der tag und ich

Ganze Webseiten herunterladen 2 9. März 2008

Hin und wieder muss man sich auch mal eine ganze Internetseite herunterladen. Google macht das ja bekanntlich im großen Stil, bei mir sollte es nur eine Seite sein.

Für Unix-Systeme und deren Derivate gibt es hierzu das Kommandozeilen-Tool wget. Als bekennender Freund von Benutzeroberflächen habe ich mir aber lieber etwas mit GUI gesucht. Neben dieser Liste mit allen möglichen Download-Managern bin ich dabei aber auch über das Programm SiteSucker gestolpert.
Das hatte ich früher schon einmal im Einsatz und hat auch heute wieder ganz prima seinen Dienst getan. URL zur Webseite eingeben, auf „Download“ klicken und schon ging es ab. So soll das sein.

In diesem Zusammenhang: Wer statt eines Downloads lieber einen Screenshot einer ganzen Webseite hätte, der sollte sich das Programm Netfixer mal anschauen.

Wiki-Wissen 8. März 2008

Die Wikipedia ist ein tolles Nachschlagewerk. Zur wissenschaftlichen Recherche würde ich sie zwar nicht nutzen, aber für die schnelle Information zwischendurch ist sie meine erste Anlaufstelle. Nicht umsonst verlinke ich in meinen Artikeln hier recht häufig auf Seiten der Wikipedia.

Dieser Tage habe ich wieder einige Begriffe nachgeschlagen und ein wenig was dabei gelernt:

Während meiner Lektüre des Buches „Die Schatzinsel“ war ich über eine Szene gestolpert, in der der alte Seemann in der Kneipe umkippt und der Arzt ihm zu Behandlungszwecken eine Menge Blut ablaufen lies. Das war mir bekannt vorgekommen und so bin ich seit neuestem ein wenig schlauer, was denn bitte ein Aderlass ist.

Ismael, aus dessen Sicht die Geschichte rund um Moby Dick und Käpt‘n Ahab erzählt wird, nennt den Wal oft „Leviatan“. Gut zu wissen, dass dies eigentlich ein im Meer lebendes Ungeheuer ist.

Auf der Arbeit hatten wir das Gespräch vom Zeilenabstand. Einer meiner Kollegen meinte, in der Druckersprache gäbe es dafür den Begriff „Durchschuss“. Gekannt habe ich den Ausdruck auch, schließlich habe ich lange genug mit einem Schriftsetzermeister zusammengelebt. Tatsächlich besteht aber ein kleiner, aber feiner Unterschied zwischen Durchschuss und Zeilenabstand.

Tastaturbeleuchtung 1 7. März 2008

Lap Tick

In den letzten Tagen ist mir die Hintergrundbeleuchtung meiner Tastatur am Powerbook so ein wenig auf die Nerven gegangen. So 100%ig hat sie nie gemacht was ich wollte und vor allem ist sie zu den unmöglichsten Zeitpunkten ausgegangen. Manchmal, wenn ich sie gebraucht hätte, war ihr (bzw. den entsprechenden Sensoren) noch zu viel Licht und sie lies sich nicht aktivieren.
Gut, dass ich letztens sehr intensiv den MacBook Air-Test beim fscklog gelesen hatte. Da hatte Leo nämlich die Software Lab Tick erwähnt, die die Automatik von Apple ausschaltet und dem Nutzer per Menüleistensymbol selbst die Kontrolle über die Beleuchtung gibt. Jenes feine, kostenlose Stück Software habe ich grade installiert und bin nun auch wieder zufrieden… und kann ungestört im dunkeln tappen Zwielicht tippen.

Obiges Bild habe ich natürlich von der Lap Tick-Webseite gestohlen. Es sei mir verziehen, ich mache hier schließlich Werbung!

Bahnpreise 4 6. März 2008

Seit gestern Abend bin ich Besitzer zweier Bahntickets. Diese werden mich an einem Freitag im April nach Hamburg bringen und am darauffolgenden Sonntag wieder zurück nach Bonn. Bezahlt habe ich pro Tour am Automaten 39,- Euro – „Dauer-Spezial“ sei es gedankt.
Interessanterweise hätte mich zumindest das Ticket für die Hinreise gestern Mittag 49,- Euro gekostet, wenn ich es online gebucht hätte. Da hat sich der Spaziergang an den Bahnhof gestern Abend noch richtig gelohnt! Da ich in der Lage bin, mir meine Tickets selbst zu kaufen, musste ich auch keine 5,- Euro Aufpreis für persönliche Beratung zahlen.

Was irgendwie aber nicht stimmt, sind die Dimensionen der Preise: Wenn ich kommenden Freitag nach Idar-Oberstein fahre, dann kostet mich das wieder mal 18 Euro für ein Rheinland-Pfalz-Ticket Single. Die Strecke ist dafür aber weniger als halb so lang und ich muss auf zahlreiche Regionalzüge zugreifen. Irgendwie stimmt da die Relation „doppelter Preis für dreifache Strecke“ doch nicht ganz. Ich finde, Bahnfahren sollte im Nahverkehr noch ein gutes Stück günstiger werden.

Zu Beachten ist: Obige Preise sind Sonderangebote. Aber wenn man sich die normalen Preise im ÖPNV anschaut, dann kriegt man Tränen in die Augen.

