Originalbilder

Einfach nur rumliegen ist nichts für mich. Mit meiner Mandelentzündung und den Magenproblemen heute bin ich zwar für nichts zu gebrauchen und eigentlich sind die Abenteuer Sherlock Holmes auch in Buchform spannend, aber irgendwann wurde es auf dem Sofa dann doch zu langweilig. So habe ich dann mal ein wenig in meiner iPhoto-Bibliothek aufgeräumt. Außerdem kopierte ich den Ordner “Originals” aus dem Paket “iPhoto Library” in meinem Bilderordner sicherheitshalber mal an eine andere Stelle. iPhoto speichert dort die Originalbilder nach dem Import aus der Kamera. Die bearbeiteten Bilder werden dann an einer anderen Stelle gesichert.

Die Originalbilder aus der Kamera werde ich mir dann noch einmal durchschauen. Mit Lightroom habe ich, wie ich ja schon öfter schrieb, viel mehr Möglichkeiten in der Entwicklung. Vielleicht finde ich so noch das ein oder andere Bild, aus dem man was machen kann.

Obiges Bild ist bestimmt dem ein oder anderen schon bekannt. Ich habe es vor einiger Zeit schon mal hier vorgestellt und mir heute mittag noch einmal vorgenommen. Das Ergebnis sieht man nun oben. Im Vergleich dazu nach dem Klick die ursprüngliche Bearbeitung und das Originalbild.

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Christopher Moore – Die Bibel nach Biff

Dieser Tage las ich eines der sicherlich großartigsten Bücher überhaupt. Die Bibel nach Biff1 von Christopher Moore. Vor vielen Jahren hatte ich das Buch schon einmal gelesen und als ich letztens bei Amazon darüber stolperte, war es schnell bestellt.

Das Buch beschreibt die wilden Jugendjahre Jesu aus der Sicht seines besten Kumpels Levi, genannt Biff. Da dieser Abschnitt bisher nicht niedergeschrieben wurde, wird Biff von Engel Raziel wiederbelebt, in ein Hotelzimmer gesperrt und darf sein eigenes Evangelium schreiben.
Biff erzählt wie er zusammen mit Jesus aufwächst und begleitet ihn auf seinen Reisen bevor er zum Messias wird. Der zukünftige Messias ist sich seiner Aufgabe schon bewusst, hat aber keine Ahnung wie er auf die Menschheit einwirken und seine Fähigkeiten einsetzen soll. Die beiden Jugendlichen reisen gemeinsam gegen Osten und gehen bei den drei Weisen in die Lehre, die Jesus schon an seiner Krippe besuchten. Dabei ergeben sich teilweise urkomische Begebenheiten, ich habe noch selten beim Lesen eines Buches so oft laut gelacht. Die beiden geraten von einer absurden und merkwürdigen Szene in die nächste. Biff ist als sexbegeisterter, sarkastischer Jugendlicher ein exzellentes Gegenstück zum jungen Jesus. Nicht umsonst wurde er wohl in den anderen Evangelien ausgelassen. Manchmal ist er allerdings auch gerade deswegen eine große Hilfe auf dem Weg zur Erleuchtung.

Gegen Ende zieht sich der Roman leider ein wenig und man merkt, dass durch die recht engen Vorgaben der Bibel die Phantasie des Autors doch stark in ihre Schranken gewiesen wurde. Moore zieht in seinem Buch dennoch das neue Testament auf sehr amüsante Art und Weise ordentlich durch den Kakao. Eine klare Leseempfehlung von mir!

Zusammenfassung

Autor
Titel Die Bibel nach Biff
Verlag
ISBN
Bewertung ✩✩✩✩✩ 1
  1. Amazon Partnerlink []

Wettbewerb: Bearbeite ein New York-Foto

Auf der Webseite von Herrn Wolf aus Hamburg sah ich den Hinweis auf einen Wettbewerb des Fotografen Calvin Hollywood. Er ruft dazu auf ein Bild von ihm zu bearbeiten. Contest: New York heißt das dann bei ihm.

Auf der Webseite kann man sich ein etwa 13MB großes Bild herunterladen, dass Calvin in New York gemacht hat. Und dann sind der eigenen Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. “Da mische ich mal mit!” dachte ich mir und lud mir das Bild herunter.

Hier das Ergebnis meiner Bearbeitung, das ich auch schon für den Wettbewerb eingereicht habe, im Vergleich zum Ursprungsbild. Während ich ein wenig an den Reglern in Lightroom herumspielte, fiel mir ein leichter Gelbstich am Horizont auf. Diesen habe ich durch geschicktes1 drehen an diversen Knöpfen zu einer wunderbaren Sonnenuntergangsatmosphäre weiter verarbeitet. Gut, ne?

