Ein Tumblelog für mich

Schon länger gibt es sowas ja…

Ein Tumblelog ist eine Variation des Weblogs, jedoch inhaltlich und grafisch weniger stark strukturiert. Im Tumblelog werden Fundstücke aus dem alltäglichen Leben im Web veröffentlicht, insbesondere Links, Zitate, Bilder, Text und Video. Im Gegensatz zu Blogs gibt der Autor des Tumblelogs meist keine eigenen Wertungen zu den Einträgen ab und auch Kommentare von Lesern sind nicht vorgesehen.
Quelle: Wikipedia

… und weil ich alles mal ausprobieren muss, hab ich nun auch so ein Ding und lasse das automatisch mit all meinen Web 2.0 Onlinediensten und Feeds füttern. Wer mag, darf gerne mal unter schneyra.tumblr.com reinschauen. Aber ob ich sowas brauche?

Neunzöllige Nägel

Umsonst muss nicht immer gut sein. Das Album „Ghosts“ der Band Nine Inch Nails kann nun bei archive.org kostenlos heruntergeladen werden.

„Kostenlos!“, „Umsonst!“, „Musik!“ – natürlich bin ich da direkt drauf angesprungen, als ich bei misu davon gelesen hab. Runtergeladen waren die 300nochwas Megabyte auch schnell – und genau so schnell auch wieder von der Platte verschwunden. „Kostenlos!“, „Umsonst!“, „Musik!“ schön und gut. Und gut, dass die Jungs sicherlich ein Zeichen setzen wollen.

Aber: Ich bin ja auch echt unvorbereitet und vor allem vorbehaltlos rangegangen und höre beim Arbeiten hin und wieder echt gerne Instrumentalmusik. Aber diese fiese Mischung aus psychedelischer Entspannungsmusik und noch psychedelischerem „Krach“ gingen leider gar nicht! Spielen die immer so? Oder kann man sich den Rest anhören?

Tibet, China und Olympia

Allerhand geht dieser Tage durch die Presse, nachdem es in Tibet immer unruhiger geworden ist und China wieder einmal seine „Stärke“ dort zeigt. So etwas geht mir, als altem Freidenker gründlich gegen den Strich.
Tibet ist von der Außenwelt abgeschlossen, gerade kam in den Nachrichten, dass auch das Handynetz abgeschaltet wurde.

Nun werden die Rufe nach einem Boykott der Olympischen Spiele diesen Sommer, die in China stattfinden, immer lauter.
Es darf nun mal die Hand heben wer der Meinung ist, dass es irgendjemand in der chinesischen Regierung auch nur ein wenig juckt. Ob sich hier einer weniger vors TV setzt wenn die Wettkämpfe beginnen oder ein paar Sportler weniger an den Start gehen ist für den durchschnittlichen Parteibonzen mit verprellter Weltanschauung sicherlich egal. Ein Zeichen wäre das, aber ernsthafte Auswirkungen hätte das sicherlich keine.

Menschen und Staaten muss man dort packen, wo es ihnen richtig weh tut. Verstöße gegen die Menschenrechte würde ich mit Handelsembargos ahnden. Auch in einem Land wie China hat die Industrie einen großen Einfluss auf die Regierung und die Firmenbosse werden sich schon melden, wenn es ihnen schlechter geht.
Mal abgesehen davon wäre das doch eine gute Möglichkeit, mal die ganzen verpesteten Billignachbauten aus unseren Regalen verschwinden zu lassen.

Just my two cents – und ich hab ja keine Ahnung.

Inspiriert durch diesen Beitrag bei Marcus.

Statistik!

In der Schule und während meines Studiums war ich kein all zu großer Freund von Statistik und ähnlichem. Was mein Blog angeht, bin ich aber dennoch immer ganz gerne informiert.

In den letzten Monaten hatte ich zu meiner Information über meine Besucherzahlen das Plugin Semmelstatz laufen. Als ich das neue Blog eingerichtet habe, war es schon ein kleiner Krampf, bis ich überhaupt eine funktionierende und aktuelle Version aufgetrieben hatte, denn oben verlinkte Seite existierte da nicht mehr und noch nicht. Da Semmelstatz nicht mehr weiterentwickelt wird, hatte ich dann auch immer mal die Augen nach einer Alternative offen gehalten.

Gestern bin ich dann mehr durch Zufall über das WordPress.com Stats-Plugin gestolpert, dass tatsächlich von den Machern von WordPress stammt. Dieses hat nun gestern Abend Semmelstatz abgelöst und bisher bin ich auch noch sehr zufrieden damit. Alle mir wichtigen Daten (Besucherzahlen, Referrer, Suchmaschinentreffer und so weiter) werden übersichtlich dargestellt. Gespannt bin ich, was die Anzahl der Treffer für einen ganzen Tag angeht. Google Analytics war da immer ein wenig pessimistischer als Semmelstatz, die Zahlen unterschieden sich schon hin und wieder recht stark.

Ebenfalls seit gestern Abend habe ich den Code für Google Analytics nicht mehr von Hand in meiner Footer-Datei eingebunden, sondern über das Plugin mit den sinnvollen Namen „Google Analytics-Plugin“. Vorteil für mich ist, dass mein Template-Code weiterhin sehr portabel ist. Aber dazu vielleicht irgendwann mal mehr.

