Zitat des Tages

Ich zitiere mich ja echt ungern selbst, aber…

„Wenn man es copy-pasten kann, dann hab ich mir das Pro­blem nicht eingebildet!“

… finde ich doch ein­fach zu gut.

Aktua­li­sie­rung: Ich hab das mal so ange­passt, dass auch Leute die nicht den Bonjour-Chat in der Firma snif­fen das ver­ste­hen… Vielleicht.

Newsfeed-Syncing

Als moder­ner Mensch will ich natür­lich immer top infor­miert sein und habe aus die­sem Grund nicht nur einen, son­dern etwa 100 Feeds aus aller Welt in mei­nem News­re­a­der abon­niert. Alles in allem ist das weni­ger wild, als es auf anhieb klingt. Viele Blogs wer­den nur sel­ten aktua­li­siert.
Denoch sam­melt sich hier aber im Laufe des Tages so eini­ges an und ich könnte mich jeden Abend erst ein­mal eine gute Stunde durch alle Neu­ig­kei­ten kli­cken. Dabei wären dann aber viele Arti­kel die ich schon kenne, denn die wich­tigs­ten Sei­ten würde ich natür­lich über Tag „manu­ell“ besuchen.

Mein NewsGator-Account

Wesent­lich ein­fa­cher geht das aber mit der von mir ver­wen­de­ten Kom­bi­na­tion aus dem Desktop-Feedreader Net­News­Wire und einem Account bei News­Ga­tor. Der Online-Account wird mit mei­nem Fee­dre­a­der syn­chro­ni­siert und so bin ich, egal ob zu Hause oder auf der Arbeit, immer auf dem neu­es­ten Stand. Dazu muss man in den NetNewsWire-Einstellungen nur die Daten sei­nes NewsGator-Accounts ein­tra­gen, schon klappt das problemlos.

Arti­kel die ich mir „auf­he­ben“ möchte, kann ich mit einem Klick in den Ord­ner „Clip­pings“ ver­schie­ben. Hier blei­ben sie so lange, bis ich sie auch wie­der her­aus­lö­sche. Abends kann ich mir die Sei­ten dann mit Ruhe anschauen.

Eine emp­feh­lens­werte Lösung für alle, die nicht täg­lich ihr Note­book mit sich herumschleppen.

Polizeikapelle

The Police live
The Police, lei­der nur mit dem Taschen­fern­spre­cher geknipst.

Unver­hofft kommt oft: Ges­tern Abend habe ich The Police live in der Düs­sel­dor­fer LTU-Arena gese­hen. Dank der lie­ben Anna stand ich auf der Hel­fer­liste eines Cate­ring­un­ter­neh­mens und konnte so, aus­ge­stat­tet mit einem roten Bänd­chen, kos­ten­los auf das Gelände.
Natür­lich musste ich dazu auch was arbei­ten und so fand ich mich kurz nach dem Betre­ten der Halle in einem Bier­stand auf der obers­ten Ebene der Halle wie­der. Aus­ge­stat­tet mit T-Shirt, Schürze und Käppi ver­brachte ich dann gute vier Stun­den damit, Alt­bier zu zap­fen. Zu mei­nem Glück hatte ich einen recht locke­ren Stand erwischt, so dass ich mich da defi­ni­tiv nicht kaputt­ge­ar­bei­tet hab. So hatte ich am Ende aber meine Fahrt­kos­ten wie­der her­aus und konnte mir für die Heim­fahrt auch ein ICE-Ticket leisten.

The Police star­tete mit „Mes­sage in a Bottle“ und ich fand ich es schon ein wenig schade, dass nur die Musik zu mir an den Bier­stand durch­kam. Als ich kurz dar­auf gefragt wurde ob ich nicht Fei­er­abend machen wolle, war die Ant­wort für mich klar. Schnell umge­zo­gen, abge­rech­net und schon stand ich auf der Tri­büne, direkt gegen­über der Bühne. Von da aus hatte man einen super Über­blick über die nahezu aus­ver­kaufte Halle. Vom Gesche­hen auf der Bühne hat man aller­dings rela­tiv wenig direkt mit­be­kom­men: Sting hatte aus mei­ner Posi­tion gese­hen unge­fähr die Größe eines Fin­ger­na­gels. Dank der gro­ßen Lein­wände hat man aber den­noch sehr viel gese­hen und eigent­lich ging es bei der Ver­an­stal­tung ja auch um die Musik.
Die mir bekann­ten Klas­si­ker hat die Band alle gespielt und die Stim­mung in der Halle war ziem­lich prima. Sehr impo­sant fand ich vor allem die Fülle an Men­schen auf die­sem klei­nen Raum. Alles in allem ein tol­les Erlebnis.

