Aus der Kategorie „Unglaublich alltäglich belangloses“: Flaschensammler werde ich in meinem nächsten Leben auf jeden Fall nicht. Als Auftakt der Aktion „Sauberer Balkon“ habe ich gerade mit $Mitbewohner eine große Metro-Kiste und zwei volle Plastiktüten Leergut zum Rewe transportiert und dabei wurde ich ja direkt schwer enttäuscht. Nach kurzem Überschlagen hatte ich mit einem Pfandbetrag im niedrigen zweistelligen Bereich gerechnet – heraus kamen dann gerade mal 5,01 Euro.
Interessant waren aber die Reaktionen anderer Supermarktkunden: Mehrere drehten beim Anblick unseres Leergutes direkt ab, ein paar Leute mit einzelnen Kisten haben wir dann auch noch vorgelassen. Während wir dann geschätzte 10 Minuten mit dem einlegen der Flaschen beschäftigt waren, wuchs die Schlange hinter uns auch unaufhörlich an. Ich muss mich doch ein wenig wundern, wie unentspannt manche Leute in einer Warteschlange so sein können.
Direkt als nächstes hatten sich zwei „professionelle“ Flaschensammler eingereiht, die unsere Kiste direkt richtig gut fanden und sich nun selbst auch eine zulegen wollen. Anscheinend sahen sie uns als ihresgleichen an und wollten auch direkt ein wenig Fachsimpeln. Sehr verwundert waren die beiden dann, als wir als Quelle all des Leergutes „unser Balkon“ angegeben haben. Hoffentlich kommen die beiden nicht bald mal vorbei.
Gestern bin ich über die Videos eines jungen Mannes namens Jasper und seiner Gitarre gestolpert. Mit jedem Lied das ich hörte, war ich ein klein wenig begeisterter. Vor allem der Titel „Neidlos“ und der HDL-Song haben es mir auf Anhieb angetan, aber auch die restlichen Titel sind durch die Bank sehr hörenswert.
Ich bin Jasper und ich mache Musik.
Vor etwa sechs Jahren habe ich mit dem Gitarrespielen begonnen und mit den ersten treffsicheren Griffen stieg auch die Motivation eigene Lieder schreiben zu wollen.
Mittlerweile kann ich eine nette Sammlung deutschsprachiger Lieder mein Eigen nennen, von denen du dir hier nun einige Stücke anhören kannst. Das Repertoire erweitert sich in unregelmäßigen Abständen. Mit meinen Songtexten möchte ich den Zuhörer bewegen und zum Nachdenken bringen. Manche Songs sind unterhaltsam und amüsant, andere eher ernster und tiefgründiger.
Reinhören, bei Youtube gibt es im Moment 24 Videos zu sehen.
Mein Wochenende zu Hause war langweilig – aber auf eine sehr positive Art und Weise. Es hat mal wieder richtig gut getan, nichts zu tun.
Seit Montag morgen bin ich nun offiziell Diplomant. Der von mir erwartete höchstbürokratische Aufwand war nahezu verschwindend gering. Nur eine Formularseite war auszufüllen und sehr schnell unterschrieben beim Prüfungsamt einzureichen. Bis zum 23. Dezember muss nun die schriftliche Fassung der Arbeit dort eingereicht sein.
An meiner FH hat sich nicht so recht was getan. Eines der Wohnheime wurde mit einem großen Gemälde „verschönert“. Ich verpasse also schlichtweg nichts.
Auf meiner Fahrt von Idar-Oberstein nach Bonn bin ich tatsächlich kontrolliert worden. Gut, dass ich mich doch wieder für ein Ticket entschieden hatte.
Natürlich habe ich mir am Wochenende auch recht ausführlich Radio Idar-Oberstein angehört und finde es auch grundsätzlich nicht schlecht. Zur allgemeinen Hintergrundberieselung ist es auf jeden Fall zu gebrauchen. Allerdings hat mich die ein und selbe Bruce-Willis-Stimmenansage schon beim etwa dritten Mal genervt.
Ein guter Grund die twitter-Webseite zu besuchen ist alleine schon die Hoffnung auf eine Fehlermeldung. Die dann eingeblendeten Grafiken sind wirklich schön.
Heute soll ich also den Homepage-Baukasten von Surfino testen, genauer gesagt das „Exklusiv-Paket“ zu €19,95 im Monat. Dann mal los…
Da ich die Zugangsdaten schon per Mail erhalten hatte, musste ich mich nicht erst registrieren. Statt dessen konnte ich mich direkt einloggen und legte in einfachen Schritten meine erste Seite an. Dazu musste ich nur einen Homepage-Namen angeben und ein Theme für die Seite auswählen. In sechs Kategorien gibt es jeweils etwa ein Dutzent Themes.
Anschließend habe ich dann die Seitenstruktur meiner Stammeswebseite abgebildet, was wirklich schnell ging. Nachträglich kann man auch noch die Seitenreihenfolge bearbeiten und auch neue (Unter-)Seiten anlegen. Wie all das funktioniert, erklärt ein Hilfevideos das für Einsteiger sicherlich auch sehr hilfreich ist.
Die Inhalte der Webseite werden sehr komfortabel per Rich-Text-Editor eingegeben, da kann man nicht meckern. Gut finde ich die Möglichkeit, dass ich Seiten erst editieren kann so lange ich will und der „normale“ Besucher sie erst zu sehen bekommt nachdem ich sie veröffentlicht habe.
Neben normalen Text-Inhalt gibt es die Möglichkeit, folgende Module in die Seite einzubinden: „Veranstaltungen, Kommentare, Fotogalerie, Dateilisten, Hintergrundmusik (sic!), Gästebuch, Kontaktformular, Tags, Seitensuche, Laufschrift, Besucherzähler, Forum, Shop, Passwortschutz“.
