Gestern besuchte ich auf Anregung von und gemeinsam mit Fräulein Anna das ausverkaufte Konzert der amerikanischen Band Death Cab For Cutie in der Live Music Hall in Köln.
Nachdem meine Guerilla-Taktik mir gestern nicht zu einer Ebay-Karte verholfen hatte, lies sich dann doch noch ein Ticket auftreiben und so standen wir dann pünktlich zu Beginn der Veranstaltung in der Halle. Geschätzte 600 weitere Menschen hatten sich dort auch eingefunden.
Obwohl es die Band bereits seit über 10 Jahren gibt, hatte ich bis vor einigen Wochen noch nichts von ihr gehört und bis gestern Abend kannte ich auch nur weniger Lieder. Das Konzert war auf jeden Fall sehr gelungen und mit der Musik der Band konnte ich mich auch ziemlich gut anfreunden. Da Indie-Pop/Rock (siehe Wikipedia) nun auch nicht gerade zur wildesten Pogo und fiesem rumgegröhle einlädt, war es auch zu verschmerzen das ich nicht mitsingen konnte.
Vor allem ersteres wäre in der Halle vermutlich mein Tod gewesen: Am Anfang lachten wir noch darüber, als jemand meinte „Die Wärme hier kommt nur von den Menschen und den Lampen.“. Schließlich war nicht zu erwarten, dass im Sommer die Heizung läuft. Doch schon kurz nach Konzertbeginn war es nahezu unerträglich heiß in der Halle – hier gilt es, dringend eine ordentliche Lüftungsanlage einzubauen.
Alles in allem auf jeden Fall ein schöner Abend, bei dem am Ende (trotz angedrohter Vollsperrung des Kölner Hauptbahnhofs) auch die Heimreise klappte. Da in Köln des öfteren gute Konzerte stattfinden, wird man mich dort sicherlich noch öfter antreffen.
Letztens war ich schon über mySniper.com gestolpert, eine Webseite die für Ebay-Aktionen in letzter Sekunde ein Gebot für den Benutzer abgibt. Eigentlich dachte ich ja: „Brauche ich nicht.“ Ich treibe mich aus finanztechnischen Gründen recht selten bei Ebay herum.
Heute habe ich mir dann aus aktuellem Anlass doch mal einen Account angelegt und direkt ausprobiert. Die nächsten 30 Tage ist der Dienst nun kostenlos für mich. In Zukunft wird es dann 3 Euro im Monat kosten, sofern ich eine Auktion über den Dienst gewinne.
Gerade hat das schon mal nicht geklappt, leider war das von mir eingegebene Höchstgebot zu niedrig. Dennoch gefällt mir die Seite sehr gut. Ich kann zum Beispiel auch mehrere Auktionen gruppieren und im Falle einer gewonnenen Auktion werden die anderen dann verfallen gelassen. Das finde ich schon sehr praktisch.
In wie fern der Dienst mit den Nutzungsbedingungen von Ebay kollidiert, wäre mal noch zu diskutieren.
Achso: Eigentlich schreibe ich den Artikel nun aber, weil ich einen iPod touch gewinnen will. Über das Gewinnspiel war ich vor einiger Zeit erst auf den Dienst aufmerksam geworden. Nun kann ich auch mitmachen.
Dieser Tage wurde ich (vermutlich per twitter) auf den Trailer zu einem Film aufmerksam, der im November diesen Jahres in die Kinos kommen soll: Die Eylandt-Recherche.
Angeblich auf Fakten beruhend erzählt der Film die mysteriöse Geschichte rund um Josefine Eylandt und zieht dabei eine Spanne aus dem zweiten Weltkrieg bis in die aktuelle Zeit. Was hat der Stromausfall vom November 2006 mit den „wirklich wahren“ Ereignissen während des letzten Krieges in Duisburg zu tun?
