der tag und ich

The Sentinel 26. Februar 2008

Nicht, dass ich in den letzten Tagen hier irgendwie dem medialen Overkill erlegen wäre… Aber am Sonntag habe ich mir, kränkelnd im Bett liegend, „The Sentinel“ (Affiliate-Link) angeschaut.

Neben Michael Douglas spielen auch Eva Longoria (Desperate Housewives) und Kiefer „Jack Bauer“ Sutherland mit. Von eben letzterem bin ich ja bekanntlich kein kleiner Fan und habe mit diesem Film auch keinen schlechten Griff gemacht. Die Rolle des Bundesagenten liegt dem Mann einfach gut, auch wenn er dieses Mal für den Secret Service arbeitet, statt für die Terrorbekämpfung. Der Film hat so ein wenig Lust gemacht, gleich mal wieder mit der ersten Staffel 24 anzufangen.

Auch inhaltlich hat mir der Film gefallen: Eine recht spannende Story rund um ein Mordkomplott gegen den Präsidenten der USA (was ja immer wieder gern genommen wird), Schießereien und Verfolgungsjagden. Natürlich überleben die Helden auch alle. Was will man mehr, wenn man sich von ein wenig Action berieseln lassen möchte?

Michael Douglas passt einfach zu gut in die Rolle des alternden Beamten, ich frage mich grade ein wenig, ob er jemals etwas anderes gespielt hat. Frau Longoria läuft irgendwie so nebenher, einen weiblichen Part muss es in jedem Film anscheinend geben. Witzig fand ich, dass sie von Kiefer (ihrem Film-Vorgesetzten) direkt dazu aufgefordert wird, ihre Jacke zuzuknöpfen.

Mein Fazit: Kurzweilige Unterhaltung. Prima!

Meteor 26. Februar 2008

Wie schon in einem Kommentar zum Dreigroschenroman angekündigt, habe ich mich in den letzten Tagen ein wenig der Trivialliteratur gewidmet. Mein Opfer war der Thriller „Meteor“ (Affiliate-Link) von Dan Brown.

Nach „Illuminati“ und „Der DaVinci-Code“ war dies nun mein drittes Buch aus der Feder des Autors und gewohnt leicht lies es sich auch lesen.
In der Geschichte geht es um einen Meteoriten-Fund der NASA, der zeitlich gar nicht besser in den amerikanischen Wahlkampf um das Amt des Präsidenten passen könnte. Das riecht natürlich schon ein wenig nach Verschwörung – und genau das ist es natürlich auch. Wirklich anspruchsvoll ist der Roman nicht und die Geschichte ist recht leicht vorhersehbar. Dennoch ist eine gewisse Spannung vorhanden, die ich schon aus den anderen Büchern Dan Browns kannte. Man weiß eben doch – bei aller Vorhersehbarkeit – erst am Ende wie es ausgeht.

Gerade im Vergleich zu Brecht liest sich das Buch fast von selbst und man kann es auch unter dem Einfluss großer Müdigkeit ruhig weiterlesen. Ob das ein gutes Zeichen ist, muss glaub ich jeder für sich selbst wissen. Ich für meinen Teil lese aus Unterhaltungsgründen gern und somit war das Buch für mich ein gutes.

Warschau 4 25. Februar 2008

Kulturpalast Warschau

Warschau ist eine schöne Stadt. Knappe anderthalb Tage habe ich dort am vergangenen Wochenende verbracht und alles in allem habe ich eine sehr schöne Tour hinter mir. Die „Klassenfahrt“, wie $Arbeitskollege immer sagte, war sehr angenehm. Mit den Kollegen komme ich durch die Bank gut aus und ich hoffe diese auch mit mir.

Das Programm unserer Tour bestand am Freitagabend im Wesentlichen aus einem sehr ausführlichen Essen in einem netten Restaurant und einem anschließenden Bummel durch die nächtliche Altstadt mit einem ausgedehnten Kneipenbesuch. Während große Teile der Stadt doch immer noch recht sozialistisch rüberkommen und im typischen grauen Plattenbau-Stil gehalten sind, wird die Altstadt gerade sehr aufwendig renoviert und ist echt schön. Viele alte Häuser, kleine Kneipen und Läden, sowie viele Restaurants ergeben ein rundes Bild. Gut gefallen hat mir auch die altertümliche Atmosphäre in den teils nicht so gut beleuchteten Gassen.

Am Samstag war dann nach einem ausgiebigen Hotelfrühstück noch die Besteigung des Kulturpalastes (siehe Bild oben) auf dem Plan. Das Gebäude imponiert nicht nur durch seine riesigen Ausmaße (wir sind einmal außen rum gelaufen), sondern auch durch seine Architektur und vor allem die tolle Aussicht von seinem Balkon aus. Interessanter Weise hatte ich nicht einmal Höhenangst, als ich von oben aus einige Bilder nach unten gemacht hab. Das mag allerdings auch an der sehr massiven Bauweise liegen. Anschließend zogen wir in Kleingruppen durch die Stadt und ich lernte die Altstadt auch noch einmal bei Tageslicht kennen.

