Das FUJI-Film Fotobuch

Zum diesjährigen runden Geburtstag meines Vaters hatte ich einige Bilder aus den letzten sechzig Jahren zusammengesucht und digitalisiert. Eigentlich war es aber echt schade sie nur einmal zu zeigen und dann im digitalen Archiv verschwinden zu lassen. Sehr passend kam mir deshalb der Gutschein für ein FUJIFILM Fotobuch brillant.

Die Fotobuch Software gibt es zu meinem Glück auch für den Mac und stellt sich bald als wirklich komfortabel gestaltetes Stück Software heraus. Zuerst wählt man hier das gewünschte Produkt aus. In meinem Fall war das ein quadratisches Fotobuch mit 24 Seiten. Ansonsten beherrscht die Software aber auch alle anderen Produkte: Vom Bild bis zur Tasse ist alles dabei.
Die iPhoto- oder Aperture-Bibliothek ist direkt mit eingebunden und so kann ich mir schnell ein Album aussuchen und die Bilder dann auf den vorgegebenen Seiten platzieren. Diese lassen sich auch noch verschiedenartig gestalten, ich habe mich aber für ein einfaches weiß entschieden.
Ein wenig verwirrend fand ich am Anfang die Skalierungs- und Drehpunkte an den Ecken. Aber nach kurzer Eingewöhnung klappte auch hier alles hervorragend, wenn denn überhaupt ein nachträgliches Ändern notwendig war: Eigentlich hat die Software die Bilder automatisch schon sehr schön angeordnet. Gerade für Laien ist das Programm wirklich einfach zu bedienen und nimmt dem Benutzer viele Schritte ab.

Da ich die Bilder seinerzeit doch recht hochauflösend gescannt hatte, dauerte der Upload dann doch eine Weile. Da kann man aber nichts dran ändern, außer sich selbst mal eine schnellere Internetverbindung zu gönnen. Im Anschluss an den Upload kam dann auch per Mail eine Bestellbestätigung. Das finde ich wichtig, auch wenn das Programm mir alle Schritte bestätigt hatte.

Wie lange das Fotobuch auf Fotopapier dann gebraucht hat, kann ich nicht sagen. Nach meinem Urlaub halte ich es nun in den Händen und bin ziemlich begeistert. Die Papierqualität und der Druck überzeugen auf jeden Fall. Beim nächsten Mal werde ich mir noch ein wenig mehr Mühe mit der Auswahl und dem anordnen der Bilder geben, technisch gesehen ist das Ergebnis auf jeden Fall super.

Produkttest als Onlinebotschafter im Auftrag von dot-friends.

Miniaturwunderland selbstgemacht

Mal so zur Erinnerung an mich, dass ich sowas auch mal machen will: Diese Tilt-Shift-Geschichte, bei der am Ende alles aussieht wie im Miniaturwunderland fotografiert, ist wirklich toll.

Besonders imposant finde ich Videos wie dieses hier, dass aus unglaublich vielen Aufnahmen zusammengesetzt wurde.

An sich ist das auch gar nicht so schwer in Photoshop umzusetzen: Diese Seite erklärt, wie man ein Bild in wenigen Schritten umsetzt. Fehlt mir einzig noch das passende Motiv.

Spazieren gehen

Halt!

Da stellte ich doch letztens fest: Ich habe zu wenig Bewegung. Da ich mir einen Job als Schreibtischtäter rausgesucht hab, sitze ich nun tagtäglich hauptsächlich an eben einem solchen herum. In der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass ich Abends immer recht unruhig bin. Was tun? Meine Karriere als “Running Man” im letzten Jahr war nun ja irgendwie nicht so der Renner. Wortwitz olé! Dennoch sollte ein wenig Bewegung her. Gut, dass ich den Rhein ja immer noch direkt um die Ecke hab. So habe ich mich in den letzten Wochen unregelmäßig, aber dennoch recht oft, abends noch eine Runde an das Rheinufer begeben und bin dort ein wenig spaziert. Da bin ich auch nicht der einzige, es gibt also immer etwas zu sehen.

