Dann war da ja noch die Sache mit dieser Heatmap, an die ich mich gerade wieder erinnert hab. Nachdem ich schnell ein wenig das Interesse an dieser Analyse verloren hatte, habe ich eben mal einen Blick in das Backend geworfen. Hier ein Ausschnitt:
Was will mir das nun sagen? Anscheinend wird im ersten Beitrag am meisten rumgeklickt. Die Navigation wird auch benutzt, genau so wie das Suchfeld. Je weiter man nach unten kommt, desto weniger werden die Sidebar-Widgets genutzt.
Mir scheint es ein wenig, als hätte ich mir einen schlaueren Analyseplan ausdenken müssen. So wird mir im Moment nur bestätigt, dass die Funktionen der Seite auch genutzt werden. Das ist aber auch schon mal was.
Nach meinem ersten Versuch letzte Woche und der darauf folgenden Krankheitsphase (Ein Schelm, wer dabei Böses denkt!) bin ich gestern Abend wieder losgelaufen. Schon während der Feierabend-Zigarette hatte ich richtig Lust, zumal das Wetter auch entsprechend war.
Am Wochenende hatte ich mir in der alten Heimat ein paar Laufschuhe von meinem Herrn Vater ausgeliehen, der glücklicherweise die gleiche Schuhgröße hat wie ich. Diese galt es nun auszutesten.
Im Vergleich zu meinen ausgelatschten Schlappen war das schon eine wesentlich bessere Sache, als nächstes steht nun also auch für mich der Kauf von ein paar gescheiten Laufschuhen auf dem Plan. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich heute nicht mit Muskelkater oder ähnlichem kämpfen muss.
Meine persönliche Fitness war gestern Abend nicht so berauschend, vielleicht steckt mir die vergangene Woche noch ein wenig in den Knochen. Mehrmals habe ich eine Geh-Pause eingelegt. Die Strecke war wieder die gleiche wie beim letzten Mal, aber für die nahe Zukunft habe ich mir dann die „Zwei-Brücken-Tour“ vorgenommen.
Gut war auf jeden Fall auch, dass ich dieses Mal eine Flasche Wasser dabei hatte. In der halben Stunde die ich unterwegs war habe ich etwa einen halben Liter Wasser getrunken. Wenn ich jetzt den Trink-Aufsatz von letztens auch nochmal finde, ist das denke ich eine gute Sache.
Gleich werde ich jedenfalls mal den Versicherungsmenschen anrufen und das für heute Abend angesetzte Telefongespräch eine halbe Stunde nach hinten verlegen. So direkt nach der Arbeit loszuziehen hat schon was, denn den Rest des Abends kann man dann auch noch prima nutzen.
„Huch?“ oder auch „WTF?!?!“ mag der ein oder andere nun denken, was macht denn dieser Eintrag hier?
Leider benutzen viele Menschen nicht den Browser, den sie besser benutzen würden. Safari und Firefox sind wirklich prima, eigentlich gibt es keinen Grund einen Internet Explorer zu benutzen.
Als Webentwickler hat man es da nicht leicht, leider gehört der Internet Explorer ab Version 6 noch zu meinen Zielsystemen, ich bin also angehalten Webseiten und –Anwendungen auch hier zu testen. Wer meinen Twitter-Stream verfolgt, hat schon mitbekommen das ich dazu seit neuestem auf der Arbeit ein Windows Vista in einer virtuellen Maschine betreibe.
Dummerweise kommt Windows Vista nun aber mit dem Internet Explorer 7 an und so schrecklich einfach scheint eine IE6-Installation nicht zu sein. Jedenfalls dachte ich das, bevor ich über IETester gestolpert bin.
Das Programm erlaubt nach seiner Installation unter Windows das Anschauen von Webseiten mit Internet Explorern ab Version 5.5. Für meine Zwecke ist das bisher ausreichend. Ich kann nun also weiter Fett ansetzen, da ich mich nun gar nicht mehr von meinem Stuhl erheben muss.
Schon im Februar hatte ich ja auf recht unkonventionelle Art und Weise ein wenig Lesestoff abgestaubt.
Die Zugfahrt am Freitag habe ich dann mal genutzt und das schon länger unbeendete Buch „Tom Sawyers Abenteuer“ von Mark Twain fertig gelesen. Auch wenn mir der Inhalt weitestgehend bekannt war, das Buch hatte ich vorher nie in den Fingern gehabt. Ich bin demnach vermutlich der letzte, der die Handlung rund um Tom und Huck verinnerlicht hat.
Am Ende war ich dann ziemlich begeistert: Mark Twain hat hier ein schönes Kinderbuch geschrieben, mit Happy-End und allem was dazu gehört.
Auch der pädagogische Ansatz ist durchaus herauszulesen: Obwohl Tom ein richtiger Lausbub ist und zahlreiche Abenteuer bestehen muss, besinnt er sich am Ende doch darauf, dass Schule, Sonntagsschule und Kirche nicht unwichtig sind. Ich frage mich allerdings ein wenig, ob man die Jugend von heute noch mit dem Buch begeistern kann. Kennt sich jemand mit aktueller Kinderliteratur aus?
