Nachdem ich gestern ja schon eine Menge Spaß mit meiner Anreise hatte, lag nun heute endlich auch die passende Eintrittskarte im Briefkasten. Ich darf nun auch ins Publikum des Hamburger Singewettstreits. Ich freue mich schon richtig!

Ein guter Freund ist mir in den letzten Tagen die Seite browsershots.org geworden. Da ich immer noch keinen Intel-Mac mit einem Windows mein Eigen nenne, mach ich da nun fleißig Screenshots des Internet Explorers, der meine bescheidenen Seite anzeigt.
Ein wenig Zeit muss man schon mitbringen: Bis meine vier Screenshots fertig sind, vergeht immer eine gute halbe Stunde. Macht aber nichts, im Normalfall sind es nur Kleinigkeiten die man am Ende noch anpassen muss.
Letztens habe ich mir Zugtickets gekauft. Dabei hat der Automat mir allerdings einen echten Streich gespielt und mir andere Tickets ausgespuckt, als ich eigentlich erwartet hab und mir vorher im Internet rausgesucht hatte. Wie und warum genau mir das nicht vorher aufgefallen ist, weiß ich auch nicht so recht. Jedenfalls habe ich vorhin die Frau am Bahnschalter mit meinem Problem echt zum Lachen gebracht. Die mir nun vorliegende Bahnverbindung hat sie in ihrem Computer nicht nachvollziehen können.
Werden wir mal ein wenig genauer: Am 4. April werde ich um kurz vor 18 Uhr hier in Bonn in einen IC einsteigen. In Köln steige ich dann in einen ICE um und fahre in etwa einer Stunde, 20 Minuten nach Dortmund. Dort muss ich umsteigen. Nun darf man mal raten, in welchen Zug.
Natürlich wieder in den, mit dem ich von Bonn schon nach Köln gefahren bin! Dieser wird mich dann schließlich auch weiter nach Hamburg bringen, denn das dort endet er.
Wie der Automat und ich das geschafft haben, weiß ich leider auch nicht. Auch die Direktverbindung ist im Bahn und Spar-Tarif verfügbar, daran kann es nicht gelegen haben.
Am Schalter konnte man mir nicht so recht weiterhelfen, der dicke Mann die Chefin mit den kurzen Haaren war leider nicht sonderlich kooperativ. Man hat richtig gemerkt, dass meiner Schalterfrau das peinlich war.
Der einzige Tipp, den sie mir mitgeben konnte: „Fragen sie doch den Schaffner, ob sie sitzenbleiben dürfen.“
Dank eines kleinen Häkchens im Tool Twitterrific wird nun mein letztes Gezwitscher automatisch als Status in Adium angezeigt. So haben auch Nicht-Twitterer was davon! iChat oder Skype könnte das Tool ebenso bedienen. Das finde ich prima.
Überhaupt scheine ich wieder einmal den Hype vorausgeahnt zu haben: Kaum habe ich meinen Account reaktiviert, geht es zumindest in der Blogosphäre twittermäßig wieder gut ab!
Hin und wieder bin ich ja ein wenig eitel. Heute habe ich aber ein Individuum gesehen, welches mich dann doch stark verwundert hat. In die S-Bahn eingestiegen ist der, etwas metrosexuell erscheinende, junge Mann eine Station nach mir. Von dort aus sind es noch gute 20 Minuten bis Hauptbahnhof, die dann auch fleißig genutzt wurden.
Anscheinend wollte da was nicht richtig sitzen und so musste er sich ausführlichst die Gel-Hahnenkamm-Frisur mit eingebauten Locken richten, drücken, verwuscheln und wieder grade rücken. Gut, dass die S-Bahn nach der Station Bonn-West in den Untergrund fährt. Endlich haben nämlich die Scheiben schön gespiegelt, man kann also noch ein wenig intensiver arbeiten und anscheinend war der junge Mann dann anschließend auch recht zufrieden mit seinem Äußeren.
