Anajo

Ich höre mir ja gerne auch mal (für mich) neue Musik an. Frau Anna ist zum Beispiel ganz begeistert von Anajo, einer Indie-Band aus Augsburg. Die haben grade zu ihrem zehnjährigen Bandbestehen ein neues Album namens Anajo und das Poporchester herausgebracht und gehen damit auch gerade auf Clubtour.

Ich kannte von den drei Typen bisher nur ein oder zwei Lieder die auf den einschlägigen Abspackveranstaltungen, die ich so gerne besuche, laufen. Gestern Abend schauten wir uns die Band dann im Subway an. Der ziemlich kleine Laden war etwa zu zwei Dritteln gefüllt und die Stimmung war wirklich gut. Mir hat es gefallen, die Band erinnert mich vom Stil her ein wenig an die Sportfreunde Stiller in ihren frühen Tagen, wenn auch mit irgendwie schöneren Texten.

Die aktuelle Single ist ein deutsches Cover des allseits bekannten “Boys don’t cry” von The Cure. Auch nicht schlecht. Ein Detail ist mir dazu gerade beim Schreiben dieses Artikels aufgefallen: Der Regisseur und Produzent des Videos ist übrigens der Kim Frank, der früher mit seiner Band Echt einige bekannte Titel hatte. Nett.

Ganz schön indie kommt man sich da schon vor, nicht? Doof nur, dass man anscheinend als Indie-Band erst zu möglichst später Stunde anfängt zu spielen. Schon letzte Woche beim Konzert von Port O’Brien musste ich während des letzten Stücks der Zugabe gehen. Gestern war es genau so. Ich glaube eigentlich nicht, dass es irgendjemand weh tun würde mal eine halbe Stunde früher anfangen zu spielen. Die letzte Bahn nach Bonn wartet leider nicht.

Fahrradstraße

Neu bei flickr: Ein paar Bilder aus dem Florentiusgraben in Bonn, auch bekannt als Fahrradstraße, die ich in der vergangenen Woche gemacht habe.

Fahrradstraße

Die schönen Lampen an den Häusern waren mir tagsüber aufgefallen und sind der eigentliche Grund für meinen Ausflug dort hin gewesen. Dass die Häuser auch noch farblich total gut zueinander passen, sah ich erst als ich später mit Kamera und Stativ dort auftauchte. Bevor der Regen einsetzte, gelang es mir noch ein paar schöne Bilder zu machen. So zum Beispiel obiges Panorama aus vier Bildern.

Nelson DeMille – Nachtflug mit Flug 800

Dieser Tage hat mich ein Buch wieder besonders gefesselt: Nachtflug1 von Nelson DeMille.

Als großer Freund von Geheimdienstgeschichten und Verschwörungstheorien war ich hier wirklich gut bedient. Die Geschichte dreht sich um die Explosion und den anschließenden Absturz von TWA Flug 800. Dies ist tatsächlich im Juli 1996 geschehen und der Autor baut darum die fiktive Geschichte eines Polizisten auf. Sie spielt 2001, fünf Jahre nach dem Unglück und erzählt aus seiner Perspektive von den Ermittlungen die er nebenbei anstellt. Natürlich wird das an höherer Stelle nicht gern gesehen und so wird die ganze Geschichte ganz schnell kompliziert. CIA, FBI und die Polizei haben ihre Finger im Spiel, ein Video taucht auf und verschwindet wieder. Zum Schluss nimmt die Geschichte dann auch ein sehr beeindruckendes Ende – aber ich will gar nicht zu viel verraten.

Besonders gut gefallen hat mir die Art und Weise in der das Buch geschrieben ist. Der Polizist John Corey hat seinen ganz eigenen Humor und eine Menge Gedanken, die er zum Glück nicht ausspricht. Aufgeschrieben werden sie trotzdem, was den Mann zu einem sehr sympathischen Hauptdarsteller werden lässt.

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Port O’Brien

In meiner iTunes-Bibliothek stolperte ich irgendwann über den Titel “I woke up today”, der kalifornischen Band Port O’Brien. Ein etwas hippiesker, gute Laune verbreitender Song. Woher der kam? Keine Ahnung, vermutlich lud ich den Titel irgendwann mal in einem freien Sampler herunter.
Ein wenig angefixt hörte ich ein paar Titel zur Probe und packte per iTunes dann direkt zwei Alben auf meinen Computer. Als ich dann kurz darauf auch noch las, dass es ein Konzert in Köln geben wird, hielt mich nahezu nichts mehr.