Landesversammlung 1 3. März 2008

Das vergangene Wochenende habe ich auf der Landesversammlung meines Landesverbandes in Primstal im Saarland. Angereist bin ich mit dem Georg, der mich freundlicherweise wieder am Bonner Verteilerkreis abgeholt hat, ebenso wie ich nichts für das Buffet am Samstag dabei hatte und ebenso wie ich auch gut gelaunt war. Das Buffet-Problem lösten wir unterwegs und so stand einem vergnüglichen Abend nichts mehr im Wege, den wir mit einiger Planung begannen und schließlich mit einer Singerunde ausklingen ließen.

Zur Landesversammlung an sich lässt sich nicht viel sagen, da sie eigentlich rundum harmonisch ablief und längere Diskussionen fast ausblieben. Dafür war das Essen in Form von Rollbraten samt Beilage echt prima.
Wirklich spannend fand ich den Workshop, dem ich am Samstag Nachmittag beigewohnt habe. Unter Anleitung eines Menschen von der Waldjugend schärften wir unsere Sinne in der Natur und erlebten so einige sehr spannende Momente. Mit ein wenig offeneren Augen durch die Welt zu gehen kann sich auf jeden Fall lohnen. Ich habe mir für meinen Teil sowohl den „Fuchsgang“, als auch den „Eulenblick“ gut gemerkt…
Am Samstagabend habe ich mich dann mehr oder weniger bereit erklärt, auf dem kommenden Bundeslager die Leitung des Unterlagerzentrums zu übernehmen. Darüber nachgedacht hatte ich ja schon mehr als einmal. Einen Großteil der Leute aus dem Pfingstpintenteam habe ich schon gefragt und natürlich kann genau wie ich noch keiner fest zusagen. Eigentlich sollte das die ideale Voraussetzung für eine große Menge Spaß sein.
Schließlich wurde es dann wieder spät, wieder früh, die Versammlungszeit wurde mit hungrigem Magen um anderthalb Stunden überzogen und irgendwann schafften wir es dann auch was zu essen und schließlich aufzubrechen. Gestärkt durch einen Kaffee in Trier war es dann doch schon wieder gut dunkel, als ich vor meiner Haustür abgeladen wurde.

Insgesamt kein war es schlechtes Wochenende – auch wenn die Versammlung an sich nicht gerade spannend war. Aber die Nacht ist nicht allein zum schlafen da…

Aktualisierung: Der Schnuub hat auch was geschrieben und sich besser an die LV erinnert. Da war noch was. Ich hab’s vergessen oder verdrängt, was dran liegen könnte, dass ich Freitag dreimal so viel Bier getrunken hab wie sonst.

Apple-verrückt? 29. Februar 2008

Wer so richtig Apple-verrückt ist, der kann sich kleiden wie der „Mac“ aus der Werbung oder sogar seine Wohnung im Stile eines Apple Stores einrichten. Warum eigentlich nicht? Ein paar gute Ideen sind glaub ich dabei.

Via stereopoly.

Auf Wohnungssuche 2 28. Februar 2008

Bis zum ersten Mai bin ich noch hier in meiner Wohnung unter. Nun sind die ersten vier Wochen meines Aufenthaltes in Bonn rum und ich habe mich mehr oder weniger motiviert wieder an die Wohnungssuche gemacht. Auf den Plan kam das Thema die Tage schon öfter, da mir eine meiner Mitbewohnerinnen ihr Zimmer für weitere sechs Wochen angeboten hat, in denen sie woanders ein Praktikum macht.

Gestern Abend habe ich mich dann bei wg-gesucht.de wieder auf die Suche gemacht. Meine groben Suchkriterien waren: Zimmer frei zwischen 15.4. und 1.5., mindestens 20qm und unbefristete Miete. Im Moment ist da das Angebot noch nicht sonderlich reichhaltig und einige WGs konnte ich aufgrund meiner genaueren Kriterien dann auch direkt wieder ausschließen.

Meine Wunsch-WG sieht eigentlich folgendermaßen aus:

  • Nette Leute, etwa in meinem Alter, gerne Berufstätig und nicht mehr so die „Unter der Woche Megaparty“-Erstis.
  • Ein Zimmer von mindestens 20qm, besser ein wenig mehr.
  • Altbau, ich mag hohe Decken!
  • Einigermaßen modernes Wohnen sollte möglich sein, also keine totale Bruchbude.
  • Bahnhofsnah, weiter als im Moment (knappe 20 Minuten zu Fuß) muss echt nicht sein.

Nun bin ich mal gespannt, wo ich am ehesten Abstriche machen muss. Am wichtigsten sind mir eigentlich die Mitbewohner. Wenn da das Bauchgefühl stimmt, dann verzichte ich gern auf den ein oder anderen Quadratmeter.

Apropos Bauchgefühl: Gerade habe ich mir auch schon die erste Wohnung angeschaut. Irgendwie sagt mein Bauch dazu gerade: Nein! So genau kann ich es nicht festmachen, denn die Wohnung und das Zimmer waren schön, recht frisch renoviert und auch preislich ganz angenehm. Allerdings bezweifle ich ein wenig, dass ich mich in eine halbe Familie integrieren möchte und die Mutter der Familie war auch glaub ich nicht so begeistert, als ich von meinen Koch-Ideen erzählt hab. Nun habe ich gerade bei der nächsten Wohnung angerufen und warte da mal den Besichtigungstermin nächste Woche ab.

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