Gesicht

Aus diesem Grund trage ich dann auch hin und wieder meine Kamera mit mir herum. So schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Nicht nur, dass ich so zwischen fünf und zehn Kilometern rumspaziere und ich wirklich merke wie gut mir das tut, auch das ein oder andere schöne Bild habe ich dabei schon gemacht. Eine Auswahl dieser kann man sich natürlich auch wieder bei flickr anschauen.

Interessant ist, dass man hin und wieder auch einfach mal angesprochen wird während man an der Kamera rumdingelt und mit den Einstellungen spielt. Viele scheinen sich für Fotografie zu interessieren. Die ein oder andere Empfehlung habe ich auch schon bekommen, es gibt noch einiges zu entdecken. Es soll mal keiner denken, dass fünf Kilometer Rheinufer einfach nur langweilig sind.

Hurricane!

Da war ich doch wieder mal ein wenig auf einem Festival. Dieses Mal: Das Hurricane. Schnell mal zwei Tage Urlaub verbraten und eine Menge Spaß haben stand auf dem Programm. Ich wurde nicht enttäuscht.

Wie immer, wenn es viel zu berichten gibt, hier mal ein paar Stichworte zu den vergangenen vier Tagen.

  • Wenn dieser Routenplaner von Google Maps was von dreieinhalb Stunden sagt, sollte man ruhig fünf einplanen.
  • Der Parkplatz den man sich raussucht ist immer am weitesten vom eigentlichen Zeltplatz entfernt.
  • Mit einer Penis-Wasserpistole findet man dauernd und überall neue Freunde. Der Sicherheitsdienst fragt sich aber vermutlich immer noch, ob man das “Ding” als Waffe einordnen kann.
  • Gedränge ist ja so gar nicht meins.
  • Mit dem Wetter kann man schon zufrieden gewesen sein. Wirklich schlimm war es nie. Also so was den Regen angeht.
  • Ich werde nie wieder Dosenfutter von Aldi essen. Nie mehr!
  • Moby hat das (in meinen Augen) genialste Konzert des Festivals abgeliefert.
  • Ein paar Tage lang annähernd völlige Anarchie zu erleben ist schon toll, irgendwann reicht es dann aber auch.
  • Statt ins Bett doch nochmal abspacken gehen ist manchmal die bessere Entscheidung.
  • Katy Perry hat mich live eher enttäuscht.
  • Das Coca-Cola-Soundirgendwas-Zelt war zu klein. Und eher so nicht belüftet.
  • Headliner müssen nicht immer wirklich Headliner sein. Also so im persönlichen Empfinden.
  • Ich komme mit bemerkenswert wenig Schlaf aus.
  • Mit drei Leuten Kupplungsversuche am frühen Morgen zu starten ist manchmal eher kontraproduktiv.
  • Die Kapelle namens “Wombats” kannte ich schon vorher, jetzt habe ich mir auch das passende Album gekauft.
  • Mein iTelefon braucht eine bessere Kamera. Oder ich ein neues iTelefon. Die Twitpics sind größtenteils jedenfalls Müll.
  • Diese Plastikzelte gehen ja nach wie vor gar nicht.
  • Ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, nicht ständig und überall rumzuhüpfen oder einfach alles unter mich fallen zu lassen.
  • Ich habe direkt aufeinanderfolgend zwei Bands kennengelernt die ich mal genauer hören mag.
  • Meine Wanderschuhe sind super für Festivals geeignet. Leider sind sie noch nicht richtig eingelaufen.
  • Richtig schön Farbe hab ich bekommen!