So stand ich dann gestern Abend im Gebäude 9 und freute mich auf ein Konzert. Um es kurz zu machen: Ich wurde nicht enttäuscht, denn auch die beiden Vorbands waren schon grandios.

Nachdem die beiden schwedischen Mädels von First Aid Kid einen ruhigen Einstand gegeben und die Kapelle Royal Bangs dann mit schwer rhythmischen (aber sehr gut gemachtem) Krach die Menge angeheizt hatten, ging es mit Port O’Brien los.

Im Wesentlichen spielte man Titel aus dem aktuellen Album Threadbare, aber auch ein paar ältere Stücke.
Die Stimmung im Publikum war super, es wurde fleißig abgespackt und so ging die Zeit viel zu schnell um, so dass ich am Ende noch einen kleinen Spurt zum Bahnhof einlegen musste, um den letzten Zug zu bekommen. Mein Fazit: Volle Punktzahl für dieses Konzert, in die Musik sollte man mal reinhören.

Alpenpanorama

Auf meiner flickr-Seite veröffentliche ich ja dann und wann auch gerne mal ein paar Bilder, meistens (leider) völlig unkommentiert. Zu einigen könnte man ja auch mal ein paar Worte verlieren. Zu diesem hier zum Beispiel:

Alpenpanorama

Entstanden ist das Bild im September, als ich mich mit einer Gruppe von wanderbegeisterten Herren im Zillertal aufhielt. Nach einer mittelanstrengenden Tour zur Berliner Hütte stand ich dann da und hatte diese tolle Aussicht. Überhaupt hatte ich in den vier Tagen in den Bergen mehr Aussicht, als das ich alles hätte fotografieren können.
Die Aussicht dann aber in den Fotoapparat zu bekommen, stellte sich manchmal als schwer heraus da man gar nicht genug Weitwinkel dabei haben kann. So sind in diesem Tagen einige Panoramas entstanden, unter anderem das oben abgebildete.

Was dahinter steckt, sieht man dem Foto auf den ersten Blick gar nicht an. Aus sechzehn Bildern hat mir Photoshop mit seiner großartigen “Photomerge”-Funktion ein Bild mit der Größe von etwa 7500*6700 Pixeln berechnet. Ganz schön riesig: Auf einem 24″-Display lässt sich das Gesamtbild nur anschauen wenn man es auf 16% verkleinert, die PSD-Datei ist fast 700MB groß.

Lange Reise

Wenn ich in meinem Postkasten eine Karte vorfinde, die mich dazu auffordert ein Päckchen abzuholen, verfluche ich den Absender immer ein wenig. Nicht nur insgeheim, sondern öffentlich. Dumm, wenn man dann tags drauf das Päckchen abholt und es sich herrausstellt, dass man selbst der verdammte Trottel ist.

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Trotzdem ein Grund zum Freuen: Gute fünf Monate hat das Päckchen von Bonn aus gebraucht, um wieder an seinen Ursprungsort zurückzukehren. Wo es überall war und wahrscheinlich auch rumgelegen hat, weiß man nicht. Irgendwann dazwischen wurde es aber vermutlich vom nigerianischen Zoll nicht durchgelassen. Das der Inhalt untersucht wurde, hat man auf jeden Fall sehen können.
Ziemlich gut fand das auch meine Schwester, die sich den Inhalt dann passender Weise auch direkt am Wochenende abgeholt hat. Sie ist jetzt auch schon wieder zwei Monate in Deutschland.

SEO braucht kein Mensch

Search Engine Optimization is not a legitimate form of marketing. It should not be undertaken by people with brains or souls. If someone charges you for SEO, you have been conned.