Astronauten gesucht!

Ein­mal im Leben als Astro­naut ins Welt­all! Warum nicht? Warum nicht du? Mit dem Dastronauten-Wettbewerb sind deine abge­fah­rens­ten Wün­sche plötz­lich zum Grei­fen nah. Du musst es nur wirk­lich wol­len und die Com­mu­nity davon über­zeu­gen, dass du es bist, der die­sen Trip ver­dient hast. Und du bist es doch, oder?!

Wer wollte nicht schon ein­mal hoch hin­aus? dastronauten.de will das ermög­li­chen und hat des­halb ein Gewinn­spiel gestar­tet, bei dem es einen Welt­raum­flug zu gewin­nen gibt, genauer gesagt einen so genann­ten Sub­or­bi­tal­flug. Wer den Flug gewinnt, soll die Com­mu­nity rund um das Gewinn­spiel fest­le­gen: Es ist also eine mög­lichst krea­tive und aus­sa­ge­kräf­tige Bewer­bung not­wen­dig. Wie das Ganze abläuft, schauen wir uns nun mal etwas näher an. Den Rest des Bei­tra­ges „Astro­nau­ten gesucht!“ lesen »

Verjüngungskur im Ohr

Ein Gespräch in der letz­ten Woche brachte mich ein wenig auf die Musik mei­ner Jugend. Nach­dem ich dann einen Abend damit ver­bracht habe, mir Such A Surge-Videos bei Youtube anzu­schauen, war der Weg zu Ama­zon nicht mehr weit.

Such A Surge - 10 Jahre10 Jahre“ heißt die Com­pi­la­tion mit den bekann­te­ren Titeln der deut­schen Crossover-Band, die sich seit heute Mor­gen hier in der Rota­tion befin­det. Obwohl sich auf der Web­seite der Band seit gut zwei Jah­ren nichts mehr getan hat und die Titel auf der CD teil­weise schon 10 Jahre alt sind, bin ich den­noch grade rich­tig begeis­tert – viel­leicht auch ein wenig, weil ich die Band wäh­rend mei­ner sehr schö­nen Abitur­zeit ken­nen­ge­lernt hab.

Bis ich die CD in iTu­nes impor­tie­ren konnte, musste ich mich doch direkt mehr­mals ärgern. Zuerst hin­ter­ließ mir der Post­bote einen der bekann­ten oran­ge­nen Zet­tel, der mich schon mit­tel­mä­ßig in Rage brachte: Die Öffnungs­zei­ten mei­ner örtli­chen Post­stelle kol­li­die­ren mas­siv mit mei­nen Arbeits­zei­ten. Zwi­schen 9 und 18 Uhr ist es mir nicht mög­lich, dort ein Päck­chen abzu­ho­len, so dass ich erst heute Mor­gen hin­lau­fen konnte. Als nächs­tes lege ich mir also eine Karte für die Pack­sta­tion zu.
Als ich die CD dann aus­ge­packt hatte, fiel mein Blick als aller­ers­tes auf die Auf­schrift: „Auf PC/Mac nicht abspiel­bar.“, was bei­nahe zu einem mit­tel­schwe­ren Wut­aus­bruch geführt hätte… und der Spren­gung der Zen­trale von Sony-Music. Zum Glück für die Damen und Her­ren hat iTu­nes die CD im zwei­ten Anlauf dann doch erkannt und impor­tiert. Über den Sinn und Unsinn von Kopierschutz-Maßnahmen mache ich mir nun keine Gedan­ken mehr.

Achso: Das aus ver­sand­kos­ten­spar­tech­ni­schen Grün­den mit­be­stellte „Grea­test Hitz“-Album von Limp Biz­kit ist übri­gens auch super!

Fußball ist unser Leben!

Es ist wie­der soweit, die när­ri­sche Zeit ein Fußball-Event steht ins Haus.
Ich glaube mor­gen geht es mit der Euro­pa­meis­ter­schaft los. Natür­lich bin ich schon prima vor­be­rei­tet: Ich trage nur noch Deutsch­land­tri­kots und habe eine rie­sige Fahne vor mei­nem Fens­ter gehisst. Letz­te­res könnte aller­dings noch gefähr­lich wer­den, in Bonn gibt es bekannt­lich auch die ein oder andere Bur­schen­schaft, die das ähnlich hand­ha­ben und deren Häu­ser auch gerne mal von ande­ren ver­saut werden.

