Klickbare Hitze (II)

Dann war da ja noch die Sache mit die­ser Heat­map, an die ich mich gerade wie­der erin­nert hab. Nach­dem ich schnell ein wenig das Inter­esse an die­ser Ana­lyse ver­lo­ren hatte, habe ich eben mal einen Blick in das Backend gewor­fen. Hier ein Ausschnitt:

Was will mir das nun sagen? Anschei­nend wird im ers­ten Bei­trag am meis­ten rum­ge­klickt. Die Navi­ga­tion wird auch benutzt, genau so wie das Such­feld. Je wei­ter man nach unten kommt, desto weni­ger wer­den die Sidebar-Widgets genutzt.

Mir scheint es ein wenig, als hätte ich mir einen schlaue­ren Ana­ly­se­plan aus­den­ken müs­sen. So wird mir im Moment nur bestä­tigt, dass die Funk­tio­nen der Seite auch genutzt wer­den. Das ist aber auch schon mal was.

Running Man (2)

Nach mei­nem ers­ten Ver­such letzte Woche und der dar­auf fol­gen­den Krank­heits­phase (Ein Schelm, wer dabei Böses denkt!) bin ich ges­tern Abend wie­der los­ge­lau­fen. Schon wäh­rend der Feierabend-Zigarette hatte ich rich­tig Lust, zumal das Wet­ter auch ent­spre­chend war.

Am Wochen­ende hatte ich mir in der alten Hei­mat ein paar Lauf­schuhe von mei­nem Herrn Vater aus­ge­lie­hen, der glück­li­cher­weise die glei­che Schuh­größe hat wie ich. Diese galt es nun aus­zu­tes­ten.
Im Ver­gleich zu mei­nen aus­ge­latsch­ten Schlap­pen war das schon eine wesent­lich bes­sere Sache, als nächs­tes steht nun also auch für mich der Kauf von ein paar geschei­ten Lauf­schu­hen auf dem Plan. Viel­leicht liegt es auch daran, dass ich heute nicht mit Mus­kel­ka­ter oder ähnli­chem kämp­fen muss.

Meine per­sön­li­che Fit­ness war ges­tern Abend nicht so berau­schend, viel­leicht steckt mir die ver­gan­gene Woche noch ein wenig in den Kno­chen. Mehr­mals habe ich eine Geh-Pause ein­ge­legt. Die Stre­cke war wie­der die glei­che wie beim letz­ten Mal, aber für die nahe Zukunft habe ich mir dann die „Zwei-Brücken-Tour“ vor­ge­nom­men.
Gut war auf jeden Fall auch, dass ich die­ses Mal eine Fla­sche Was­ser dabei hatte. In der hal­ben Stunde die ich unter­wegs war habe ich etwa einen hal­ben Liter Was­ser getrun­ken. Wenn ich jetzt den Trink-Aufsatz von letz­tens auch noch­mal finde, ist das denke ich eine gute Sache.

Gleich werde ich jeden­falls mal den Ver­si­che­rungs­men­schen anru­fen und das für heute Abend ange­setzte Tele­fon­ge­spräch eine halbe Stunde nach hin­ten ver­le­gen. So direkt nach der Arbeit los­zu­zie­hen hat schon was, denn den Rest des Abends kann man dann auch noch prima nutzen.

Internet Explorer 6 unter Windows Vista installieren

„Huch?“ oder auch „WTF?!?!“ mag der ein oder andere nun den­ken, was macht denn die­ser Ein­trag hier?

Lei­der benut­zen viele Men­schen nicht den Brow­ser, den sie bes­ser benut­zen wür­den. Safari und Fire­fox sind wirk­lich prima, eigent­lich gibt es kei­nen Grund einen Inter­net Explo­rer zu benut­zen.
Als Webent­wick­ler hat man es da nicht leicht, lei­der gehört der Inter­net Explo­rer ab Ver­sion 6 noch zu mei­nen Ziel­sys­te­men, ich bin also ange­hal­ten Web­sei­ten und –Anwen­dun­gen auch hier zu tes­ten. Wer mei­nen Twitter-Stream ver­folgt, hat schon mit­be­kom­men das ich dazu seit neu­es­tem auf der Arbeit ein Win­dows Vista in einer vir­tu­el­len Maschine betreibe.

Dum­mer­weise kommt Win­dows Vista nun aber mit dem Inter­net Explo­rer 7 an und so schreck­lich ein­fach scheint eine IE6-Installation nicht zu sein. Jeden­falls dachte ich das, bevor ich über IETes­ter gestol­pert bin.