Ein Gästebuch hatte ich so schnell angelegt, ebenso einen Counter bei dem man zwischen verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten wählen konnte. Die Bildergalerie bietet auch die Möglichkeit die große Ansicht eines Bildes per Lightbox-Effekt einzubinden.
Positiv überrascht hat mich eine weitere kleine Funktion: Tatsächlich kann ich meinen Seiten auch passende Meta-Angaben mitgeben, was sich durchaus positiv auf das Ranking in bekannten Suchmaschinen auswirken kann.
Von den Funktionen her weiß das Angebot also schon zu überzeugen, was mich ein klein wenig überrascht hat. Richtig enttäuscht hat mich allerdings das Screendesign – und das sowohl beim Adminbereich als auch was die Themes angeht. Insgesamt kam ich mir bei meinem Streifzug ein wenig so vor als wäre ich wieder Anfang unseres Jahrtausends unterwegs. Das vielgelobte Web 2.0 hat bei Surfino definitiv noch keinen Einzug gehalten. Sowohl die Themes als auch der Adminbereich wirken auf mich geradezu langweilig.
Dazu kommt, dass ich an Anpassungsmöglichkeiten im Theme nur die Wahl zwischen „Logo“ oder „Homepagetitel“ habe. Ich kann also den normalen Text durch eine Grafik ersetzen. Alles andere lies sich leider nicht anpassen. Zwar wird zu dem von mir getesteten Paket auf der Produktseite geschrieben das ein völlig eigenständiges Design eingestellt werden kann, im Backend habe ich aber leider keine Möglichkeit gefunden hier tätig zu werden. Wie
neues eigenständiges Design mit allen Funktionen des Homepagebaukastens
vorherige Absprache bezüglich der Designvorstellungen
wir übernehmen die Grundeinrichtung – Texte und Bilder einfügen
aussehen soll, konnte ich also nicht herausfinden.
Mein Fazit: Von der technischen Seite her ist das Angebot echt gut, wenn auch in meinen Augen zu teuer. Was die Oberflächen angeht, sollte Surfino dringend noch nachlegen. Bisher finde ich die verfügbaren Themes nicht sonderlich gelungen – das sie in Tabellenlayout vorliegen will ich an dieser Stelle mal vernachlässigen. Auch das Backend kann eine deutliche Auffrischung vertragen. Ansonsten werde ich den Dienst mal im Auge behalten. Mal schauen was sich da entwickelt.
Gestern und heute habe ich eine für mich fast neue Welt erschlossen: Das Terminal von MacOS X. Wenn man einen Server bedienen muss, ohne das es dafür eine gescheite Administrationsoberfläche gibt, dann kommt man auch nicht drumherum.
Spaß macht mir das auf jeden Fall sehr. Man kommt sich doch gleich sehr viel „informatischer“ vor, wenn man einen entfernten Computer (oder in meinem Fall eine VMWare–Instanz) nur durch die Kommandozeile bedient. Nachdem ich ein klein wenig Routine in den benötigten Befehlen hatte, ging mir die Geschichte auch recht leicht von der Hand. Dass ich am Ende nicht alles hinbekommen habe ist dabei gar nicht so schlimm: Ich will ja nicht die Sysadmins dieser Welt arbeitslos machen!
Dennoch bin ich auch weiterhin ein Freund von guten GUIs. Da ich in der VMWare-Umgebung nicht viel Schaden anrichten konnte, war auch einfaches „ausprobieren“ durchaus mal drin. An einem Live-System möchte ich so aber nicht schrauben – das überlasse ich den Fachmännern.
… und das Spiel hatte mehr als 90 Minuten! Gleich zweimal hat der, der da alleine in seinem gelben Hemd auf dem Platz rumlaufen musste, überzogen. Wahrscheinlich durften deshalb seine beiden Kollegen am Spielfeldrand gar nicht erst auf den Platz, sonst wäre es wohl noch länger geworden.
Jedenfalls habe ich grade Fussball geschaut. So hat man mir zumindest gesagt, würde das Spiel heißen. Ich fand ja eher, dass das was von Flipper oder vielleicht auch Tischtennis hatte, so wie dieser kleine weiße Ball da hin und her gesprungen ist. Im Wesentlichen ist mir mal nur aufgefallen, dass diese Typen in den weißen Hemden (der Aufschrift nach die deutsche Mannschaft) wohl komplett beim gleichen Frisör war und der wohl aus versehen eine Metzgerlehre gemacht hat. Außerdem scheint es heute nicht mehr so angesagt zu sein, einen vernünftigen Eindruck zu machen: Kaum einer hat es mal geschafft, das Hemd ordentlich in die Hose zu stecken. Erschwerend kommt dann auch noch hinzu, dass keiner der Spezialisten so aussah als könne er mehr, als auf der Wiese rumrennen.
So wie ich das verstanden habe, haben „wir“ dieses Spiel nicht gewonnen. Das hätte ich allerdings wieder einmal vorher sagen können: Die Männchen im Kickertisch in meiner Abteilung sind auch weiß und blau und da gewinnen auch meistens die letzteren.
Viel lustiger hätte ich es ja noch gefunden, wenn die mal alle die Hosen getauscht hätten (Aber bitte in der Kabine!). Dann wäre die deutsche Mannschaft wenigstens noch als Schlumpfenparade durchgegangen. Auch Herrn Torwarts Handschuhe hätten da gut ins Konzept gepasst.
Ein gutes hat das verlorene Spiel auf jeden Fall: In Bonn scheinen nicht so arg viele Kroaten zu wohnen, wodurch mir laut hupende, die STVO ignorierende Autokorsos erspart bleiben.