Spaß bei­seite: Natür­lich werde ich Fuß­ball auch wei­ter­hin blöd fin­den und mei­nen Mit­men­schen in den kom­men­den Wochen mit mei­nem „Fach­wis­sen“ so rich­tig auf die Ner­ven gehen. Den­noch – oder viel­leicht auch grade des­halb – hab ich mich direkt bei zwei Tipp­ge­mein­schaf­ten ange­mel­det.
Mal schauen, ob ich es sowohl in der Firma als auch im Lan­des­ver­band schaffe die gan­zen Pro­fis auf die Ränge zu verweisen.

In die­sem Sinne: Das Spiel ist rund und der Ball hat 90 Minuten.

Wohnungs-Update

Ich habe schon lange nicht mehr vom aktu­el­len Zustand mei­ner neuen Bude berich­tet. Das mag im Wesent­li­chen daran lie­gen, dass es nicht viel zu berich­ten gab. Die­ser Tage ging es dann aber Schlag auf Schlag:

Am Mon­tag habe ich mir gute sechs Meter Stoff gekauft, um den schon mehr­mals erwähn­ten Ver­schlag an der Wand abzudecken.

Diens­tag habe ich den Stoff dann an die Wand gebracht und auch direkt mei­nen Anden­ken auf­be­wah­ren­den Holz­rah­men dar­auf befes­tigt und mit Inhalt versehen.

Ges­tern ging es dann nach Fei­er­abend eine Tour zu Ikea und nun bin ich stol­zer Besit­zer eines Tisches und einer pas­sen­den Bank. Der Auf­bau ging wun­der­bar ein­fach von stat­ten und hat nicht ganz zwei Stun­den gedau­ert. Da kann man sich nicht beschwe­ren. Auf­fäl­lig ist, dass mir das Feh­len des Tisches erst so rich­tig bewusst wurde, als ich end­lich einen hatte.

Beschwert haben sich aber wohl zahl­rei­che Ikea-Kunden ges­tern Abend. Mein Timing war gera­dezu gran­dios: Grade hatte ich bezahlt und mich an der Waren­aus­gabe ange­stellt, als es *klack* machte und in dem gan­zen Laden der Strom aus­fiel. Wer Ikea kennt weiß, dass es da nicht gerade viele Fens­ter gibt. In den Aus­stel­lungs­räu­men stan­den die Leute also wohl schön im Dun­keln. Nach etwa fünf Minu­ten schie­nen einige Kas­sen dann zumin­dest schon mal wie­der zu lau­fen, von zuneh­men­der Beleuch­tung war aller­dings nichts zu bemer­ken. Als wir dann gefah­ren sind, ström­ten die Men­schen­mas­sen gerade aus den Notausgängen.

Zu mei­nem Glück fehlt mir nun nur noch eine gescheite Couch. Aber da ist auch erst mal spa­ren angesagt.

Radio Idar-Oberstein

Radio Idar-Oberstein
Foto: Jan Braunschedel

Ich konnte es ja kaum glau­ben, als mit mein Stam­mes­füh­rer letz­tens davon erzählte, dass Idar-Oberstein nun einen eige­nen Radio­sen­der hat.

Auf der Fre­quenz 87.6, auf der frü­her Rock­land Radio sen­dete, gibt es nun 24 Stun­den Pro­gramm das direkt aus dem Her­zen der Stadt, näm­lich dem Platz auf der Idar kommt. Lei­der gibt es (Noch?) kein Web­ra­dio, wodurch ich so bald nicht in den Genuss des Sen­ders kom­men werde.

Ins­ge­samt finde ich das eine gute Sache. Laut Jan, bei dem es auch einige Bil­der von der offi­zi­el­len Eröff­nung zu sehen gibt, scheint die Musik auch nicht schlecht zu sein. Ich hoffe, die Idar-Obersteiner neh­men das Ange­bot an.

Aktua­li­sie­rung: Google ist mein Freund und hat das Blog eines der Volon­täre (?) von Radio Idar-Oberstein aus­ge­spuckt. Mal schauen ob es da inter­es­san­tes aus dem Sen­de­all­tag zu lesen gibt.

Außer­dem hat Google mich inzwi­schen gespi­dert, ich bin nun (wenn auch nur grade so) auf der ers­ten Such­er­geb­nis­seite zu radio idar-oberstein.

Aktua­li­sie­rung: Wie man sehen kann, ist die­ser Bei­trag hier ganz schnell zum belieb­tes­ten auf die­ser Seite gewor­den. Bei Google bin ich nun schon an 5. Posi­tion und hab damit auch den Jan über­holt. Super!