Das Pro­gramm erlaubt nach sei­ner Instal­la­tion unter Win­dows das Anschauen von Web­sei­ten mit Inter­net Explor­ern ab Ver­sion 5.5. Für meine Zwe­cke ist das bis­her aus­rei­chend. Ich kann nun also wei­ter Fett anset­zen, da ich mich nun gar nicht mehr von mei­nem Stuhl erhe­ben muss.

Mark Twain – Tom Sawyers Abenteuer

Schon im Februar hatte ich ja auf recht unkon­ven­tio­nelle Art und Weise ein wenig Lese­stoff abge­staubt.

Die Zug­fahrt am Frei­tag habe ich dann mal genutzt und das schon län­ger unbe­en­dete Buch „Tom Sawy­ers Aben­teuer“ von Mark Twain fer­tig gele­sen. Auch wenn mir der Inhalt wei­test­ge­hend bekannt war, das Buch hatte ich vor­her nie in den Fin­gern gehabt. Ich bin dem­nach ver­mut­lich der letzte, der die Hand­lung rund um Tom und Huck ver­in­ner­licht hat.

Am Ende war ich dann ziem­lich begeis­tert: Mark Twain hat hier ein schö­nes Kin­der­buch geschrie­ben, mit Happy-End und allem was dazu gehört.
Auch der päd­ago­gi­sche Ansatz ist durch­aus her­aus­zu­le­sen: Obwohl Tom ein rich­ti­ger Laus­bub ist und zahl­rei­che Aben­teuer beste­hen muss, besinnt er sich am Ende doch dar­auf, dass Schule, Sonn­tags­schule und Kir­che nicht unwich­tig sind. Ich frage mich aller­dings ein wenig, ob man die Jugend von heute noch mit dem Buch begeis­tern kann. Kennt sich jemand mit aktu­el­ler Kin­der­li­te­ra­tur aus?

Autor
Titel Tom Sawyers Abenteuer
Verlag
ISBN
Bewertung ✩✩✩✩✩

Grüner Tee mit Honig

Heute ist defi­ni­tiv ein schlech­ter Tag. Bekannt­lich krän­kele ich schon seit Ende letz­ter Woche. Ich bin mir aber immer noch nicht sicher ob das Nach­wir­kun­gen mei­nes Lauf-Experiments sind, oder ob ich mir beim Schlechtwetter-Palmentransport „die Freck“ geholt hab. Eigent­lich geht es mir auch schon wie­der ein wenig bes­ser, sogar meine Hals­schmer­zen haben sich (dank dem Ver­zicht auf einige Ziga­ret­ten) wie­der eini­ger­ma­ßen beru­higt. Den­noch fühle ich mich heute so rich­tig Matsch. Schuld daran ist eine nahezu durch­wachte Nacht, in der ich höchs­tens in halb­stün­di­gen Inter­val­len geschla­fen habe und mir zwi­schen­drin nie so einig war ob ich nun schwit­zen oder mir noch eine Decke an den Start brin­gen sollte.

Wäh­rend ich nun hier sitze und (man­gels Alter­na­ti­ven) grü­nen Tee mit Honig trinke, über­lege ich ob es even­tu­ell eine Über­do­sis Par­acet­amol in Kom­bi­na­tion mit den Halsweh-Lutschtabletten war, die mich wach­ge­hal­ten hat. Ob der aktu­elle Druck in der Birne vom Schlaf­man­gel kommt oder doch wie­der die schon erwähn­ten Kopf­schmer­zen sich wie­der an den Start gebracht haben, will ich gar nicht so genau wis­sen. An geschei­tes Arbei­ten ist dem­nach heute irgend­wie nicht zu den­ken. Ich will ins Bett! Zu Hause erwar­ten mich dann noch eine zu put­zende Küche – und irgend­wie hätte ich auch echt lust noch eine Runde zu ren­nen. Aber das ver­schiebe ich wohl doch lie­ber auf die Tage, wenn ich wie­der gesund bin.

Freitäglicher Bahnspaß

Sehr spon­tan bin ich ges­tern Abend noch in die alte Hei­mat auf­ge­bro­chen. Dazu hatte ich mir die letzt­mög­li­che Ver­bin­dung zum Frei­tag­abend aus­ge­sucht, ein wenig Ner­ven­kit­zel muss ja dann doch sein.