I am sailing

Schon wieder ist da war nachzutragen. Es ist schon ein paar Wochen her, da war ich mal segeln. Das erste Mal in meinem Leben. Ich war vorher ein wenig aufgeregt.

sailing

Von Mittwochabend bis Sonntagabend habe ich mich dabei mit einer Gruppe netter Menschen auf dem Ijsselmeer aufgehalten. Da wir tolles Segelwetter hatten, also viel Sonne und meistens ausreichend Wind, habe ich auch ein wenig Farbe bekommen. Im wesentlichen bestand der Tagesablauf aus segeln, schlafen, essen und fotografieren. Hin und wieder musste auch ein wenig angepackt werden, wenn eine Wende oder ähnliches anstand, aber kaputtgeschafft hat sich keiner. Ich habe kaum etwas entspannenderes bisher erlebt.
Meine Befürchtungen, dass ich seekrank werden könnte, haben sich auch nicht bestätigt. Auch den Ausflug auf die Nordsee habe ich diesbezüglich unbeschadet überstanden. Obwohl es doch das ein oder andere mal ordentlich geschaukelt hat, hatte ich keine Probleme.

Besonders zu meiner Entspannung beigetragen hat wohl die Tatsache, dass ich einfach auch mal nicht erreichbar war. Über vier Tage hatte ich das Telefon aus und habe somit wunderbar meine Ruhe gehabt. Keine Anrufe, SMS und Emails die ich hätte beantworten oder bearbeiten müssen, einfach nur mal “unterwegs sein”. Ein Traum.

stadtbeinacht

Abends wurde natürlich immer an einem anderen Hafen angelegt, das obligatorische Anlegebier getrunken und lecker gegessen. Die ein oder andere Exkursion in eine der Hafenstädte stand dann auch an. Beeindruckend fand ich, wie müde man doch nach einem Tag an der frischen Luft doch ist. Ich habe bestens und durchgehend geschlafen, das erste Mal seit langem.

Auch wenn der Platz auf einem Boot doch relativ begrenzt ist, gab es auch eine Menge zu fotografieren. Fast 700 Bilder habe ich in den vier Tagen geschossen, die auch noch lange nicht alle sortiert sind. Zwei besondere Perlen habe ich in diesen Eintrag auch eingebunden. Insgesamt war dieser Ausflug ein wirklich tolles Erlebnis, das ich gerne in naher Zukunft wiederholen möchte.

AC/DC

Dann war da ja noch was nachzutragen: An sich direkt im Anschluß1 an das Metallica-Konzert, stand dann auch noch ein Besuch bei einer kleinen, noch recht jungen australischen Kapelle namens AC/DC an.

Am Dienstag ging es so für mich nach der Arbeit wieder nach Köln, um im dortigen Rheinenergie-Stadion ein weiteres “muss man mal gesehen haben”-Konzert zu besuchen. Einige andere Leute hatten anscheinend die gleiche Idee, in der Bahn war es auch schon direkt richtig voll. An der Aufschrift der meisten T-Shirts konnte man auch das Fahrtziel erkennen.
Am Stadion angekommen traf ich mich mit Herrn Schnuub, der sich ebenfalls für junge, aufstrebende Bands interessiert. Nachdem wir uns gepflegt verpflegt hatten, ging es dann auch bald in den Innenraum, wo schon eine Vorband für Unterhaltung sorgte.

Da Stadiondächer eher selten anzutreffen sind, ärgerte ich mich schon ein wenig über die aufziehenden Regenwolken. Aber auch das gehört wohl zum Rock’n’Roll dazu. Sehr pünktlich um 21 Uhr legte dann AC/DC los. Im Direktvergleich zu Metallica fiel auf, dass hier noch viel mehr Wert auf eine Bühnenshow gelegt wurde. So bestand das Intro des Konzertes aus einer recht langen Animation, die auf einer riesigen Leinwand über der Bühne abgespielt wurde. Anschließend stand dann eine riesige Lok auf der Bühne. Später gesellte sich noch eine noch größere aufblasbare Frau in knapper Bekleidung dazu. Auch das recht lange Solo von Herrn Young wurde entsprechend aufwendig durch Effekte unterstützt.

Die Titelauswahl der Band war sehr gut. Auch wenn es ein neues Album zu spielen gab, waren alle Klassiker dabei die ich so hören wollte. Diesbezüglich war der Abend sehr gelungen. Außerdem war sehr interessant zu sehen, wie sich Menschen allen Alters zu einem solchen Konzert treffen. Als ich dann später sah, wie der gelfrisierte Polohemd-Jurastudent mit dem Jeansjacken-Altrocker einen Luftgitarrencontest bestritt, wunderte ich mich schon nicht mehr richtig.