Ein Novum war für mich die Übernachtung in einem richtigen Hotel – unsereins ist ja eher darauf getrimmt, am Abend irgendwen nach einem Stellplatz für die Kohte zu fragen. Das Hotel Hetman hat mir jedenfalls gut gefallen und irgendwie habe ich auch an Hotelübernachtungen so ein wenig gefallen gefunden. Ob das eine Alterserscheinung ist?

Auf jeden Fall ist diese Stadt für einen erneuten Besuch vorgemerkt. Beim nächsten Mal möchte ich allerdings zum einem etwas mehr Zeit und eine richtig gute Kamera mit Stativ mitbringen. Zum anderen dann auf jeden Fall bessere Gesundheit. Diese hat mir nämlich am Wochenende doch einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Annähernd durchgehend lief meine Nase und mit der Zeit wurde eben jene leider auch immer roter und tat entsprechend weh. Dank mangelhafter Belüftung meiner Nasennebenhöhlen war der Flug und vor allem die Landung kein so großer Spaß für mich. Der Druck war mehr als unangenehm und hat auch noch lange angehalten.
Nachdem ich nun den gestrigen Tag im Bett verbracht habe, geht es mir heute aber schon wieder wesentlich besser und ich blicke dem Ende meiner Erkältung entgegen.

Aktualisierung: Einige Bilder gibt es nun bei flickr zu sehen.

Wenn einer eine Reise tut… 2 21. Februar 2008

… dann muss er Terrorist sein! Mindestens!

Morgen geht es mit der Firma auf Betriebsausflug. Nach Warschau, einmal übernachten und dann wieder zurück. Natürlich braucht es da nicht viel Kram und so wird mein kleiner Rucksack als Handgepäck durchgehen. Bei meiner Planung habe ich nicht bedacht das es ja einige Bestimmungen gibt, was die Mitnahme von bestimmten Gegenständen im Handgepäck angeht.
Das ist mein Fahrtenmesser nicht unbedingt mit in die Flugzeugkabine nehme, mag mir ja noch einleuchten. Das ist schon groß und sieht gefährlich aus und scharf ist es auch. Wenn ich mir allerdings vorstelle wie ich eine Stewardess mit meinem Nagelknipser bedrohe, dann schüttelt es mich schon ein wenig – vor Lachen.

Auf jeden Fall bin ich nun seit eben Besitzer einer kleinen Flasche Duschzeug, einer Mini-Zahnpasta-Tube, weiteren Mini-Utensilien und einiger Zip-Beutel (durchsichtig) in die ich alles verpacken kann. Ich überlege gerade, wie lustig es die Sicherheitsbediensteten wohl finden, wenn ich einfach mal alles was ich mitnehme einzeln in Beutel packe, inklusive Socken und Unterwäsche.
Am Ende bleibt dann noch zu überlegen ob die Menge an Sprengstoff die ich aus meinen Mini-Päckchen herstellen könnte, nicht doch reichen würde um ein Loch in dieses Flugzeug zu sprengen. Vielleicht hätte ich doch mal ein Diplom in Sprengstoffkunde machen sollen.

Apropos: Hätte ich mir besser noch eine kleine Zahnbürste kaufen sollen? Die ist sicherlich ähnlich bedrohlich wie eben schon erwähnter Nagelknipser. Und wieder schüttelt es mich.

Nun gut, der Rucksack will gepackt werden…

Dreigroschenroman 3 21. Februar 2008

Ich habe in den letzten drei Wochen kein Fernsehen geschaut, mit Ausnahme des Freitagabends letzte Woche als ich zu Hause war. Zwar habe ich den ein oder anderen Film am Computer geschaut, aber noch viel mehr gelesen.

Dieses Mal war der „Dreigroschenroman“ (Affiliate-Link) von Bertold Brecht an der Reihe. Das Buch fand ich in der letzten Woche auf dem Wühltisch eines Buchladens, für 2,50 Euro konnte ich da nicht viel falsch machen.

In dem Buch geht es um einige Geschäftsmänner, mehrere Frauen, eine Schifffahrtsgesellschaft, Bettler, den Krieg, Geschäfte zwischen Männern, Frauen, Bettlern und über den Krieg und vieles drum herum. Mehrere Handlungsstränge ergeben sich, die dann irgendwann auch ineinander übergehen und so ein rundes Ganzes ergeben. Am Ende macht dann alles Sinn, auch wenn es nicht gerecht ist.

Ich empfand das Buch als recht harte Kost. Der Schreibstil von Herrn Brecht ist zwar nicht sonderlich kompliziert, doch einfach so „runterlesen“ kann man das Buch nicht. Vor allem die Reden der Damen und Herren sind teilweise für meinen Geschmack etwas lang geraten und recht verworren. Mehr als einmal habe ich mich dabei erwischt wie ich einen Absatz übersprang, weil mir der Text zu langatmig wurde.
Auch wenn die erzählte Geschichte nicht schlecht war, so recht konnte ich mich mit der Brecht‘chen Prosa nicht anfreunden.