Der Wettbewerb läuft noch bis 8. März.

  1. will meinen: wahlloses []

Linkeria (2. März – 4. März)

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

  • GAMBIT: Load Game: Rosemary

    Ein Point-and-Click Adventure! Gerade letztens dachte ich noch, dass das wohl ein aussterbendes Genre ist. Dieses Spiel ist Freeware und liegt leider nur für Windows vor. Dennoch könnte es interessant sein, die Macher schreiben:

    When Rosemary discovers a photograph of a forgotten friend, she is driven back to her old haunts to piece back together her memories and unravel what happened to him. She finds herself questioning her memories of the people and places she interacted with in her childhood. Rosemary is a point-and-click adventure game with a twist: the player has to explore and arrange the memories of the character in order to solve the mystery of the game.

    Via superlevel.

  • Safari Tidy plugin

    Das Plugin für Safari zeigt in der Statusleiste des Browsers unten rechts Fehler und Warnungen für den HTML- und CSS-Code der aktuellen Seite an. Via ad.

  • CSS Border Radius

    Im Border-Radius-Generator kann man an allen vier Ecken einen Wert eingeben und bekommt dann den passenden Code für WebKit, Gecko-Browser und als normalen CSS zurück.

  • Password Chart

    Cool: Die Webseite generiert aus einem vorgegebenen Satz eine Verschlüsselung mit der man sich seine Passwörter absichern kann.

  • The Skinny on CSS Attribute Selectors

    Wie man Elemente auch über andere Attribute als IDs und Klassen anspricht.

sIFR leicht gemacht

Es ist schon eine Weile her, dass ich mir Gedanken um die Einbindung von alternativen Schriften Gedanken gemacht habe. Heute fand ich dann auch mal die Zeit, mich näher mit den Möglichkeiten auseinander zu setzen und nahm mir eine Testseite vor, auf der ich per sIFR die Schriften ersetzen wollte. Auf Anhieb liest sich die Anleitung dazu relativ kompliziert, eigentlich geht das aber in wenigen einfachen Schritten. Mehr dazu nach dem Klick.

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Spam-Versuch [Nachtrag]

Dieser Tage erhielt ich einen Kommentar auf meinen Eintrag mit dem mysteriösen Ikea-Tisch:

Das liest sich doch ganz nett und erst freute ich mich auch, dass wohl ein Fremder auf diese Seite gefunden hat und sich anscheinend für mein Geschreibsel interessiert. Dann sah ich, dass der Kommentar von jemandem namens “Flüge” abgegeben wurde. Seine Webseite ist dann auch passender Weise eine, auf der man Billigflüge aller Art buchen kann. Ein klarer Fall von manuellem Spam.

Irgend ein Mensch hat sich also die Mühe gemacht, erst mein Blog zu finden, dann den Beitrag zu lesen und dann auch noch einen passenden Kommentar dazu zu schreiben. Das klingt nach Arbeit! Und weil mich das interessiert, schrub ich gerade mal eine Email an die zum Kommentar abgegebene Email-Adresse. Mal schauen ob man mir ein paar Fragen zum Geschäft beantworten mag. Ich befürchte aber fast, da wird keine Antwort kommen.

Übrigens: Nordby ist ein Küchentisch.

Nachtrag: Wie es fast zu erwarten war, kam die Email mit dem Hinweis “Empfänger unbekannt” zurück. Sehr schade! Mich hätte es wirklich interessiert, wer da hinter dem Computer sitzt, wie viel Arbeit dahinter steckt und wie es mit dem Verdienst aussieht. Ich tippe ein wenig auf einen Studenten, der eine Liste mit Blogs vor sich hat die nicht das “nofollow”-Attribut in den Kommentaren setzen. Unseriöse Suchmaschinenoptimierer (SEOs) versuchen damit, die Gewichtung ihrer Webseiten bei Suchmaschinen zu verbessern.

Linkeria (18. Februar – 1. März)

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

Langeoog

Einen letzten Satz Urlaubsbilder hab ich noch. Nach den Bildern aus Bensersiel und denen aus der Landschaft nun noch welche von unserem Besuch auf der Insel Langeoog, die praktischer Weise von Bensersiel aus bequem per Fähre erreichbar ist. Die Fahrt ist mit knapp 20 Euro nicht ganz günstig, aber gelohnt hat sich der Besuch auf jeden Fall.

Neben dem langen Strand zum offenen Meer hin ist der oben abgebildete alte Wasserturm der Insel eine kleine Touristenattraktion. Heute kann man dort innen hochklettern und hat dann einen tollen Ausblick über die Insel. Das Panorama ganz oben ist vom Fuß des Turms aus entstanden.
Ansonsten gibt es dann auch noch eine Menge Dünen, durch die man auf leicht vereisten Wegen schön spazieren kann.