Man merkt es dem obigen Abschnitt schon an: Ich bin ein wenig skeptisch. Natürlich hat mich der Trailer neugierig gemacht und so recherchierte ich anschließend ein wenig. Irgendwie drehte sich das alles im Kreis: Nur eine handvoll Seiten und Foren beschäftigen sich mit dem Thema und mehr als einmal kommt in den Diskussionen der Vorwurf des viralen Marketings auf. Auch mich erinnert das was man so findet ein wenig an die Promotion-Aktionen, die man aus den Pausen zwischen den Lost-Staffeln kennt.
Da gibt es neben einem Blog (dessen Betreiberin die Funktionsweise des Blogs nicht verstanden hat) und allerlei „Beweise“ für die Authenzität des Filmhintergrundes aufführt, natürlich auch die passende Gegendarstellung und ein Lokalpolitiker und Journalist soll wohl auch involviert sein.
Die weiterführenden Links sind teilweise ziemlich dämlich: Welche Aussagekraft das Vorhandensein der Webseite einer FBI-Dienststelle hat, weiß ich nicht so recht. Der Link zu einer Fotografie der Briefe auf deren Grundlage der Film gedreht wird führt ins Leere. Insgesamt macht ein wenig Nachforschung also nur noch neugieriger. Wenn das Marketing ist, dann: Hut ab! Mystery-Fans und Verschwörungstheoretiker kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten: Zeitreisende, Aliens, Deserteure… alles steht unbeantwortet im Raum!
Mir soll es egal sein: Die Geschichte klingt auf jeden Fall spannend und ich werde das drumherum mal ein wenig im Auge behalten. Ich bin gespannt.
Vergangenes Wochenende fand zum 26. Mal das Rheinkultur Festival in den Bonner Rheinauen statt und ich war das erste Mal dabei. Gleichzeitig hatte ich auch das erste Mal ein paar Übernachtungsgäste und konnte so auch die Schlaftauglichkeit meines Dielenbodens überprüfen lassen.
Mein Fazit: Umsonst und draußen ist echt super! Natürlich war eine Menge los, die Veranstalter sprechen von etwa 140.000 Menschen. Gut, dass es in Bonn eine Menge Platz gibt, denn wirklich überfüllt kam mir das Gelände nicht vor.
Obwohl das Festival schon am sehr frühen Nachmittag startete, schlugen wir erst gegen fünf Uhr dort auf, sozusagen pünktlichst zu Schandmaul. In meinem Freundeskreis gibt es ein paar große Fans dieser Band, ich hatte bisher noch nicht viel von der Musik mitbekommen. Der Auftritt hat mir aber richtig gut gefallen. Besonders beeindruckend fand ich die Ausdauer der Musiker: Ich kann zwar keine Geige spielen, könnte das unter andauerndem Rumgespringe vermutlich noch weniger.
Bevor dann die Sportfreunde Stiller als Headliner auftraten, sahen wir uns noch Tomte und Ben Folds an. Hier war ich ein wenig gespaltener Meinung: Musikalisch haben mir beide Bands gefallen, auch wenn ich vorher nur Tomte kannte. Über die Festival-Tauglichkeit kann man allerdings streiten: Ich habe es in solchen Situationen gerne ein wenig mehr „Rock‘n’Roll“.
Alles in allem (trotz eines kleinen Regenschauers zwischendrin) eine sehr gelungene Veranstaltung, die ich mir für das nächste Jahr auf jeden Fall wieder auf den Plan schreibe. Nur die An– und Abreise zum Festivalgelände muss ich dann anders organisieren: Auf eine weitere Tour in überfüllten Straßenbahnen habe ich nicht sonderlich viel Lust. Ausklingen lassen haben wir (ein wenig übermüdet) den Abend dann in meiner neuen Lieblingskneipe, von der es glücklicherweise nicht mehr weit in die Betten und Schlafsäcke war.
Ich muss ja immer und überall mitmachen. Deshalb auch heute beim Handy-Gewinnspiel von Candy College, einer Seite die ich bisher nicht kannte, aber durchaus interessant finde.