Ich für meinen Teil war froh, dass ich gleich aus dem Bahnhof kommend wieder die Kapuze aufziehen konnte. Als ich in die Spiegel-Scheibe geschaut hab, musste ich schon mal schlucken. Zeit für einen Frisörtermin.
Mein letztes Buch handelte von einem Massenmörder und hatte den Titel „Zodiac“ (Affiliate-Link). Der Zodiac-Killer trieb Ende der 60er und in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts sein Unwesen in San Francisco und Umgebung sein Unwesen.
Zodiac Killer war das Pseudonym eines Serienmörders in den USA. Zodiac ermordete im Raum San Francisco zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 fünf Menschen, zwei weitere überlebten verletzt. Die Identität des Zodiac konnte nicht festgestellt werden.
Über mehrere Jahre sandte der Täter bizarre Briefe an Lokalzeitungen, einige davon mit Symbolen und mittelalterlichen Zeichen codiert. Diese Codes sind teilweise bis heute nicht entschlüsselt worden. Den Namen Zodiac gab er sich selbst und spielte damit auf das Zodiak-Symbol an.
Quelle: Wikipedia
Das Buch beschreibt aus der Sicht des Autors, eines Reporters namens Robert Graysmith die Jagt auf den Verbrecher.
Seine erste Bekanntschaft mit den Mordfällen von Zodiac machte Graysmith während seiner Zeit als Karikaturist beim Chronicle. Graysmith gilt als einer der führenden Spezialisten auf dem Gebiet dieser Mordserie. Als 1990 ein Nachahmungstäter in New York aktiv wurde, setzte sich die New York Post mit ihm in Verbindung.
Quelle: Wikipedia
Man kann also von einer realistischen Schilderung des Falles ausgehen. Spannend geschrieben war das Buch, keine Frage. Erschreckend war vor allem die Tatsache, dass man den Killer nie gefasst hat, was dank der ausführlichen Beschreibungen in dem Buch durchaus ein wenig gruselig war. Leider hat das Buch aber ein sehr offenes Ende, was man dem Autor aufgrund der wahren Geschichte aber nicht zum Vorwurf machen kann. Meiner Ansicht nach hätte aber ein Abschluss aus dramaturgischer Sicht schon Sinn gemacht. Aber man kann ja nicht alles haben.
Die Geschichte wurde inzwischen mehrmals verfilmt und auch in einigen Filmen wurde an der Geschichte angelehnt. So war der Zodiac-Mörder zum Beispiel das Vorbild für den Bösewicht im ersten Dirty Harry-Film. Client Eastwood verbrachte vor den Dreharbeiten laut dem Buch auch einige Tage mit dem damaligen Chef-Ermittler der Polizei von San Francisco.
Obiges Sprichwort gilt auch für Spammer. Hatte ich mich der Spam-Mafia nicht schon einmal angeboten, gegen ein kleines Entgelt ihre Texte zu übersetzen? Folgender Text kam gestern Abend per Mail und ist anstandslos durch alle Spamfilter durchgekommen.
Guten Tag, Marie Weise.
Wir bedanken sich bei Ihnen für das eingeschickte Brief.
Die Besonderheiten unseres Shops:
- Der Preis fur eine Packung der Zigaretten vom 1 Euro
- Die kostbare Ablieferung beim Bestell von 50 Euro
- Die Orientierung auf die West-Europa-Länder.
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>Guten Tag! Ich möchte über Ihr Shop, das sich
>am Verkaufen der Zigaretten spezialisiert, mehr wissen.
>Marie Weise, Germany.
Noch Fragen?
Immer noch kommen dank Google täglich rund 150-200 Besucher bei meinem alten Blog vorbei. Warum sollte ich da nicht auch was von haben? Deshalb habe ich grade mal das „All in One Adsense and YPN„-Plugin installiert und lasse ein wenig Adsense anzeigen. Mal schauen ob was reinkommt. Grade wird zwar noch nichts angezeigt, aber ich bin mir sicher das sich das Problem von selbst über Nacht lösen wird.