Der oben schon erwähnte Strand ist im Sommer bestimmt super zum rumlungern und baden gehen, im Winter spaziert man dort glaub ich lieber. Ich war ein wenig überrascht wie viele Touristen sich doch tatsächlich auf der Insel aufhielten, nachdem Bensersiel doch eher ausgestorben war.

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Katzenjammer in der Kulturkirche

Man nehme: Vier hübsch anzuschauende norwegische Musikstudentinnen, eine große Menge an Instrumenten und eine ausverkaufte Kirche als Veranstaltungsort. Heraus kommt: Eines der großartigsten Konzerte die ich bisher besuchen durfte.

Gestern Abend besuchte ich das Konzert der Band Katzenjammer, dass in der Kulturkirche in Köln stattfand. Ich bin schon ein wenig länger Fan des Quartetts. In meine musikalische Top 25 des vergangenen Jahres waren die Damen sehr schnell eingestiegen und das Album “Le Pop” läuft bei mir sehr regelmäßig. Dementsprechend war ich sehr gespannt, wie man sich live schlagen würde.

Über ein gutes Konzert hätte ich mich sehr gefreut – aber dass es so grandios werden würde, hätte ich nicht gedacht. Live hören sich Katzenjammer noch ein gutes Stück besser an als auf CD. Die Mädels haben alle tolle Stimmen und beherrschen eine Menge Instrumente: Vom Schlagzeug, über diverser Saiteninstrumente und eine Trompete bis hin zum Keyboard. Dabei werden die Instrumente munter getauscht, was nicht nur mich sehr überraschte.

Die Stimmung in der ausverkauften Kulturkirche war toll, auch wenn die Luft leider im Laufe des Konzertes etwas stickig wurde. Nicht nur ich war wohl so begeistert. Ich bin sehr gespannt, wie die Aufnahme des WDR Rockpalast wurde. Die waren nämlich mit ein paar Kameras vor Ort und zeichneten fleißig auf. Das Konzert soll wohl am 26. April 2010 von 00.15 bis 01.45 Uhr ausgestrahlt werden.

Nach etwa anderthalb Stunden war der Spaß leider auch schon wieder vorbei. Da die Damen am Merchandise-Stand anschließend selbst CDs und T-Shirts verkaufen, konnte man ihnen auch noch einmal persönlich sagen, wie großartig die Show war. Und das machte nicht nur ich.

Ikea Nordby – Der mysteriöse Tisch (Nachtrag)

Schon bei meinem letzten Ikea-Besuch war mir dort ein Tisch aufgefallen: “Nordby” stand dran und er hat mir auf Anhieb gefallen. Ich könnte ihn mir gut als meinen neuen Schreibtisch vorstellen. Ein wenig verwundert war ich deshalb, dass die Ikea-Suche dazu nichts ausspuckte und der Tisch auch in der Übersicht unauffindbar war.

Heute, etwa anderthalb Monate später war ich wieder im schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens. Eigentlich stand nur eine Schreibtischlampe auf meinem Einkaufszettel, aber nach dem Tisch habe ich dann doch nochmals geschaut. Obwohl ich beim letzten Mal zu meiner eigenen Erinnerung ein Foto des anhängen Zettels gemacht hatte1, war ich mir meiner Sache nicht mehr so ganz sicher.

Ich hatte mich also nicht geirrt. Anscheinend ist der Tisch bisher online einfach noch nicht verfügbar. Aber es wird wohl eine ganze Serie mit Nordby-Möbeln geben: Irgendwo stolperte ich (im wahrsten Sinne des Wortes) gegen einen Couchtisch mit dem gleichen Namen. Eine passende Bank zum Tisch gibt es übrigens auch.
Demnächst werde ich wohl die Möglichkeit haben, mal wieder mit einem Auto nach Ikea zu fahren. Bis dahin muss ich mir überlegen, ob mir mein aktueller Schreibtisch wirklich zu groß ist, wie es mit der tatsächlichen Platzersparnis aussieht und ob mir diese das Geld wert ist. Eine gute Möbel-Aufmöbel-Idee zu dem neuen Tisch habe ich auch schon. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Nachtrag: Um es noch ein wenig mysteriöser zu machen, hat Ikea jetzt in seiner eigenen Aktionswerbung auch Nordby-Artikel. Die Suche auf der Webseite findet aber immer noch nichts dazu.

  1. Mein Siebhirn vergisst alle Informationen die es sich merken soll, nach etwa dreißig Sekunden. []