Derek Powazek schreibt mir in seinem sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel Spammers, Evildoers, and Opportunists die Worte von den Lippen: SEO braucht kein Mensch. Das Geld, was man für die “Optimierung” und das “Ranking” seiner Seiten ausgibt, ist anderswo viel besser aufgehoben. Zum Beispiel bei einem Entwickler, der vernünftigen HTML-Code schreibt. Danach dann bei einem Menschen, der gute und interessante Inhalte für die Seite schreibt. Wirklich schlecht aufgehoben ist das Geld bei einem Menschen der Kommentarformulare und Foren voll schreibt.

Webseiten die in einem vernünftigen Code vorliegen, können von Suchmaschinen gelesen, verstanden und ordentlich gelistet werden. Gute Inhalte machen Menschen auf die Seite aufmerksam und sorgen für Verlinkungen und damit neue Besucher. So einfach ist das. Eigentlich.

Bundeslager

Wolken über dem Bundeslager

Ich war auf dem Bundeslager, “seitenweit” hieß das Programm. Bisher habe ich noch nichts dazu geschrieben weil ich ein wenig faul war – und weil ich mit meiner Reflexion noch nicht so richtig fertig bin. Aber obiges Bild finde ich schön.

Das FUJI-Film Fotobuch

Zum diesjährigen runden Geburtstag meines Vaters hatte ich einige Bilder aus den letzten sechzig Jahren zusammengesucht und digitalisiert. Eigentlich war es aber echt schade sie nur einmal zu zeigen und dann im digitalen Archiv verschwinden zu lassen. Sehr passend kam mir deshalb der Gutschein für ein FUJIFILM Fotobuch brillant.

Die Fotobuch Software gibt es zu meinem Glück auch für den Mac und stellt sich bald als wirklich komfortabel gestaltetes Stück Software heraus. Zuerst wählt man hier das gewünschte Produkt aus. In meinem Fall war das ein quadratisches Fotobuch mit 24 Seiten. Ansonsten beherrscht die Software aber auch alle anderen Produkte: Vom Bild bis zur Tasse ist alles dabei.
Die iPhoto- oder Aperture-Bibliothek ist direkt mit eingebunden und so kann ich mir schnell ein Album aussuchen und die Bilder dann auf den vorgegebenen Seiten platzieren. Diese lassen sich auch noch verschiedenartig gestalten, ich habe mich aber für ein einfaches weiß entschieden.
Ein wenig verwirrend fand ich am Anfang die Skalierungs- und Drehpunkte an den Ecken. Aber nach kurzer Eingewöhnung klappte auch hier alles hervorragend, wenn denn überhaupt ein nachträgliches Ändern notwendig war: Eigentlich hat die Software die Bilder automatisch schon sehr schön angeordnet. Gerade für Laien ist das Programm wirklich einfach zu bedienen und nimmt dem Benutzer viele Schritte ab.

Da ich die Bilder seinerzeit doch recht hochauflösend gescannt hatte, dauerte der Upload dann doch eine Weile. Da kann man aber nichts dran ändern, außer sich selbst mal eine schnellere Internetverbindung zu gönnen. Im Anschluss an den Upload kam dann auch per Mail eine Bestellbestätigung. Das finde ich wichtig, auch wenn das Programm mir alle Schritte bestätigt hatte.

Wie lange das Fotobuch auf Fotopapier dann gebraucht hat, kann ich nicht sagen. Nach meinem Urlaub halte ich es nun in den Händen und bin ziemlich begeistert. Die Papierqualität und der Druck überzeugen auf jeden Fall. Beim nächsten Mal werde ich mir noch ein wenig mehr Mühe mit der Auswahl und dem anordnen der Bilder geben, technisch gesehen ist das Ergebnis auf jeden Fall super.

Produkttest als Onlinebotschafter im Auftrag von dot-friends.

Miniaturwunderland selbstgemacht

Mal so zur Erinnerung an mich, dass ich sowas auch mal machen will: Diese Tilt-Shift-Geschichte, bei der am Ende alles aussieht wie im Miniaturwunderland fotografiert, ist wirklich toll.

Besonders imposant finde ich Videos wie dieses hier, dass aus unglaublich vielen Aufnahmen zusammengesetzt wurde.

An sich ist das auch gar nicht so schwer in Photoshop umzusetzen: Diese Seite erklärt, wie man ein Bild in wenigen Schritten umsetzt. Fehlt mir einzig noch das passende Motiv.

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CC-BY-SA