Insgesamt ein echtes Erlebnis mit viel guter Musik und einer tollen Atmosphäre im Stadion. So soll das sein!

  1. Also eigentlich zwei Tage später []

Metallica in Köln

Gerne schaue ich mir mal ein Live-Konzert von Bands an, die ich mag. Wenn ich mal ein wenig lautere Rock’n’Roll-Musik hören möchte, dann greife ich da unter anderem auch gerne zu Metallica. Ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Abend sind das, wenn man dann zu einem Metallica-Konzert geht.

Gestern Abend war es soweit: Die Karte hatte ich schon vor Ewigkeiten gekauft, zusammen mit dem Genge und dem Schnuub ging es nach Köln in die Lanxess-Arena, wo die Kapelle auftreten sollte.
Diesen Plan hatten auch ein paar andere Leute, es erwarteten uns schon einige viele Menschen als wir ankamen. Mit einigen Zigaretten, einem Pfund Pommes und ein wenig getrinke verbrachten wir dann die restliche Wartezeit, irgendwie haben wir die erste Vorband verpasst. Pünktlich zum Beginn von “Maschine Head” waren wir dann aber im Innenraum und konnten die Akkustik schon mal überprüfen. Aber der recht kurze Auftritt der Band, während dem auch Herr Hetfield auch mal eine Runde mitgespielt hat, sollte noch nicht das ganze Potential der Anlage zeigen.

Ein wenig ewig dauerte es schon noch, kurz nach neun Uhr stand dann auch Metallica, gefangen in einem Laser-Käfig, auf der Bühne. Natürlich ging es gleich richtig ab und die Menge machte auch direkt gut mit. Glücklicherweise stand ich nicht direkt im Moshpit1, so dass ich ohne Verletzungen wieder aus dem Konzert rauskam. Hauptsächlich spielte die Band Songs aus dem aktuellen Album “Death Magnetic”, es waren aber auch einige Klassiker dabei. Für meine Stimme war es nicht so prima, dass die Herren auf die Idee kamen “Enter Sandman” direkt nach “Nothing else matters” zu spielen. Da hätte ich schon eine kleine Pause gebrauchen können.
Apropos Moshpit: Mein klarer Gewinner des Abends war der Typ, der nachdem seine beiden Bierbecher nach einem Rempler von voll auf fast leer gewechselt hatten, diese einfach nach hinten in die Menge warf und sich mit einem dicken Grinsen mitten reinstürzte. Wo Gewinner rumspringen, gibt es aber auch immer Verlierer: Den Menschen, der so klug war und sich mitten im Geschehen die Schuhe binden wollte, hab ich nur kurz sehen können.

Ein wenig ungewöhnlich ist das Bühnenkonzept dieser Tour. Die Bühne stand nämlich in der Mitte der Halle, das Publikum hat die Band also umschlossen. Das hat den Vorteil, dass man die ganze Halle für das Publikum freigeben konnte. Für die Band ist das sicherlich eine große Herausforderung, denn nun muss man ja schauen das jeder auch mal was zu sehen bekommt. Es läuft also wohl auf ein ziemliches Gerenne hinaus. Das hat allerdings ziemlich gut geklappt, sogar das in der Mitte stehende Schlagzeug von Herrn Ulrich wurde mehrmals gedreht, so dass jeder ihn auch mal von vorne sehen konnte.
Ein weiterer Vorteil der Konstruktion: Man hat eine unglaublich große Fläche, vor der sich das Publikum verteilen kann. Es blieb mir keine andere Möglichkeit, als in der vierten Reihe zu stehen, viel weiter nach hinten ging es gar nicht. Das sonst übliche Gedränge zur Bühne hin blieb mir also erspart.

