Tu deine Arbeit

Bekannt­lich bin ich nicht gerade der größte Held im bewäl­ti­gen von anste­hen­der Arbeit. Im vor mir her­schie­ben von aller­lei Din­gen bin ich ziem­lich groß.

Do your work!

Mit mei­nem neuen Hin­ter­grund­bild (siehe Bild oben) wird nun aber alles bes­ser! So pas­siert hier end­lich mal was!

Spaß bei Seite: Lis­ten abar­bei­ten kann ich gut und so habe ich mir heute mein klei­nes Notiz­büch­lein vor­ge­nom­men und eine Liste mit Din­gen erstellt die ich so erle­di­gen möchte. Da steht nun aller­lei was ich gar nicht alles auf­zäh­len möchte und war­tet dar­auf erle­digt zu wer­den. Ein oder zwei Dinge erle­dige ich unter der Woche immer noch nach der Arbeit. Nicht alles sind zwang­haft schreck­li­che Dinge und so wird sicher­lich auch noch das ein oder andere davon hier im Blog zu lesen sein.

Auf das Thema kam ich eigent­lich wie­der, als ich die­ser Tage in mei­nem News­re­a­der ein ver­mehr­tes Auf­kom­men von GTD–bezo­ge­nen Arti­keln bemerkt habe. Meine Ver­su­che in der Ver­gan­gen­heit, vor allem was die Soft­ware­seite angeht, sind eher in die Hose gegan­gen. Ich glaube ich fahre mit den ein­fa­chen Notiz­buch immer noch am Bes­ten… und das durch­strei­chen der erle­dig­ten Dinge ist immer noch die beste Belohnung!

Aktua­li­sie­rung: Den Screen­shot gibt es übri­gens auch bei flickr in groß und mit ein paar Notizen.

Kochenende und Singetreffen

Über das erste Wochen­ende im Sep­tem­ber ver­an­stal­tet mein Lan­des­ver­band immer das tra­di­tio­nelle Sin­ge­tref­fen auf der Schmidtburg. Die­ses Mal fand am Sams­tag auch noch das „Koche­n­ende“ der Pfad­fin­der­stufe statt und so reiste ich schon am Frei­tag­nach­mit­tag in den wil­den Hunsrück.

Nach einer recht kurz­wei­li­gen Anreise mit mei­nen Bon­ner Mit­strei­tern fand ich mich so gegen 19 Uhr am Frei­tag auf der Burg wie­der. Der Rest der Gang ließ nicht all zu lange auf sich war­ten und eine Kohte war auch recht schnell auf­ge­baut. Das wir diese am nächs­ten Tag noch ein­mal umset­zen müs­sen, konn­ten wir da noch nicht ahnen. Da die rest­li­chen Grup­pen aus dem Lan­des­ver­band nur lang­sam ein­tru­del­ten und das Wet­ter auch eher nicht so über­ra­gend war, lie­ßen wir das Abend­pro­gramm aus­fal­len und ver­brach­ten einen ver­gnüg­li­chen Abend in der Kohte. Hier lernte ich wie­der etwas dazu: Man kann ein Ei tat­säch­lich im Koschi-Deckel über einer Kerze bra­ten. Frau Nina hat es vorgemacht.

Wo geschrie­ben steht das man als Burg­vogt immer unfreund­lich sein muss weiß ich lei­der auch nicht. Eben jener wies uns aller­dings am Sams­tag­mor­gen in recht rau­hem Ton dar­auf hin, dass unsere Kohte an der Stelle mal grade nichts ver­lo­ren hätte und wir gefäl­ligst mal einen ande­ren Platz suchen soll­ten. So stand vor dem Früh­stück auch noch ein Umzug an. Wäh­rend die Sip­pen aus dem Lan­des­ver­band dann schon flei­ßigst anfin­gen für den Koch­wett­be­werb zu kochen, stand bei uns spä­ter erst ein­mal ein spä­tes Früh­stück an. Das sollte sich schon bald als Feh­ler her­aus­stel­len, denn schon kurz nach des­sen Been­di­gung wur­den wir zur ers­ten Bewer­tung geru­fen. Die fol­gen­den Stun­den ver­brach­ten wir also damit, aller­lei gutes (und auch weni­ger gutes) zu pro­bie­ren und zu bewer­ten. Das anschlie­ßend erst ein­mal ein Mit­tags­schläf­chen auf dem Pro­gramm stand ist wohl selbstverständlich.