Bevor ich nun den nächsten (sowieso vorher noch zu kaufenden) Roman aus Bertolds Feder in die Hand nehme, versuche ich mich lieber an dem ein oder anderen Klassiker der Literaturgeschichte. Direkt neben dem Dreigroschenroman lag auf dem Wühltisch nämlich auch „Moby Dick“. Mal schauen, wie das ist.

Wettbewerbe 1 20. Februar 2008

Gleich zwei Wettbewerbe habe ich mir gemerkt und mache mir ebenso ernsthaft Gedanken darum, ob und wie ich Teilnehmen sollte.

Nummer eins ist der Themecontest auf sajonara.de. Hier gilt es, wie der Name schon sagt, ein schickes Theme für die Seite zu entwerfen. Als Hauptgewinn winken 250 Euro. Da noch bis Ende April Zeit zum Einreichen eines Beitrages ist, lasse ich das mal locker angehen. Irgendwann überfällt mich schon noch die Kreativität.

Nummer zwei ist dann der Stickerwettbewerb bei Jojo. Der hat nämlich einige Illustrationen zu einem Webdesign-Buch gezeichnet und die gibt es nun als Sticker zu gewinnen. Dazu sollte man sich mit dem Themen HTML, CSS, Webdesign und so weiter irgendwie kreativ auseinandersetzen.
Als großer Fan von Jojos Blog und seinen Zeichnungen ist es eigentlich meine Pflicht, da auch mitzumachen.

In den letzten beiden Absätzen kam zweimal was mit „kreativ“ vor – schade, dass ich das nicht einfach so auf Klick sein kann. Beide Wettbewerbe reizen mich nicht wenig. Mal gucken, was die nächsten Tage so bringen.

Es wurde gewählt 16. Februar 2008

Heute hat mein Stamm gewählt. Folgenden Text habe ich grade dazu auf unserer Stammeswebseite veröffentlicht:

Ergebnis der Stammeswahlen
Heute fand die traditionelle Stammeswanderung mit den anschließenden Wahlen statt. Hier nun das Ergebnis:

Neuer (einstimmig gewählter) Stammesführer ist Jan Braunschedel.

Als Stammesdelegierte für die morgige Jahreshauptversammlung wurden Lisa Sauer, Philipp Wahl, Miriam Dumke und Miriam Brenner gewählt. Landesdelegierte zur LV in 14 Tagen sind neben dem Stammesführer Philipp Wahl und Martin Schneider (schneyra). Jörg Gengenbach (Genge) ist als Nachrücker auf der Liste.

An dieser Stelle noch einmal herzliche Glückwünsche an alle.

Ich bin also, wie gewünscht, Landesdelegierter und darf so in zwei Wochen auf der Landesversammlung in Primstal zu allem meinen Senf dazugeben, Gegenrede erheben und möglichst viele Geschäftsordungsanträge stellen. Das wird ein Spaß!

Der neuen Stammesführung wünsche ich viel Spaß und Erfolg bei ihrer Arbeit – und natürlich darf man mich auch weiterhin gerne zu allem Möglichen nach meiner Meinung fragen. Die hab ich ja sowieso!

Na Danke, Deutsche Bahn 2 15. Februar 2008

Da hetzt man sich ab, damit man vor Fahrtantritt noch rechtmäßiger Besitzer eines Rheinland-Pfalz-Tickets wird, kriegt grade noch so den Zug und dann wird man nicht mal kontrolliert. Heute hab ich zum wiederholten Male 18 Euro aus dem Fenster geworfen, denn die letzten vier oder fünf Fahrten bin ich auf der Strecke Bonn-Idar-Oberstein (oder umgekehrt) nicht kontrolliert worden. Das ärgert mich ein wenig. Vielleicht sollte die Deutsche Bahn mal ein paar Leute vom Arbeitslosenmarkt nehmen und mein Geld dazu verwenden, Schaffner anzustellen.

Kleines Highlight meiner heutigen Reise war der kurze Aufenthalt in Koblenz. Nicht nur, dass der Cappuccino vom Bahnhofskaffee mehr als zu empfehlen ist: Heute waren dort auch jede Menge gut gelaunte St. Pauli-Fans unterwegs. Anscheinend steht ein Spiel gegen TUS Koblenz auf dem Plan, denn vereinzelt war auch zwischen den braun-weiß gekleideten Hamburgern auch ein Koblenzer zu sehen. Die massenhaft anwesenden Polizeikräfte in teilweise recht rüstiger Kleidung hatte glücklicherweise nichts zu tun.

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Ne Stunde mit Thunderbird rumgespielt. Und froh das ich Mail.app nutze. 2 hrs ago