Statistik! 17. März 2008
In der Schule und während meines Studiums war ich kein all zu großer Freund von Statistik und ähnlichem. Was mein Blog angeht, bin ich aber dennoch immer ganz gerne informiert.
In den letzten Monaten hatte ich zu meiner Information über meine Besucherzahlen das Plugin Semmelstatz laufen. Als ich das neue Blog eingerichtet habe, war es schon ein kleiner Krampf, bis ich überhaupt eine funktionierende und aktuelle Version aufgetrieben hatte, denn oben verlinkte Seite existierte da nicht mehr und noch nicht. Da Semmelstatz nicht mehr weiterentwickelt wird, hatte ich dann auch immer mal die Augen nach einer Alternative offen gehalten.
Gestern bin ich dann mehr durch Zufall über das Wordpress.com Stats-Plugin gestolpert, dass tatsächlich von den Machern von Wordpress stammt. Dieses hat nun gestern Abend Semmelstatz abgelöst und bisher bin ich auch noch sehr zufrieden damit. Alle mir wichtigen Daten (Besucherzahlen, Referrer, Suchmaschinentreffer und so weiter) werden übersichtlich dargestellt. Gespannt bin ich, was die Anzahl der Treffer für einen ganzen Tag angeht. Google Analytics war da immer ein wenig pessimistischer als Semmelstatz, die Zahlen unterschieden sich schon hin und wieder recht stark.
Ebenfalls seit gestern Abend habe ich den Code für Google Analytics nicht mehr von Hand in meiner Footer-Datei eingebunden, sondern über das Plugin mit den sinnvollen Namen „Google Analytics-Plugin“. Vorteil für mich ist, dass mein Template-Code weiterhin sehr portabel ist. Aber dazu vielleicht irgendwann mal mehr.
Warum eigentlich zwei Statistik-Tools? Während ich mit Wordpress.com Stats meine Statistiken realtime einsehen kann und sehe wie viele Leute schon da waren, zeigt Google Analytics diese immer nur für den vorigen Tag (und die davor) an – bietet dafür aber auch mehr Funktionen und Auswertungen.
Außerdem: Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser!
DrawIt 1 16. März 2008