Mein Fazit: Spitzen Sache. Auch wenn das Konzert ungefähr scheiße teuer war, es hat sich gelohnt. Gut war, dass ich im Innenraum stand. Eine kurze Konversation mit @tabledrummer und ein passendes Twitpic zeigten mir, dass die Ränge trotz des höheren Preises nicht unbedingt die bessere Wahl sind. Ich zitiere:

“Geil. Letzte Reihe in Köln Arena. Nächst schlechtere Platzwahl wäre draußen oder aufm Dach #fail #eyefuck #metallica

@tabledrummer, via Twitter

Da fand ich es schon besser, dass Herr Hetfield etwa fünf Meter vor mir “Nothing else matters” gesungen hat. Ich glaube, das nächste mal geh ich wieder hin, wenn die Metal-Kombo nochmal in meiner Nähe spielt.

  1. Ich hab das unwahrscheinliche Talent, dass die Dinger sich normalerweise um mich herum bilden. []

MP3s bei Amazon und Saturn online kaufen

Ich geb ja gerne Geld aus. Vor allem gebe ich gerne Geld für Musik aus. Da mir Sturmhauben nicht sonderlich gut stehen, meine Frisur meistens zerstören und ich nicht mit Waffen umgehen kann, ist die Raubkopie nicht so mein Fall. Ins Gefängnis will ich natürlich auch nicht, weil ich ja kein Verbrecher bin.
Normalerweise kaufe ich meinen Stoff im iTunes Store, das ist nämlich sehr komfortabel und direkt integriert und hastenichtgesehen.

Als ich dann irgendwann hörte, dass es bei Amazon nun auch MP3s gibt, musste ich das natürlich ausprobieren. Einen kostenlosen Titel von Amy MacDonald konnte man sich direkt herunterladen, mein Testobjekt war dann mal das aktuelle Olli-Schulz-Album. Der Screenshot ist schon ein wenig älter, ich hatte das schon in Vorbereitung auf das Konzert letztens gekauft.
Einkaufen kann man auf der Webseite mit seinem normalen Amazon-Account, es braucht zusätzlich nur ein kleines Stück Software mit dem die MP3s dann heruntergeladen werden. Dazu wird nach dem Kauf eine kleine Datei im Browser heruntergeladen, die die Downloads für den Amazon-Downloader einstellt. Eigentlich sollten die heruntergeladenen MP3s dann auch direkt in iTunes importiert werden, was bei mir allerdings nicht funktioniert hat. Dafür ist der Download wirklich flott und steht in der Geschwindigkeit dem iTunes-Store in nichts nach. Qualitätsmäßig kann ich keinen Unterschied feststellen. Aber davon habe ich ja auch keine Ahnung.

Amazons MP3-Downloader

Interessant ist das Angebot von Amazon auf jeden Fall. Sehr viele (auch aktuelle) Alben sind dort für unter fünf Euro verfügbar und damit schon mal günstiger als im iTunes-Store. Es fällt mich ziemlich schwer, dort nicht ständig Geld zu lassen. Da Amazon auch direkt von meinem Konto abbuchen darf, ist das alles schrecklich einfach. Außerdem sind die Musikstücke auch direkt kopierschutzfrei, was mir zwar eigentlich relativ egal ist, aber für viele ein Kaufargument sein könnte.

Achso: Letztens war ich iTunes schon einmal untreu geworden: Da gab es mal dieses Angebot im Saturn MP3-Laden, alle Alben kosteten einen gewissen Zeitraum nur fünf Euro. Dieser Laden hat allerdings in meinen Augen komplett versagt, was die Benutzerfreundlichkeit angeht. Ich bin heute noch froh, dass meine gekaufte Musik überhaupt bei mir ankam. Warum muss man auch immer maximal zehn Stücke in eine ZIP-Datei packen, die dann von einem elendig langsamen Server heruntergeladen werden muss? Die Cover gab es dann auch noch einzeln dazu. Insgesamt war diese Exkursion mehr ein WTF-Erlebnis.

Bevor ich in Zukunft also bei iTunes einkaufe, lohnt es sich auf jeden Fall, auch mal einen Blick bei Amazon zu riskieren. Um den Saturn-Shop mache ich in Zukunft einen großen Bogen.

Klassenfahrt nach Berlin

Nachdem es im letzten Jahr nach Warschau gegangen war, verschlug es meine Firma und mich in diesem Jahr für anderthalb Tage nach Berlin. Ein paar Stichworte dazu kann man durchaus verlieren.