Heute ist definitiv ein schlechter Tag. Bekanntlich kränkele ich schon seit Ende letzter Woche. Ich bin mir aber immer noch nicht sicher ob das Nachwirkungen meines Lauf-Experiments sind, oder ob ich mir beim Schlechtwetter-Palmentransport „die Freck“ geholt hab. Eigentlich geht es mir auch schon wieder ein wenig besser, sogar meine Halsschmerzen haben sich (dank dem Verzicht auf einige Zigaretten) wieder einigermaßen beruhigt. Dennoch fühle ich mich heute so richtig Matsch. Schuld daran ist eine nahezu durchwachte Nacht, in der ich höchstens in halbstündigen Intervallen geschlafen habe und mir zwischendrin nie so einig war ob ich nun schwitzen oder mir noch eine Decke an den Start bringen sollte.
Während ich nun hier sitze und (mangels Alternativen) grünen Tee mit Honig trinke, überlege ich ob es eventuell eine Überdosis Paracetamol in Kombination mit den Halsweh-Lutschtabletten war, die mich wachgehalten hat. Ob der aktuelle Druck in der Birne vom Schlafmangel kommt oder doch wieder die schon erwähnten Kopfschmerzen sich wieder an den Start gebracht haben, will ich gar nicht so genau wissen. An gescheites Arbeiten ist demnach heute irgendwie nicht zu denken. Ich will ins Bett! Zu Hause erwarten mich dann noch eine zu putzende Küche – und irgendwie hätte ich auch echt lust noch eine Runde zu rennen. Aber das verschiebe ich wohl doch lieber auf die Tage, wenn ich wieder gesund bin.
Sehr spontan bin ich gestern Abend noch in die alte Heimat aufgebrochen. Dazu hatte ich mir die letztmögliche Verbindung zum Freitagabend ausgesucht, ein wenig Nervenkitzel muss ja dann doch sein.
Um 0.04 Uhr in Idar-Oberstein einzutreffen entsprach zwar nicht ganz meiner Lieblingsvorstellung, zumal ich schon mit Kopfschmerzen gestartet war. Aber es sollte noch dicker kommen: Nachdem das Umsteigen in Koblenz noch problemlos von statten ging, baute die Regionalbahn auf dem Weg nach Ingelheim dann nach und nach eine nicht kleine Verspätung auf. So erreichte ich da nicht mehr den angedachten Regionalexpress, zum Glück fuhr aber kurze Zeit darauf noch eine Regionalbahn.
Die Wartezeit überbrückte ich damit, mir ein dummes Gespräch von deinem mitreisenden Hiphopper halten zu lassen und zwei Exilnigerianern beim Streiten zuzuhören. Ich hoffe die beiden wurden sich einig, wer nun wem zuhören muss. Hatte ich schon meine Kopfschmerzen erwähnt? Es fehlte nicht viel und die beiden Spezialisten hätten mal mir zuhören müssen.
Beim Einstieg in die Regionalbahn erwartete mich dann die nächste Hiobsbotschaft: Mit Schienenersatzverkehr ab Kirn hatte natürlich niemand gerechnet. So wurde dann am Ende aus 0.04 Uhr irgendwie kurz nach 1 Uhr… Und nicht mal „Idar-Oberstein, hier Idar-Oberstein“ durfte ich mir anhören. Das fand ich dann doch wirklich schade.
In den vergangenen Wochen habe ich mir die erste Staffel der US-Serie Eureka angeschaut. Aktuell wird bei ProSieben die zweite Staffel ausgestrahlt.
Ohne lange drumherum zu reden: Die Serie gefällt mir. Der US-Marshall Jack Carter landet durch Zufall gemeinsam mit seiner Tochter in einer geheimen Stadt, in der Wissenschaftler an hochmodernen Gerätschaften forschen. Am Ende der Pilotfolge wird Carter zum Sheriff der Stadt ernannt und erlebt in den kommenden Episoden zahlreiche Abenteuer, in denen meistens fehlgeschlagene Experimente eine Rolle spielen. Da Carter selbst kein Wissenschaftler ist, ist seine Herangehensweise an die Probleme eher unkonventionell.
Durch ein geheimes Artefakt wird zusätzlich eine gute Prise Mystery in die Serie eingebracht, die sich aber trotzdem selbst nicht all zu ernst nimmt. Besonders gefallen hat mir zum Beispiel das Verbotsschild „No Hoverboarding“ in der Fußgängerzone der Stadt.
Alles in allem eine sehr sehenswerte Serie, die man sich allerdings (wie so oft) ganz von Beginn an anschauen sollte.
Heute morgen bin ich über die Anwendung ClickHeat gestolpert. Sie analysiert die Klicks der Seitenbesucher und erstellt daraus eine sogenannte Heatmap, ich kann also erkennen welche Links und Seitenelemente für den Besucher nützlich sind und auch benutzt werden.
Keine Angst: Ich bin dadurch nicht in der Lage, nachzuvollziehen welcher Besucher wohin geklickt hat.
Vielleicht gelingt es mir dadurch, mein aktuelles Theme noch ein wenig zu verfeinern. Ideen hierzu nehme ich natürlich auch gerne in den Kommentaren entgegen.
Gekommen bin ich auf die Idee übrigens über Herrn Kröner, der durch diese Analyse einige sehr interessante Dinge feststellen konnte. Ich denke vorerst werde ich mal eine Woche lang Daten aufzeichnen. Über die Ergebnisse werde ich berichten.