Gegen Abend füllte sich die Burg dann noch mehr und schon bald stan­den wir schon wie­der zum Essen an: Zum Sin­ge­tref­fen gehört auch das pas­sende Buf­fet zu dem jeder etwas bei­trägt. End­gül­tig über­fres­sen ver­brach­ten wir dann den Abend im ehe­ma­li­gen Stall der Burg bei Wein und Gesang. Auch die Sie­ger­eh­rung des Koch­wett­be­werbs fand hier statt. Meine Favo­ri­ten aus Michel­bach schaff­ten es lei­der nur auf den zwei­ten Platz.
Wie­der ein­mal war ich begeis­tert war ich im Laufe des Abends, was in eini­gen Stäm­men an musi­ka­li­schem Poten­tial steckt, da höre ich auch gerne mal nur zu.
So schwie­rig wie in die­ser Nacht hat sich das Ein­schla­fen schon lange nicht mehr gestal­tet. Nach­dem ich gegen 2 Uhr der erste in der Kohte war, kamen meine Mit­be­woh­ner im Halb­stun­den­takt an und so zog sich das Ganze ein wenig hin. Erschwert wurde mir die Sache dann noch durch eine Stech­mü­cke in mei­nem Schlaf­sack, die einige Spu­ren hin­ter­las­sen hat.

Dank einer spit­zen­mä­ßi­gen Mit­rei­se­ge­le­gen­heit bis Koblenz und einem guten Zug­timing war ich heute schon gegen 14 Uhr wie­der zu Hause ange­langt und habe es so geschafft, am Sonn­tag­abend mal nicht völ­lig zer­stört in mei­ner Bude zu sit­zen. So muss das sein, nun geht es mit neuer Ener­gie in die kom­mende Woche. Ich habe schließ­lich noch das ein oder andere zu tun, ein schö­nes Wochen­ende liegt hin­ter mir.

Der Informatiker

Hin und wie­der laufe ich mor­gens zum Bahn­hof um dann mit der Bahn in Rich­tung Arbeits­platz zu düsen. In der letz­ten Zeit habe ich das öfter gemacht und hatte dabei eine all­mor­gend­li­che Beob­ach­tung die mich ein wenig erschreckt hat: Ich habe einen Infor­ma­ti­ker gesehen!

„Höhö, hing da ein Spie­gel?“ mag sich nun der ein oder andere den­ken, dem ist aber nicht so. Ich meine hier einen rich­ti­gen Klischee-Informatiker:
Schwarze, unor­dent­li­che Klei­dung, lange Haare, lee­rer, lei­den­der Blick und eine Haut­farbe, die einen Albino als Beach­boy wir­ken lässt. Wenn man dazu noch die unmo­ti­viert von der Schul­ter bau­melnde Notebook-Tasche nimmt und den schreck­lich schlur­fen­den Gang…

Ich bin jeden Tag auf’s neue scho­ckiert. Glück­lich wirkt der Gute jeden­falls nicht.

Rockpalast TV

Eine Sen­dung die ich immer nur durch Zufall und an ihrem Ende im Fern­se­hen erwischt habe, ist der WDR Rock­pa­last. Schon oft hatte ich mir vor­ge­nom­men, mir das Pro­gramm mal raus­zu­su­chen, denn das ein oder andere gute Kon­zert ist da schon immer mal dabei gewesen.

Nun gibt es auch Rock­pa­last TV, wo nach und nach einige Kon­zerte aus der Reihe online gestellt wer­den. Das nenne ich mal sinn­volle Nut­zung von Rund­funk­ge­büh­ren und wird des­halb an die­ser Stelle von mir unter­stützt. Ges­tern Abend habe ich mir schon Olli Schulz und den Hund Marie ange­schaut, den man im ver­gan­ge­nen Jahr in Bonn auf­ge­zeich­net hatte.
Das erin­nerte mich daran, dass ich ja auch mal Olli Schulz auf einem schreck­lich klei­nen Kon­zert am Umwelt-Campus gese­hen hab. Schät­zungs­weise 100 Leute waren sei­ner­zeit im Zelt und die meis­ten kann­ten den Mann mit der Gitarre auf der Bühne glaube ich nicht mal. Jeden­falls konnte er damals vor sei­nem Auf­tritt ganz locker am Ein­gang sit­zen und Bier trin­ken, außer von mir ist er damals von nur zwei ande­ren Leu­ten noch ange­spro­chen worden.