Dieser Tage wurde ich an meiner Arbeitsstelle auf das Programm DrawIt aufmerksam gemacht.
DrawIt ist ein kleines, aber feines Bildbearbeitungs- und Vektorprogramm, mit dem sich richtig tolle Sachen relativ einfach bauen lassen. Einen kleinen Einblick, was das Programm alles kann, bieten die Feature-Übersicht und die Screencasts auf der Webseite. Nachdem ich mir eines der Videos angeschaut hatte, musste ich mir das Programm dann auch selbst ansehen.
Toll finde ich das sämtliche Manipulationen an Bildern „nicht-destruktiv“ erfolgen, das heißt, sie lassen sich einfach wieder Rückgängig machen. Effekte und Filter werden bei diesem Programm einfach untereinander gezogen. Dies geschieht in der rechten Spalte des Programms und erinnert ein wenig an Automator.
Auch wenn meine „Skills“ nicht die besten sind, es macht dennoch Spaß mit dem Programm zu arbeiten und herum zu probieren. Im Moment nutze ich die eingeschränkte, aber kostenlose Variante. Die Vollversion kostet 29 Euro.
LaTex auf dem Mac 6 14. März 2008
Eine Entscheidung bezüglich meiner Diplomarbeit ist auf jeden Fall schon gefallen: Word oder eine andere Textverarbeitung werde ich nicht dran lassen. Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir einmal LaTeX anzuschauen. Nein, ich werde die Diplomarbeit nicht in Gummihandschuhen schreiben, sondern:
Im Gegensatz zu herkömmlichen Textverarbeitungen, die nach dem WYSIWYG (what you see is what you get)-System arbeiten, arbeitet der Autor [bei LaTeX] mit einfachen Textdateien, in denen er innerhalb eines Textes anders zu formatierende Passagen oder Überschriften mit Befehlen textuell auszeichnet.
Quelle: Wikipedia
Eigentlich sollte das doch genau mein Ding sein, da ich ja auch sonst gerne meine Texte mit Befehlen textuell auszeichne.
Als ich vorhin dann in meinem Newsreader über dieses Tutorial zu diesem Thema gestolpert bin, habe ich mich dann mal an einen Download gemacht. Einen Tipp aus den Kommentaren zu Herzen nehmend, habe ich mich für das MacTeX-Paket entschieden. Die knapp 750MB sind recht schnell da gewesen und zur Installation braucht man auch nicht viel zu sagen.
Mit im Paket sind auf jeden Fall die Programme „TeXShop“, „LaTeXiT“, „BibDesk“, „Excalibur“, and „i-Installer“. Was davon genau für welchen Zweck ist, werde ich in den kommenden Tagen herausfinden.
Wenn wer aus meiner Leserschaft ein paar gute Tipps und Erfahrungswerte auf Lager hat: Ab in die Kommentare damit! Auch Kurzübersichten über die Formatierungsbefehle und ähnliches nehme ich gerne an. Mehr dazu sicherlich bald.
Wohnungs-Frust 6 13. März 2008
WG-Suche frustet. Jedenfalls tut es das mich in den letzten Tagen, denn irgendwie sind meine bisherigen Suchergebnisse recht mau. „Google-WG“ gibt es noch nicht, oder? Ich überlege ernsthaft, meine Anforderungen zurückzuschrauben und habe auch schon in Betracht gezogen selbst als WG-Gründer an den Start zu gehen oder mir gar eine ganze eigene Wohnung zu mieten.
Für den morgigen Nachmittag darf man mir aber noch einmal die Daumen drücken, dann werde ich mir nämlich eine Wohnung anschauen, die zumindest der Beschreibung nach schwer nach meinem Geschmack ist. Beziehungsweise war: Das entsprechende Inserat ist in der letzten Nacht aus dem Verzeichnis von wg-gesucht.de verschwunden. Deshalb hoffe ich nun inständig, morgen nicht direkt wieder heimgeschickt zu werden.
Ansonsten suchen aktuell anscheinend nur junge Mütter nach Mitbewohnerinnen und in anderen Annoncen wird gleich vorausgesetzt, dass man Trinkfest ist und allzeit Partybereit. Gerade heute tönte es im Hintergrund „Cool! Schnaps!“ als ich einen Termin zur Wohnungsbesichtigung machen wollte. Am Ende war ich dann fast froh, dass das Zimmer schon vergeben war.
Twitter-Tools 1 11. März 2008
Bekanntlich twittere ich ja wieder fleißig. Zeit, sich mal zwei Tools anzuschauen.
Mit TweetStats kann man sich einige interessante Statistiken zu seinem Account grafisch anzeigen lassen. Für meinen Account schaut das dann so aus und wie man sieht habe ich wieder gut losgelegt.
Langsam aber sicher finde ich Geschmack an der Geschichte, auch wenn ich immer noch keinen Sinn darin sehe. Aber Spaß macht es auf jeden Fall noch. Nun gilt es, meinen Freundes- und Bekanntenkreis auch zum twittern zu bringen. (Via PowerbookBlog)
Der Twitter Friends Network Browser zeigt nach der Eingabe eines Benutzernames das dazugehörige Netzwerk in einer tollen 2.0-Verbindungslinien-Grafik an. Ein Doppelklick auf einen Benutzer zeigt dann auch sein Netzwerk an. (Via Spreeblick.)
Sehr persönlich 11. März 2008
Facebook ist ja seit neuestem auch in deutscher Sprache verfügbar. Prima finde ich das und hoffe, da bald viele mir bekannte Menschen zu finden.
Gerade bin ich wieder einmal einer Freundesliste hinzugefügt worden. An sich ja nichts schlimmes. Ein wenig merkwürdig fand ich dann aber schon die Auswahlmöglichkeiten woher ich denn die Person kenne, die bietet nämlich vielfältige Möglichkeiten.

Ich weiß nicht, ob ich „Wir hatten was miteinander“ überhaupt jemals ankreuzen würde, obwohl mich das „wer-mit-wem“ hin und wieder schon interessiert. Insgesamt wäre mir das doch zu persönlich. Nett ist übrigens auch die Option „Ich kenne diese Person garnicht.“ Vor allem die Kombination mit vorigem würde die Sache dann interessant machen.
Ein Geräusch das ich mag 6 9. März 2008

Ein Geräusch das ich sehr mag ist das Klicken des Bauchgurt-Verschlusses meines großen Rucksacks. Wenn man sich mit ein wenig Mühe das schwere Ding auf den Buckel gehievt hat und dann den Bauchgurt einklacken lässt und fest zurrt, dann bedeutet das immer „Jetzt geht’s los!“ und in vielen Fällen geht es dann auch so richtig los…
Mit meinem getreuen großen Rucksack habe ich in den letzten sechs Jahren viel erlebt und einige Länder gesehen und erwandert. Warum, so frage ich mich in diesem Zusammenhang seit Freitag, sind mir in dieser Zeit nie die beiden Schlaufen über den Tragegurten aufgefallen? Wenn man daran zieht, dann zieht sich der Rucksack nämlich oben an die Schultern ran und sitzt besser denn je!
Außerdem kann man in die Schlaufen auch prima die Daumen einhängen, wofür ich früher immer zwei Karabiner an den Tragegurten hängen hatte. Wer schon einmal längere Zeit mit locker 20 Kilo auf dem Rücken gelaufen ist, weiß was passiert wenn man die Arme dabei hängen lässt.
Aber eigentlich wollte ich ja nur über das Geräusch schreiben…
Obiges (zugegebenermaßen nicht sonderlich schönes) Bild zeigt meinen Rucksack (Mitte) zusammen mit denen von Thomas (links) und dem Mechaniker (rechts), entstanden während der Landesfahrt in die Slowakei im vergangenen Jahr. Ja, das sind Holzschwerter.