Angesichts des heutigen Wetters und der Aussicht auf noch mehr Hitze am morgigen Tag, möchte ich mich hiermit als Freund von kühleren Jahreszeiten outen. Es muss ja nicht gerade Winter sein, aber ein gescheiter Frühling hätte schon was… das ganze Jahr über.
Im Moment fühle ich mich einfach nur Matsch und habe daraus resultierend auch etwa keine Lust auf nichts. Herausragendes Indiz: Ich habe heute noch keinen Kaffee getrunken, dafür aber schon 1,5 Liter Volvic intus. Dazu gilt es zu erwähnen, dass die Kölner Bucht wohl auch leider für ihre Schwüle bekannt ist – und ich meine jetzt wirklich das Wetter!
Maximal 25° und ein leichtes Lüftchen – das wäre doch mal was! Im Moment wünsche ich mir allerdings grade eher das apokalyptischste aller Hitzegewitter her. Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, mein Zelt vor einem offenen Kühlschrank aufzuschlagen. Aber das ist ja schon bei den Simpsons schief gegangen.
Seit heute ist auch in meinem aktuellen Aufenthalts-Bundesland das Rauchen in Gaststätten verboten, sofern diese nicht gesonderte Raucherbereiche eingerichtet haben. So richtig etwas mitbekommen habe ich davon in den vergangenen Wochen hier nicht – es war irgendwie kein Thema.
Erinnert hat mich dann heute morgen die Schlagzeile des Kölner Express: „Rauchverbot!“. In Rheinland-Pfalz ist das Rauchen ja schon eine ganze Weile verboten. Ein wenig Erfahrung habe ich also schon gesammelt, aber so recht konnte ich mir bisher noch keine Meinung dazu bilden.
In einer Idar-Obersteiner Kneipe gibt es nun einen abgetrennten Raucherbereich, der durch eine Glasscheibe vom Rest des Ladens abgetrennt ist. Bei meinem letzten Besuch dort habe ich einfach darauf verzichtet zu rauchen: Mir war es einfach zu stickig im Glascontainer und dann wäre ich mir auch ein wenig doof vorgekommen aus dem Nichtraucherbereich ständig rüber zu laufen. Vor die Tür zu gehen ist auch keine echte Alternative, irgendwie macht das Ganze den Kneipenaufenthalt ungemütlich und es widerstrebt mir dann auch ein wenig andere Leute dann einfach mal fünf Minuten sitzen zu lassen.
Noch wesentlich interessanter war aber mein Besuch in unserem Juz: Als ich dort vorfuhr wunderte ich mich schon ein wenig, warum denn auf dem Gang so viel los war. Meine Hoffnung, den Laden mal wieder gut gefüllt zu erleben, wurde allerdings recht schnell enttäuscht: Innen war es fast komplett leer, ungefähr alle Besucher standen im Gang vor der Tür und qualmten dort. Nun darf gerne geraten werden wo ich mich den halben Abend aufgehalten habe…
Bevor hier jetzt wieder die Nichtraucher-Lobby tobt: In der Gesellschaft von Nichtrauchern verzichte ich auch gern mal auf die ein oder andere Zigarette und wenn es dann noch jemanden stört, habe ich auch kein Problem ein wenig Abstand zu halten. In meiner Wohnung rauche ich überhaupt nicht, schlichtweg weil ich den Geruch kalten Rauchs nicht mag. Dennoch gehört es irgendwie auch dazu, beim gemütlichen zusammensitzen zu rauchen.
Gehe ich nun wegen des Rauchverbotes weniger aus? Ich glaube nicht. Auf der anderen Seite habe ich natürlich nun ein gutes Argument dafür, mein Bier in Zukunft auf dem Balkon zu trinken. Da hält mich nämlich auch niemand vom qualmen ab. Wenn ich dann unterwegs bin, werde ich sicherlich ein paar Zigaretten weniger rauchen, was sicherlich nicht all zu schlecht wäre. Am Ende werden wir uns sicherlich alle irgendwann an die neue Situation gewöhnt haben.