Achso, das Pro­gramm der kom­men­den Wochen und Monate gibt es natür­lich auch auf der Webseite.

Running Man (3)

„Läufst du eigent­lich noch?“ wurde ich die­ser Tage mehr­mals gefragt. Meine Ant­wort war: „Ja, hin und wieder.“

Tat­säch­lich ist es so, dass ich an eini­gen Tagen echt Lust ver­spüre mich ein wenig sport­lich zu betä­ti­gen und dann meine kleine Rhein­stre­cke abrenne. Am Mon­tag war ich das letzte Mal und für heute Abend ist mal wie­der eine Tour ange­sagt. An sich gibt es nicht viel inter­es­san­tes zu berich­ten: Nach­dem ich einige Male mehr gegan­gen als gelau­fen bin, habe ich am Mon­tag wie­der die ganze Stre­cke lau­fend zurück­ge­legt. Die­ses Mal habe ich mich mehr oder weni­ger gezwun­gen, durch­ge­hend ein mode­ra­tes Tempo anzu­schla­gen, was durch­aus eine gute Ent­schei­dung war. Wirk­lich aus der Puste kam ich näm­lich dabei nicht und so machte mir die Ren­ne­rei auch wesent­lich mehr Spaß als die letz­ten paar Male.
Inter­es­sante Sta­tis­ti­ken habe ich lei­der keine zu bie­ten. Ich bin lei­der nicht Besit­zer einer schi­cken Puls­uhr oder ähnli­chem. Lang­fris­tig denke ich über den Kauf eines Nike+-Kits nach. Aber vor­erst muss das mal nicht sein.

Das ich gar­nicht so unfit bin zeigte mir mein letz­ter Besuch in mei­nem Eltern­haus: Gemein­sam mit Herrn Papa und mei­ner Schwes­ter habe ich Sonn­tags­mor­gens eine Runde gedreht und konnte dabei kom­plett mit­hal­ten, obwohl beide sicher­lich bes­ser im Trai­ning sind als ich.

Nun muss ich mir so lang­sam etwas für den Win­ter über­le­gen. Natür­lich würde ich gerne wei­ter­lau­fen, weiß aber noch nicht was ich da an Equip­ment even­tu­ell brau­che. Ich befürchte ja, dass ich mich jedes­mal zu dick einpacke.

Rocco-del-Schlacko 2008

Das ver­gan­gene Wochen­ende habe ich auf dem Rocco-del-Schlacko im schö­nen Saar­land ver­bracht. Bereits das dritte Mal war ich nach 2003 und 2006 dort, die­ses Mal aller­dings als Hel­fer. Dank eini­ger pfad­fin­de­ri­schen Con­nec­tions habe ich mir den Ein­tritt gespart und im Gegen­zug dazu ein wenig Bier gezapft.

Wie immer wenn es eigent­lich etwas aus­führ­li­cher wer­den würde, die wich­tigs­ten Punkte in Form einer Liste.

