonn: Große Wiese am alten Zoll

Einer der Orte an denen man an Sommerabenden in Bonn besonders gut rumhängen kann, ist die Wiese beim alten Zoll. Jede Menge Menschen treffen sich dort, es wird fleißig gegrillt und auf der Wiese rumgesessen und gelegen. Geht einem das mitgebrachte Bier aus, kann man sich leicht an direkt angrenzenden Biergarten Nachschub holen. Dort gibt es auch was zu essen und man sitzt, wenn einem nicht nach Liegewiese ist, auch richtig gut an den Bierbänken.
Eigentlich wollte ich letzte Woche ein schönes Panorama vom Rhein bis zur Wiese machen, allerdings standen dann doch irgendwie ein paar Bäume im Bild (links), die die Aussicht auf den Biergarten verdecken. Deshalb hier nur ein Ausschnitt.

Ein wenig weiter vorne hat man dann den folgenden Ausblick:

Bonn: Blick nach Beuel vom alten Zoll

Von der so genannten „Dreikönigenbastion“1 hat man eine schöne Aussicht auf den Rhein. Obiges Bild verdeutlicht auch den vielleicht einzigen Grund, warum man mal auf die andere Rheinseite nach Beuel gurken sollte: Abends hat es dort wunderbar Sonne im Sommer.

  1. Ich kenne keinen Menschen, der das so nennt. []

Lesezirkel #1: Der Electric Kool-Aid Acid Test

Der UARRR-Mensch ruft zum gezirkelten lesen auf. Ich mache da einfach mal mit, für Leseempfehlungen war ich ja schon immer zu haben. Deshalb schaue ich mir nun mal Der Electric Kool-Aid Acid Test1 von Tom Wolfe an. Das ist eine Art Tatsachenbericht namens „Die legendäre Reise von Ken Kesey und den Merry Pranksters“ über eine Hippie-Kommune in den amerikanischen 70ern. Der Klappentext las sich nicht schlecht, die ersten Seiten die ich heute Morgen las waren auch recht vielversprechend. Ich bin gespannt was da so passiert.

Mit einer Sache hat nämlich Marcel recht: „Wir alle lesen zu wenig.“ schreibt er in seinem Eintrag zum ersten Lesezirkel. Ich selbst zähle mich da mal nicht dazu, schließlich wandert doch das ein oder andere Buch pro Monat über meinen Nachttisch. Einige der Bücher rezensiere ich hier dann ja auch, auch wenn die Leseliste keineswegs komplett ist. Für mich ist die Teilnahme an der Aktion eine Möglichkeit meinen Horizont zu erweitern und mal ein Buch außerhalb des von mir favorisierten Thriller-/Krimi-Genres zu lesen.

Bei vielen ist das aber anders, wie einem ein Blick in die einschlägigen sozialen Netzwerke verrät. Viel zu oft liest man dort in der Kategorie „Lieblingsbücher“ Dinge wie „Lustiges Taschenbuch“, „Bücher gehören verbrannt“, „Lesen ist doof“ und und und. Das macht mich ein wenig traurig. Die modernen Medien machen es einem viel zu einfach, sich leicht berieseln zu lassen und dank dem Internet kann man Serien oder Filme immer dann schauen wann man will. Da ist es natürlich einfacher, den Computer mit ins Bett zu nehmen, als noch ein paar Seiten zu lesen. Die Faulheit siegt, die Dummheit auch.
Schade ist das, denn „Lesen bildet“ nämlich. Ich bemerke an mir selbst, wie ich mit gesteigertem Bücherkonsum in den vergangenen Jahren viel flüssiger schreiben und formulieren kann. Keine schlechte Sache wie ich finde, dem ein oder anderen würde das sicherlich auch nicht schlecht stehen2. Damit will ich das schauen von Serien natürlich nicht allgemein verteufeln, schließlich bin ich selbst ein großer Fan von einigen und habe jede Folge Lost, 24 und Stargate3 gesehen.

Schon als Kind und Jugendlicher habe ich viel gelesen, dann einige Jahre recht wenig in Bücher geschaut. Spätestens seit ich in Bonn keinen Fernseher mehr habe, lese ich wieder wesentlich mehr. So zwei bis drei Bücher sind im Monat schon drin, das entspannt mich Abends mehr als noch eine Serienfolge zu schauen. Da will ich es mal gut heißen, dass die Idee im Rahmen eines iPad-Kaufs aufkam und bin froh ich auch als „analoger“ Leser mitmachen darf.

Ein paar Dinge würden mich interessieren, vielleicht lässt sich ja ein wenig Statistik führen:

  1. Wie viele Menschen haben wirklich mitgemacht und das Buch gelesen?
  2. Für wie viele dieser Menschen war dies das erste Buch in diesem Jahr?
  3. Wie viele dieser Teilnehmer haben Spaß am Lesen gefunden und gehen nun auch mal selbstständig in einen Buchladen oder eine Bücherei und lesen aus eigenem Antrieb ein weiteres Buch?
  4. Wie ist der Anteil an Ebook- und Analogbuch-Lesern?

Ich bin nicht nur auf das Buch, sondern auch auf die Reaktionen der Mitleser sehr gespannt. Man merkt vielleicht, ich möchte eine Lanze für das gute alte Buch brechen. Mal schauen wie lange es weitergeht mit dem Lesezirkel.

  1. Affiliate-Link, zur Zeit ausverkauft! []
  2. Womit wir wieder bei den einschlägigen sozialen Netzwerken sind, die sich außergewöhnlich gut für Sozialstudien eignen. []
  3. Sowohl SG1, als auch Atlantis. []

Vergebung

Nach „Verblendung“ und „Verdammnis“ sah ich am Wochenende dann auch den dritten Teil der Millenium-Trilogie, die auf den Büchern von Stieg Larsson basiert. Vergebung.

Nachdem ich den ersten Teil ziemlich krass fand, wie ich mich dunkel erinnere1, der zweite Teil zwar spannend aber ein wenig lang war, ist der dritte Teil nun schrecklich vorhersehbar gewesen. Klar: Man wusste das es irgendwie zu Ende gehen wird, da dies ja die letzte Folge der Trilogie war.

Irgendwie war dieses Ende aber zu offensichtlich für meinen Geschmack, denn wirklich spannend wollte es den ganzen Film über nicht werden. Alle Probleme der Darsteller lösten sich innerhalb kürzester Zeit. Auf einen „großen Knall“ oder Schockmoment habe ich die ganze Zeit erwartet – wurde aber enttäuscht. Insgesamt ein eher schwacher Film, der den beiden vorangegangenen nicht gerecht wird. Die Handlung basiert zu großen Teilen einfach darauf, die der beiden vorangegangenen Filme noch einmal durchzukauen. Da kann mir das Ende noch so gut gefallen – was es dann ja auch wirklich tat. Deshalb gibt es von mir vielleicht so fünf von zehn möglichen Punkten.

Lohnt es sich, die Bücher nun noch zu lesen?

  1. Aus irgend einem Grund habe ich das nicht verblogdingst. []