  • Im TUIfly-Flieger habe ich mehr (gefühlt) Beinfreiheit als bei Germanwings. Auch wenn wir nicht all zu lange geflogen sind, bequemer war das schon.
  • Das Hotel “Propeller Island City Lodge” hat die garantiert abgefahrensten Zimmer die ich je gesehen hab. Nummer 24 war übrigens meins.
  • Das Berliner Medizinhistorischen Museum hat einige wirklich eklige Ausstellungsstücke. Obwohl: Eigentlich sind mehr so fast alle Ausstellungsstücke in der Präparate-Sammlung ziemlich eklig.
  • Man kann auch mal einen ganzen Mittag im Biergarten verbringen.
  • In World of Warcraft gibt es keine Eichhörnchenarmeen, dafür aber bald einen Fleurop-Dienst.
  • Eine Rundfahrt auf der Spree ist entspannend, echt jetzt!
  • Den Nachmittag in einem Strandcafé abzuhängen noch mehr. Dabei ein wenig Sonnenbrand zu bekommen ist auch echt super. Hoffentlich wird der auch braun.
  • Wenn einer über zwei Stunden lang die gleiche kurze Melodie auf einer Trompete bläst, dann fallen einem einige Sachen ein, die man mit diesem Menschen anstellen könnte.
  • Manchmal springen Leute in die Spree, um einen Hund zu retten. Seltener schwimmen sie dann aber einmal quer durch, weil dort die nächste Leiter zum aussteigen ist.
  • Von der Sonne in den Regen zu fliegen ist schon ein wenig deprimierend.

Auf jeden Fall hatte ich eine Menge Spaß. Ich freu mich schon auf die nächste Tour.

Berliner Panoramen

Dem deutschen Volke

Bei meinem ersten Besuch in Berlin hatte ich vor dem Reichstag auch einige Bilder gemacht, die ich zu Panoramen verarbeiten wollte. Völlig unvorbereitet hatte ich einfach mal drauf los geknipst. Gestern habe ich dann mal einen Teil meiner Mittagspause damit verbracht, in Photoshop die Bilder zusammenzubauen. Ein klein wenig geholfen hat mir dabei dieser Artikel bei webmasterpro.de.

Eigentlich hat Photoshop die Arbeit ja dann mehr oder weniger alleine gemacht. Die Fotomerge-Funktion, zu finden unter “Datei -> Automatisieren -> Photomerge”, hat auf Anhieb ganze Arbeit geleistet, das Ergebnis kann sich in der Rohfassung schon echt sehen lassen:

Reichstag-Panorama roh

Noch ein wenig beschneiden und an ein paar Knöpfen drehen, schon war die Geschichte eigentlich gegessen und ein tolles Bild auf der Festplatte. Auffällig war allerdings, dass beim Erstellen des Panoramas mein an sich sehr flotter Firmen-iMac doch arg in die Knie gegangen ist. Als ich gesehen habe, dass die PSD-Datei fast 600MB hatte, war mir dann aber einiges klar. Immerhin habe ich für das große Panorama 16 Bilder verarbeitet.

Auch meine beiden anderen Testläufe, jeweils mit weniger Bildern, waren sehr zufriedenstellend. Das Ergebnis ist noch ein gutes Stück besser geworden, was vor allem daran liegt das die Bilder bei besseren Witterungsverhältnissen entstanden sind. Wie ich bei trübem Wetter noch mehr aus der Kamera (oder anschließend den Bilden) herausholen kann, muss man mir wohl mal noch erklären. Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall ein paar Bilder mehr machen und dringend berücksichtigen, dass nach dem Zusammenfügen der Bilder doch einiges an Beschnitt notwendig ist.

In mehr oder weniger voller Pracht, gibt es die Bilder in meinem Flickr-Stream zu sehen. Ich brauche glaube ich dort demnächst mal einen Pro-Account dort, damit die Größenbegrenzung von 1024 Pixeln mal aufgehoben wird.

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CC-BY-SA