  • Die Anzahl der kom­pe­ten­ten Men­schen auf dem Fes­ti­val­ge­lände lag Frei­tag gegen Mit­tag etwa bei 0. Erst der Geschäfts­füh­rer der Ver­an­stal­tungs­firma konnte uns dann den Weg zum Hel­fer­zelt erklären.
  • Bier­stände müs­sen nicht zwang­haft über­dacht sein, auch nicht wenn es reg­net. Gut, dass man bei Zapf­an­la­gen dann doch eine Aus­nahme macht.
  • Dem Stand­lei­ter sei­nen Job zu erklä­ren ist ein Spaß. Bringt einen selbst aber nicht weiter.
  • Hel­fer­aus­weise öffnen einem Tür und Tor und las­sen einen echt wich­tig erscheinen.
  • Am schlimms­ten reg­net es immer dann, wenn man gerade kein Dach zur Hand hat.
  • Der Sän­ger von Tur­bone­gro ist noch häss­li­cher als der von Child­ren of Bodom, wenn auch auf eine andere Art und Weise.
  • Ich war Zeuge einer klei­nen Gas­ex­plo­sion. Das die Sanis anschlie­ßend eine halbe Stunde gebraucht haben um über­haupt mal auf­zu­schla­gen fand ich krass.
  • Zehn Meter Luft­li­nie von der Musik­an­lage zu zel­ten die die ganze Nacht läuft und betrun­kene Men­schen amü­sie­ren soll ist nicht so die gute Idee. Es ent­steht dadurch der Zwang bis zum Mor­gen­grauen aufzubleiben.
  • Ein Schlamm­loch das sich immer wie­der selbst tarnt kann einen gan­zen Mit­tag für Erhei­te­rung sor­gen. Für die beste Per­for­mance gab es ein Freibier.
  • Eine Kapelle namens K.I.Z. lässt einen Typen mit­rei­sen, der das Bier für den Rest kau­fen muss. Viel mehr kann der auch nicht.
  • Als The­ken­mann ist man sowohl Geträn­ke­lie­fe­rant, als auch Psychologe.
  • Die Cola von Red Bull ist eher so geht so.
  • Man kann so schlim­men Mus­kel­ka­ter in den Ober­schen­keln haben, dass das Trep­pen­ge­hen nahezu unmög­lich ist und alles andere auch.
  • Kaum sitzt man wo, schon hat man stun­den­lang Gespräch.
  • Kett­car war gut, konnte aber das Deichkind-erwartende Publi­kum lei­der nicht so arg mitreißen.
  • Die Deich­kin­der fah­ren min­des­tens einen 40-Tonner vol­ler Mist rum, den sie bei Auf­trit­ten auf die Bühne schlep­pen. Den Mist, nicht den LKW.
  • Das ich das ganze Wochen­ende über kei­nen Schluck Alko­hol getrun­ken habe, ist mir erst am Sonn­tag beim Früh­stück auf­ge­fal­len. Da war es dann auch zu spät.

Aktua­li­sie­rung: Am Ende schreibe ich ja doch nor­ma­ler­weise noch ein klei­nes Fazit, wel­ches an die­ser Stelle mal recht posi­tiv aus­fal­len soll. Eine Menge Spaß hatte ich auf jeden Fall, auch wenn der Auf­tritt von Kett­car nicht so gerockt hat wie ich mir das erhofft hatte. Da dies haupt­säch­lich am Publi­kum lag, freue ich mich nun schon auf Anfang Dezem­ber wenn die Kapelle etwa 10 Minu­ten Fuß­weg von mei­ner Bon­ner Woh­nung spielt.

Blogoscoop

Bekannt­lich muss ich ja bei jeder Sau die so durch die Blo­go­sphäre getrie­ben wird irgend­wie mit­mi­schen. Die Anzahl mei­ner Accounts bei irgend­wel­chen zwei­punkt­nul­li­gen Diens­ten ist schon gar nicht mehr zähl­bar glaube ich.

Des­halb sind sowohl mein Blog als auch ich nun bei blo­goscoop angemeldet.

Die Damen und Her­ren dort machen sich im dazu­ge­hö­ri­gen Blog gar nicht groß die Mühe sich selbst zu erklä­ren son­dern über­las­sen das direkt Herrn Basic:

Was Blo­goscoop ist? Sowas wie der Nach­fol­ger von Blogscout. Was Blogscout war, das nicht mehr ist? Ers­tens ein Blog-Traffic-Messer und ein Blog-Entdecker. Blo­goscoop auch. Nur eben anders aufgemacht.

Tref­fend aus­ge­drückt hat er es ja auf jeden Fall und gerade das „Blog-Entdecker“-Feature gefällt mir per­sön­lich am bes­ten, kos­tet aber auch die meiste Zeit. So bin ich aber schon über das ein oder andere nette Blog gestol­pert. Alles wei­tere erklärt dann das blogoscoop-Team doch noch in sei­nem Blog.

Mir als altem Statistik-Heini gefällt auch das Chart-Feature „Meist­ge­le­sen“ ziem­lich gut. Vor allem weil die eigene Seite direkt oben ange­zeigt wird, ich musste mich also nicht ein­mal durch meh­rere Sei­ten wüh­len bis ich mich selbst auf Platz 513 der Charts wie­der­ge­fun­den hätte. Optisch und navi­ga­ti­ons­mä­ßig könnte man in mei­nen Augen gerne noch ein wenig nach­le­gen, da habe ich schon hüb­sche­res gese­hen. Ich schaue trotz­dem täg­lich vor­bei, versprochen!