Warum eigentlich zwei Statistik-Tools? Während ich mit WordPress.com Stats meine Statistiken realtime einsehen kann und sehe wie viele Leute schon da waren, zeigt Google Analytics diese immer nur für den vorigen Tag (und die davor) an – bietet dafür aber auch mehr Funktionen und Auswertungen.
Außerdem: Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser!

DrawIt

DrawIt

Dieser Tage wurde ich an meiner Arbeitsstelle auf das Programm DrawIt aufmerksam gemacht.

DrawIt ist ein kleines, aber feines Bildbearbeitungs- und Vektorprogramm, mit dem sich richtig tolle Sachen relativ einfach bauen lassen. Einen kleinen Einblick, was das Programm alles kann, bieten die Feature-Übersicht und die Screencasts auf der Webseite. Nachdem ich mir eines der Videos angeschaut hatte, musste ich mir das Programm dann auch selbst ansehen.
Toll finde ich das sämtliche Manipulationen an Bildern „nicht-destruktiv“ erfolgen, das heißt, sie lassen sich einfach wieder Rückgängig machen. Effekte und Filter werden bei diesem Programm einfach untereinander gezogen. Dies geschieht in der rechten Spalte des Programms und erinnert ein wenig an Automator.
Auch wenn meine „Skills“ nicht die besten sind, es macht dennoch Spaß mit dem Programm zu arbeiten und herum zu probieren. Im Moment nutze ich die eingeschränkte, aber kostenlose Variante. Die Vollversion kostet 29 Euro.

LaTex auf dem Mac

Eine Entscheidung bezüglich meiner Diplomarbeit ist auf jeden Fall schon gefallen: Word oder eine andere Textverarbeitung werde ich nicht dran lassen. Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir einmal LaTeX anzuschauen. Nein, ich werde die Diplomarbeit nicht in Gummihandschuhen schreiben, sondern:

Im Gegensatz zu herkömmlichen Textverarbeitungen, die nach dem WYSIWYG (what you see is what you get)-System arbeiten, arbeitet der Autor [bei LaTeX] mit einfachen Textdateien, in denen er innerhalb eines Textes anders zu formatierende Passagen oder Überschriften mit Befehlen textuell auszeichnet.
Quelle: Wikipedia

Eigentlich sollte das doch genau mein Ding sein, da ich ja auch sonst gerne meine Texte mit Befehlen textuell auszeichne.

Als ich vorhin dann in meinem Newsreader über dieses Tutorial zu diesem Thema gestolpert bin, habe ich mich dann mal an einen Download gemacht. Einen Tipp aus den Kommentaren zu Herzen nehmend, habe ich mich für das MacTeX-Paket entschieden. Die knapp 750MB sind recht schnell da gewesen und zur Installation braucht man auch nicht viel zu sagen.

Mit im Paket sind auf jeden Fall die Programme „TeXShop“, „LaTeXiT“, „BibDesk“, „Excalibur“, and „i-Installer“. Was davon genau für welchen Zweck ist, werde ich in den kommenden Tagen herausfinden.

Wenn wer aus meiner Leserschaft ein paar gute Tipps und Erfahrungswerte auf Lager hat: Ab in die Kommentare damit! Auch Kurzübersichten über die Formatierungsbefehle und ähnliches nehme ich gerne an. Mehr dazu sicherlich bald.

Wohnungs-Frust

WG-Suche frustet. Jedenfalls tut es das mich in den letzten Tagen, denn irgendwie sind meine bisherigen Suchergebnisse recht mau. „Google-WG“ gibt es noch nicht, oder? Ich überlege ernsthaft, meine Anforderungen zurückzuschrauben und habe auch schon in Betracht gezogen selbst als WG-Gründer an den Start zu gehen oder mir gar eine ganze eigene Wohnung zu mieten.

Für den morgigen Nachmittag darf man mir aber noch einmal die Daumen drücken, dann werde ich mir nämlich eine Wohnung anschauen, die zumindest der Beschreibung nach schwer nach meinem Geschmack ist. Beziehungsweise war: Das entsprechende Inserat ist in der letzten Nacht aus dem Verzeichnis von wg-gesucht.de verschwunden. Deshalb hoffe ich nun inständig, morgen nicht direkt wieder heimgeschickt zu werden.

Ansonsten suchen aktuell anscheinend nur junge Mütter nach Mitbewohnerinnen und in anderen Annoncen wird gleich vorausgesetzt, dass man Trinkfest ist und allzeit Partybereit. Gerade heute tönte es im Hintergrund „Cool! Schnaps!“ als ich einen Termin zur Wohnungsbesichtigung machen wollte. Am Ende war ich dann fast froh, dass das Zimmer schon vergeben war.

Twitter-Tools

Bekanntlich twittere ich ja wieder fleißig. Zeit, sich mal zwei Tools anzuschauen.

Mit TweetStats kann man sich einige interessante Statistiken zu seinem Account grafisch anzeigen lassen. Für meinen Account schaut das dann so aus und wie man sieht habe ich wieder gut losgelegt.

Langsam aber sicher finde ich Geschmack an der Geschichte, auch wenn ich immer noch keinen Sinn darin sehe. Aber Spaß macht es auf jeden Fall noch. Nun gilt es, meinen Freundes- und Bekanntenkreis auch zum twittern zu bringen. (Via PowerbookBlog)

Der Twitter Friends Network Browser zeigt nach der Eingabe eines Benutzernames das dazugehörige Netzwerk in einer tollen 2.0-Verbindungslinien-Grafik an. Ein Doppelklick auf einen Benutzer zeigt dann auch sein Netzwerk an. (Via Spreeblick.)