Um 0.04 Uhr in Idar-Oberstein ein­zu­tref­fen ent­sprach zwar nicht ganz mei­ner Lieb­lings­vor­stel­lung, zumal ich schon mit Kopf­schmer­zen gestar­tet war. Aber es sollte noch dicker kom­men: Nach­dem das Umstei­gen in Koblenz noch pro­blem­los von stat­ten ging, baute die Regio­nal­bahn auf dem Weg nach Ingel­heim dann nach und nach eine nicht kleine Ver­spä­tung auf. So erreichte ich da nicht mehr den ange­dach­ten Regio­nal­ex­press, zum Glück fuhr aber kurze Zeit dar­auf noch eine Regio­nal­bahn.
Die War­te­zeit über­brückte ich damit, mir ein dum­mes Gespräch von dei­nem mit­rei­sen­den Hip­hop­per hal­ten zu las­sen und zwei Exil­ni­ge­ria­nern beim Strei­ten zuzu­hö­ren. Ich hoffe die bei­den wur­den sich einig, wer nun wem zuhö­ren muss. Hatte ich schon meine Kopf­schmer­zen erwähnt? Es fehlte nicht viel und die bei­den Spe­zia­lis­ten hät­ten mal mir zuhö­ren müssen.

Beim Ein­stieg in die Regio­nal­bahn erwar­tete mich dann die nächste Hiobs­bot­schaft: Mit Schie­nen­er­satz­ver­kehr ab Kirn hatte natür­lich nie­mand gerech­net. So wurde dann am Ende aus 0.04 Uhr irgend­wie kurz nach 1 Uhr… Und nicht mal „Idar-Oberstein, hier Idar-Oberstein“ durfte ich mir anhö­ren. Das fand ich dann doch wirk­lich schade.

Eureka – Die geheime Stadt

In den ver­gan­ge­nen Wochen habe ich mir die erste Staf­fel der US-Serie Eureka ange­schaut. Aktu­ell wird bei Pro­Sie­ben die zweite Staf­fel ausgestrahlt.

Ohne lange drum­herum zu reden: Die Serie gefällt mir. Der US-Marshall Jack Car­ter lan­det durch Zufall gemein­sam mit sei­ner Toch­ter in einer gehei­men Stadt, in der Wis­sen­schaft­ler an hoch­mo­der­nen Gerät­schaf­ten for­schen. Am Ende der Pilot­folge wird Car­ter zum She­riff der Stadt ernannt und erlebt in den kom­men­den Epi­so­den zahl­rei­che Aben­teuer, in denen meis­tens fehl­ge­schla­gene Expe­ri­mente eine Rolle spie­len. Da Car­ter selbst kein Wis­sen­schaft­ler ist, ist seine Her­an­ge­hens­weise an die Pro­bleme eher unkon­ven­tio­nell.
Durch ein gehei­mes Arte­fakt wird zusätz­lich eine gute Prise Mys­tery in die Serie ein­ge­bracht, die sich aber trotz­dem selbst nicht all zu ernst nimmt. Beson­ders gefal­len hat mir zum Bei­spiel das Ver­bots­schild „No Hover­boar­ding“ in der Fuß­gän­ger­zone der Stadt.

Alles in allem eine sehr sehens­werte Serie, die man sich aller­dings (wie so oft) ganz von Beginn an anschauen sollte.

Klickbare Hitze

Heute mor­gen bin ich über die Anwen­dung ClickHeat gestol­pert. Sie ana­ly­siert die Klicks der Sei­ten­be­su­cher und erstellt dar­aus eine soge­nannte Heat­map, ich kann also erken­nen wel­che Links und Sei­ten­ele­mente für den Besu­cher nütz­lich sind und auch benutzt wer­den.
Keine Angst: Ich bin dadurch nicht in der Lage, nach­zu­voll­zie­hen wel­cher Besu­cher wohin geklickt hat.
Viel­leicht gelingt es mir dadurch, mein aktu­el­les Theme noch ein wenig zu ver­fei­nern. Ideen hierzu nehme ich natür­lich auch gerne in den Kom­men­ta­ren entgegen.

Gekom­men bin ich auf die Idee übri­gens über Herrn Krö­ner, der durch diese Ana­lyse einige sehr inter­es­sante Dinge fest­stel­len konnte. Ich denke vor­erst werde ich mal eine Woche lang Daten auf­zeich­nen. Über die Ergeb­nisse werde ich berichten.